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Christliche Feiertage

Antworten im Thema: 508 » Der letzte Beitrag (28. November 2014, 16:03) ist von diaconus.

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501

Samstag, 4. Januar 2014, 16:15

4. Jänner - Angela von Foligno

Gründerin
Sie wurde 1248 oder 1249 in Foligno (Umbrien) geboren und war ein Kind vermögender Eltern. Armut und Sparsamkeit hatte sie als Kind nie kennen gelernt. Sie heiratete einen reichen Gutsbesitzer, der ihr alle Wünsche zu erfüllen suchte. Um 1285 hörte sie rein zufällig die Predigt eines Franziskaners in der Kirche San Feliciano ihrer Heimatstadt. Plötzlich waren die Wertmaßstäbe ihres Denkens und Lebens wie ausgewechselt. Ihrem Mann erklärte sie, sie habe ein Gelübde der Keuschheit abgelegt! Gleichzeitig erlebte sie eine religiös aufregende und spannungsreiche Dialektik der Nähe, aber auch der Ferne Gottes. Sie musste durch den Tunnel der Gottesfinsternis und dämonischer Versuchungen gehen. Innerhalb kurzer Zeit starben ihre Mutter, ihr Mann und alle ihrer Kinder. Jetzt war sie frei – frei für Gott, frei für die Not leidenden Mitmenschen. Sie verkaufte ihren Besitz und ihren Schmuck und verteilte den Erlös an die Armen. 1290 trat sie in 3. Orden der Franziskanerinnen ein und rief in ihrer Heimatstadt Foligno eine Gemeinschaf des Dritten Ordens ins Leben. Mystische Erlebnisse und bittere psychosomatische Leiden wechselten ab. Am Abend des 4. Jänner 1309 starb sie mit 60 Jahren. Seligsprechung 1693.
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502

Samstag, 4. Januar 2014, 16:17

4. Jänner - Christiana von Lucca

Klostergründerin
Geboren 1240 in S. Croce, Italien, in ihrem Geburtsort gründete sie ein Kloster, Mystikerin, gestorben 4. Jänner 1310 in S. Croce, Kultbestätigung 1776.
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503

Samstag, 4. Januar 2014, 16:18

4. Jänner - Elisabeth Anna Bayley Seton

Ordensgründerin
Geboren 28. August 1774 in New York, sie war ursprünglich Mitglied der Episkopalkirche, heirate mit 19 Jahren, gebar 5 Kinder, als ihr Ehemann jung starb, trat sie zum katholischen Glauben über und gründete einige Jahre später die Schwesternschaft „Sisters of Charity<“, die sich die Regel des Vinzenz von Paul zum Vorbild nahm. Fast ein Jahrzehnt übte sie das Amt der ersten Generaloberin aus. gestorben 4. Jänner 1821 in Emmitsbourg, USA. Seligsprechung 1963 durch Johannes XXIII., Heiligsprechung 14. September 1975 durch Paul VI., sie ist die erste Heilige der USA, die auch dort geboren wurde.
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504

Samstag, 4. Januar 2014, 16:19

4. Jänner - Rigobert von Reims

Erzbischof von Reims
Geboren im 7. Jhdt. in Frankreich, Benediktiner, gestorben um 740 Gernicourt in Frankreich.
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505

Sonntag, 5. Januar 2014, 16:24

5. Jänner - Eduard von England, der Bekenner

König
Geboren 1003 in England, er war der Sohn von König Ethelred II. und Emma von der Normandie und förderte das kirchliche Leben, außerdem ließ die Benediktinerabteil St. Peter, die heutige Westminster Abbey, erbauen, gestorben 5. Jänner 1066, in England, 1161 Heiligsprechung
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506

Sonntag, 5. Januar 2014, 16:25

5. Jänner - Gerlach von Houthem

Einsiedler
Geboren um 1100 in Valkenburg, Niederlande, nachdem er mehrere Jahre in Jerusalem Kranke und Sterbende gepflegt hat, soll er in seiner Heimat 14 Jahre als Einsiedler in einem hohlen Baum gelebt haben, gestorben 5. Jänner 1172 oder 1177 in Houthem, Niederlande.
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507

Sonntag, 5. Januar 2014, 16:27

5. Jänner - Johannes Nepomuk Neumann

Bischof
Geboren 28. März 1811 in Prachatitz, Böhmen,nach dem Studium entschloss er sich als Missionar in Nordamerika zu arbeiten und war mehrere Jahree unter deutschsprachigen Immigranten bei den Niagarafällen tätig, 1840 wurde er Redemptorist, 1852 wird er zum Bischof von Philadelphia ernannt, er gründete über 100 Kirchen sowie 80 Schulen, gestorben 5. Jänner 1860 in Philadelphia, USA., 19. Juni 1977 Heiligsprechung durch Papst Paul VI.
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508

Sonntag, 5. Januar 2014, 16:27

5. Jänner - Roger von Todi

Mönch
Geboren um 1180 in Todi, Italien, Franziskaner, gestorben 5. Jänner 1237 in Todi, 1751 Approbation des Kultes.
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509

Freitag, 28. November 2014, 16:03

Bischöfe, wie wir sie brauchen - Ambrosius
Der nachfolgende Artikel wurde vom Forum Deutscher Katholiken veröffentlicht.

Zitat

Den Namen des Bischofs Ambrosius von Mailand kennen noch viele. Er ist einer der vier abendländischen Kirchenlehrer. Sein Standbild ist in Kirchen häufig anzutreffen. Weniger bekannt ist, warum Ambrosius eine der bedeutendsten Bischofsgestalten der Kirche und ein Vorbild, gerade in der heutigen Zeit, ist.
Von seiner Herkunft schien sein Lebensweg vorgezeichnet zu sein. Ambrosius wurde 339 in Trier als Sohn des kaiserlichen Präfekten für Gallien geboren. Nach seinen klassischen und juristischen Studien stand er vor einer glänzenden politischen Karriere. Tatsächlich war Ambrosius bereits mit 30 Jahren kaiserlicher Stadthalter in Mailand.
Obwohl Ambrosius eine tieffromme Mutter hatte, war er als 30jähriger noch nicht Christ, sondern nur Katechumene (Taufbewerber). Als oberster Staatsbeamter von Mailand hatte er die Streitigkeiten zwischen der Sekte der Arianer und den Katholiken zu schlichten. Als bei der Wahl des Bischofs ein Tumult zu befürchten war, war er persönlich anwesend. Sein Ansehen in der Bevölkerung war so groß, dass er trotz seines heftigen Widerstandes zum Bischof ausgerufen wurde. Nach anschließender Taufe, Priester- und Bischofsweihe übertrug er sein Pflichtbewusstsein und seine Gewissenhaftigkeit auf seine neue Aufgabe. Er war bestrebt, in erster Linie Vater der Gläubigen zu sein und persönlichen Kontakt mit ihnen zu halten. Augustinus schilderte ihn als „belagert von der Menge der Armen – so sehr, dass man nur mit größter Schwierigkeit bis zu ihm vordringen konnte“. Ambrosius mühte sich ab im Dienst des Wortes. Er predigte das Evangelium, legte die Schrift verständlich aus und erklärte die Bedeutung der Sakramente. Seine Wortgewalt war so groß, dass der Rhetoriklehrer Augustin, noch bevor er Christ war, nach Mailand zog, um ihn zu hören. Ambrosius liebte die Liturgie. Er führt volkstümliche Gesänge in den Gottesdienst ein und verfasste selbst Hymnen („Te deum laudamus“).
Als im Römischen Reich die sozialen Unterschiede zwischen Reichen und Armen immer krasser wurden, ging Ambrosius, der nach seiner Bischofswahl seinen Besitz an die Armen verteilt und so ein Beispiel der „Entweltlichung“ gegeben hatte, dagegen vor. Er prangerte die Geldgier und den übermäßigen Besitz mit den Worten an: „Du gibst dem Armen ja gar nicht von dem ab was dir gehört, du gibst ihm nur von dem, was sein ist. Du hast dir angeeignet was für alle zum Gebrauch aller gegeben wurde. Die Erde gehört allen und nicht allein den Reichen…“. Ambrosius zeigte die Grundlinien einer katholischen Soziallehre auf, die heute noch gültig sind.
Als Bischof von Mailand trat Ambrosius mit Mut für die Unabhängigkeit der Kirche vom Staat ein. Sein Wort: „Der Kaiser steht in der Kirche, nicht über Sie“ war keine bloße Rhetorik. Er trat dem Kaiser Theodosius dem Großen gegenüber und brachte ihn dazu, das Recht anzuerkennen und sich ihm zu beugen. Der Anlass dafür war ein Vorgang in Saloniki. Dort wurden bei einer Volkserhebung Soldaten der kaiserlichen Leibgarde getötet. Darauf ließ Theodosius in einem Racheakt über 7000, darunter Frauen und Kinder, umbringen. Als der Kaiser einige Zeit später nach Mailand kam, verweigerte ihm Ambrosius den Zutritt in den Dom mit den Worten: „Die Größe seines Reiches und die korrupte Ausübung absoluter Macht haben verhindert, dass er die Ungeheuerlichkeit seines Verbrechens erkannt hat. Aber unter seinem Purpur ist nur ein Mensch, dessen Körper bestimmt ist, sich in Staub aufzulösen und dessen Seele wieder zu Gott zurückkehren muss, der sie ihm gegeben hat“. Erst als der Kaiser Buße getan hatte, ließ er ihn wieder in die Kirche.
Ambrosius sah sich als Vertreter der geistlichen Aufgaben der Kirche, nicht als Politiker. Seine Haltung zeigt sich in folgendem Gebet: „Herr gib mir doch Mitleid, in jedem Fall, in dem ich Zeuge werden muss, wie ein Sünder fällt; dass ich nicht voll Anmaß und Hochmut strafe, sondern mit ihm weine und betrübt bin“.
Quelle: H. Hamann, Reformer der Kirche, Matthias Grünewald Verlag, Mainz.
Hubert Gindert
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