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Christliche Feiertage

Antworten im Thema: 508 » Der letzte Beitrag (28. November 2014, 16:03) ist von diaconus.

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21

Samstag, 29. September 2012, 11:33

29. September - Erzengel Michael, Gabriel, Rafael

Die früher gefeierten Feste von Gabriel 24. März und Rafael am 24. Oktober wurden anlässlich der jüngsten Kalenderreform auf diesen Tag verlegt und werden nun als ein Fest begangen. In der Hl. Schrift werden diese Erzengel als Vertreter der höchsten Engel bezeichnet, die außerkanonischen Bücher geben ihnen die bei uns gebräuchliche Bezeichnung „Erzengel“. Michael gilt als besonderer Vertrauter Gottes und Anführer der Engelsheere im Kampf mit dem Teufel, Gabriel, der Maria die Botschaft brachte, wird seit Pius XII. (1951) als Patron des Rundfunks und des Nachrichtenwesen verehrt, während Rafael, der Begleiter des jungen Tobias, Patron der Reisenden ist.
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22

Dienstag, 2. Oktober 2012, 10:48

2. Oktober - Heilige Schutzengel

Seit dem 9. Jhdt. ist die private Verehrung der Schutzengel bekannt. Der Kult findet sich nach dem Codex des 15. Jhdt.’s in Verbindung mit dem Fest des Erzengel Michaels. Als eigenes Fest wurde es zuerst in Spanien begangen, 1608 auf die Gesamtkirche ausgedehnt und zwar am ersten freien Tag nach Michael. Seit 1670/1679 ist der Festtag der 2. Oktober.
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23

Donnerstag, 1. November 2012, 12:14

1. November - Allerheiligen

Die Anfänge des Allerheiligenfestes gehen bis ins 4, Jahrhundert zurück. Ephräm der Syrer und Johannes Chrysostomus kennen bereits ein Fest aller heiligen Märtyrer am 13. Mai bzw.am 1. Sonntag nach Pfingsten, der im griechischen Kalender noch der Sonntag der Heiligen heißt. Im Abendland gab es seit dem 7. Jahrhundert ein Fest aller heiligen Märtyrer am 13. Mai (Einweihung des römischen Pantheons zu Ehren der seligen Jungfrau und aller heiligen Märtyrer am 13. Mai 609). Das Fest aller Heiligen (nicht nur der Märtyrer) am 1. November kam im 8. Jahrhundert aus Irland und England auf den europäischen Kontinent und hat sich bald allgemein durchgesetzt. Papst Gregor IV. legte 835 Allerheiligen für die gesamte lateinische Kirche auf den 1. November fest.
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24

Freitag, 2. November 2012, 15:33

2. November - Allerseelen

Am Allerseelentag, im Gedenken an liebe Verstorbene, wird die Fürbitte der Himmelskönigin besonders erfleht.

Die Anregungen ein Gedächtnis für die Verstorbenen zu halten, gehen auf den Abt Odilo (994 – 1048 ) des burgundischen Kloster Cluny zurück. Mit der Ausbreitung der Cluniazensischen Reform wurden liturgische Anregungen in vielen Klöstern und Diözesen Europas bekannt. Von Rom aus hat schließlich das Allerseelengedächtnis in der Liturgie der gesamten Christenheit Eingang gefunden.
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25

Freitag, 9. November 2012, 11:14

9. November - Weihetag der Lateranbasilika

Die konstantinische Basilika wurde um das Jahr 324 geweiht. Der ursprüngliche Titel der Kirche war Christus der Erlöser, später wurde sie dem hl. Johannes dem Täufer und dem hl. Apostel und Evangelisten Johannes dediziert. Kaiser Konstantin erbaute die Basilika „in Lateranius“, während sie seit Papst Sergius III. „S. Giovanni in Laterano“ genannt wird. Sie wird als Mutter und Haupt aller Kirchen auf dem katholischen Erdkreis bezeichnet und ist ein Zeichen der Liebe und Einheit gegenüber dem Stuhl Petri.. Obwohl ihr genauer Weihetag unbekannt ist, wird der 9. November im römischen Kalender seit dem 11. Jhdt. als Tag der Konsekration gefeiert.
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Freitag, 9. November 2012, 11:39

9. November - Weihetag der Lateranbasilika

Die konstantinische Basilika wurde um das Jahr 324 geweiht. Der ursprüngliche Titel der Kirche war Christus der Erlöser, später wurde sie dem hl. Johannes dem Täufer und dem hl. Apostel und Evangelisten Johannes dediziert. Kaiser Konstantin erbaute die Basilika „in Lateranius“, während sie seit Papst Sergius III. „S. Giovanni in Laterano“ genannt wird. Sie wird als Mutter und Haupt aller Kirchen auf dem katholischen Erdkreis bezeichnet und ist ein Zeichen der Liebe und Einheit gegenüber dem Stuhl Petri.. Obwohl ihr genauer Weihetag unbekannt ist, wird der 9. November im römischen Kalender seit dem 11. Jhdt. als Tag der Konsekration gefeiert.


Dieser Tag ist sicher für Rom bedeutend. Mir ist jedoch nicht bekannt, daß dies ein allgemeiner Feiertag für alle Katholiken sei. ?(
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Freitag, 9. November 2012, 12:17

9. November - Weihetag der Lateranbasilika

Die konstantinische Basilika wurde um das Jahr 324 geweiht. Der ursprüngliche Titel der Kirche war Christus der Erlöser, später wurde sie dem hl. Johannes dem Täufer und dem hl. Apostel und Evangelisten Johannes dediziert. Kaiser Konstantin erbaute die Basilika „in Lateranius“, während sie seit Papst Sergius III. „S. Giovanni in Laterano“ genannt wird. Sie wird als Mutter und Haupt aller Kirchen auf dem katholischen Erdkreis bezeichnet und ist ein Zeichen der Liebe und Einheit gegenüber dem Stuhl Petri.. Obwohl ihr genauer Weihetag unbekannt ist, wird der 9. November im römischen Kalender seit dem 11. Jhdt. als Tag der Konsekration gefeiert.


Dieser Tag ist sicher für Rom bedeutend. Mir ist jedoch nicht bekannt, daß dies ein allgemeiner Feiertag für alle Katholiken sei. ?(

Im liturgischen Kalendarium ist es ein Fest, das für die ganze Kirche (römischer Kalender) vorgeschrieben ist. Auch im Offizium (Brevier) ist es als Fest zu beten. So wie ich geschrieben habe ist die Lateranbasilika die Mutter und das Haupt aller katholischen Kirchen. Daher wird dieser Tag entsprechend gefeiert. Es gab auch Zeiten in denen dieses Fest, vor allem in Bischofskirchen, mit einem bischöflichen Hochamt gefeiert wurde.
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Freitag, 9. November 2012, 14:19

9. November - Weihetag der Lateranbasilika

Die konstantinische Basilika wurde um das Jahr 324 geweiht. Der ursprüngliche Titel der Kirche war Christus der Erlöser, später wurde sie dem hl. Johannes dem Täufer und dem hl. Apostel und Evangelisten Johannes dediziert. Kaiser Konstantin erbaute die Basilika „in Lateranius“, während sie seit Papst Sergius III. „S. Giovanni in Laterano“ genannt wird. Sie wird als Mutter und Haupt aller Kirchen auf dem katholischen Erdkreis bezeichnet und ist ein Zeichen der Liebe und Einheit gegenüber dem Stuhl Petri.. Obwohl ihr genauer Weihetag unbekannt ist, wird der 9. November im römischen Kalender seit dem 11. Jhdt. als Tag der Konsekration gefeiert.


Dieser Tag ist sicher für Rom bedeutend. Mir ist jedoch nicht bekannt, daß dies ein allgemeiner Feiertag für alle Katholiken sei. ?(

Im liturgischen Kalendarium ist es ein Fest, das für die ganze Kirche (römischer Kalender) vorgeschrieben ist. Auch im Offizium (Brevier) ist es als Fest zu beten. So wie ich geschrieben habe ist die Lateranbasilika die Mutter und das Haupt aller katholischen Kirchen. Daher wird dieser Tag entsprechend gefeiert. Es gab auch Zeiten in denen dieses Fest, vor allem in Bischofskirchen, mit einem bischöflichen Hochamt gefeiert wurde.


Verstehe... Sicher wird an diesen Feiertag auch im Rahmen der Eucharistiefeier im Kloster in Nütschau (... und natürlich in allen anderen kath. Klöstern auch) erinnert werden. Dort gibt es zu Beginn der Messe immer hinführende Worte, entweder wird des Tagesheiligen gedacht oder es gibt einen Feiertag, der dann entsprechend gewürdigt wird.
Allerdings glaube ich nicht, daß der Allgemeinheit der Katholiken bewußt ist, daß dies ein Feiertag ist, den die gesamte RKK begeht. Du weißt ja, daß die Leute viel Glaubenswissen verloren haben oder dieses nie gehabt haben. Da kann man speziellere Kenntnisse wohl erst recht nicht voraussetzen. - Ich gestehe, daß auch ich wahrscheinlich bis zum nächsten Jahr längst wieder vergessen haben werde, daß es diesen "Lateran-Basilika-Feiertag" gibt.
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Freitag, 9. November 2012, 15:31

9. November - Weihetag der Lateranbasilika

Die konstantinische Basilika wurde um das Jahr 324 geweiht. Der ursprüngliche Titel der Kirche war Christus der Erlöser, später wurde sie dem hl. Johannes dem Täufer und dem hl. Apostel und Evangelisten Johannes dediziert. Kaiser Konstantin erbaute die Basilika „in Lateranius“, während sie seit Papst Sergius III. „S. Giovanni in Laterano“ genannt wird. Sie wird als Mutter und Haupt aller Kirchen auf dem katholischen Erdkreis bezeichnet und ist ein Zeichen der Liebe und Einheit gegenüber dem Stuhl Petri.. Obwohl ihr genauer Weihetag unbekannt ist, wird der 9. November im römischen Kalender seit dem 11. Jhdt. als Tag der Konsekration gefeiert.


Dieser Tag ist sicher für Rom bedeutend. Mir ist jedoch nicht bekannt, daß dies ein allgemeiner Feiertag für alle Katholiken sei. ?(

Im liturgischen Kalendarium ist es ein Fest, das für die ganze Kirche (römischer Kalender) vorgeschrieben ist. Auch im Offizium (Brevier) ist es als Fest zu beten. So wie ich geschrieben habe ist die Lateranbasilika die Mutter und das Haupt aller katholischen Kirchen. Daher wird dieser Tag entsprechend gefeiert. Es gab auch Zeiten in denen dieses Fest, vor allem in Bischofskirchen, mit einem bischöflichen Hochamt gefeiert wurde.


Verstehe... Sicher wird an diesen Feiertag auch im Rahmen der Eucharistiefeier im Kloster in Nütschau (... und natürlich in allen anderen kath. Klöstern auch) erinnert werden. Dort gibt es zu Beginn der Messe immer hinführende Worte, entweder wird des Tagesheiligen gedacht oder es gibt einen Feiertag, der dann entsprechend gewürdigt wird.
Allerdings glaube ich nicht, daß der Allgemeinheit der Katholiken bewußt ist, daß dies ein Feiertag ist, den die gesamte RKK begeht. Du weißt ja, daß die Leute viel Glaubenswissen verloren haben oder dieses nie gehabt haben. Da kann man speziellere Kenntnisse wohl erst recht nicht voraussetzen. - Ich gestehe, daß auch ich wahrscheinlich bis zum nächsten Jahr längst wieder vergessen haben werde, daß es diesen "Lateran-Basilika-Feiertag" gibt.

Da hast Du sicher recht. Aber es gibt eine ganze Anzahl derartiger „liturgischer Festtage“, die den meisten Katholiken vermutlich gar nicht bekannt sind da sie kein „staatlicher“ und arbeitsfreier Feiertag sind. Als Beispiele von vielen dieser derartigen liturgischen Festen möchte ich nur drei herausgreifen: 10. August Hl. Laurentius, 8. September Mariä Geburt, 29. September Erzengelfest (Michael, Gabriel, Raphael). Alle diese Festtage (nicht Feiertage) „rauschen“ an den meisten Katholiken vorbei, denn sie sind nur meist denen bekannt, die über ein Direktorium oder einen liturgischen Kalender verfügen.
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30

Montag, 26. November 2012, 12:37

Heilige - Gedenktage, Feste, Hochfeste

Mit Beginn des neuen Kirchenjahres werden die Heiligen bzw. Seligen in diesem Thread „Christliche Feiertage“ eingestellt. Als Grundlage für diese liturgischen Tage dient das Direktorium der Erzdiözese Wien, sodass Abweichungen zu anderen Diözesen möglich sind.

Diese liturgischen Tage haben die folgende Rangordnung im Regionalkalender für das deutsche Sprachgebiet:
Hochfest
Fest
(Gebotener) Gedenktag
Nichtgebotener Gedenktag


Außerdem können in diesen Thread Lebenskurzbeschreibungen von Heiligen bzw. Seligen eingestellt werden, die im Direktorium nicht enthalten sind.
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31

Sonntag, 2. Dezember 2012, 19:30

2. Dezember - Lucius von Chur
nichtgebotener Gedenktag

Bischof von Chur, Märtyrer
geboren 5./6. Jhdt. in der Schweiz, gestorben 5./6. Jhdt. in der Schweiz
Er gehörte dem Stamm der Pritanni (Britanni) im nördlichen Teil von Churrätien an, und war im 5./6. Jhdt. Glaubensbote im halbheidnischen Gebiet von Chur. Der Legende nach, erlitt er als erster Bischof von Chur den Martertod durch Steinigung. Bis hinein ins Hochmittelalter war er ein hoch verehrter Heiliger. Seine Reliquien wurden im 8. Jhdt. in die Ringkrypta der St. Luzi-Kirche in Chur übertragen, wo durch archäologische Untersuchungen geschichtliche Grunddaten gesichert werden konnten.
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32

Montag, 3. Dezember 2012, 10:45

3. Dezember - Franz Xaver
Gedenktag

Ordenspriester, Glaubensbote in Indien und Ostasien
Der adlige Spanier stammte aus Navarra (Spanien), wurde am 7. April 1506 auf der Burg Xavier (Javier) Navarra, Spanien, geboren als Sohn des Großkanzlers des letzten Baskenkönigs und wurde auf den Namen Francisco de Jassu y Javier getauft. Ab 1525 studierte er in Paris. 1530 schloss er sein Philosophiestudium als Magister ab. 1533 schloss er sich Ignatius von Loyola und war einer der engsten Weggefährten von diesem, dem er bei der Zusammenstellung der Regeln für den Jesuitenorden half. Mit Ignatius legte er am 15. August 1534 in Paris die Ordensgelübde ab. 1537 empfing er in Venedig die Priesterweihe. Nach einem Aufenthalt in Rom ging er 1541 in den fernen Osten und bemühte sich zuerst in Indien, das Wort Gottes zu verkünden. 1542 Goa, 1544 taufte er in einem Monat 10.000 Makau-Fischer, aber kümmerte sich auch um den sonst wenig geförderten Glauben der portugiesischen Kolonialbeamten in Goa. Er bildete Einheimische als Missionare aus und gründete Missionsstationen. Später predigte er auch auf den indonesischen Inseln (1545 Malakka, 1546 Molukken) und in Japan (1549, erst 1547 entdeckt). 1549 gründete er mit zwei von ihm in Goa getauften Japanern eine christliche Gemeinde in Kagoshima. Beim Versuch, das Evangelium nach China zu bringen, starb er am 3. Dezember 1552 auf der kleinen Insel Sancian bei Kanton vor dem chinesischen Festland an einer Fieberkrankheit. Mehr als 40.000 Taufen hat er selbst gespendet. 1622 wurde er heiliggesprochen und 1927 zum Patron der Mission erwählt.
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33

Dienstag, 4. Dezember 2012, 10:36

4. Dezember - Barbara
Nichtgebotener Gedenktag

Märtyrerin in Nikomedien
Über sie ist außer ihrer Verehrung als Märtyrerin in Nikomedien historisch nichts nachweisbar. Nach einer Legende aus dem 7. Jhdt. wurde sie um 290 in der nördlichen Türkei geboren, und lebte im 3. Jahrhundert in Kleinasien (Türkei). Sie wurde heimlich Christin. Als der Vater, ein reicher heidnischer Kaufmann, sie mit einem König verheiraten wollte, weigert sich Barbara, da sie Christin war. Sie hatte sich während einer Abwesenheit des Vaters taufen lassen. Der Vater war darüber sehr erbost und versuchte, sie mit allen Mitteln von ihrem Glauben abzubringen. Er sperrte sie in einem Turm und übergab sie dem Statthalter. Nach grausamen Folterungen soll sie um 306 in Nikomedien, heute Izmid, Türkei, in der Verfolgung durch Kaiser Maximinus Daja, hingerichtet (geköpft) worden sein. Der Vater selbst soll sie getötet haben und später von einem Blitz erschlagen worden sein.

Seit dem Mittelalter wird diese legendäre Märtyrerin im ganzen Abendland verehrt und bis heute sind viele Bräuche mit ihrem Namen verbunden. ZBspl. folgende Legende: Als Barbara in den Kerker geworfen wurde, verfing sich ihr Kleid in einem Kirschenzweig. Sie nahm den Zweig mit, steckte ihn in eine Vase und er blühte am Tag ihrer Hinrichtung. Sie gehört zu den vierzehn Nothelfern.
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34

Dienstag, 4. Dezember 2012, 10:45

4. Dezember - Johannes von Damaskus
Johannes Damascenus
Nichtgebotener Gedenktag

Priester, Kirchenlehrer
Er wurde zwischen 650 und 675 (eher um 650) als Sohn des Finanzministers Sargun ibn Mansur des Kalifen in Damaskus, Syrien, (vornehme arabische, aber christliche Familie) geboren und wuchs als Gefährte des späteren Kalifen Yazid auf. Als junger Mann arbeitete er mit seinem Vater zusammen. Da die Regierung immer mehr christenfeindlich unter Druck des Kalifen wurde, gab er das Staatsamt auf und trat mit seinem Adoptivbruder Kosmas, dem späteren Bischof von Majuma bei Gaza, vor 700 in das Mar Saba Kloster (Sabbaskloster) bei Jerusalem ein. Das 2. Konzil von Nicäa (787) verglich deshalb seinen Lebensweg mit der Berufung des Zöllners Levi. Gegen seinen Widerstand wurde er von Patriarch Johannes V. von Jerusalem (706 - 735) zum Presbyter geweiht und zu wichtigen Aufgaben herangezogen. Im Kloster wirkte Johannes als Gelehrter, Dichter und Prediger und war weit bekannt. Zu seiner Zeit war der „Bilderstreit“, wobei er sich in diesem Streit für die Verehrung der Bilder einsetzte. Johannes starb hochbetagt, vermutlich am 4. Dezember im Jahr 749 (vor 754), bei Jerusalem. Papst Leo XIII. erhob ihm am 18. September 1890 zum Kirchenlehrer.

Dieser Bilderstreit war von Kaiser Leo III. (714 – 741) vom Zaum gebrochen worden, als er 726 das berühmte Christusbild über dem Haupteingang des Kaiserpalastes in Konstantinopel hatte gewaltsam entfernen lassen. Sein Sohn und Nachfolger verschärfte den Streit und berief ein – niemals anerkanntes – Konzil ein, das die Verehrung von Ikonen als häretisch verurteilte. Die Ironie dazu, seinem eigenem Bildnis ließ er aber weiterhin fast göttliche Verehrung zollen. Erschwerend kam hinzu, dass die beiden anderen abrahamitischen Religionen, Juden und Islam, ein strenges Bilderverbot verkündigten. Das häretische Konzil 754 sprach über Johannes das Urteil: „Anthema dem Mansur, dem Verrufenen, der wie die Sarazenen denkt.“, doch diese Aussage wurde jedoch vom ökumenisch anerkannten 2. Konzil von Nicäa (787) widerrufen. Er gilt als der Dogmatiker der Orthodoxie, hat aber auch große Bedeutung für die lateinische Kirche. Außerdem ist er einer der wenigen Heiligen, der in arabischer Kleidung mit Turban auf Ikonen abgebildet wurde.
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35

Mittwoch, 5. Dezember 2012, 12:10

5. Dezember - Anno von Köln
Nichtgebotener Gedenktag

Bischof von Köln, Reichskanzler
Er wurde um 1010 in Schwaben geboren und stammte aus schwäbischem Geschlecht. In der Domschule von Bamberg wurde er ausgebildet. Um 1054 wurde er Propst zu Goslar und 1056 Erzbischof von Köln. Zur Festigung des Glaubens und der Kirchenzucht gründete er zahlreiche Stifte und Abteien. 1062/1063 war er Reichsverweser für den minderjährigen Kaiser Heinrich IV. Er starb am 4. Dezember 1075 in Köln und wurde in der von ihm 1064 gegründeten Abtei St. Michael zu Siegburg nördlich von Köln beigesetzt. In der Dichtung des 876 Verse umfassenden Annoliedes, niedergeschrieben zwischen 1077 und 1081, wird er in den grandiosen heilsgeschichtlichen Rahmen der vier Weltreiche gestellt (Dan 2,1-49).
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36

Donnerstag, 6. Dezember 2012, 10:13

6. Dezember - Nikolaus von Myra
Nichtgebotener Gedenktag

Bischof von Myra in Lykien
Er ist nicht nur bei uns einer der beliebtesten Heiligen, auch in Osteuropa, vor allem in Russland, wird er besonders verehrt. Fast alle historischen Quellen über sein Leben sind verlorengegangen. Nikolaus ist etwa um 270 in Kleinasien (um 280/286 in der Hafenstadt Patras, Griechenland/westliches Kleinasien) zur Welt gekommen, ab 300 Bischof von Myra in Lykien und am 6. Dezember um das Jahr 350/345/351 in Myra (dem heutigen Demre im südlichen Kleinasien, Türkei) gestorben. Einzige sichere Angabe aus seinem Leben ist die Unterschrift als Bischof von Myra unter die Beschlüsse des Konzils von Nicäa im Jahr 325. Er wurde in der letzten Christenverfolgung schwer gefoltert und war ein „Gezeichneter“ in der konstantinischen Friedenszeit. Erhalten hat sich bis heute sein Beispiel der Nächstenliebe. Viele Legenden über den gütigen, hilfreichen Nikolaus, der in Not Geratene beschenkt, führten zum Brauchtum und der Verehrung als Helfer, Beschützer und vor allem als Freund der Kinder. Er ist außerdem Patron vieler Kirchen und gehört zu den vierzehn Nothelfern. Schon im 6. Jhdt. ist sein Kult nachweisbar. Patron der Kinder, Schüler und Studenten, Pilger, Rechtsanwälte, Richter, Notare, Kaufleute, Wirte, Verliebten, Verlobten, Gefangenen, Bäcker, Matrosen, Apotheker, Parfumfabrikanten.
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37

Freitag, 7. Dezember 2012, 10:19

7. Dezember - Ambrosius von Mailand
Gedenktag

Bischof von Mailand, Kirchenlehrer
Er wurde wahrscheinlich um 339 (333/334) in Trier? (Rheinland-Pfalz) geboren, wo sein Vater Präfekt für Gallien war, wurde in Rom erzogen, trat in die Beamtenlaufbahn, kam als Konsular nach Aemilien und Ligurien, und wurde 370 Provinzverwalter in Mailand. Er war noch Katechumene, als er, nach dem Tod des arianischen Bischofs um die Vermittlung zwischen Arianern und Katholiken bemüht, von Klerus und Volk einstimmig zum Bischof gewählt wurde. Daraufhin empfing er die Taufe und am 7. Dezember 374 die Bischofsweihe. Unermüdlich setzte er sich für die Rechte und Lehre der Kirche ein. Um etwa 390 legte er dem römischen Kaiser Theodosius dem Großen eine öffentliche Kirchenbuße auf. Er prägte eine eigenständige Liturgie und verfasste viele Hymnen, die teilweise heute noch im Stundengebet Verwendung finden. Er gilt auch als Begründer des Kirchengesangs und war Verteidiger des Glaubens. Durch seine Predigten fand auch Aurelius Augustinus zur katholischen Kirche zurück. Er starb am 4. April 397 in Mailand.
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Samstag, 8. Dezember 2012, 11:04

8. Dezember - Hochfest der ohne Erbsünde empfangenen Jungfrau und Gottesmutter Maria
Hochfest

An diesem Tag feiern wir, dass Anna ihre Tochter Maria empfangen hatte, die ohne Erbsünde – unbefleckt - war. Kirchlich anerkannte Quellen berichten, dass in der Ostkirche dieses Fest schon im 5. Jhdt. gefeiert wurde. Vom 12. Jhdt. an breitete es sich auch im Abendland aus. Seit 1476 steht das Fest der Empfängnis Maria im römischen Kalender. Papst Clemens XI. schrieb „das Fest der Unbefleckten Empfängnis“ 1708 dann für die gesamte Kirche vor. Seit der Definition des Glaubenssatzes von der Bewahrung der Mutter Gottes vor der Erbsünde im Jahr 1854 wird das Fest mit dem missverständlichen Namen „Unbefleckte Empfängnis“ bezeichnet.
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Sonntag, 9. Dezember 2012, 10:56

9. Dezember - Juan Diego Cuauhtlatohuac
Johannes Didacus
Nichtgebotener Gedenktag

Er stammte aus dem Volk der Chichimecca–Indianer und empfing 1524 die Taufe und erhielt den Namen Juan Diego. Am 9. Dezember 1531 erschien ihm die Gottesmutter Maria auf einem Hügel nahe Mexiko-Stadt mit dem Auftrag: „Ich bin die Jungfrau Maria, sag dem Bischof, er soll hier eine Kirche bauen.“ Noch 1531 wurde an dieser Stelle eine Kapelle errichtet und darin das Gnadenbild unserer Lieben Frau von Guadalupe aufgestellt. Er lebte bis zu seinem Tod i1548 n dieser Kapelle als Büßer und Beter. Papst Johannes Paul II. hat ihn 1990 in Mexiko als ersten Ureinwohner Lateinamerikas selig und beim erneuten Besuch 2002 heiliggesprochen
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Dienstag, 11. Dezember 2012, 10:33

11. Dezember - Damasus I.
Nichtgebotener Gedenktag

Papst
Geboren wurde er wahrscheinlich um 305 in Rom?, war aber vermutlich ein Spanier. Im September 366 starb Papst Liberius und die Mehrheit wählte als Nachfolger den Diakon Damasus, den Liberius noch geweiht hatte und der mit dem Papst in die Verbannung gegangen war. In der Zeit der Verbannung des Liberius hatte Kaiser Constantius den Diakon Felix als „Gegenpapst“ eingesetzt. Damasus war schließlich doch zu Felix „umgeschwenkt“, was ihm eine unversöhnliche Minderheit nicht verzieh. Sie wählte in der heutigen Basilika S. Maria in Trastevere Ursinus. „Jedes menschliche Maß übersteigend, brannten beide darauf, den bischöflichen Stuhl zu erobern“, schreibt der Heide Ammianus Marcellinus. Es sei zu bewaffneten Zusammenstößen gekommen, wobei es 137 Leichen gegeben habe. Marcellinus behauptet zu verstehen, warum gestritten wurde. Das Vermögen der Kirche war so groß, dass der Bischof in Wagen fahren konnte, schön angezogen, reiche Mähler veranstalten, welche die des Kaiser übertrafen. Nach seiner Wahl am 1. Oktober 366 setzten kaiserliche Truppen ihn gegen seinen Konkurrenten Ursinus durch. 380 erklärte Kaiser Theodosius die christliche Religion zur Staatsreligion.

Damasus betonte die primatbewusste Politik seiner Vorgänger und konnte die Bedeutung und Anerkennung der geistlichen Gerichtsbarkeit erhöhen. Den Primatanspruch verteidigte er auch gegen die Ostkirchen. Er war auch ein Förderer der Wissenschaften. Hieronymus bezeichnet Damasus als besonders begabten Verfasser von Gedichten und zahlreiche Texte im klassischen Versmaß schrieb. Um die Verehrung der Märtyrer zu fördern, als es keine Gefahr für Leib und Leben war, Christ zu werden, ließ Damasus ihre Gräber in den Katakomben restaurieren und mit von ihm selbst verfassten Schriften versehen. Diese Inschriften sind im Original nur wenige, in von Pilgern verfassten Abschriften fast alle erhalten. Am Ende seiner Regierungszeit war Rom von Märtyrergräbern umgeben, die bis heute ein beliebtes Pilgerziel sind. Der Liber Pontificalis erzählt, dass Damasus ein Spanier war, aber wahrscheinlich in Rom geboren. Fast die ganze Zeit war von der Auseinandersetzung mit dem Gegner Ursinus ausgefüllt, aber auch mit den Arianern und Donatisten. Selbst als der Kaiser Ursinus nach Köln verbannte, war der Krieg nicht zu Ende und eskalierte noch einmal mit der Mordbeschuldigung gegen den Papst, die erst durch kaiserliches Eingreifen aus der Welt geschafft werden konnte. In seinen Erlässen ahmt der Papst die kaiserliche Kanzlei nach. Er übertrug dem Hl. Hieronymus die Neuübersetzung der Hl. Schrift ins Lateinische. Gleichzeitig wurde die Hl. Schrift ins Deutsche (Gotische) übersetzt - „Wulfila“. Gestorben ist er am 11. Dezember 384 in Rom.
Preis den Herrn!