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Kirche im deutschsprachigen Raum und Weltkirche

Antworten im Thema: 532 » Der letzte Beitrag (7. Oktober 2016, 16:01) ist von diaconus.

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Sonntag, 1. April 2012, 19:25

@ Teresa

Zitat

Natürlich kann ich nicht in die Herzen von anderen Menschen schauen, daher steht mir ein Urteil wahrlich nicht zu. Aber müßte sich die innere Einstellung nicht auch irgendwie im Gestus erkennen lassen, mit dem der Altarraum betreten wird?

Das wenigste was erforderlich ist, wäre ein Verneigung vor dem Kreuz im Altarraum bzw. auf dem Altar oder zum Tabernakel hin, auch wenn dieser in einer Seitenkapelle ist.
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162

Donnerstag, 5. April 2012, 16:42

Papst zur Pfarrerinitiative

Wie verschiedene Nachrichtenportale aber auch der Rundfunk meldet, hat der Hl. Vater heute in der Predigt der Chrisam-Messe zur Pfarrerinitiative Stellung genommen und dieser ei9nen Absage erteilt. Er sagte u. a.dazu:

„Vor kurzem hat eine Gruppe von Priestern in einem europäischen Land einen Aufruf zum Ungehorsam veröffentlicht und dabei gleichzeitig auch konkrete Beispiele angeführt, wie dieser Ungehorsam aussehen kann, der sich auch über endgültige Entscheidungen des kirchlichen Lehramtes hinwegsetzen soll wie zum Beispiel in der Frage der Frauenordination, zu der der selige Papst Johannes Paul II. in unwiderruflicher Weise erklärt hat, dass die Kirche dazu keine Vollmacht vom Herrn erhalten hat. Ist Ungehorsam ein Weg, um die Kirche zu erneuern? Wir wollen den Autoren dieses Aufrufs glauben, dass sie die Sorge um die Kirche umtreibt; dass sie überzeugt sind, der Trägheit der Institutionen mit drastischen Mitteln begegnen zu müssen, um neue Wege zu öffnen – die Kirche wieder auf die Höhe des Heute zu bringen. Aber ist Ungehorsam wirklich ein Weg? Spüren wir darin etwas von der Gleichgestaltung mit Christus, die die Voraussetzung wirklicher Erneuerung ist oder nicht doch nur den verzweifelten Drang, etwas zu machen, die Kirche nach unseren Wünschen und Vorstellungen umzuwandeln?“

Kommentar
Die Worte des Hl. Vaters sind klar. Aber ob Herr Schüller und seine Genossen sowie Hr. Hurka, der Vorsitzende von Wir-sind-Kirche, und seine Mitstreiter in den Gremien diese Worte des Papstes verstehen wollen oder auch können, ist eine andere Frage. So wie ich Hr. Schüller persönlich aus Gesprächen kenne, hält er sich für das Non-Plus-Ultra wenn er eine, nämlich seine, Meinung geäußert hat und ist nichts anderes mehr diskutierbar.
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163

Donnerstag, 5. April 2012, 18:48

Weitere Aussagen aus der heutigen Papstpredigt

Aber machen wir es uns nicht zu leicht. Hat nicht Christus die menschlichen Traditionen korrigiert, die das Wort und den Willen Gottes zu überwuchern drohten? Ja, er hat es getan, um den Gehorsam zum wirklichen Willen Gottes, zu seinem immer gültigen Wort neu zu wecken. Es ging ihm gerade um den wahren Gehorsam, gegen die Eigenwilligkeit des Menschen. Und vergessen wir nicht: Er war der Sohn, mit der einzigartigen Vollmacht und Verantwortung, den reinen Gotteswillen freizulegen, um so den Weg von Gottes Wort in die Welt der Völker zu eröffnen. Und endlich: Er hat seinen Auftrag mit seinem eigenen Gehorsam und seiner Demut bis ans Kreuz hin konkretisiert und so seine Sendung beglaubigt. Nicht mein, sondern dein Wille: Dies ist das Wort, das den Sohn, seine Demut und seine Göttlichkeit zugleich zeigt und uns den Weg weist.

Lassen wir uns noch einmal fragen: Wird mit solchen Erwägungen nicht doch der Immobilismus, die Erstarrung der Traditionen verteidigt? Nein. Wer auf die Geschichte der Nachkonzilszeit hinschaut, der kann die Dynamik der wahren Erneuerung erkennen, die in lebendigen Bewegungen oft unerwartete Gestalten angenommen hat und die unerschöpfliche Lebendigkeit der heiligen Kirche, die Anwesenheit und die Wirksamkeit des Heiligen Geistes geradezu greifbar werden lässt. Und wenn wir auf die Menschen hinschauen, von denen diese frischen Ströme des Lebens ausgingen und ausgehen, dann sehen wir auch, dass zu neuer Fruchtbarkeit das Erfülltsein von der Freude des Glaubens, die Radikalität des Gehorsams, die Dynamik der Hoffnung und die Kraft der Liebe gehören.

Liebe Freunde, es bleibt dabei: Die Gleichgestaltung mit Christus ist Voraussetzung und Grund aller Erneuerung. Aber vielleicht erscheint uns manchmal die Gestalt Jesu Christi zu hoch und zu groß, als daß wir wagen könnten, daran Maß zu nehmen. Der Herr weiß das. Deshalb hat er für Übersetzungen in Größenordnungen gesorgt, die uns zugänglicher und näher sind. Paulus hat aus eben diesem Grund seinen Gemeinden ohne Scheu gesagt: Ahmt mich nach, ich aber gehöre Christus. Er war für seine Gläubigen eine Übersetzung von Christi Lebensstil, die sie sehen und der sie sich anschließen konnten. Seit Paulus hat es die ganze Geschichte hindurch immerfort solche Übersetzungen von Jesu Weg in geschichtliche Lebensgestalten hinein gegeben. Wir Priester können an eine große Schar heiliger Priester denken, die uns als Wegweiser vorangehen: von Polykarp von Smyrna und Ignatius von Antiochien angefangen, über die großen Seelsorger Ambrosius, Augustinus und Gregor dem Großen bis hin zu Ignatius von Loyola, Karl Borromäus und bis zu Johannes Maria Vianney und den Priestermärtyrern des 20. Jahrhunderts und schließlich bis zu Papst Johannes Paul II., der im Tun und Leiden die Gleichgestaltung mit Christus uns als „Gabe und Geheimnis“ vorgelebt hat. Die Heiligen zeigen uns, wie Erneuerung geht und wie wir ihr dienen können. Und sie lassen uns auch wissen, dass Gott nicht auf die große Zahl und auf die äußeren Erfolge schaut, sondern seine Siege im demütigen Zeichen des Senfkorns erringt.
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164

Donnerstag, 5. April 2012, 18:54

Link zur Papstpredigt

Die Tagespost hat die komplette Papstpredigt in der Chrisam-Messe veröffentlicht. Dazu der Link
http://www.die-tagespost.de/-Ist-Ungehor…g;art456,133167
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165

Freitag, 6. April 2012, 18:46

Schüllers Reaktion auf Papstpredigt

Wie Schüller in der gestrigen ZiB2 (22 Uhr) zu hören gewesen ist, hat er über das Fehlen von Disziplinarmaßnahmen faktisch gejubelt, zusätzlich die Worte des Hl. Vaters „umgedreht“ gedeutet und er fühlt sich noch mehr ermutigt so zu handeln. Allein, dass der Papst in einer Predigt, die an die Weltkirche gerichtet ist, diese Initiative negativ erwähnt, sagt genug aus. Aber um dies zu verstehen muss man einerseits Intelligenz haben, was ein Priester, der ja Akademiker ist, haben sollte und andererseits auch Charakter besitzen. Ich persönlich frage mich ob Schüller beides wirklich hat. Intelligenz bedeutet nicht unbedingt Promovierung, da habe ich in meinem Zivilberuf genug akademische Fachidioten kennengelernt, die zwar ihre Prüfungen bestanden hatten aber nicht fähig waren ihr Wissen in die Praxis umzusetzen. Im psychologischen Studium wurden uns derartige Reaktionen wie sie Schüller zeigt auch als mögliche paranoische Symptome erklärt, zur Klarstellung dies ist noch keine Geisteskrankheit.

Für Disziplinarmaßnahmen ist in erster Linie der Ortsordinarius zuständig aber von dem kann man, zum Unterschied vor über 10 Jahren, heute diesbezüglich nichts erwarten, da werden eher rom-, papst- und lehramtstreue relegiert.
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166

Samstag, 7. April 2012, 12:15

Kardinal Schönborn – Reaktion

Im gestrigen ORF-Interview erklärte der Kardinal, dass der Papst „hervorragend informiert“ ist. Insbesondere habe der Papst gesagt, dass bei dem „Aufruf zum Ungehorsam“ der Pfarrerinitiative einige Punkte seien, die nicht zur Frage stehen dürfen. Und er verwies auf die klare Lehrentscheidung von Papst Johananes Paul II., dass eine Weihe von Frauen unmöglich sei, da hier die Kirche keine Vollmacht habe, das von Jesus Überkommene zu ändern.

Weiter möchte der Kardinal jetzt eine Klärung und sagte dazu, dass die Bischöfe schon am Anfang sagten, dass das Wort „Ungehorsam“ so nicht stehen bleiben kann.

Kommentar
Nash dieser Aussage des Kardinals stört also vor allem nur das Wort „Ungehorsam“. Was ist mit den gesamten Forderungen, die in diesem Aufruf stehen und die eindeutig gegen die Lehre der Kirche verstoßen? Die dürfen bleiben? Wer die diplomatische Sprache des Hl. Vaters begreift, der wird in dieser Passage der Gründonnerstagpredigt eine „deftige“ Rüge erkennen. Selbst nicht gerade papstfreundliche Medien haben erkannt, dass dies eine respektable öffentliche Rüge war, die dieser gesagt hatte. Quo vadis, episcopae Austriae? Wir rom- und lehramtstreuen Gläubigen und Kleriker warten auf eine Entscheidung, auch auf eine disziplinäre, die die Ordnung in der Hl. Mutter Kirche wieder herstellt.
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Samstag, 7. April 2012, 15:35

Schüller - Reaktion

Wie ORF-Regional in den Zwischennachrichten um 13,30 und 15,30 meldete, hat Schüller erklärt kein Wort des Aufrufes zum Ungehorsam zurückzunehmen wie dies Kardinal Schönborn gefordert hat und er möchte ein Gespräch mit dem Papst.

Kommentar
Wie ich dies hörte, war mein Gedanke: „Jetzt ist er endgültig durchgeknallt.“ Als nächstes fordert er dann ein Gespräch mit dem lieben Gott um diesem vorzuschlagen wie die göttliche Offenbarung zu ändern ist? Schüller kommt mir so vor was er dringend braucht :a207:
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168

Samstag, 7. April 2012, 17:26

RE: Schüller - Reaktion

Wie ORF-Regional in den Zwischennachrichten um 13,30 und 15,30 meldete, hat Schüller erklärt kein Wort des Aufrufes zum Ungehorsam zurückzunehmen wie dies Kardinal Schönborn gefordert hat und er möchte ein Gespräch mit dem Papst.

Kommentar
Wie ich dies hörte, war mein Gedanke: „Jetzt ist er endgültig durchgeknallt.“ Als nächstes fordert er dann ein Gespräch mit dem lieben Gott um diesem vorzuschlagen wie die göttliche Offenbarung zu ändern ist? Schüller kommt mir so vor was er dringend braucht :a207:


Kann man die Unzufriedenheit mit Schüllers Reaktion nicht auch sachlicher ausdrücken? Ich denke, dass Pfarrer Schüller offenbar ernsthaft glaubt, die Lehre der Kirche ändern zu können. Wird er das schaffen? Ob er mit dem Papst sprechen darf oder nicht, ist da eher nebensächlich, denn der Papst wird als der Nachfolger Petri ganz gewiss nicht die Offenbarung, die wir in der Bibel immer wieder nachlesen können, ändern. Wie zum Beispiel Papst Johannes Paul II. schon abschließend festgestellt hat, wird es keine Weihe von Frauen geben. Und so wird es mit den anderen Wünschen von Pfarrer Schüller und seinen Mitstreitern auch gehen. Sie werden ihre Ideen nicht durchsetzen. Das finde ich als romtreue konservative Katholikin doch ganz beruhigend. Irgendwo müssen die Leute ihre Energien lassen. So haben Pfarrer Schüller und seine Anhänger den erbarmungslosen Kampf mit den berühmten Windmühlenflügeln aufgenommen. ;) :D

Also, keine Sorge, lieber Diaconus, auf unsere Kirche können wir uns verlassen. Auch wenn im deutschsprachigen Raum so manches Extrasüppchen die Runde macht, heißt das nicht, dass dieses Süppchen von allen bejaht und genossen wird. ;) :thumbsup:
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Samstag, 7. April 2012, 17:52

@ Teresa

Zitat

Kann man die Unzufriedenheit mit Schüllers Reaktion nicht auch sachlicher ausdrücken?

Ich darf doch wohl in einem solchen Fall meine Emotionen, die mich sofort erfasst haben, ausdrücken? Du vergisst, dass ich vor ein paar Jahren einige Male, das „Vergnügen“ hatte ein Gespräch mit ihm zu führen. Außerdem, was ich nicht geschrieben habe, ist, dass er auch dem ORF erklärte, dass die PI im November einen fast einstimmiger Beschluss gefasst hat, kein Wort oder eine Forderung zu ändern. Damit haben sich diese eindeutig außerhalb der Kirche gestellt, siehe auch Mt 18,17 „Hört er aber auch nicht auf die Gemeinde (d. i heute die Kirche), dann sei er für dich wie ein Heide oder ein Zöllner.“
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170

Montag, 16. April 2012, 16:17

Unerträglicher Vergleich eines Priesters in der ARD

Unter dem Titel „Gleichsetzung von Evangelikalen und Salafisten“ berichtet die Nachrichtenagentur idea über die ARD-Sendung "Wort zum Sonntag“ vom 14. April in der der katholische Pfarrer Wolfgang Beck (Hannover) die Piusbruderschaft, Evangelikale und radikal-islamische Salafisten hinsichtlich ihres konsequenten Verhaltens auf eine Stufe gestellt hatte. Wörtlich sagte er: „Egal, ob Piusbrüder, ob evangelikale Gruppierungen oder muslimische Salafisten, denen wir in diesen Wochen in den Fußgängerzonen begegnen können: Sie alle haben mehr gemeinsam, als ihnen wahrscheinlich lieb ist. Vor allem dieses Bemühen um größtmögliche Eindeutigkeit. Alle Kraft wird da hinein gesetzt, dass das Leben völlig übereinstimmt mit dem, was gepredigt wird. Das beeindruckt mich manchmal, und daneben sehe ich mit meinen Kompromissen meist recht schwach aus.“

Kommentar
Herr Beck, Sie haben noch eine Gruppierung vergessen, nämlich die Katholiken, die sich bemühen die Worte der Hl. Schrift in Leben zu verwirklichen, das sind wahrscheinlich für Sie „Fundamentalisten“. Allein, dass Sie Piusbrüder und Evangelikale, die sich beide eindeutig bemühen in ihrem Leben christlich zu sein, mit den Salafisten auf eine Stufe stellen, beweist, dass Sie als Verkünder der christlichen Religion komplett fehl in Ihrem Amt als Priester sind. Solchen „Verkündern“ hat die Hl. Mutter Kirche den katholischen und christlichen Glaubensverlust bei den Menschen in den deutschsprachigen Ländern und im Westen zu verdanken. Was verkünden Sie eigentlich? Eine zeitgeistige Kirche, die sich die Lehre selbst macht und die Offenbarung nach dem persönlichen Gutdünken auslegt, auch das ist aus Ihren Worten „meinen Kompromissen“ lesbar.Als Kleriker, der der Offenbarung und Lehre der Kirche treu ist, schäme ich mich für solche „Mitbrüder“, die die Eindeutigkeit des Glaubens nicht versuchen in ihrem Leben zu verwirklichen, denn diese sind jene, die Christus und Gott mit ihrem Leben und dem Gehorsamsversprechen für die lehramtlichen Verkündigung („Professio fidei“) belügen.
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171

Montag, 16. April 2012, 16:43

Im Blickpunkt: Pastoral-Lotterie in Österreich

So lautet ein Artikel von Stephan Baier in der Tagespost vom Freitag, den 13. 4. Diesen Artikel stelle ich ungekürzt in das Forum um sinnentstellende Kürzungen zu vermeiden.

Der Artikeltext

Zitat

Da ist keiner, der nicht der Barmherzigkeit Gottes bedürfte. Wir sind alle Sünder. Wollte man für Pfarrgemeinderäte (oder Priesterseminare) ausschließlich heiligmäßige Menschen, so müsste man im Himmel suchen, nicht auf Erden. Dennoch: Wenn Pfarrgemeinderäte eine zeichenhafte und wirkliche Beteiligung von Laien an der Sendung und am Zeugnis der Kirche repräsentieren sollen, dann haben die hier engagierten Laien ein Vorbild und Zeugnis zu geben. Ein ehrliches Bemühen um ein Leben nach den Geboten Gottes in der Interpretation der Kirche sollte dafür Voraussetzung sein. Wenn diese Voraussetzung entfällt, können Pfarrgemeinderäte nur noch an der weltlichen Seite pfarrlicher Aktivitäten Anteil nehmen. Dann aber könnten dem Gremium auch Ungetaufte angehören, wenn sie fachlichen Rat und Hilfe geben können und wollen. Oder man löst diese Räte ganz auf – dann holen sich die Pfarrer eben fallweise Rat, wo es gerade sinnvoll und gangbar scheint.
Nun hat der Wiener Kardinal weder die Rolle der Pfarrgemeinderäte noch die Voraussetzungen für ihre Kandidaten in Frage gestellt. Und dennoch hat er mit seiner „Einzelfallentscheidung“, die Wahl eines 26-Jährigen, der in eingetragener Homo-Partnerschaft lebt, nicht zu beeinspruchen, mehr Probleme geschaffen als gelöst. Medial stehen nun jene am Pranger, die die (zwischen Sünder und Sünde sauber differenzierende) Lehre der Kirche zur Homosexualität konsequent vertreten. Eine säkulare Öffentlichkeit, die sich davon längst weit entfernt hat, stülpt nun genüsslich ihre Kriterien von „liberal“ und „konservativ“ über Bischöfe und Priester. Im Regen stehen jetzt all jene Priester, die engagierten Katholiken in sogenannten irregulären Lebensverhältnissen seelsorglich einfühlsam nahebringen wollten, warum sie zwar immer einen Platz in der Kirche haben, nicht aber für kirchliche Ämter in Frage kommen. Dadurch, dass Kardinal Schönborn nicht neue Regeln oder Voraussetzungen schuf, sondern eine Einzelfallentscheidung wider den zuständigen Pfarrer traf, ist der Rechtsunsicherheit die Türe geöffnet: Wenn sie sichergehen wollen, dass ihnen ihr Chef nicht öffentlich in den Rücken fällt, können Pfarrer ihre schwierigen Fälle künftig nur mehr zum Bischof schicken. Aber auch für die in irregulären Verhältnissen lebenden Gläubigen herrscht jetzt neue Verunsicherung, denn Schönborn hat seine Einzelfallentscheidung damit begründet, dass der junge Mann ihn so beeindruckte. Was ist nun mit jenen, die in der gleichen Situation sind, aber weniger sympathisch wirken?

Kommentar
Der Erzbischof unserer Diözese ist uns Seelsorgern der Diözese, die an der „Front“ stehen und den Menschen die Offenbarung und Lehre der Kirche nahebringen sollen/wollen und lehramtstreu sind, mit dieser Entscheidung eindeutig in den Rücken gefallen. Was wird die nächste Entscheidung sein, die S. E. auf „seine Kappe nehmen“ wird?
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172

Dienstag, 17. April 2012, 18:28

Fristverstreichung durch Piusbrüder

Am gestrigen Montag ist die Frist, die der Vatikan den Piusbrüdern für die Einigung mit Rom gestellt hat, ohne Reaktion verstrichen. So ist es auf verschiedenen Nachrichtenportalen nachzulesen.

Unser Papst, Benedikt XVI., hat schon zu seiner Zeit als Präfekt der Glaubenskongregation versucht, durch Verhandlungen eine endgültige Trennung zu verhindern und das Schisma zu bereinigen

Nachdem eineinhalbjährige theologische Gespräche zwischen der Glaubenskongregation und den Lefebvrianern geführt worden waren, hatte am 14. September 2011 die Kongregation den Piusbrüdern eine „lehrmäßige Präambel“ überreicht, die von diesen zu unterschreiben gewesen wäre. Der genaue Inhalt ist zwar nicht bekannt, doch ist die Anerkennung des kirchlichen Lehramtes inklusive des Zweiten Vatikanischen Konzils darin sicher als Grundvoraussetzung enthalten, wie aus den damaligen Meldungen ersichtlich war.

Bereits zweimal hatte seit September 2011 die Pius-Bruderschaft eine Antwort gegeben, die jeweils vom Vatikan als ungenügend zurückgewiesen worden waren.

M. M. ist sich Piusbruderschaft in sich nicht einig, denn einzelne aus diesem Kreis haben ja deutlich zu verstehen gegeben, dass sie nicht bereit sind das 2. Vaticanum anzuerkennen, also blockieren Hardliner die endgültige Entscheidung. Also muss sich die Bruderschaft entscheiden was ihr wichtiger ist: entweder wieder in den Schoß der Kirche zurückzukehren, auch unter der Voraussetzung, dass sich die Hardliner der Piusbrüder abspalten, oder geschlossen zu bleiben und eine endgültige Trennung von der Hl: Mutter Kirche herbeizuführen, die sicher weitreichende Konsequenzen als bisher hätte und faktisch eine neue häretische Gemeinschaft entstehen würde, die auch Auswirkungen auf die Priester der Piusbrüder hätte und auch Katholiken könnten dann wahrscheinlich nicht mehr rechtsgültig an den Messen teilnehmen wobei bereits jetzt die dort abgelegten Beichten nach dem Kirchenrecht ungültig sind, da kein Priester der Bruderschaft eine schriftliche Beichtvollmacht eines Ortsordinarius hat und nur mit dieser schriftlichen Beichtvollmacht ist das Sakrament der Versöhnung gültig, mit einer Ausnahme bei akuter Todesgefahr.

Damit würde die ausgestreckte Hand des Papstes, der sich sehr bemüht hatte, endgültig zurückgestoßen und es ist fraglich ob und wann es wieder zu einer Rückkehr in den Schoß der Kirche kommen könnte.
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173

Dienstag, 17. April 2012, 21:30

Piusbrüder

Danke für diesen ausführlichen Bericht, lieber Diaconus!

Also haben sich die Gerüchte, die man in den letzten Tagen in anderen Foren lesen konnte, leider nicht bewahrheitet. :(
Über eine Einigung bzw. Wiedereingliederung der Piusbrüder in die RKK hätte ich mich wirklich gefreut, weil sie, abgesehen von den ewig unbelehrbaren wie Williamson, doch auch ihre guten Seiten haben. Ja, einige Meinungen teile ich sogar mit ihnen, wenn es auch nicht so viele sind. Und Papst Benedikt XVI. wäre sicher nicht so auf die Piusbrüder zugegangen, wenn es bei ihnen nur Schlechtes zu finden gäbe.
Um so bedauerlicher finde ich, dass die Piusbrüder die Geste und das Entgegenkommen unseres Papstes anscheinend nicht begriffen haben. Wirklich schade!! :c020:
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174

Mittwoch, 18. April 2012, 17:48

Fortsetzung Piusbrüder

Und die Gerüchteküche brodelt weiter, wie man verschiedenen Nachrichtenseiten und Foren entnehmen kann.
Nun heißt es, dass die Piusbrüder doch unterschrieben haben und das Papier im Vatikan bereits eingegangen sei. Nun müsse es noch dem Papst vorgelegt werden.

Einige Leute machen sich Gedanken um Williamson und seine Gesinnungsgenossen, also die Hardliner unter den Piusbrüdern, und spekulieren darauf, dass es eventuell unter den Piusbrüdern zu einer Spaltung kommen könnte - oder dass der Papst mit Williamson und Co gleich wieder Probleme bekäme, die schwer zu lösen wären. Aber so weit sind wir ja noch nicht...

Spannend wird es auch im Hinblick auf die Petrusbrüder. Wird es zu Konflikten kommen, wenn das Gros der Piusbrüder in den Schoß der Kirche zurück kommt? Nun, wir werden sehen...
Obl.OSB

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175

Mittwoch, 18. April 2012, 19:10

RE: Fortsetzung Piusbrüder

Und die Gerüchteküche brodelt weiter, wie man verschiedenen Nachrichtenseiten und Foren entnehmen kann.
Nun heißt es, dass die Piusbrüder doch unterschrieben haben und das Papier im Vatikan bereits eingegangen sei. Nun müsse es noch dem Papst vorgelegt werden.

Einige Leute machen sich Gedanken um Williamson und seine Gesinnungsgenossen, also die Hardliner unter den Piusbrüdern, und spekulieren darauf, dass es eventuell unter den Piusbrüdern zu einer Spaltung kommen könnte - oder dass der Papst mit Williamson und Co gleich wieder Probleme bekäme, die schwer zu lösen wären. Aber so weit sind wir ja noch nicht...

Spannend wird es auch im Hinblick auf die Petrusbrüder. Wird es zu Konflikten kommen, wenn das Gros der Piusbrüder in den Schoß der Kirche zurück kommt? Nun, wir werden sehen...

Es ist derzeit so viel Widersprüchliches zu lesen, dass es wirklich nur aus der Gerüchteküche stammen kann. Warten wir es ab bis es eine offizielle Stellungnahme aus dem Vatikan gibt.
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176

Freitag, 20. April 2012, 16:54

Auf dem Ungehorsam liegt kein Segen

Unter diesem Titel bringt die heutige Tagespost einen Artikel von Stephan Baier, indem dieser von einem Gottesdienst am Mittwoch-Abend berichtet, den der Apostolische Nuntius Peter Stephan Zurbriggen anlässlich des Jahrestages der Papstwahl gefeiert hatte. Dabei hat der Nuntius die Pfarrer-Initiative, ohne sie dezidiert zu nennen, gerügt und zum Gehorsam gegenüber dem Papst gemahnt. So sagte er: „Im festen Vertrauen auf den Heilsplan Gottes kann die Antwort auf pastorale Herausforderungen der heutigen Zeit bestimmt nicht ein ortskirchlicher Sonderweg sein. Dadurch würden Gruppen von Gläubigen oder Priestern oder einzelne Regionen die auch für sie selbst lebensspendende kirchliche Communio ausschließen.“ Und „Das „Hören auf den Heiligen Vater“ müsse deshalb „ein freudiges Hinhören“ sein und nicht ein „gleichgültiges Weghören“. „Noch schlimmer wäre es, wollte jemand den Ungehorsam zur Tugend machen. Christus war gehorsam bis zum Tod am Kreuz. Seine Sendung war es, nicht seinen Willen, sondern in Gehorsam den Willen des Vaters zu vollbringen. Auf dem Ungehorsam, der von der Gemeinschaft der Kirche wegführt, liegt gewiss kein Segen!“

So bezeichnete Nuntius Zurbriggen es als „abwegig, zwischen einer vorkonziliaren und nachkonziliaren Kirche oder zwischen einem vorkonziliaren und nachkonziliaren Glauben zu unterscheiden“, denn die Hermeneutik der Reform, die der Papst in Übereinstimmung mit der Tradition der Kirche lehre, ziele auf eine „Erneuerung des einen Subjekts Kirche“. Dem diene auch das „Jahr des Glaubens“. Auch betonte Erzbischof Zurbriggen, dass „alle lokalen katechetischen Hilfsmittel in voller Übereinstimmung mit dem Weltkatechismus stehen müssen“. Auch der schulische Religionsunterricht müsse sich „daran messen lassen, ob er Lehrmittel verwendet, die die kirchliche Lehre klar und anziehend vermitteln“.
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Freitag, 20. April 2012, 18:26

Brand im Wiener Neustädter Dom geklärt

Wie verschiedene Medien heute melden, ist der Brand im Wiener Neustädter Dom nunmehr geklärt. Der Schaden beträgt eine Million Euro. Der Täter ist ein 15jähriger, der auch für eine Brandstiftung auf der Friedhofstoilette in Wiener Neustadt verantwortlich ist. Dort wurde er erkannt. Als man das Foto einer Zeugin vorlegte, die die Flucht des Burschen aus dem Dom gesehen hatte, erkannte diese ihn mit 100%iger Sicherheit. Der Bursche leugnete und bot ein Alibi an, das am Donnerstag zusammenbrach.
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Freitag, 20. April 2012, 18:39

RE: Brand im Wiener Neustädter Dom geklärt

Wie verschiedene Medien heute melden, ist der Brand im Wiener Neustädter Dom nunmehr geklärt. Der Schaden beträgt eine Million Euro. Der Täter ist ein 15jähriger, der auch für eine Brandstiftung auf der Friedhofstoilette in Wiener Neustadt verantwortlich ist. Dort wurde er erkannt. Als man das Foto einer Zeugin vorlegte, die die Flucht des Burschen aus dem Dom gesehen hatte, erkannte diese ihn mit 100%iger Sicherheit. Der Bursche leugnete und bot ein Alibi an, das am Donnerstag zusammenbrach.


Was bewegt einen 15jährigen Jugendlichen dazu, so etwas anzurichten? ?(
Welchen Hintergrund mag der Junge haben? Ist er Österreicher? Weiß man, ob er zu der Tat eventuell angestiftet worden ist?
Da kann man schon ganz schön ins Grübeln kommen. :a065:
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Freitag, 20. April 2012, 18:53

RE: RE: Brand im Wiener Neustädter Dom geklärt

Wie verschiedene Medien heute melden, ist der Brand im Wiener Neustädter Dom nunmehr geklärt. Der Schaden beträgt eine Million Euro. Der Täter ist ein 15jähriger, der auch für eine Brandstiftung auf der Friedhofstoilette in Wiener Neustadt verantwortlich ist. Dort wurde er erkannt. Als man das Foto einer Zeugin vorlegte, die die Flucht des Burschen aus dem Dom gesehen hatte, erkannte diese ihn mit 100%iger Sicherheit. Der Bursche leugnete und bot ein Alibi an, das am Donnerstag zusammenbrach.


Was bewegt einen 15jährigen Jugendlichen dazu, so etwas anzurichten? ?(
Welchen Hintergrund mag der Junge haben? Ist er Österreicher? Weiß man, ob er zu der Tat eventuell angestiftet worden ist?
Da kann man schon ganz schön ins Grübeln kommen. :a065:

Die Meldung besagt, dass der Schüler nach seinen Angaben zufolge am 5. März auf dem Bahnhof ein Benzinfeuerzeug gekauft. Dieses hätte er jedoch nicht mit nach Hause nehmen dürfen. Als er am frühen Abend des folgenden Tages durch den Dom auf dem Weg in ein Wettbüro gewesen sei, um dort Fußballspiele im TV anzusehen, habe er das Feuerzeug entzündet und im linken Seitenschiff in jenes "Lager" geworfen, wo u.a. ein alter Betstuhl, eine Weihnachtskrippe und eine Erntedankkrone aufbewahrt wurden, so der Chefinspektor des Landeskriminalamtes. Rosenbaum. Es habe sofort gebrannt, der Jugendliche sei daraufhin aus der Kirche gelaufen und dabei einer Zeugin aufgefallen. Und am 25. März hat er mit einem Gleichaltrigen auch in einem WC auf dem städtischen Friedhof Feuer gelegt haben. Er ist geständig.
Preis den Herrn!

Teresa

Meister

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Dienstag, 24. April 2012, 17:21

Ausführlicher Brief des Papstes an die Bischöfe im deutschen Sprachraum

Dankenswerterweise gibt unser Papst nicht so schnell auf. Worum geht es? Um die Übersetzung "für alle" oder "für viele" in der Eucharistiefeier. Bisher haben die deutschen Bischöfe und Priester sich größtenteils nicht an die Vorgaben aus Rom gehalten und weiter die Worte "für alle" verwendet.
Nun gibt es eine ausführliche Erläuterung und - den Hinweis auf die unbedingt erforderliche Katechese für die Gemeinden, die bisher ebenfalls unterblieben ist. Ich nehme an, dass die "Tagespost" das Schreiben des Papstes im Original bringen wird, so wie sie ja auch alle Ansprachen und Verlautbarungen aus Rom stets veröffentlicht. Das werde wir (die Administratoren) dann entweder verlinken oder in anderer Weise ebenfalls ins Forum stellen.

Nun bin ich neugierig, wie unsere Bischöfe und Priester reagieren werden...
Obl.OSB

Gelobt sei Jesus Christus!