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Kirche im deutschsprachigen Raum und Weltkirche

Antworten im Thema: 532 » Der letzte Beitrag (7. Oktober 2016, 16:01) ist von diaconus.

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Samstag, 28. Juni 2014, 18:02

WB Krätzl: Priesterauswahl müsste strenger sein
Der emeritierter Weihbischof von Wien, Helmut Krätzl hat anlässlich seines 60-jährigen Priesterjubiläums kathpresss ein Interview gegeben, das vom ORF in seine HP übernommen wurde Wichtige Passagen daraus stelle ich ins Forum, die ich gleich abschnittsweise kommentiere, da ich aufgrund meiner jahrelangen Tätigkeit im Dom ein gewisses „Wissen“ mir zukam und wir (ständige Diakone) mehrmals mit WB Krätzl auch in Gesprächen waren, .

Zitat

Die Priesterausbildung in Österreich ist grundsätzlich „gut aufgestellt“, Probleme sieht der emeritierte 82-jährige Wiener Weihbischof Helmut Krätzl jedoch bei der Kandidatenauswahl. „Eigentlich müsste diese Auswahl immer strenger sein, aber angesichts der geringen Kandidatenzahlen ist man oft froh, überhaupt noch Priesteramtskandidaten zu finden“, sagte Krätzl Unter den heutigen Priesteramtskandidaten gebe es nicht wenige, „die die Probleme der Kirche nicht sehen wollen“. „Das grenzt an Realitätsverweigerung.“ Wie Papst Franziskus sehe er hier „durchaus die Gefahr eines neuen kirchlichen Klerikalismus“.

Kommentar
Was Krätzl stört ist, dass unter den zukünftigen Priestern viele sind, die lehramts- und romtreu sind. Es war schon immer ein „offenes Geheimnis“, dass Krätzl, auch unter den ständigen Diakonen, alle jene suspekt waren, die der Lehramtstreue zugeordnet werden konnten. Alle anderen förderte er. Und bezüglich des Klerikalismus war er eigentlich einer, der selbst diesen hochgehalten hat.

Zitat

Als kirchliche Fehlentwicklung der letzten Jahrzehnte nannte der 82-Jährige, dass der „Rückenwind des Konzils“ zu wenig genutzt wurde, um der Kirche einen neuen Platz in der Gesellschaft zu verschaffen. „Stattdessen aber kapselte sie sich wieder ein und nahm Öffnungen des Konzils zum Teil wieder zurück.“ Das was vom II. Vaticanum etwa im Blick auf das neue Kirchenverständnis, die Liturgie, die Mitverantwortung der Bischöfe, die Selbstständigkeit der Ortskirchen, die Morallehre, das Weltverständnis, aber auch hinsichtlich der Ökumene aufgestoßen habe, ist stückweise wieder geschlossen worden. Krätzl, der am Konzil als Stenograf selbst teilnahm, beschreibt diese Entwicklung in seinem Buch „Im Sprung gehemmt“.

Kommentar
Ich frage mich dazu, ob Krätzl wirklich die Dokumente des II. Vatricanums im Sinne der bisherigen Lehre verstanden hat, denn bereits in Büchern/Artikeln, die vor dem 1998 erschienen Buch „Im Sprung gehemmt“ veröffentlicht wurde, hat er dies kritisiert. „Im Sprung gehemmt" - dieser Titel entstand wohl daraus, dass er Erzbischof von Wien werden wollte und zweimal übergangen wurde - zuerst nach Kardinal König dann nach Kardinal Groer – er wurde wohl im Sprung zu seinem Wunschziel gehemmt. Und dass er Stenograf beim Konzil war, ein Fakt, den er immer gern betont, welchen Einfluss hatte dies, keinen. Er war ein Aufschreiberling der Reden wie die Parlamentsstenografen,

Zitat

Große Hoffnungen setzt der emeritierte Weihbischof auf die im Herbst stattfindende außerordentliche Bischofssynode zu Ehe und Familie. Reformen im Geist des Konzils erhofft sich Krätzl etwa im Blick auf die wiederverheirateten Geschiedenen. „Es kann doch nicht sein, dass die Kirche das Glück, das Partner nach einem Neuanfang in einer zweiten Verbindung finden, theologisch disqualifiziert bzw. diese Menschen dauerhaft der schweren Sünde verdächtigt und ihnen nicht barmherzig die Hand reicht“, sagte Krätzl wörtlich.

Kommentar
Wieso werden jene, die im Ehesakrament verheiratet waren und nun in zweiter ziviler Ehe leben einer schweren Sünde verdächtigt? Sie leben in schwerster Sünde denn die Worte Jesu, die dieser in den Antithesen zur Bergpredigt (Mt 5,32) und in Mt 19,9 spraqch sind eindeutig, da er in diesen Stellen den Ehebruch, feststellte. Und Ehebruch ist und war immer eine schwere Sünde gegen das 6. Gebot das im Originaltext: „Du sollst nicht ehebrechen“ lautet. Wer also so das Wort Jesu verändert, schrammt ziemlich sicher bei einer Häresie an.

Conclusio: Jene Kleriker, die so wie WB Krätzl, argumentieren und lehren haben einen wesentlichen Anteil an der Glaubensverdunstung in der Hl. Mutter Kirche sowie das Eindringen von protestantischem Gedankengut und damit an den heutigen Problemen der Kirche. Eines ist noch zu berücksichtigen, dass eine Entschuldigen mit Altersdemenz nicht zutreffen kann, da derartige Aussagen von WB Krätzl auch schon vor mehr als 20 Jahren erfolgt sind,
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422

Sonntag, 29. Juni 2014, 17:55

Vatikan-Experte: Starker Widerstand gegen Papstreformen
Wie der ORF auf seiner gestrigen HP berichtet, stellt der prominente italienische Vatikan-Journalist und Rom-Insider Marco Politi starken Widerstand in der römisch-katholischen Hierarchie gegen Reformen von Papst Franziskus fest. Und zwar nicht nur im Vatikan, sondern auch bei Bischofskonferenzen und auf Ebene der Weltkirche gebe es Kräfte, die Änderungen bekämpften und eine Schwächung des Papsttums fürchteten, sagte der Buchautor am Donnerstag in einem Interview der Deutschen Welle in Bonn. In dieser Woche hatte der Vatikan-Insider, zunächst auf Italienisch, sein neuestes Buch vorgelegt: „Franziskus. Papst unter Wölfen“. Vor zwei Jahren hatte Politi die Monographie „Benedikt. Krise eines Pontifikats“ publiziert.

Nach Einschätzung von Politi will der Papst eine offene Debatte. Er setze große Hoffnungen in die Bischofssynoden als kleine Parlamente der Kirche. Leider herrsche in der Weltkirche und in den Bischofskonferenzen aber noch zu viel Passivität, kritisiert der Vatikan-Insider. „Die obere Hierarchie bezieht nicht offen Position. Stattdessen gibt es mittlerweile ein ganzes Netz von Websites, die aggressiv Stimmung gegen diesen Papst machen.“ Wölfe gibt es auch, wenn der Papst die Kirche demokratisieren will. Leute sagen dann, er vermindert die Rolle des Primates des Papstes und des römischen Pontifex.

Politi zeigte sich dennoch zuversichtlich, dass die Reformen die Kirche verändern. „Wenn in den nächsten sieben Jahren zwei, drei solcher Synoden zusammenkommen, wenn die Bischofskonferenzen erleben, dass sie mitentscheiden können, dann wird die Revolution von Franziskus unumkehrbar.“

Kommentar
Wo der Vatikan-Insider Politi steht, sagt allein, dass er ein Buch mit dem Titel „Benedikt: Krise eines Pontifikats“ geschrieben hat - nämlich auf Seiten der Kirchenzerstörer, die die Hl Mutter Kirche protestantieren und ihre Lehre, die auf der Offenbarung Gottes beruht, zeitgeistig verändern will. Papst Benedikt, der der größte Theologe der Gegenwart ist, hat schon die richtigen Entscheidungen getroffen. Was der jetzige Papst bisher schuldig geblieben ist, Denn die ständige Optionen für die Armen/Randgruppen ist ein reines Seelsorgeproblem und hat nicht mit der Führung einer Kirche von einer Milliarde Gläubiger zu tun, dazu muss ein Papst schon anders handeln. Und wenn Politi meint, dass die Kirche demokratisiert gehört .und der Papst dies will, so ist festzustellen, dass Politi die Lehre von Jesus und damit auch die Seiner Kirche nicht verstanden hat und damit dem protestantischen-ketzerischen zeitgeistigen Gewäsch .nachäfft. Klarerweise treten alle jene lehramts- und traditionstreuen Gläubige, die Politi als „Wölfe“ bezeichnet, gegen derartige Positionen auf und dass es eine große Anzahl von entsprechenden Websites, die dagegen auftreten ist wohl klar. Ein Vatikanisti, möglicherweise war es Sandro Magister, hat festgestellt, dass es derzeit eher gegen die konservativen Kräfte im Vatikan geht, auch im Hinblick auf die Franziskaner der Immaculata, während die linken, progressiven Kräfte weiterhin Narrenfreiheit genießen. Auch auf mehreren treukatholischen Diskussionsplattformen ist dieses Unbehagen mehr als spürbar. Hoffentlich dauert dieses Pontifikat nicht zu lange und zerstört mehr in der Kirche als es bringt.. „Wehe wenn euch alle Menschen loben“!(vgl. Lk 6,26) so sagt Jesus, und ein Papst sollte schon darauf achten, dass er nicht von Menschen gelobt wird, die in ihren sonstigen Kommentaren in den Medien erkennen lassen, dass sie gegen die Kirche sind.
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423

Dienstag, 1. Juli 2014, 11:30

Hoffnung durch neue deutsche Bischöfe
In Passau wurde Stefan Oster Bischof und in Freiburg Stephan Burger Erzbischof in der letzten Zeit. Beide ließen mit ihren Äußerungen aufhorchen, da diese voll der katholischen Lehre entsprechen. Von beiden ist zu erwarten, dass sie den zeitgeistigen „Anwandlungen“ von denen ein Großteil ihrer Mitbrüder im Amt geprägt sind, widerstehen werden. Diese beiden sind Hoffnungsträger für die Zukunft der katholischen Kirche in Deutschland. Und sollten jene, die der Protestantierung der Hl. Mutter Kirche das Wort reden, abfallen, dann beginnt endlich der Reinigungsprozess, den Karl Rahner in einem Interview vor seinem Tod 1984 schon gefordert hatte als er sagte, dass alle, „die nicht mit dem einverstanden sind, was zur katholischen Kirche gehört, den redlichen Charakter haben sollten, diese Kirche, die nicht mehr die ihre, ist zu verlassen und diese nicht zu unterwandern.“ Und zur Katholischen Kirche gehört Offenbarung, unbedingte Einhaltung der Lehre der Kirche und ihrer Tradition.
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424

Montag, 7. Juli 2014, 18:29

Bischof Kräutler: „Die Kirche muss politischer werden“
So eine Schlagzeile und Meldung auf der Religion-HP des ORF, die Bezug nimmt auf ein Interview, das der austro-brasilianische der Zeitschrift „miteinander“ gewährt hat.

Nachdem Bischof Erwin Kräutler am 12. Juli seinen 75. Geburtstag feiert, wird er gemäß Kirchenrecht dem Papst seinen Rücktritt anbieten

Dazu äußerte sich Kräutler wörtlich: „Ich werde vielleicht etwas häufiger in Österreich sein, dort auch vermehrt seelsorgliche Termine wahrnehmen, aber in Amazonien und Brasilien gibt es für mich weiterhin viel zu tun. Ich bin sehr oft eingeladen, Exerzitien für Priester, Ordensleute und in der Pastoral engagierte Frauen und Männer zu geben.“

Kräutler zeigte sich in diesem Interview überzeugt, dass viele Erfahrungen der Kirche in Brasilien auch für die Kirchen in Europa wichtig seien. „Ich meine vor allem die Frage nach der Mit-Verantwortung der Laien für ihre Kirche, die in Lateinamerika stark ausgeprägt ist. In Europa spürt man, dass viele Laien immer noch in einer Art Konsumentenhaltung verharren. In unseren Basisgemeinden hingegen erleben wir, wie positiv die Arbeit der Laien auch in Fragen der Gemeindeleitung sein kann. Das wird man in Europa wohl erst zu schätzen lernen, wenn der Priestermangel noch schmerzhafter wird, als er es schon jetzt ist.“
Und auf das Problem des Priestermangels angesprochen verwies der Bischof auf den Vorschlag des aus Deutschland stammenden und bereits emeritierten südafrikanischen Bischofs Fritz Lobinger. Dessen These: Eine priesterlose Gemeinde wähle aus ihren Reihen Älteste, die dann - als für diese jeweilige Gemeinde Ordinierte - den Eucharistiefeiern vorstehen. Das sei eine sakramentale Weihe für die jeweilige Gemeinde, wobei die Geweihten in ihren zivilen Berufen und Familien bleiben würden, so Kräutler: „Wir dürfen den Menschen die Eucharistie nicht vorenthalten.“

Kommentar
Dass die Zeitschrift „miteinander“ sehr linkslastig ist, ist ja nichts Neues. Aus diesem Grund habe ich sie bereits vor langer Zeit abbestellt, da sie immer wieder gegen Lehramt sowie die Lehre der Kirche auftrat. Und eine derartige Zeitschrift wird vom Canisiuswerk herausgegeben, das in dee Priesterausbildung involviert ist. Dann darf man sich nicht wundern, dass von dieser Seite immer wieder Priester kommen, die es mit der Lehramtstreue nicht sehr genau nehmen und die Kirche in Richtung Protestantismus führen wollen. Da ich über ein Jahrzehnt mit brasilianischen Priestern und einer österreichischen Ordensfrau, die ebenfalls in Brasilien tätig war und noch ist, Kontakt hatte, weiß ich, dass in den abgelegenen Regionen in denen nur alle paar Monate ein Priester hinkommen kann, Laien viele Aufgaben übernehmen aber zu ihren Aufgaben gehören nicht die Eucharistiefeier, Krankensalbung und Beichte, da diese an die Priesterweihe gebunden sind und dann wenn der Priester sporadisch kommt diese Sakramente gefeiert werden. Wenn Kräutler nun in Bezug auf Bischof Lobinger fordert, dass Laien „ordiniert“ werden sollen um Eucharistiefeiern zu veranstalten ist dies ein eindeutiger Bruch hinsichtlich des Weihesakraments und derjenige, der dies fordert ist ein Häretiker. Nicht einmal bei den Lutheranern erfolgt eine Ordinierung ohne Theologiestudium und hier sollten Nichttheologen „ordiniert“ werden. Interessant ist in diesem Zusammenhang, dass so manche Bischöfe, wenn sie emeritiert sind oder unmittelbar vor der Emeritierung stehen, beginnen häretisch zu plaudern. Ein Hinweis, dass sie sich eigentlich sin der aktiven Amtszeit nur zurückgehalten haben und in Wirklichkeit gegen Offenbarung, Lehramt, Lehre der Kirche usw. stehen. .Und von solchen Bischöfen ist sicher nicht die Vermittlung der Lehre der Kirche ohne Wenn und Aber zu erwarten und genau, dies hat zur Glaubensverdunstung in den letzten Jahrzehnten geführt. Abschließend sei noch festgestellt, dass Kräutler der Befreiungstheologie sehr nahesteht und diese ist immer politisch äußerst links ausgerichtet gewesen.
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425

Montag, 7. Juli 2014, 22:14

Bischof Kräutler: „Die Kirche muss politischer werden“
So eine Schlagzeile und Meldung auf der Religion-HP des ORF, die Bezug nimmt auf ein Interview, das der austro-brasilianische der Zeitschrift „miteinander“ gewährt hat.

Nachdem Bischof Erwin Kräutler am 12. Juli seinen 75. Geburtstag feiert, wird er gemäß Kirchenrecht dem Papst seinen Rücktritt anbieten

Dazu äußerte sich Kräutler wörtlich: „Ich werde vielleicht etwas häufiger in Österreich sein, dort auch vermehrt seelsorgliche Termine wahrnehmen, aber in Amazonien und Brasilien gibt es für mich weiterhin viel zu tun. Ich bin sehr oft eingeladen, Exerzitien für Priester, Ordensleute und in der Pastoral engagierte Frauen und Männer zu geben.“

Kräutler zeigte sich in diesem Interview überzeugt, dass viele Erfahrungen der Kirche in Brasilien auch für die Kirchen in Europa wichtig seien. „Ich meine vor allem die Frage nach der Mit-Verantwortung der Laien für ihre Kirche, die in Lateinamerika stark ausgeprägt ist. In Europa spürt man, dass viele Laien immer noch in einer Art Konsumentenhaltung verharren. In unseren Basisgemeinden hingegen erleben wir, wie positiv die Arbeit der Laien auch in Fragen der Gemeindeleitung sein kann. Das wird man in Europa wohl erst zu schätzen lernen, wenn der Priestermangel noch schmerzhafter wird, als er es schon jetzt ist.“
Und auf das Problem des Priestermangels angesprochen verwies der Bischof auf den Vorschlag des aus Deutschland stammenden und bereits emeritierten südafrikanischen Bischofs Fritz Lobinger. Dessen These: Eine priesterlose Gemeinde wähle aus ihren Reihen Älteste, die dann - als für diese jeweilige Gemeinde Ordinierte - den Eucharistiefeiern vorstehen. Das sei eine sakramentale Weihe für die jeweilige Gemeinde, wobei die Geweihten in ihren zivilen Berufen und Familien bleiben würden, so Kräutler: „Wir dürfen den Menschen die Eucharistie nicht vorenthalten.“

Kommentar
Dass die Zeitschrift „miteinander“ sehr linkslastig ist, ist ja nichts Neues. Aus diesem Grund habe ich sie bereits vor langer Zeit abbestellt, da sie immer wieder gegen Lehramt sowie die Lehre der Kirche auftrat. Und eine derartige Zeitschrift wird vom Canisiuswerk herausgegeben, das in dee Priesterausbildung involviert ist. Dann darf man sich nicht wundern, dass von dieser Seite immer wieder Priester kommen, die es mit der Lehramtstreue nicht sehr genau nehmen und die Kirche in Richtung Protestantismus führen wollen. Da ich über ein Jahrzehnt mit brasilianischen Priestern und einer österreichischen Ordensfrau, die ebenfalls in Brasilien tätig war und noch ist, Kontakt hatte, weiß ich, dass in den abgelegenen Regionen in denen nur alle paar Monate ein Priester hinkommen kann, Laien viele Aufgaben übernehmen aber zu ihren Aufgaben gehören nicht die Eucharistiefeier, Krankensalbung und Beichte, da diese an die Priesterweihe gebunden sind und dann wenn der Priester sporadisch kommt diese Sakramente gefeiert werden. Wenn Kräutler nun in Bezug auf Bischof Lobinger fordert, dass Laien „ordiniert“ werden sollen um Eucharistiefeiern zu veranstalten ist dies ein eindeutiger Bruch hinsichtlich des Weihesakraments und derjenige, der dies fordert ist ein Häretiker. Nicht einmal bei den Lutheranern erfolgt eine Ordinierung ohne Theologiestudium und hier sollten Nichttheologen „ordiniert“ werden. Interessant ist in diesem Zusammenhang, dass so manche Bischöfe, wenn sie emeritiert sind oder unmittelbar vor der Emeritierung stehen, beginnen häretisch zu plaudern. Ein Hinweis, dass sie sich eigentlich sin der aktiven Amtszeit nur zurückgehalten haben und in Wirklichkeit gegen Offenbarung, Lehramt, Lehre der Kirche usw. stehen. .Und von solchen Bischöfen ist sicher nicht die Vermittlung der Lehre der Kirche ohne Wenn und Aber zu erwarten und genau, dies hat zur Glaubensverdunstung in den letzten Jahrzehnten geführt. Abschließend sei noch festgestellt, dass Kräutler der Befreiungstheologie sehr nahesteht und diese ist immer politisch äußerst links ausgerichtet gewesen.


Da die Kirche keine politische oder säkulare Einrichtung ist, muß sie keineswegs politischer werden!
Was soll dieser Unfug? ?(
Was sich Bischof Kräutler unter einer Kirche vorstellt, hat in meinen Augen jedenfalls mit der katholischen Kirche nichts mehr zu tun. Wieso nennt der sich eigentlich katholisch, wenn er es weder im Herzen noch in seinen Gedanken ist? Diese Frage kann nur er selbst beantworten. Ob er sich diese überhaupt schon einmal gestellt hat?

Vielleicht ist mein Ton gegenüber diesem Bischof zu respektlos. Aber in diesem Fall kann ich einfach nicht anders. Irgendwie muß man sich wehren können, wenn ein Geistlicher zu sehr vom Wege abweicht. Was hätte Christus zu diesem "Nachfolger" wohl gesagt? Gab es da nicht eine Aussage in der Richtung: "Wer eines meiner Schäfchen... in die Irre führt..."? War da nicht sogar von einem Mühlstein die Rede? Oder täuscht mich meine Erinnerung? - Ich will ja gar nicht so rabiat sein, aber es muß doch einen Grund geben, daß meine Gedanken gerade in diese Richtung marschieren. Dabei bin ich doch heute "eigentlich ganz gut drauf". Tja...
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426

Mittwoch, 9. Juli 2014, 16:18

Darf eine Theologieprofessorin die Kirche als "Keusche Hure" bezeichnen?

"Die Kirche ist eine keusche Hure" - mit dieser Aussage disqualifiziert sich in meinen Augen die Professorin Johanna Rahner von selbst...

Der ganze Artikel ist hier zu lesen:

http://religion.orf.at/stories/2656913/

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427

Mittwoch, 9. Juli 2014, 16:40

D: Theologin hält Priesterinnen für möglich
So ein Artikel auf der HP des ORF, der sich auf die Donnerstagausgabe der „Zeit“ beruft und der Aussagen der neuen Theologie-Professorin, Johanna Rahner, an der Tübinger Uni zum Thema hat. Diese „Theologin“ übernimmt den Lehrstuhl von Hans Küng, dem wegen seiner häretischen Aussagen schon vor Jahren die Lehrerlaubnis weggenommen worden war.

Ein kurzer Auszug aus ihren Äußerungen: „Ich möchte die klassische Dogmatik nach außen hin öffnen“, und „Wir können nicht den Menschen an die Regeln anpassen, sondern müssen die Regeln menschlich verstehen.“ Und weiter heißt es provokant: „Wenn die Kirche die Welt scheut, wird sie esoterisch.“ Die Kirche sei jedoch eine „keusche Hure“ so Rahner. .

Und zum Frauenpriestertum meint Rahner: „Die Apostel mögen ja männlich gewesen sein“ und stellt weiter fest, dass es fraglich sei einen Zusammenhang zwischen den Aposteln und der Ämterstruktur der Kirche herzustellen: „Weder ist historisch betrachtet Petrus der Papst, noch sind die Bischöfe einfach die Nachfolger der Apostel. Männliche Apostel sind also ein schwaches Argument gegen Frauenordination.“

Außerdem schließt sich Rahner an den kritischen Kurs von Hans Küngs an und verteidigte einen kirchlichen Segen für homosexuelle Paare: „Die Bitte um den Beistand Gottes kann auch hier theologisch legitim sein.“ Auch mit den wiederverheiratet Geschiedenen könnte die Kirche einen besseren Umgang finden. „Wenn das Schuldigwerden am Scheitern der ersten Ehe anerkannt wird, ist eine Zweitheirat möglich.“

Kommentar
Dieser „Theolunkin“ sollte ebenfalls die Lehrerlaubnis entzogen werden, aber das ist in Tübingen der letzten zwei bis Jahrzehnte nicht möglich, denn diese Fakultät ist eine der führenden, die gegen das Lehramt und die Lehre der Kirche Opposition betreibt. Ich habe in meiner aktiven Zeit eine ganze Reihe von PastoralassistentInnen (so um ein Dutzend) kennengelernt, die in Tübingen studiert haben und kein Einziger/keine Einzige war dabei, der Offenbarung, Lehramt, Lehre der Kirche und Tradition vertreten hat. Auf meine Frage warum sie sich an die Lehre der Kirche nicht halten, bekam ich zur Antwort: „Wir lehren, dass was uns passt und nicht die Lehre der Kirche“! worauf ich „goschert“ wie ich .bin, sagte: „Aber das Geld der Kirche nehmt ihr, welch ‚redlicher‘ Charakter.“ Und Frau Rahner passt genau in dieses Bild, wobei jedoch noch festzustellen ist, dass sie auch eindeutige Aussagen der Offenbarung, die Jesus getätigt oder bestätigt hat, anzweifelt bzw. so auslegt wie es ihr passt. Aber das ist ja bei jenen, die der feministischen Theologie angehören üblich, da deren Hirn ja nur im Organ zwischen den Füßen etabliert ist und den Vogel, den sie anstatt des Hirns haben fälschlicherweise als „Heiligen Geist“ betrachten. Von der Unterscheidung der Geister zu der der Apostel Johannes (1 Joh 4,1.3)) auffordert, dazu besteht kein Wille denn wir sind die Größten so deren Einstellung, denn sie fühlen sich als Gott auf Erden.
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428

Mittwoch, 9. Juli 2014, 16:48

RE: Darf eine Theologieprofessorin die Kirche als "Keusche Hure" bezeichnen?

"Die Kirche ist eine keusche Hure" - mit dieser Aussage disqualifiziert sich in meinen Augen die Professorin Johanna Rahner von selbst...

Der ganze Artikel ist hier zu lesen:

http://religion.orf.at/stories/2656913/

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Hallo, Hildebrand, du hast diesen Beitrag ins Forum gestellt, als ich dabei war zu dieser Sache meinen zu konzipieren. Natürlich disqualifiziert sich so eine Theologin mit diesen Aussagen, die sie in dem Artikel äußert. In meinen Beitrag habe ich ja Fraktur geschrieben zu diesen Äußerungen der „Theolunkin“.
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429

Mittwoch, 9. Juli 2014, 23:02

RE: RE: Darf eine Theologieprofessorin die Kirche als "Keusche Hure" bezeichnen?

"Die Kirche ist eine keusche Hure" - mit dieser Aussage disqualifiziert sich in meinen Augen die Professorin Johanna Rahner von selbst...

Der ganze Artikel ist hier zu lesen:

http://religion.orf.at/stories/2656913/

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Hallo, Hildebrand, du hast diesen Beitrag ins Forum gestellt, als ich dabei war zu dieser Sache meinen zu konzipieren. Natürlich disqualifiziert sich so eine Theologin mit diesen Aussagen, die sie in dem Artikel äußert. In meinen Beitrag habe ich ja Fraktur geschrieben zu diesen Äußerungen der „Theolunkin“.


Ich muß schon sagen, daß ich mich sehr wundere, daß diese Frau überhaupt eine Lehrerlaubnis bekommen hat. Sie vertritt nur ihre eigene Meinung, die sie nicht einmal wissenschaftlich begründet. Ja, eigentlich "redet sie nur dem Zeitgeist nach dem Munde"... Für Tübingen dürfte der Freiburger Bischof zuständig sein. Ist der neue Erzbischof dieses Bistums nicht ein konservativer? Dann könnte man doch hoffen, daß Frau Rahner ihren Unfug nicht zu lange verzapfen kann. Wieviele junge Leute sie mit diesem Gerede verunsichert! Anscheinend macht sie sich darüber keine Gedanken. :(
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430

Freitag, 11. Juli 2014, 16:09

Neuer Erzbischof für Köln
Nachdem bereits seit einigen Tagen diese Meldung in den Medien ventiliert wurde, ist es seit heute mittags hochoffiziell. Der Berliner Erzbischof, Kardinal Rainer Maria Woelki, wurde zum Erzbischof von Köln ernannt. Damit ist der bischöfliche Stuhl von Berlin erneut vakant. Kardinal Woelki kehrt somit an seinen Ursprung, in seine Heimat, zurück, denn er ist geborener Kölner und war auch Weihbischof in Köln bevor er Erzbischof von Berlin wurde. Mit der heutigen Ernennung kehrt also dorthin zurück von wo er stammt.

Herr Kardinal Woelki, Gottes Segen für ihr Wirken in Köln und mein Wunsch: führen sie den wahren, gesunden und reinen katholischen Glauben so weiter wie es ihr Vorgänger Kardinal Joachim Meisner gemacht hat.
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431

Freitag, 11. Juli 2014, 20:56

RE: RE: RE: Darf eine Theologieprofessorin die Kirche als "Keusche Hure" bezeichnen?

"Die Kirche ist eine keusche Hure" - mit dieser Aussage disqualifiziert sich in meinen Augen die Professorin Johanna Rahner von selbst...

Der ganze Artikel ist hier zu lesen:

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Hallo, Hildebrand, du hast diesen Beitrag ins Forum gestellt, als ich dabei war zu dieser Sache meinen zu konzipieren. Natürlich disqualifiziert sich so eine Theologin mit diesen Aussagen, die sie in dem Artikel äußert. In meinen Beitrag habe ich ja Fraktur geschrieben zu diesen Äußerungen der „Theolunkin“.


Ich muß schon sagen, daß ich mich sehr wundere, daß diese Frau überhaupt eine Lehrerlaubnis bekommen hat. Sie vertritt nur ihre eigene Meinung, die sie nicht einmal wissenschaftlich begründet. Ja, eigentlich "redet sie nur dem Zeitgeist nach dem Munde"... Für Tübingen dürfte der Freiburger Bischof zuständig sein. Ist der neue Erzbischof dieses Bistums nicht ein konservativer? Dann könnte man doch hoffen, daß Frau Rahner ihren Unfug nicht zu lange verzapfen kann. Wieviele junge Leute sie mit diesem Gerede verunsichert! Anscheinend macht sie sich darüber keine Gedanken. :(


Ich zitiere mich ungerne selber, aber diesmal geht es nicht anders: Ich bin nämlich zu der Erkenntnis gekommen, daß nicht der Erzbischof aus Freiburg sondern der aus Stuttgart für Tübingen zuständig ist. Wer das ist und wie seine Einstellung ist? Keine Ahnung. Stuttgart liegt von mir aus gesehen am anderen Ende Deutschlands, davon bekommt man hier im Norden nicht soviel mit... ;)
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432

Freitag, 11. Juli 2014, 21:05

Neuer Erzbischof für Köln
Nachdem bereits seit einigen Tagen diese Meldung in den Medien ventiliert wurde, ist es seit heute mittags hochoffiziell. Der Berliner Erzbischof, Kardinal Rainer Maria Woelki, wurde zum Erzbischof von Köln ernannt. Damit ist der bischöfliche Stuhl von Berlin erneut vakant. Kardinal Woelki kehrt somit an seinen Ursprung, in seine Heimat, zurück, denn er ist geborener Kölner und war auch Weihbischof in Köln bevor er Erzbischof von Berlin wurde. Mit der heutigen Ernennung kehrt also dorthin zurück von wo er stammt.

Herr Kardinal Woelki, Gottes Segen für ihr Wirken in Köln und mein Wunsch: führen sie den wahren, gesunden und reinen katholischen Glauben so weiter wie es ihr Vorgänger Kardinal Joachim Meisner gemacht hat.


Die glücklichen Kölner!! Auch ich wünsche dem neuen Erzbischof von Köln Gottes Segen auf seinem weiteren Weg!

Die armen Berliner: Kaum haben sie einen guten Erzbischof, entschwindet er schon wieder. Da Berlin ja nicht ganz ohne Bedeutung ist, wird der Papst sicher einen würdigen Nachfolger ernennen. Jedenfalls bin ich schon neugierig... ;)

Und das Erzbistum Hamburg steht auch schon seit einigen Monaten ohne Erzbischof da. Da wir hier im Norden davon direkt betroffen sind, ist es klar, daß allmählich die Spannung steigt, wer es denn werden wird. Aber wir hoffen natürlich, daß die Vakanz nicht mehr zu lange dauert.
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Sonntag, 13. Juli 2014, 10:57

Ein Skandal in Tirol
Wie eine katholische Nachrichtenplattform heute berichtet wurde in Stans in Tirol ein Priester, Thomas Ladner, der Religionsunterricht erteilte vom Leiter des Bischöflichen Schulamte, OStR Josef Stock, am 30. 6., also unmittelbar vor den Ferien , informiert, dass er vom Religionsunterricht suspendiert sei. Die Pfarre und der Bürgermeister als Schulerhalter wurden vorher vonn der Suspendierung nicht verständigt.

Nach Aussage von Stock sei der Religionsunterricht „vorsintflutlich“ und er verweist nur auf einen angeblich „äußerst gestrigen Behelf" aus Maria Roggendorf und behauptet dabei, dass dort „ein Familienbild skizziert“ werde, das nicht mehr zeitgemäß sei.

Außerdem geht aus der Meldung hervor, dass der Priester im Religionsunterricht auch über die letzten Dinge, also Himmel, Hölle, Fegefeuer) gesprochen hat sowie dass er sehr bleibt war und auch zusätzliche Ministranten „rekrutiert“ hat.

Kommentar
Dass der zuständige Bischof; Manfred Scheuer, ein „Weichei‘“ ist und schon in der Vergangenheit mehrmals bedenkliche Aussagen zur Lehre der Kirche gemacht hat und nur dort eingegriffen hat wo seine eigene Position in Gefahr war (Wir- sind-Kirche Laienwandlungen – also Förderung der Häresie) ist ja nichts Neues. Bei so manchen Radioübertragungen von Messfeier, die ich verfolgt hatte, habe ich mich gefragt, ob der Bischof überhaupt seine Diözese „in der Hand hat“, da haarsträubende Missbräuche in der Messliturgie vorkamen. Nachdem ich einen Teil der Texte aus Roggendorf kenne, weiß ich, dass dort die unverkürzte und unverfälschte Offenbarung und Lehre der Kirche enthalten ist und wenn der Schulamtsleiter feststellt, dass ein nicht zeitgemäßes Familienbild darin enthalten sei, so bedeutet dies, dass das unverfälschte christliche Familienbild gezeigt wird und nichts anderes. Und die Erklärung der letzten Dinge ist solide und richtige Verbreitung der Lehre der Kirche, die auch schon Erstkommunionkindern zugemutet werden kann. Denn die heutigen Kinder sind sicher nicht dümmer als wir es damals vor 70 Jahren waren, Ich frage mich daher was dem Herrn Schulamtsleiter im Religionsunterricht passend findet? Wohl Homo-Partnerschaften als Familienbild , „Wir kommen alle, alle in den Himmel egal was mir machen“, „sündige nur weiter – Gott verzeiht alles, du brauchst es nicht beichten“ und dgl. mehr. Ein Kommentar auf der Diskussionsplattform hat zum Titel „OStR“ der Herrn Stock gemeint, das ist wohl der wahre Titel „Oberster Schikanierer treuer Religionslehrer“. Für mich ist dieser Schulamtsleiter ein Werkzeug des Teufels der verhindern will, dass die Offenbarung und Lehre der Kirche unverkürzt und unverfälscht verkündigt wird sondern nur zeitgeistig „an den Mann/an die Frau“ gebracht werden darf. Dann bedeutet die Abkürzung „Oberster Sprecher teuflischer Reden.“ Ich frage mich persönlich bei solchen Menschen immer wieder welchen Glauben diese eigentlich haben, da sie doch Aussagen der Lehre Jesu bewusst ablehnen bzw. relativieren oder verändern. Als Pharisäer kann man sie nicht bezeichnen, denn diese drängten auf die Einhaltung der Gebote und Anweisungen der Thora, wenn sie selbst diese oft auch nicht einhielten. Sie gehören wohl zur selben Kategorie wie jener deutsche Bischof, der von einem Journalisten vor Jahren gefragt wurde, was er machen würde, wenn Jesus jetzt käme und der diesem zur Antwort gab: „das möge der Teufel verhindern.“ Und ich selbst habe schon vor einem Jahrzehnt in einer Diskussion festgestellt, dass, wenn Jesus jetzt käme, er von den ungläubigen Funktionären seiner Kirche neuerlich hingerichtet werden würde, also von jenen, die faktisch pseudogläubig sind, also nach außen hin, und Ihm nicht wirklich folgen, wozu alle jene dazugehören würden, die seine Lehre verkürzen und verfälschen, d. h, relativieren und sie ihrem Leben anpassen,
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434

Sonntag, 13. Juli 2014, 11:10

RE: RE: RE: RE: Darf eine Theologieprofessorin die Kirche als "Keusche Hure" bezeichnen?

"Die Kirche ist eine keusche Hure" - mit dieser Aussage disqualifiziert sich in meinen Augen die Professorin Johanna Rahner von selbst...

Der ganze Artikel ist hier zu lesen:

http://religion.orf.at/stories/2656913/

Was haltet Ihr davon ?


Hallo, Hildebrand, du hast diesen Beitrag ins Forum gestellt, als ich dabei war zu dieser Sache meinen zu konzipieren. Natürlich disqualifiziert sich so eine Theologin mit diesen Aussagen, die sie in dem Artikel äußert. In meinen Beitrag habe ich ja Fraktur geschrieben zu diesen Äußerungen der „Theolunkin“.


Ich muß schon sagen, daß ich mich sehr wundere, daß diese Frau überhaupt eine Lehrerlaubnis bekommen hat. Sie vertritt nur ihre eigene Meinung, die sie nicht einmal wissenschaftlich begründet. Ja, eigentlich "redet sie nur dem Zeitgeist nach dem Munde"... Für Tübingen dürfte der Freiburger Bischof zuständig sein. Ist der neue Erzbischof dieses Bistums nicht ein konservativer? Dann könnte man doch hoffen, daß Frau Rahner ihren Unfug nicht zu lange verzapfen kann. Wieviele junge Leute sie mit diesem Gerede verunsichert! Anscheinend macht sie sich darüber keine Gedanken. :(


Ich zitiere mich ungerne selber, aber diesmal geht es nicht anders: Ich bin nämlich zu der Erkenntnis gekommen, daß nicht der Erzbischof aus Freiburg sondern der aus Stuttgart für Tübingen zuständig ist. Wer das ist und wie seine Einstellung ist? Keine Ahnung. Stuttgart liegt von mir aus gesehen am anderen Ende Deutschlands, davon bekommt man hier im Norden nicht soviel mit... ;)

Der Bischof von Stuttgart ist Gebhard Fürst, der m. M. kein Konservativer eher das Gegenteil ist.,.
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435

Mittwoch, 3. September 2014, 18:06

„Raum der Stille“
Auf einer katholischen Nachrichtenplattform war heute folgendes zu lesen.

Der neue Wiener Hauptbahnhof, der in wenigen Wochen in Vollbetrieb gehen soll, wird, wie die Erzdiözese einen „Raum der Stille“, Größe ca. 100 qm, Platz für rd. 30 Personen, als Ansprechpartner ein Pastoralassistent. Wenn also eine katholische Erzdiözese einen solchen Raum „in Betrieb nimmt“ muss eigentlich erwartet werden, dass es sich um eine Kapelle handelt. Doch weit gefehlt: Gemäß der „kathpress“ ist der Raum multireligiös, enthält einen verschiebbaren Altar und ist auch für Veranstaltungen wie Lesungen, Vernissagen und Kabaretts vorgesehen. Soweit die Meldung.

Kommentar
Dass eine Erzdiözese aus Kirchensteuergeldern einen derartigen Raum finanziert ist ein Skandal, denn aus der Privatschatulle des Kardinals wird dieser Raum sicher nicht finanziert. Eine katholische Kapelle u schaffen gehört zur Aufgabe der Hl. Mutter Kirche. Und multireligiös? Sind die daraus entstehenden Konsequenzen dabei berücksichtigt? Sicher nicht. Denn ab dem Moment in dem ein Muslim sein „alluha akbar“ hinausruft ist der Ort Allah gehörig und wird dann sofort für Nichtmuslime verboten. Denselben Hintergrund hat auch der Gebets-Ruf des Muezzins vom Minarett einer Moschee, der damit das Land in dem sein Ruf ertönt zum Besitz von Allah und des Islam macht/erklärt und dies fünfmal täglich . Dass wissen alle, die sich mit dem Islam intensiv beschäftigen, aber wissen das auch die katholischen Bischöfe oder negieren sie dieses Faktum bewusst? Wer also solche Voraussetzungen schafft, die nicht der Lehre Jesu und der Lehre der Kirche entsprechen, der ist ein Mietling (vgl. Joh 10,12), jener Hirte, der flieht wenn er den Wolf kommen sieht, wie Jesus sagte, und daher mit heutigen Worten, zeitgeistig (political correct) zum Nachteil der Kirche agiert und damit faktisch Jesus verrät.
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436

Mittwoch, 3. September 2014, 19:28

„Raum der Stille“
Auf einer katholischen Nachrichtenplattform war heute folgendes zu lesen.

Der neue Wiener Hauptbahnhof, der in wenigen Wochen in Vollbetrieb gehen soll, wird, wie die Erzdiözese einen „Raum der Stille“, Größe ca. 100 qm, Platz für rd. 30 Personen, als Ansprechpartner ein Pastoralassistent. Wenn also eine katholische Erzdiözese einen solchen Raum „in Betrieb nimmt“ muss eigentlich erwartet werden, dass es sich um eine Kapelle handelt. Doch weit gefehlt: Gemäß der „kathpress“ ist der Raum multireligiös, enthält einen verschiebbaren Altar und ist auch für Veranstaltungen wie Lesungen, Vernissagen und Kabaretts vorgesehen. Soweit die Meldung.

Kommentar
Dass eine Erzdiözese aus Kirchensteuergeldern einen derartigen Raum finanziert ist ein Skandal, denn aus der Privatschatulle des Kardinals wird dieser Raum sicher nicht finanziert. Eine katholische Kapelle u schaffen gehört zur Aufgabe der Hl. Mutter Kirche. Und multireligiös? Sind die daraus entstehenden Konsequenzen dabei berücksichtigt? Sicher nicht. Denn ab dem Moment in dem ein Muslim sein „alluha akbar“ hinausruft ist der Ort Allah gehörig und wird dann sofort für Nichtmuslime verboten. Denselben Hintergrund hat auch der Gebets-Ruf des Muezzins vom Minarett einer Moschee, der damit das Land in dem sein Ruf ertönt zum Besitz von Allah und des Islam macht/erklärt und dies fünfmal täglich . Dass wissen alle, die sich mit dem Islam intensiv beschäftigen, aber wissen das auch die katholischen Bischöfe oder negieren sie dieses Faktum bewusst? Wer also solche Voraussetzungen schafft, die nicht der Lehre Jesu und der Lehre der Kirche entsprechen, der ist ein Mietling (vgl. Joh 10,12), jener Hirte, der flieht wenn er den Wolf kommen sieht, wie Jesus sagte, und daher mit heutigen Worten, zeitgeistig (political correct) zum Nachteil der Kirche agiert und damit faktisch Jesus verrät.


Bist Du sicher, daß dieser Raum der Stille wirklich von der kath. Kirche allein finanziert worden ist? Vielleicht ist der Raum aus Mitteln der öffentlichen Hand finanziert worden und die christlichen Kirchen haben nur etwas dazu gegeben?
Vielleicht hofft man auch auf Mieteinnahmen durch kulturelle Veranstalter? - Ich habe bisher noch nicht gehört, daß Muslime solche Räume, die es auch in Deutschland an verschiedensten Stellen gibt, für sich allein beansprucht hätten. Man kann eher annehmen, daß Muslime einen solchen Raum eher meiden, da er eben keine Moschee ist...

Allerdings finde ich die Idee einer multireligiösen Nutzung vollkommen daneben, da stimme ich Dir vollkommen zu! Entweder schafft man einen christlichen Andachtsraum - oder man läßt es bleiben. In Wien dürfte es genug Kirchen geben, in denen man, ohne weite Wge zurücklegen zu müssen, in aller Stille beten kann. Ich bin immer für Verständigung unter den verschiedenen Menschen, aber so wenig wie die Muslime ihre Moscheen oder die Juden ihre Synagogen für Christen öffnen, so sollten die Christen nicht leichtfertig ihr Heiligstes aufs Spiel setzen. Wir sollten zu unserem Glauben stehen - und dankbar für GOTTES Gnade sein, daß wir Ihm in jeder katholischen Kirche ganz besonders nahe sein dürfen!
Eben fiel mir noch ein, daß man mit einem solchen Raum eventuell missionarische Absichten verbindet. Aber wie kann ein Raum missionarisch wirken? Noch dazu ein multireligiöser?
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437

Donnerstag, 4. September 2014, 17:12

„Raum der Stille“
Auf einer katholischen Nachrichtenplattform war heute folgendes zu lesen.

Der neue Wiener Hauptbahnhof, der in wenigen Wochen in Vollbetrieb gehen soll, wird, wie die Erzdiözese einen „Raum der Stille“, Größe ca. 100 qm, Platz für rd. 30 Personen, als Ansprechpartner ein Pastoralassistent. Wenn also eine katholische Erzdiözese einen solchen Raum „in Betrieb nimmt“ muss eigentlich erwartet werden, dass es sich um eine Kapelle handelt. Doch weit gefehlt: Gemäß der „kathpress“ ist der Raum multireligiös, enthält einen verschiebbaren Altar und ist auch für Veranstaltungen wie Lesungen, Vernissagen und Kabaretts vorgesehen. Soweit die Meldung.

Kommentar
Dass eine Erzdiözese aus Kirchensteuergeldern einen derartigen Raum finanziert ist ein Skandal, denn aus der Privatschatulle des Kardinals wird dieser Raum sicher nicht finanziert. Eine katholische Kapelle u schaffen gehört zur Aufgabe der Hl. Mutter Kirche. Und multireligiös? Sind die daraus entstehenden Konsequenzen dabei berücksichtigt? Sicher nicht. Denn ab dem Moment in dem ein Muslim sein „alluha akbar“ hinausruft ist der Ort Allah gehörig und wird dann sofort für Nichtmuslime verboten. Denselben Hintergrund hat auch der Gebets-Ruf des Muezzins vom Minarett einer Moschee, der damit das Land in dem sein Ruf ertönt zum Besitz von Allah und des Islam macht/erklärt und dies fünfmal täglich . Dass wissen alle, die sich mit dem Islam intensiv beschäftigen, aber wissen das auch die katholischen Bischöfe oder negieren sie dieses Faktum bewusst? Wer also solche Voraussetzungen schafft, die nicht der Lehre Jesu und der Lehre der Kirche entsprechen, der ist ein Mietling (vgl. Joh 10,12), jener Hirte, der flieht wenn er den Wolf kommen sieht, wie Jesus sagte, und daher mit heutigen Worten, zeitgeistig (political correct) zum Nachteil der Kirche agiert und damit faktisch Jesus verrät.


Bist Du sicher, daß dieser Raum der Stille wirklich von der kath. Kirche allein finanziert worden ist? Vielleicht ist der Raum aus Mitteln der öffentlichen Hand finanziert worden und die christlichen Kirchen haben nur etwas dazu gegeben?
Vielleicht hofft man auch auf Mieteinnahmen durch kulturelle Veranstalter? - Ich habe bisher noch nicht gehört, daß Muslime solche Räume, die es auch in Deutschland an verschiedensten Stellen gibt, für sich allein beansprucht hätten. Man kann eher annehmen, daß Muslime einen solchen Raum eher meiden, da er eben keine Moschee ist...

Allerdings finde ich die Idee einer multireligiösen Nutzung vollkommen daneben, da stimme ich Dir vollkommen zu! Entweder schafft man einen christlichen Andachtsraum - oder man läßt es bleiben. In Wien dürfte es genug Kirchen geben, in denen man, ohne weite Wge zurücklegen zu müssen, in aller Stille beten kann. Ich bin immer für Verständigung unter den verschiedenen Menschen, aber so wenig wie die Muslime ihre Moscheen oder die Juden ihre Synagogen für Christen öffnen, so sollten die Christen nicht leichtfertig ihr Heiligstes aufs Spiel setzen. Wir sollten zu unserem Glauben stehen - und dankbar für GOTTES Gnade sein, daß wir Ihm in jeder katholischen Kirche ganz besonders nahe sein dürfen!
Eben fiel mir noch ein, daß man mit einem solchen Raum eventuell missionarische Absichten verbindet. Aber wie kann ein Raum missionarisch wirken? Noch dazu ein multireligiöser?

Also die Miete, die Raumausstattung geht sicher auf Kosten der katholischen Kirche, da sie ja die Mieterin ist. Die Baukosten wurden natürlich von der ÖBB durch den Bahnhofsneubau mitfinanziert, denn nach der beschriebenen Lage ist es faktisch ein ursprünglich vorgesehenes Geschäftslokal, das es sich in einer „Shoppingmeile“ befindet. Die Mietkosten werden daher entsprechend hoch sein. Dazu kommen noch die Personalkosten des anwesenden Pastoralassistenten, die, je nach Dienstalter, von mindestens € 2000,-- bis mehrere Tausende inkl. der Sonderzahlungen und Personalabgaben monatlich betragen werden. Wahrscheinlich sind die Personalkosten noch höher, da vermutlich auch ein zweiter als Ablöse benötigt wird, da der Raum von 7 - 21 Uhr geöffnet sein soll und dieser Zeitraum ist für eine Person nicht möglich. Ein Tabernakel mit dem Allerheiligsten ist sicher nicht vorhanden, da ja sogar der Altar verschiebbar für die Veranstaltungen ist. Und hier missionarisch wirken? Wohl kaum möglich. Auch viele Kommentare auf dieser Diskussionsplattform sind ebenfalls mehr als skeptisch.
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Samstag, 6. September 2014, 17:56

„Raum der Stille“ – zur Dritten
Auf derselben Nachrichtenplattform wurde zum „Raum der Stille“ die Stellungnahme des Pressesprechers der Erzdiözese Wien veröffentlicht.

Aus dieser Stellungnahme des Pressesprechers:

Zitat

Dennoch handelt es sich eindeutig um einen katholischen Sakralraum, verbunden mit der Einladung zur interreligiösen Gastfreundschaft.
Die Rede ist von einer „Bahnhofs-Kirche“ mit dem Charakter eines „Raumes der Stille“ – ein in der Stadtmission heute üblicher Terminus für Kapellen, die betont schlicht und vor allem spirituell möglichst „barrierefrei“ gestaltet sind.
Für Zwecke in diesem Zusammenhang ist der Altar entfernbar
Oft sehen wir auch, dass Menschen, deren Glaube in der Hektik des Alltags verschüttet wurde, ihn in der Stille wiederzuentdecken beginnen. Dabei kommt es nicht darauf an, dass der Raum, der diese Stille bietet, deutlich als katholisches Hoheitsgebiet markiert ist.
Darüber hinaus ist es auch Auftrag der Kirche, den Menschen absichtslos zu helfen (laut Benedikt XVI. beginnt so die eigentliche Mission) – zum Beispiel Menschen, die der inneren Sammlung bedürfen oder unter der Hektik leiden. Menschen aller Religionen und Bekenntnisse.

Kommentar
Also nach Prüller darf ein Raum, weil evt. Menschen anderer Religionen eintreten, nicht als „katholisches Hoheitsgebiet“ gekennzeichnet sein. Dass ist eine Verleugnung Jesu und Seiner Kirche, die keinerlei Deckung in der Bibel findet und auch nicht in apostolischer Zeit. Das ist Versuch etwas unter einem falschen Titel zu verkaufen und damit macht sich die Kirche zu einer Institution, die, wenn man es genau nimmt, die Menschen mit falschen/gefälschten Mitteln über den Tisch ziehen will. Und so war die katholische Kirche in den gesamten 2.000 Jahren seit dem SEINE Kirche existiert nie. Mit dem Zwecks dieses Raum der Stille, wird auch der eindeutige Auftrag des auferstandenen Herrn „Darum geht zu allen Völkern und macht alle Menschen zu meinen Jüngern; tauft sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes, und lehrt sie, alles, zu befolgen, was ich euch geboten habe“ verfälscht, weil sie nicht mit „offenen Karten“ spielt.

Und der Hinweis auf Papst Benedikt ist insofern nicht zielführend und die Auslegung durch Prüller verfälschend, da der Auftrag der Kirche den Menschen absichtslos zu helfen nicht in kirchlichen Räumen zutrifft, zu denen ja auch der Raum der Stille gehören soll, wie Prüller feststellt, sondern beginnt in der Caritas-Tätigkeit oder bei ähnlichen Aufgaben in neutralen Räumen.

Die Ausführungen Prüllers entsprechen ganz der sophistischen und manipulativen Taktik der heutigen linken Medien.
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439

Sonntag, 7. September 2014, 12:35

„Raum der Stille“ – zur Dritten
Auf derselben Nachrichtenplattform wurde zum „Raum der Stille“ die Stellungnahme des Pressesprechers der Erzdiözese Wien veröffentlicht.

Aus dieser Stellungnahme des Pressesprechers:

Zitat

Dennoch handelt es sich eindeutig um einen katholischen Sakralraum, verbunden mit der Einladung zur interreligiösen Gastfreundschaft.
Die Rede ist von einer „Bahnhofs-Kirche“ mit dem Charakter eines „Raumes der Stille“ – ein in der Stadtmission heute üblicher Terminus für Kapellen, die betont schlicht und vor allem spirituell möglichst „barrierefrei“ gestaltet sind.
Für Zwecke in diesem Zusammenhang ist der Altar entfernbar
Oft sehen wir auch, dass Menschen, deren Glaube in der Hektik des Alltags verschüttet wurde, ihn in der Stille wiederzuentdecken beginnen. Dabei kommt es nicht darauf an, dass der Raum, der diese Stille bietet, deutlich als katholisches Hoheitsgebiet markiert ist.
Darüber hinaus ist es auch Auftrag der Kirche, den Menschen absichtslos zu helfen (laut Benedikt XVI. beginnt so die eigentliche Mission) – zum Beispiel Menschen, die der inneren Sammlung bedürfen oder unter der Hektik leiden. Menschen aller Religionen und Bekenntnisse.

Kommentar
Also nach Prüller darf ein Raum, weil evt. Menschen anderer Religionen eintreten, nicht als „katholisches Hoheitsgebiet“ gekennzeichnet sein. Dass ist eine Verleugnung Jesu und Seiner Kirche, die keinerlei Deckung in der Bibel findet und auch nicht in apostolischer Zeit. Das ist Versuch etwas unter einem falschen Titel zu verkaufen und damit macht sich die Kirche zu einer Institution, die, wenn man es genau nimmt, die Menschen mit falschen/gefälschten Mitteln über den Tisch ziehen will. Und so war die katholische Kirche in den gesamten 2.000 Jahren seit dem SEINE Kirche existiert nie. Mit dem Zwecks dieses Raum der Stille, wird auch der eindeutige Auftrag des auferstandenen Herrn „Darum geht zu allen Völkern und macht alle Menschen zu meinen Jüngern; tauft sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes, und lehrt sie, alles, zu befolgen, was ich euch geboten habe“ verfälscht, weil sie nicht mit „offenen Karten“ spielt.

Und der Hinweis auf Papst Benedikt ist insofern nicht zielführend und die Auslegung durch Prüller verfälschend, da der Auftrag der Kirche den Menschen absichtslos zu helfen nicht in kirchlichen Räumen zutrifft, zu denen ja auch der Raum der Stille gehören soll, wie Prüller feststellt, sondern beginnt in der Caritas-Tätigkeit oder bei ähnlichen Aufgaben in neutralen Räumen.

Die Ausführungen Prüllers entsprechen ganz der sophistischen und manipulativen Taktik der heutigen linken Medien.


Und wie passt das zum Evangelium des heutigen Sonntags? Ja, die Menschen - und Prüller anscheinend insbesondere - haben die Ehrfurcht verloren, vor dem, was unsere Kirche eigentlich ist! Und sie vergessen den Auftrag, diese Kirche Christi in ihrer Fülle an zukünftige Generationen weiterzugeben!

Wenn ich mir den Kommentar von Chrysostomus zum heutigen Evangelium anschaue, reibe ich mir die Augen: Die Menschen waren offenbar nie anders, schon zur Zeit der Kirchenväter brauchten die Menschen die Ermahnung, sich nicht selbst etwas vorzumachen, zu der Kirche Christi zu stehen und vor allem die Ehrfurcht vor dem Opfer Christi, das so gewaltig ist, daß wir armseligen Menschen es nicht erfassen können, zu bewahren!
Was macht der Pressesprecher der kath. Kirche Wiens? Er vergisst all' dies, um möglichst breite Zustimmung bei den Zeitgenossen zu finden.
Wie können wir überzeugend missionarisch wirken? Ganz bestimmt nicht, wenn wir den Kern unseres Glaubens schamvoll verstecken, um ja nicht bei irgend jemandem anzuecken. Nein, lasst uns jeden Tag neu, aufrecht zu dem stehen, der unsere Kirche gegründet hat: zu Jesus Christus!

Also, lieber Diaconus, Du hast meine volle Zustimmung!

Allen Mitgliedern und Gästen des Forums wünsche ich einen gesegneten Sonntag, an dem Er ganz besonders gegenwärtig ist!
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440

Sonntag, 7. September 2014, 16:13

„Raum der Stille“ – zur Dritten
Auf derselben Nachrichtenplattform wurde zum „Raum der Stille“ die Stellungnahme des Pressesprechers der Erzdiözese Wien veröffentlicht.

Aus dieser Stellungnahme des Pressesprechers:

Zitat

Dennoch handelt es sich eindeutig um einen katholischen Sakralraum, verbunden mit der Einladung zur interreligiösen Gastfreundschaft.
Die Rede ist von einer „Bahnhofs-Kirche“ mit dem Charakter eines „Raumes der Stille“ – ein in der Stadtmission heute üblicher Terminus für Kapellen, die betont schlicht und vor allem spirituell möglichst „barrierefrei“ gestaltet sind.
Für Zwecke in diesem Zusammenhang ist der Altar entfernbar
Oft sehen wir auch, dass Menschen, deren Glaube in der Hektik des Alltags verschüttet wurde, ihn in der Stille wiederzuentdecken beginnen. Dabei kommt es nicht darauf an, dass der Raum, der diese Stille bietet, deutlich als katholisches Hoheitsgebiet markiert ist.
Darüber hinaus ist es auch Auftrag der Kirche, den Menschen absichtslos zu helfen (laut Benedikt XVI. beginnt so die eigentliche Mission) – zum Beispiel Menschen, die der inneren Sammlung bedürfen oder unter der Hektik leiden. Menschen aller Religionen und Bekenntnisse.

Kommentar
Also nach Prüller darf ein Raum, weil evt. Menschen anderer Religionen eintreten, nicht als „katholisches Hoheitsgebiet“ gekennzeichnet sein. Dass ist eine Verleugnung Jesu und Seiner Kirche, die keinerlei Deckung in der Bibel findet und auch nicht in apostolischer Zeit. Das ist Versuch etwas unter einem falschen Titel zu verkaufen und damit macht sich die Kirche zu einer Institution, die, wenn man es genau nimmt, die Menschen mit falschen/gefälschten Mitteln über den Tisch ziehen will. Und so war die katholische Kirche in den gesamten 2.000 Jahren seit dem SEINE Kirche existiert nie. Mit dem Zwecks dieses Raum der Stille, wird auch der eindeutige Auftrag des auferstandenen Herrn „Darum geht zu allen Völkern und macht alle Menschen zu meinen Jüngern; tauft sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes, und lehrt sie, alles, zu befolgen, was ich euch geboten habe“ verfälscht, weil sie nicht mit „offenen Karten“ spielt.

Und der Hinweis auf Papst Benedikt ist insofern nicht zielführend und die Auslegung durch Prüller verfälschend, da der Auftrag der Kirche den Menschen absichtslos zu helfen nicht in kirchlichen Räumen zutrifft, zu denen ja auch der Raum der Stille gehören soll, wie Prüller feststellt, sondern beginnt in der Caritas-Tätigkeit oder bei ähnlichen Aufgaben in neutralen Räumen.

Die Ausführungen Prüllers entsprechen ganz der sophistischen und manipulativen Taktik der heutigen linken Medien.


Und wie passt das zum Evangelium des heutigen Sonntags? Ja, die Menschen - und Prüller anscheinend insbesondere - haben die Ehrfurcht verloren, vor dem, was unsere Kirche eigentlich ist! Und sie vergessen den Auftrag, diese Kirche Christi in ihrer Fülle an zukünftige Generationen weiterzugeben!

Wenn ich mir den Kommentar von Chrysostomus zum heutigen Evangelium anschaue, reibe ich mir die Augen: Die Menschen waren offenbar nie anders, schon zur Zeit der Kirchenväter brauchten die Menschen die Ermahnung, sich nicht selbst etwas vorzumachen, zu der Kirche Christi zu stehen und vor allem die Ehrfurcht vor dem Opfer Christi, das so gewaltig ist, daß wir armseligen Menschen es nicht erfassen können, zu bewahren!
Was macht der Pressesprecher der kath. Kirche Wiens? Er vergisst all' dies, um möglichst breite Zustimmung bei den Zeitgenossen zu finden.
Wie können wir überzeugend missionarisch wirken? Ganz bestimmt nicht, wenn wir den Kern unseres Glaubens schamvoll verstecken, um ja nicht bei irgend jemandem anzuecken. Nein, lasst uns jeden Tag neu, aufrecht zu dem stehen, der unsere Kirche gegründet hat: zu Jesus Christus!

Also, lieber Diaconus, Du hast meine volle Zustimmung!

Allen Mitgliedern und Gästen des Forums wünsche ich einen gesegneten Sonntag, an dem Er ganz besonders gegenwärtig ist!

Was ist das Evangelium? Das ist durch nur eine Erfindung irgendwelcher Schreiber, die die Menschen damals verblöden wollten. Die Kirche ist doch nur ein Sozial- und Wellness-Verein. Dass da irgendwas am Altar vorne etwas „gezaubert“ wird und es Menschen gibt, die das noch glauben, das ist doch nur für „geistig Minderbemittelte“. So die Einstellung vieler, die sich sogar als „Christen“ bezeichnen, Solche derartigen Texte im ähnlichen Sinn bzw. gleichen Worten habe ich gestern von einigen Evangelikalen auf einer dementsprechenden Diskussions-Plattform gelesen, der noch heute Vormittag vorhanden war aber inzwischen verschwunden ist. Das waren Repliken auf einen Beitrag, der von einem lehramtstreuen Katholiken über das Heilige Messopfer und die Realpräsenz geschrieben worden waren. Die Worte Jesu in der Bibel über Brot und Wein und Leib und Blut haben keine Wandlung bewirkt sondern sind rein symbolisch zu verstehen und es ist reines Gedächtnis von Jesu-Tun, nichts anderes. Außerdem hat einer geschrieben, dass erst 380 das Papstamt und die Kirche entstanden ist, den Jesus hat den Petrus als Ersten für seine Gemeinde und nicht für eine Kirche ernannt. Und die Texte der Kirchenväter sind alles Fälschungen, außer jenen, die diesen „Christen“ irgendwie in den Kram passen. Interessant ist nur, wenn Jesus keine Kirche gegründet hat, warum dann die evangelischen Denominationen so viel Wert darauf legen, dass sie eine Kirche sind, die es ja nach ihrer Bibelauslegung gar nicht geben kann. Ich schreibe schon seit Monaten nicht mehr auf dieser Diskussionsplattform, da selbst zitierte Bibelstellen als Fälschungen der katholischen Kirche abgetan wurden und wir Kleriker reine Götzendiener sind.

Es ist seit dem II. Vaticanum so viel Protestantismus in die Hl: Mutter Kirche eingedrungen, auch in den Klerikerstand bis in die höchsten Ränge und in die Ordinariate, dass die gesunde, wahre und reine Lehre aufgrund der Bibel und Lehre Jesu „heruntergeschwommen“ ist. Und genau dieselbe Einstellung hat Prüller, wobei die Pastoralamtsleiterin im Wiener Ordinariat, eine total modernistische Theologin, aufgrund der Namensgleichheit vermutlich seine Ehefrau ist. Was kann man dann anders von ihm erwarten? Nichts.

Die einzige Kur gegen diese Problematik wäre die Abschaffung der Kirchensteuer, dann wären diese Laienmitarbeiter nicht mehr besoldbar, die ja hauptsächlich nur wegen der Pfründe in der Kirche sind und sich unkündbar fühlen, wie es mir vor fast 20 Jahren. bei einem Organisationsauftrag die Kirche in einer Ausbildungsstätte gesagt worden war. Dann würde das heutige „System“ zusammenbrechen und mit der Zeit die Kirche wieder gesunden. Nur werde ich dies aufgrund meines Alters ziemlich sicher nicht mehr erleben.
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