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Kirche im deutschsprachigen Raum und Weltkirche

Antworten im Thema: 532 » Der letzte Beitrag (7. Oktober 2016, 16:01) ist von diaconus.

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281

Donnerstag, 29. November 2012, 16:23

Reaktion

Wie in den Mittagsnachrichten des ORF (Radio 12 Uhr, Fernsehen 13 Uhr) gemeldet wurde, hat der Vatikan dem Gründer und Sprecher der Pfarrerinitiative Helmut Schüller den Ehrentitel „Monsignore“ ohne Angabe von Gründen aberkannt. Ein Zusammenhang mit der Tätigkeit in der Pfarrerinitiative wird jedoch vermutet.

Kommentar
Endlich eine Reaktion aus Rom Vielleicht ist dies für jene Kleriker eine Lehre, die innerhalb der Kirche gegen die Kirche auftreten und den Weihegehorsam versprochen haben, dass sie zu ihrem Versprechen zurückkehren und nicht gegen Offenbarung, Lehramt sowie Lehre der Kirche auftreten.
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282

Donnerstag, 29. November 2012, 16:55

RE: Reaktion

Wie in den Mittagsnachrichten des ORF (Radio 12 Uhr, Fernsehen 13 Uhr) gemeldet wurde, hat der Vatikan dem Gründer und Sprecher der Pfarrerinitiative Helmut Schüller den Ehrentitel „Monsignore“ ohne Angabe von Gründen aberkannt. Ein Zusammenhang mit der Tätigkeit in der Pfarrerinitiative wird jedoch vermutet.

Kommentar
Endlich eine Reaktion aus Rom Vielleicht ist dies für jene Kleriker eine Lehre, die innerhalb der Kirche gegen die Kirche auftreten und den Weihegehorsam versprochen haben, dass sie zu ihrem Versprechen zurückkehren und nicht gegen Offenbarung, Lehramt sowie Lehre der Kirche auftreten.


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283

Donnerstag, 6. Dezember 2012, 12:41

"Interreligiöses" Gebet

Wie man den Medien entnehmen kann, fand in der Wiener Neustadt eine Veranstaltung statt, in der Muslime und Christen ein sogenanntes interreligiöses Gebet "zelebriert" haben.
Aber was ist das? ?(

Wie man lesen kann, fand diese Veranstaltung in einer katholischen Kirche statt, wobei die Juden und die Protestanten offenbar vorsorglich abgesagt hatten. - Gut, es kann eine Versöhnungsveranstaltung gewesen sein, da ein junger Moslem in der Kirche eine Brandstiftung verübt hatte. Da fragt man sich jedoch, wie weit kann eine Geste der Versöhnung gehen?

Ganz klar ist, daß der Allah der Muslime nicht der Gott sein kann, den wir anbeten, denn wir beten den Dreifaltigen Gott an, den Vater, den Sohn, den Heiligen Geist, die drei in einer Person sind. Sehr schön ist diese Heilige Dreifaltigkeit erklärt in dem Text des Kirchenvaters Athanasius, den Lactantius dankenswerterweise heute Morgen ins Forum gestellt hat! Die Muslime können mit der Heiligen Dreifaltigkeit nichts anfangen - und erkennen auch Christus nicht als Sohn Gottes an. In der katholischen Kirche ist aber Christus im Tabernakel anwesend! Wie kann ein katholischer Pfarrer darüber einfach hinweg gehen und zu einer solchen Veranstaltung aufrufen? Das bedeutet doch, Christus verleugnen - und das sogar in einer katholischen Kirche? :evil:

Ich bin der Meinung, daß der Erzbischof hier schleunigst disziplinarische Maßnahmen ergreifen sollte. Das bedeutet nicht, daß ich gegen ein friedliches Zusammenleben von Christen und Muslimen bin. Aber so wie die Vorstellung, ein solches "Gebet" würde in einer Moschee stattfinden, unvorstellbar ist, so sollte dies auch in einer christlichen Kirche, nämlich unserer heiligen katholischen Kirche tabu sein!
Gesten der Versöhnung kann es viele geben, aber das Wie und das Wo sollte dann schon mit Bedacht gewählt werden!
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284

Freitag, 7. Dezember 2012, 17:29

RE: "Interreligiöses" Gebet

Wie man den Medien entnehmen kann, fand in der Wiener Neustadt eine Veranstaltung statt, in der Muslime und Christen ein sogenanntes interreligiöses Gebet "zelebriert" haben.
Aber was ist das? ?(

Wie man lesen kann, fand diese Veranstaltung in einer katholischen Kirche statt, wobei die Juden und die Protestanten offenbar vorsorglich abgesagt hatten. - Gut, es kann eine Versöhnungsveranstaltung gewesen sein, da ein junger Moslem in der Kirche eine Brandstiftung verübt hatte. Da fragt man sich jedoch, wie weit kann eine Geste der Versöhnung gehen?

Ganz klar ist, daß der Allah der Muslime nicht der Gott sein kann, den wir anbeten, denn wir beten den Dreifaltigen Gott an, den Vater, den Sohn, den Heiligen Geist, die drei in einer Person sind. Sehr schön ist diese Heilige Dreifaltigkeit erklärt in dem Text des Kirchenvaters Athanasius, den Lactantius dankenswerterweise heute Morgen ins Forum gestellt hat! Die Muslime können mit der Heiligen Dreifaltigkeit nichts anfangen - und erkennen auch Christus nicht als Sohn Gottes an. In der katholischen Kirche ist aber Christus im Tabernakel anwesend! Wie kann ein katholischer Pfarrer darüber einfach hinweg gehen und zu einer solchen Veranstaltung aufrufen? Das bedeutet doch, Christus verleugnen - und das sogar in einer katholischen Kirche? :evil:

Ich bin der Meinung, daß der Erzbischof hier schleunigst disziplinarische Maßnahmen ergreifen sollte. Das bedeutet nicht, daß ich gegen ein friedliches Zusammenleben von Christen und Muslimen bin. Aber so wie die Vorstellung, ein solches "Gebet" würde in einer Moschee stattfinden, unvorstellbar ist, so sollte dies auch in einer christlichen Kirche, nämlich unserer heiligen katholischen Kirche tabu sein!
Gesten der Versöhnung kann es viele geben, aber das Wie und das Wo sollte dann schon mit Bedacht gewählt werden!

@ Teresa, ich gebe Dir vollkommen Recht. Dieses „interreligiöses Gebet“ ist in meinen Augen ein fauler Zauber, denn Allah ist nicht die Trinität, Gott Vater, Sohn und Heiliger Geist, der Christen. Im Koran wird an mehreren Stellen erwähnt, dass Allah (Gott) keinen Sohn hat (Sure 4,172; 5,28; 5,73; 6,102; 9,30; 10,69, 19,36, 72,4) . Der Heilige Geist wird zwar erwähnt, aber nicht als Person (Sure2,87; 2,253; 5,110). Allein aus diesem Grund ist ein gemeinsames Gebet nicht möglich. Hier wird der Islam hofiert und unsere verfolgten Glaubensgeschwister in den islamischen Ländern desavouiert. Und für den Islam ist die Verstellung („Takiya“) gegenüber Andersgläubigen sogar Pflicht. Und unser EB wird auch hier den Pfarrer, den Dompropst, nicht wegen der Disziplinlosigkeit rügen genauso wenig wie er wirkliche Konsequenzen gegenüber Helmuth Schüller, dem Initiator der „Pfarrerinitiative“ sowie des „Aufrufes zum Ungehorsam“ außer dass er bla-bla getan hatte.
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285

Dienstag, 18. Dezember 2012, 16:35

Auf der Linie der Tradition

Die einzige Kirche Christi und die getrennten Kirchen und Gemeinschaften im Zweiten Vatikanum.
So der gestrige Tagespost-Artikel von Harm Klueting, der unter anderem bestätigt, dass die evangelischen Geme3inschaften nicht als Kirche zu betrachten sind. Er zitiert auch aus einem Brief Adolf von Harnacks, des evangelischen Großtheologen des Wilhelminischen Kaiserreichs, an Erik Peterson von 1928 in dem zu lesen ist: „Der Protestantismus muss rund bekennen, dass er eine Kirche wie die katholische nicht sein will und nicht sein kann, dass er alle formalen Autoritäten ablehnt“.

Der Link zu diesem Artikel
http://www.die-tagespost.de/Auf-der-Lini…n;art456,139548

Kommentar
Der Artikel-Autor arbeitet den theologischen Unterschied warum die orthodoxen Kirchen solche sind und die evangelischen Gemeinschaften aber keine sind sehr gut heraus. Außerdem ist darauf hinzuweisen, dass auch Luther keine Kirche wollte, denn sonst hätte er das Wort „ecclesia“, das immer mit Kirche übersetzt wurde, nicht mit „Gemeinde“ übersetzt.
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286

Samstag, 22. Dezember 2012, 16:54

Mehr Glaubensfeuer bitte!

Unter diesem Titel veröffentlicht die Nachrichtenagentur idea einen Bericht über ein Interview, das der Kölner Kardinal Joachim Meisner der Tageszeitung „Die Welt“ gegeben hat und das diese am 22. Dezember veröffentlichte. Anlass für dieses Interview war, dass Kardinal Meisner am ersten Weihnachtsfeiertag 79 Jahre alt wird und am heutigen Tag (22. Dezember) sein Goldenes Priesterjubiläum begeht. Er ist seit 1989 Erzbischof von Köln.

Kardinal Meisner wünscht sich, dass Christen ihren Glauben mit mehr Begeisterung leben und er sagte: „Das Christentum ist nicht weitergegeben worden durch Propaganda, sondern durch Ansteckung“. Dazu müsse man sich von Christus berühren lassen. Das geschehe am innigsten in der Eucharistie: „Dann kann ich ihn auch weitergeben.“ Und zur Beschreibung der kirchlichen Situation griff Meisner zu einem Bild: Ihn erinnere die Kirche zurzeit an eine Thermosflasche: „Die hält die Wärme nach innen fest und strahlt sie nicht aus.“ Christus sage aber nach wie vor: „Ich bin gekommen, um Feuer auf die Erde zu bringen.“ Daher dürfe die Kirche keine Thermoskanne sein, so der Kardinal und er rief dazu auf, den christlichen Glauben ganzheitlich zu leben. Als erste richtig verstanden habe das Maria von Bethanien, die den gesamten Inhalt einer Flasche mit kostbarem Salböl über die Füße Jesu gegossen habe, wonach „vom Duft der Salbe das ganze Haus erfüllt“ wurde (Johannes 12,3). Diese „ganzheitliche, ansteckende Begeisterung“ sei die einzige Methode, durch die das Christentum weitergegeben werde.

Laut Meisner fehlt es Menschen, die anderen den Glauben erklären und verständlich machen können: „Viele von uns Christen sind sogar froh, wenn sie niemand mehr danach fragt.“ Doch Christus habe gesagt: „Wenn ihr Glauben habt so groß wie ein Senfkorn, dann sagt zu dem Berg, heb dich auf!, und es geschieht. Wir müssen deshalb immer zurück zum Ursprung.“ Es gelte, die Quellen des Glaubens wieder zum Sprudeln zu bringen – und scheine das Rinnsal gegenwärtig noch so klein. Meisner warnte vor den Folgen, wenn der Mensch seinen Gottesbezug verliert: Dann stille er seinen Ewigkeitshunger an den Gütern dieser Welt und werde doch nicht satt: „So geht die Welt vor die Hunde.“ Der Mensch sei „hoffnungslos überfordert, seit er sich selbst an die Stelle Gottes gesetzt hat und seit er selbst bestimmen will, was gut und was böse ist“.

Kommentar
Wären nur alle Hirten im deutschsprachigen Raum so wie Eminenz Joachim Meisner, dann würde die Kirche in diesem Bereich glaubwürdiger dastehen. Aber ein Großteil der Hirten wollen in den Massenmedien nur „gute“ Zensuren auf Kosten des Glaubens und Lehre der Kirche bekommen.
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287

Samstag, 22. Dezember 2012, 17:04

Danke für diesen Bericht über das Interview von Kardinal Meisner, lieber Diaconus! :) 8) :)

Kardinal Meisner spricht Klartext! Man merkt einmal mehr, daß er mit seiner ganzen Person hinter seinen Worten steht. Und das ist überzeugend! :c014:

Ich wünschte, auch andere Bischöfe würden diesem Vorbild folgen! Leider gibt es nicht viele, denen ich das zutrauen würde. Aber wer weiß, vielleicht geschehen ja doch noch "Zeichen und Wunder"...
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288

Samstag, 22. Dezember 2012, 17:56

Den Finger am Kippschalter

50 Jahre nach dem Konzil ist Neuevangelisierung ein Synonym für Kirchenreform.
Dieser Artikel in der gestrigen Tagespost von Regina Einig befasst sich mit der Neuevangelisation und 50 Jahre Konzil und ist sehr lesenswert. Einen interessanten Absatz habe ich herausgenommen:

Zitat

Bei der Weltbischofssynode im Herbst waren sich die Hirten darin einig, dass das Thema Neuevangelisierung in Asien und Lateinamerika nicht weniger drängt als in Europa. Vor diesem Hintergrund fällt auf, dass einer der deutschen Synodenteilnehmer, der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Robert Zollitsch, in seiner Jahresbilanz für die Katholische Nachrichtenagentur mit keiner Silbe das „Jahr des Glaubens“ und das Konzilsjubiläum erwähnte. Den Katholikentag in Mannheim, der die Bruchlinien zwischen Orts- und Weltkirche deutlich zutage förderte, verbuchte der Freiburger Oberhirte jedoch als „Aufbruch“. Diese Schräglage in der Wahrnehmung zeigt, dass fünfzig Jahre nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil vor allem der Geist der Unterscheidung gefragt ist. Was fördert die Verkündigung und den „sensus fidelium“ in der universalen Kirche? Forderungen nach pastoralen Strukturreformen lassen keinen Glaubensfunken überspringen. Notorische Nörgler ignorieren einen bedeutsamen Teil des Konzilserbes.

Der Link zum Artikel
http://www.die-tagespost.de/Den-Finger-a…r;art456,139684

Kommentar
Dass EB Zollitsch in seinem Jahresbericht zwar den Katholikentag in Mannheim als Aufbruch bezeichnet hat, der eindeutig überwiegend gegen die Lehre der Kirche gerichtet war, aber das Jahr des Glaubens und das Konzilsjubiläum nicht erwähnt, zeigt wie dieser „Hirte“, der zugleich der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz ist, zur römisch-katholischen Weltkirche steht, nämlich diametral dagegen. Kein Wunder, dass bei solchen „Hirten“ keine Strahlkraft für den katholischen Glauben entfacht wird, sondern dass die Kirche Jesu eher zeitgeistig in den Abgrund geführt wird. Nur die Kirche Jesu wird weiterbestehen, denn dies hat ER ihr versprochen. Papst Paul VI. hat einige Zeit vor seinem Tod 1978 zu dem Philosophen Jean Guitton gesagt: „Mir macht der Protestantismus im Katholizismus Sorge, aber eine kleine Herde wird immer der Lehre treu bleiben.“ Diese Aussage Paul VI. trifft für einen großen Teil des deutschen Episkopats voll zu, aber auch für viele Kleriker, die ebenfalls gegen Offenbarung und Lehre der Kirche verkünden.
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289

Sonntag, 23. Dezember 2012, 19:20

Brandstiftung in 3 Kirchen

Wie in den Nachrichten seit Mittag mehrmals gemeldet wurde, ist es in Amstetten (westliches Niederösterreich) heute Vormittag offenbar zu Brandstiftungen in drei Kirchen gekommen. Betroffen waren die Klosterkirche, die Stadtpfarrkirche und die Herz Jesu-Kirche.

In der Klosterkirche war offensichtlich der Beichtstuhl angezündet worden und ebenso brannte fünf Bankreihen ab. In der nahen Stadtpfarrkirche dürfte die Erntedankkrone angezündet worden sein. In der Herz Jesu-Kirche habe es im Eingangsbereich während einer Hl. Messe gebrannt. Das Ausmaß der Verwüstung sei in beiden letzteren Kirchen aber weit geringer als in der Klosterkirche.

Wie zuletzt bekannt gegeben wurde, hat das Landeskriminalamt von mehreren Zeugen eine Personenbeschreibung erhalten und es soll ein Phantombild veröffentlicht werden. Dieses Foto ist bereits auf der ORF-Internetseite existent, wie ich soeben festgestellt habe. Außerdem hat das Landkriminalamt eine Belohnung von nunmehr € 5.000,-- ausgesetzt für zweckdienliche Hinweise..
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290

Montag, 24. Dezember 2012, 00:08

RE: Brandstiftung in 3 Kirchen

Wie in den Nachrichten seit Mittag mehrmals gemeldet wurde, ist es in Amstetten (westliches Niederösterreich) heute Vormittag offenbar zu Brandstiftungen in drei Kirchen gekommen. Betroffen waren die Klosterkirche, die Stadtpfarrkirche und die Herz Jesu-Kirche.

In der Klosterkirche war offensichtlich der Beichtstuhl angezündet worden und ebenso brannte fünf Bankreihen ab. In der nahen Stadtpfarrkirche dürfte die Erntedankkrone angezündet worden sein. In der Herz Jesu-Kirche habe es im Eingangsbereich während einer Hl. Messe gebrannt. Das Ausmaß der Verwüstung sei in beiden letzteren Kirchen aber weit geringer als in der Klosterkirche.

Wie zuletzt bekannt gegeben wurde, hat das Landeskriminalamt von mehreren Zeugen eine Personenbeschreibung erhalten und es soll ein Phantombild veröffentlicht werden. Dieses Foto ist bereits auf der ORF-Internetseite existent, wie ich soeben festgestellt habe. Außerdem hat das Landkriminalamt eine Belohnung von nunmehr € 5.000,-- ausgesetzt für zweckdienliche Hinweise..


Auch in Bremen ist eine Kirche angezündet worden, wie man schon am Samstag auf der T-Online-Nachrichtenseite lesen konnte. Die Kirche ist allerdings so verwüstet, daß man sie nicht mehr benützen kann. :(
Die österreichische Polizei scheint aber in ihren Ermittlungen gründlicher und erfolgreicher zu sein als die deutsche. In dem Bericht heißt es nur lapidar, daß man nicht von einem politischen oder religiösen Hintergrund ausginge. Anwohner wollen eine verdächtige Person auf dem Dach einer benachbarten Turnhalle gesehen haben. Ob das die Ermittlungen voran bringt?

Gerade jetzt vor dem christlichen Hochfest finde ich diese Geschehnisse beängstigend! Morgen wird auch unsere Kirche wieder sehr, sehr gut besucht sein. Im letzten Jahr haben die Leute bis auf die Straße hinaus gestanden, wie mir unser Pfarrer erzählt hat. Es ist doch erfreulich, daß die Menschen wenigstens aus diesem Anlass noch in die Kirche gehen - und das so zahlreich, daß die Kirchen zu klein sind. Möge Gott die Herzen dieser vielen Menschen, die sich sicher auch morgen wieder auf den Weg machen werden, berühren!
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291

Samstag, 29. Dezember 2012, 17:21

„Wirklich heilen kann nur einer: Jesus Christus“

Kardinal Joachim Meisner über den Eucharistischen Kongress 2013, die Krise der Bürokratenkirche, dramatische Fehlentwicklungen und die Chance der Erneuerung.

Unter diesem Titel hat das E-Paper der Tagespost gestern Nachmittag, ein Interview mit Joachim Kardinal Meisner veröffentlicht, das von Markus Reder geführt worden war. In der heutigen Schriftausgabe wird dieses Interview ebenfalls vorhanden sein.

Wie aus dem obigen Untertitel ersichtlich ist, geht es um den Eucharistischen Kongress in Köln sowie um die Entwicklungen in der Katholischen Kirche, die zum großen Teil dramatische Fehlentwicklungen sind, die Kardinal Meisner öffentlich ausspricht.

Einen Absatz will ich als Animierung zum Lesen herausgreifen. Es geht dabei um die Brotvermehrung und Jesu Worte: „Ich bin das Brot des Lebens“. Hier spricht der Kardinal deutliche Worte und keine Schmuse-bla-bla. Der Absatz lautet:

Zitat

Jesus wird gerade gefeiert, mit der Brotvermehrung hat er alle satt gemacht. Jetzt wollen die Leute ihn natürlich zum König machen. Und da sagt er: Ich bin das Brot des Lebens. Das finden viele unerträglich. Von diesem Zeitpunkt an gehen viele nicht mehr mit. Was tut Jesus? Er sagt nicht: Nun bleibt mal schön da, ich mache es jetzt etwas billiger, wir werden angepasster. Nein, er stellt den Zwölf eine ebenso deutliche wie provokative Frage: „Wollt auch ihr weggehen?“ Wir Bischöfe müssen uns selbst und allen Gläubigen diese Frage des Herrn stellen: „Wollt auch ihr gehen?“ Wir können nicht einfach sagen, nun bleibt mal alle schön da. Um euretwillen werden wir den Glauben anpassen, das Bekenntnis relativieren, das Profil abschleifen. Hauptsache alle sind irgendwie zufrieden. Nein, wir alle müssen uns auch heute die Frage des Herrn gefallen lassen: Wollt auch ihr gehen? Auf diese Frage antwortet Petrus auf beeindruckende Weise und formuliert damit das erste, das wesentlichste und das ursprünglichste Glaubensbekenntnis der Kirche: „Herr, zu wem sollen wir denn gehen? Wir haben doch keine Alternativen zu Dir. Du allein hast Worte des ewigen Lebens. Denn Du bist der Heilige Gottes. Hier sind wir am Geheimnis des Glaubens.“ Das genau ist die Thematik des Eucharistischen Kongresses. Darum passt der Eucharistische Kongress auch gut in das „Jahr des Glaubens“.

Der Link zu diesem Artikel
http://www.die-tagespost.de/-Wirklich-he…s;art456,139812

Kommentar
Würden nur alle deutschsprachigen Bischöfe so „Klartext“ reden wie Kardinal Meisner, dann würde der „Zustand“ der Hl. Mutter Kirche in diesem Raum nicht so desolat sein und jene, die gegen die Lehre der Kirche auftreten und in Wirklichkeit deren inneren Feinde sind, so wie es auch unser Hl. Vater in einer Ansprache gesagt hat, würden entweder zur gesunden, wahren und reinen Lehre zurückgekehrt sein oder wären von hinnen gezogen. Auch hätten solche Initiativen wie die Pfarrerinitiative mit ihrem „Aufruf zum Ungehorsam“, „Wir sind Kirche, „Kirche von unten“, Laieninitiative und wie sie alle heißen, keine Chance oder wären längst diszipliniert worden wie es früher üblich war. Heute werden aber jene Kleriker von einem Teil der Bischöfe diszipliniert, die die Lehre der Kirche vertreten und gegen die Unterminierung der Kirche und ihrer Lehre auftreten.
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292

Samstag, 29. Dezember 2012, 20:48

RE: „Wirklich heilen kann nur einer: Jesus Christus“

Kardinal Joachim Meisner über den Eucharistischen Kongress 2013, die Krise der Bürokratenkirche, dramatische Fehlentwicklungen und die Chance der Erneuerung.

Unter diesem Titel hat das E-Paper der Tagespost gestern Nachmittag, ein Interview mit Joachim Kardinal Meisner veröffentlicht, das von Markus Reder geführt worden war. In der heutigen Schriftausgabe wird dieses Interview ebenfalls vorhanden sein.

Wie aus dem obigen Untertitel ersichtlich ist, geht es um den Eucharistischen Kongress in Köln sowie um die Entwicklungen in der Katholischen Kirche, die zum großen Teil dramatische Fehlentwicklungen sind, die Kardinal Meisner öffentlich ausspricht.

Einen Absatz will ich als Animierung zum Lesen herausgreifen. Es geht dabei um die Brotvermehrung und Jesu Worte: „Ich bin das Brot des Lebens“. Hier spricht der Kardinal deutliche Worte und keine Schmuse-bla-bla. Der Absatz lautet:

Zitat

Jesus wird gerade gefeiert, mit der Brotvermehrung hat er alle satt gemacht. Jetzt wollen die Leute ihn natürlich zum König machen. Und da sagt er: Ich bin das Brot des Lebens. Das finden viele unerträglich. Von diesem Zeitpunkt an gehen viele nicht mehr mit. Was tut Jesus? Er sagt nicht: Nun bleibt mal schön da, ich mache es jetzt etwas billiger, wir werden angepasster. Nein, er stellt den Zwölf eine ebenso deutliche wie provokative Frage: „Wollt auch ihr weggehen?“ Wir Bischöfe müssen uns selbst und allen Gläubigen diese Frage des Herrn stellen: „Wollt auch ihr gehen?“ Wir können nicht einfach sagen, nun bleibt mal alle schön da. Um euretwillen werden wir den Glauben anpassen, das Bekenntnis relativieren, das Profil abschleifen. Hauptsache alle sind irgendwie zufrieden. Nein, wir alle müssen uns auch heute die Frage des Herrn gefallen lassen: Wollt auch ihr gehen? Auf diese Frage antwortet Petrus auf beeindruckende Weise und formuliert damit das erste, das wesentlichste und das ursprünglichste Glaubensbekenntnis der Kirche: „Herr, zu wem sollen wir denn gehen? Wir haben doch keine Alternativen zu Dir. Du allein hast Worte des ewigen Lebens. Denn Du bist der Heilige Gottes. Hier sind wir am Geheimnis des Glaubens.“ Das genau ist die Thematik des Eucharistischen Kongresses. Darum passt der Eucharistische Kongress auch gut in das „Jahr des Glaubens“.

Der Link zu diesem Artikel
http://www.die-tagespost.de/-Wirklich-he…s;art456,139812

Kommentar
Würden nur alle deutschsprachigen Bischöfe so „Klartext“ reden wie Kardinal Meisner, dann würde der „Zustand“ der Hl. Mutter Kirche in diesem Raum nicht so desolat sein und jene, die gegen die Lehre der Kirche auftreten und in Wirklichkeit deren inneren Feinde sind, so wie es auch unser Hl. Vater in einer Ansprache gesagt hat, würden entweder zur gesunden, wahren und reinen Lehre zurückgekehrt sein oder wären von hinnen gezogen. Auch hätten solche Initiativen wie die Pfarrerinitiative mit ihrem „Aufruf zum Ungehorsam“, „Wir sind Kirche, „Kirche von unten“, Laieninitiative und wie sie alle heißen, keine Chance oder wären längst diszipliniert worden wie es früher üblich war. Heute werden aber jene Kleriker von einem Teil der Bischöfe diszipliniert, die die Lehre der Kirche vertreten und gegen die Unterminierung der Kirche und ihrer Lehre auftreten.


Danke für diesen Beitrag, lieber Diaconus! Auch Deinem Kommentar stimme ich ohne Wenn und Aber zu 100 % zu!
Wie oft kommt man aus der Kirche zurück - und ist vollkommen frustriert. Eigentlich geht man doch zur Heiligen Messe, um sich innerlich aufzubauen, sich durch das WORT im Glauben stärken zu lassen und - um GOTT zu loben!
Kardinal Meisner wird übrigens auch von gläubigen protetsantischen Christen sehr geschätzt! Nur von den Möchtegernpseudoreformern in unseren Gemeinden, denen es nur um das eigene Ego geht, natürlich nicht!
Ja, ich stelle wieder einmal fest, die Vorabendmesse in unserer Gemeinde hat mich alles andere als aufgebaut. Dafür kann aber der indische Priester nichts. Er gibt sich Mühe..., aber das Heilige, ja, wo ist es nur geblieben, in dieser unserer Gemeinde? :( :pinch: :(
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Dienstag, 1. Januar 2013, 18:41

Zitat

Nur von den Möchtegernpseudoreformern in unseren Gemeinden, denen es nur um das eigene Ego geht, natürlich nicht!
Ja, ich stelle wieder einmal fest, die Vorabendmesse in unserer Gemeinde hat mich alles andere als aufgebaut. Dafür kann aber der indische Priester nichts. Er gibt sich Mühe..., aber das Heilige, ja, wo ist es nur geblieben, in dieser unserer Gemeinde?

Ich gebe Dir Recht, das ist in vielen Gemeinden so. Das Problem ist m. M. die mangelnde Bereitschaft sich an die Offenbarung und Lehre der Kirche zu halten sowie dass es ein weiteres Problem mit vielen der Laien gibt – nämlich das Halb- bzw. Viertelwissen. Als ich jünger war, war es üblich, dass einer, der ein nicht fundiertes Wissen hatte bei Diskussionen schwieg und heute redet jeder so wie wenn er der Fachmann ist obwohl er fast nichts weiß. Ich habe dies typisch bei einer Diskussion in einem anderen Forum erlebt, wo einer den Piusbrüdern Nahestehender vom Konzil von Trient faselte obwohl das angesprochene Problem bereits im 13. Jahrhundert gelöst wurde und die Zeit über Jahrhunderte vorher betraf. Mir kommt so vor als wenn es für gewisse Tradis vor dem Konzil von Trient und nachher in der Kirche keine Regelungen gegeben hätte. Ich erinnere mich auch diesbezüglich auf etwas in unserer Diözese. Em. Kardinal Schönborn führt vor ca. 10 Jahre wieder die Jungfrauen- und Witwenweihe ein, die jeweils ein Sakramentale ist und vor dem 13. Jhdt. als „sacramentum“ galt. Die Progressisten schrien sofort, dass ist „Rückschritt hinter das Vaticanum und veraltet “ während mir ein Tradi sagte: „Das ist doch im Trienter Konzil nicht enthalten.“

Und weil einerseits dieses Wissen und andererseits der Gehorsam gegenüber Offenbarung, Lehre der Kirche und den Liturgieanweisungen fehlt, wird das Heilige in der Liturgie verdrängt und es wird ein Event daraus.
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294

Dienstag, 1. Januar 2013, 18:54

Zitat

Nur von den Möchtegernpseudoreformern in unseren Gemeinden, denen es nur um das eigene Ego geht, natürlich nicht!
Ja, ich stelle wieder einmal fest, die Vorabendmesse in unserer Gemeinde hat mich alles andere als aufgebaut. Dafür kann aber der indische Priester nichts. Er gibt sich Mühe..., aber das Heilige, ja, wo ist es nur geblieben, in dieser unserer Gemeinde?

Ich gebe Dir Recht, das ist in vielen Gemeinden so. Das Problem ist m. M. die mangelnde Bereitschaft sich an die Offenbarung und Lehre der Kirche zu halten sowie dass es ein weiteres Problem mit vielen der Laien gibt – nämlich das Halb- bzw. Viertelwissen. Als ich jünger war, war es üblich, dass einer, der ein nicht fundiertes Wissen hatte bei Diskussionen schwieg und heute redet jeder so wie wenn er der Fachmann ist obwohl er fast nichts weiß. Ich habe dies typisch bei einer Diskussion in einem anderen Forum erlebt, wo einer den Piusbrüdern Nahestehender vom Konzil von Trient faselte obwohl das angesprochene Problem bereits im 13. Jahrhundert gelöst wurde und die Zeit über Jahrhunderte vorher betraf. Mir kommt so vor als wenn es für gewisse Tradis vor dem Konzil von Trient und nachher in der Kirche keine Regelungen gegeben hätte. Ich erinnere mich auch diesbezüglich auf etwas in unserer Diözese. Em. Kardinal Schönborn führt vor ca. 10 Jahre wieder die Jungfrauen- und Witwenweihe ein, die jeweils ein Sakramentale ist und vor dem 13. Jhdt. als „sacramentum“ galt. Die Progressisten schrien sofort, dass ist „Rückschritt hinter das Vaticanum und veraltet “ während mir ein Tradi sagte: „Das ist doch im Trienter Konzil nicht enthalten.“

Und weil einerseits dieses Wissen und andererseits der Gehorsam gegenüber Offenbarung, Lehre der Kirche und den Liturgieanweisungen fehlt, wird das Heilige in der Liturgie verdrängt und es wird ein Event daraus.


Naja, in dieser Vorabendmesse ging es ja nicht um Diskussionen, und Eventcharakter hatte sie auch nicht. Halbwissen von Gemeindemitgliedern, wie soll man das in der Messe merken? Höchstens daran, daß einige, weil sie so selten die Messe besuchen, immer rechts und links gucken, was die anderen machen und das dann nachmachen. Man merkt halt die Unsicherheit. Aber das hat weniger mit dem Heiligen in der Messe zu tun. - Es ist eher die nicht mehr vorhandene Ehrfurcht vor dem Höheren, vor GOTT, den wir mit unserem begrenzten Verstand nicht fassen können. Da heutzutage der Mensch aber alles sehen und anfassen können will, was er glauben möchte, GOTT in diese Schublade aber nicht passt, wird dieser Respekt, der eigentlich ganz natürlich da sein müßte, einfach ignoriert. DAS aber nicht nur von der Gemeinde sondern eben auch von vielen Priestern. Das fängt doch schon mit der Ausdrucksweise an...
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Donnerstag, 3. Januar 2013, 18:18

Nichts Neues bei der Pfarrerinitiative

Wie gestern eine allgemeine Internet-Nachrichtenplattform meldete, hat die Pfarrerinitiative am Sonntag in Linz ihre Generalversammlung abgehalten zu der rd. 100 der fast 500 Mitglieder gekommen sind. Den "Aufruf zum Ungehorsam" will die Pfarrer-Initiative weiterhin nicht zurücknehmen, dieser geschehe "aus Liebe zu den Menschen, aus Liebe zur Kirche", sagte der nun wiedergewählte Sprecher Helmut Schüller.

Nunmehr bemühe sich die Pfarrer-Initiative auch um die Laien. Das ist ein Ergebnis der Generalversammlung. Da er Begriff "Laien" in der Umgangssprache problematisch sei, daher habe man sich auch für die Bezeichnung "Kirchenbürger" entschieden, resümierte Schüller nach dem knapp fünfstündigen Treffen. "Es muss so etwas wie eine Kirchenbürgerrechtsbewegung geben." Diese Mitarbeiter müsse man in die Entscheidungen der Kirche "angemessen einbinden", denn: "Jeder Supermarktkunde hat heute mehr Rechte gegenüber dem Supermarkt, als ein Getaufter gegenüber der Kirche. Er kann wenigstens reklamieren." Im Frühherbst werde es etwa ein Treffen mit "interessierten" Pfarrgemeinderäten geben, kündigte Schüller an.

Im Hirtenwort der Bischofskonferenz, in dem die Forderungen der Pfarrer-Initiative abermals abgelehnt worden waren, sehe man "nicht sehr viele neue Aspekte". Schüller ortet allerdings eine "Falschinformation" in den Ausführungen des Episkopats: "Das Zweite Vatikanische Konzil hatte nicht Möglichkeit, über den Zölibat zu diskutieren und über ihn abzustimmen."
Auch für das Frauenpriestertum will sich die Initiative weiterhin einsetzen, ebenso wie für wiederverheiratete Geschiedene. In diesem Fall sprechen die Reformer aber lieber von "zweiter Ehe", da diese wieder um eine eigene Realität handelt. Schüller: "Hier wollen wir weiterhin eine Lobby sein für diese Gruppe."

Kommentar
Alles was zu dieser Generalversammlung berichtet wird, habe ich in meinem Beitrag vom 7. November „verarbeitet“. Auch die Kundensupermarktrechte, die Schüller erwähnt, wurden bereits vor einiger Zeit der Öffentlichkeit präsentiert. Grundsätzlich: Ein Supermarktkunde, dem das Angebot nicht passt, wird eben dann bei einem anderem „einkaufen“ wo das Angebot passt. Dasselbe gilt auch für Christen. Wem der Glaube und die Lehre (also das Angebot) der Hl. Römischen Mutter Kirche nicht passt, kann sich ja eine andere Denomination aus den ungezählten evangelischen Angeboten aussuchen, das ihm mehr konvertiert, denn in diesen kann sich der Gläubige meist seine Glauben selbst so „basteln“ wie es ihm passt. Die Aussage, dass die zweite Ehe eine eigene Realität ist, ist zwar zivilrechtlich richtig, aber nicht nach den Aussagen Jesu in den Antithesen der Bergpredigt. Wahrscheinlich haben Schüller und Konsorte die Antithesen zur Bergpredigt Jesu längst vergessen. Denn für diese gilt wohl: Von der unverkürzten und unverfälschten Offenbarung und der darauf basierenden Lehre der Kirche haben sich die Angehörigen und Sympathisanten der Pfarrerinitiative in ihrem Ungehorsam längst verabschiedet. Also alles nichts Neues im verfaulten Staate Dänemark, Verzeihung richtigerweise dem faulen „Staat der Pfarrerinitiative“.
Preis den Herrn!

Teresa

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296

Donnerstag, 3. Januar 2013, 19:17

Pfarrerinitiative + Wahrheit

Ja, das Ergebnis dieser Versammlung der sogenannten Pfarrerinitiative ist weder neu noch hat es etwas mit Wahrheit zu tun.
Kirche bzw. Glaube ist eben kein Konsumartikel und auch keine politische Partei!
Wie kommen diese Leute, von denen man doch meinen sollte, daß sie die Inhalte ihres Studiums nicht nur im Kurzzeitgedächtnis abgespeichert hatten, sondern diese als Rüstzeug für ihren weiteren Weg als berufene Prister mitgenommen haben, auf solchen Unsinn wie "Kirchenbürger"? Ich wußte nicht, daß das Wort Laie nun plötzlich ein erniedrigender Ausdruck ist. Ich bin nun mal Laie im Unterschied zu den Klerikern. Na und? Das entspricht doch den Tatsachen!
Wenn aber die Lehre der Kirche und damit auch die Offenbarung, auf der diese beruht, zur Abstimmungssache werden soll, wie von dieser merkwürdigen Pfarrerinitiative gewünscht, dann hat das mit Wahrheit nichts mehr zu tun! Wahrheit ist nicht diskutierbar, denn sonst wäre sie eben KEINE Wahrheit!!!
Obl.OSB

Gelobt sei Jesus Christus!

Teresa

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Sonntag, 24. Februar 2013, 12:47

Kardinal Kasper im Fettnapf

Ausgerechnet jetzt kommt Kardinal Kasper, zuständig für die Ökumene in der RKK, mit dem Vorschlag, das Diakonat für Frauen einzuführen. Warum ein solcher Vorschlag ausgerechnet in den letzten Tagen des Pontifikats unseres Papstes Benedikt?
Kardinal Kasper möchte dieses Diakonat für Frauen zwar ausdrücklich von einem Weiheamt getrennt sehen, aber wir wissen doch, wie so etwas in der Praxis läuft. Wer kennt nicht den berühmten Spruch vom kleinen Finger und der ganzen Hand? :rolleyes:

Von Rom kam denn auch, vollkommen zu Recht, die entsprechende Kritik. Und in Deutschland? Da war in Kirchenkreisen nur begeisterte Zustimmung zu lesen. Natürlich von den üblichen "Verdächtigen" wie WsK und kfd - es wäre ein Wunder, wenn die anders reagieren würden.
Da wird wieder einmal begründet, daß die Frauen in der RKK nicht genügend gewürdigt würden. Aber gibt es nicht Frauen als Gemeindereferentinnen und Pastoralassistenten? Was tun diese denn so anderes als ein Diakon? Vor allem scheint es jedoch doch darum zu gehen, daß Frauen predigen und in der Liturgie mitwirken dürfen sollen - das ist aber nun einmal dem geweihten männlichen Diakon vorbehalten! Da Kardinal Kasper aber genau diese Aufgaben des geweihten Diakons auch Frauen zugänglich machen möchte, sehe ich den Unterschied zum Weiheamt nicht!

Über Kardinal Kasper, den ich bis heute hoch geschätzt habe, bin ich sehr enttäuscht! Über den Zeitpunkt einen solchen Vorschlag zu machen - und über den unmöglichen Vorschlag selbst. Da will also offensichtlich die deutsche katholische Kirche in Abtrennung von der Weltkirche einen Alleingang unternehmen. :thumbdown:

Ganz sicher bin ich mir, daß unser Diaconus sich über diesen Vorschlag von Kardinal Kasper ebenfalls sehr aufregen und noch deutlichere Worte finden würde als meine. Da Diaconus jedoch noch im Krankenhaus ist, erlaube ich mir in diesem Fall, diesen Beitrag auch in seinem Namen zu schreiben. Ich kann jedenfalls mit dem Kopfschütteln über Kardinal Kasper nicht mehr aufhören...

Und noch etwas: Ich bitte den geneigten Leser, diese Kritik an einem Bischof nicht als Bashing aufzufassen. Sachliche Kritik sollte erlaubt sein, bei aller Hochachtung vor dem Hirtenamt der Bischöfe, wenn einer der Hirten allzu sehr vom Wege abzukommen scheint.
Obl.OSB

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diaconus

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Dienstag, 26. März 2013, 12:10

Liturgieverbot für Pfarrer

Wie vorige Woche im ORF, auf einer katholischen Nachrichtenplattform sowie in der „Kleinen Zeitung“ (Graz) zu hören bzw. zu lesen war, wurde einem Pfarrer der Diözese Graz-Seckau ein Predigtverbot sowie das Verbot die Messe zu feiern erteilt.

Ich habe lange überlegt, ob ich diese Meldung kommentieren soll und nach reiflicher Überlegung muss ich feststellen, dass ich aufgrund meines geradlinigen Charakters und um der Wahrheit Willen nicht schweigen kann.

Dieses Verbot die Liturgie zu feiern und zu predigen wurde gegen Pfarrer Mag. Karl Tropper (St. Veit am Voggau) erteilt. Was ist sein Vergehen? Hat er Aussagen gegen die Offenbarung, die Lehre der Kirche oder gegen den Papst getätigt wie zBspl. Pfarrer Schüller von der Pfarrerinitiative? Nein, das Gegenteil ist der Fall. Er hat nur die Wahrheit über die Homosexualität nach Lev 18,22, Lev 20,13, Röm 1,24-28, 1 Kor 6,9f gesagt. So lautet Lev 18,22 „Du darfst nicht mit einem Mann schlafen, wie man mit einer Frau schläft, das wäre ein Gräuel“ und genauso Lev 20,13 „Schläft einer mit einem Mann, wie man mit einer Frau schläft, dann haben sie eine Gräueltat begangen“. Die anderen Stellen der Offenbarung beziehen sich auf diese Grundaussagen. Außerdem haben auch einige Kirchenväter in ihren Schriften diese Stellen bestätigt. Auch der KKK weist darauf hin, dass homosexuelle Handlungen den Geboten Gottes widersprechen und derart veranlagte zur Keuschheit verpflichtet sind. Sowohl Papst Johannes Paul II. als auch Papst Benedikt XVI. haben sich zu dieser Sachlage ähnlich geäußert.

Wenn der Pressesprecher Georg Plank der Diözese Graz-Seckau meint, dass sich Pfarrer Tropper wiederholt unzumutbar vereinfachend geäußert hat, so ist dazu festzustellen, dass die Worte der Offenbarung so klar und damit sehr deutlich vereinfachend sind, dass jene, die diese Worte herunterspielen, den Boden der Offenbarung, der Worte Gottes, sowie die Lehre der Kirche und deren Tradition verlassen haben

Es ist leider eine Tatsache, dass das österreichische Episkopat, ausgenommen zweier Bischöfe, längst vergessen hat, die Offenbarung und Lehre der Kirche unverkürzt und unverfälscht klar ohne Wenn und Aber zu verkündigen sondern dass sie lieber mit dem Zeitgeist mitheulen und eine gute Presse ihnen wichtiger ist.

Ich frage mich wofür die Märtyrer der Urkirche und jene des 20. Jahrhunderts gestorben sind, wenn heute nur der Zeitgeist wichtig ist und Offenbarung und Lehre der Kirche diesem angepasst werden? Damit wird die katholische Kirche Österreichs genauso wie die evangelischen Gemeinschaften Österreichs und Deutschlands immer mehr nur zum Sozialverein, der den Menschen gefallen will und seiner Aufgabe, die Offenbarung und Lehre der Kirche unverfälscht und unverkürzt zu verkünden, nicht mehr nachkommt.

Sollte jemand der linken Seite meinen, mich ins rechte Eck stellen zu können, dem sei gesagt, dass ich der Sohn eines Widerstandkämpfers, der auch in Gestapohaft war, bin, meine Mutter Gestapoüberwacht gewesen ist und ich ebenfalls immer ein Gegner der braunen Ideologie war.
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diaconus

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Freitag, 5. April 2013, 17:20

Wahre Worte aus „Groschenblatt“ 10/2012

Die Kirche provoziert, weil die Inhalte des Glaubens unvereinbar bleiben mit dem Lifestyle einer Spaßgesellschaft. Kirche und Papst provozieren die Katholiken, weil sie das Evangelium nicht um seine Kraft bringen möchten, das auch unvereinbar bleibt mit dem Zeitgeist heute. Wer sich heute seine Kirche irgendwie selbst bastelt, wird morgen nicht mehr wissen, was katholisch wirklich ist. Wer glaubt denn wirklich, dass die Kirche dann zu einer neuen Blüte kommt, wenn alle Reformwünsche der Leute erfüllt sind.

Die Grundhaltung unserer Kirche muss konservativ sein. Je moderner die Kirche wird, umso mehr gerät sie in eine Konkurrenz zu attraktiven, modernen Angeboten. Das Risiko, dass sich Menschen deshalb von ihr abwenden, muss sie eingehen. Auf lange Sicht werden mehr in die Kirche zurückkehren als die Kirche verlassen.

Kommentar
Die obigen Worte stören sicher jene „Katholiken“, die jene Reformen wünschen, die der Offenbarung, der langjährigen Lehre und Tradition der Kirche widersprechen, so darf dies nicht preisgegeben werden. Der beste Beweis, wohin eine Gemeinschaft kommt, ist die evangelische Gemeinschaft der EKD (Evangelische Kirche Deutschland), die mehrheitlich durch ihre Theologen bzw. Ordinierten nur mehr entsprechend zeitgeistig gegen die Offenbarung handelt, den Opfertod Christi zur Sündenvergebung leugnet und ähnliches mehr, und so mehr oder weniger zu einem reinem Sozialverein geworden ist Auch wenn ich mich wiederhole: Es für die „Reformer“ eine Empfehlung: Der Konzilstheologe Karl Rahner hat einige Zeit vor seinem Tod 1984 in einem Interview festgestellt, „dass alle jene, die mit dem was die katholische Kirche ausmacht nicht einverstanden sind, den redlichen Charakter haben sollen, die Kirche, die nicht mehr die ihre ist, zu verlassen und diese nicht zu unterwandern.“ Und zum Glauben dere Kirche gehören nicht nur die Dogmen sondern die gesamte Lehre der Kirche, die auf der Offenbarung und Tradition beruht. Selbst Jesus hat zu den Aposteln gesagt, als die Leute mit seiner Lehre nicht einverstanden waren du ihn verließen „Wollt auch ihr gehen?“ (Joh 6,67).
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Teresa

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Sonntag, 21. April 2013, 12:29

Bischof em. Reinhard Lettmann gestorben

Sechs Wochen nach seinem 80. Geburtstag ist der emeritierte Bischof von Münster, Reinhard Lettmann, auf einer Pilgerreise im Heiligen Land gestorben.
In der "Tagespost" vom 18.04.2013 gibt es einen schönen Nachruf, der ausführlich auf das Leben und Wirken von Bischof Reinhard Lettmann eingeht.

R.I.P.
Obl.OSB

Gelobt sei Jesus Christus!