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Maria

Antworten im Thema: 49 » Der letzte Beitrag (20. Dezember 2012, 18:48) ist von diaconus.

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diaconus

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1

Montag, 21. März 2011, 18:52

Maria

Maria, Mutter der Hoffnung

Aus: „Ich will euch eine Zukunft und eine Hoffnung geben“, Seite 145ff

Die tiefe Wunde, die man dem Menschen durch Aufklärungs-Revolte geschlagen hat, besteht darin, dass man ihm die Unterscheidung zwischen Gut und Böse geraubt hat .....

Wer Maria verehrt und sie als seine Mutter erkennt, der wird von diesem schlimmen Wahn-Sinn der Aufklärung geheilt und befreit. Wer sich als Kind in den mütterlichen Armen Mariens geborgen weiß, wagt es wieder, das Böse in seinem eigenen Inneren zu erkennen. So kann er sich davon befreien, weil er es als böse erkennt und verurteilt: Denn im innersten Herzen weiß der Mensch unauslöschbar um seine Schuld vor Gott....

Bei Maria beginnt das Aufatmen: Hier sind wir wieder Kinder in den Armen der Mutter, hier dürfen wir zugeben, dass wir Erbarmen und Gnade brauchen, denn sie ist Mutter. Könnte eine Mutter nicht alles verstehen? Können wir ihr nicht alles sagen, was uns bedrückt? Ihr können wir as unaussprechliche Geheimnis unseres Lebens offenbaren, das wir bisher noch niemandem zu sagen gewagt haben: Maria bitte für mich, denn ich bin schlecht! Bewahr mich vor dem Abgrund, in den ich geraten bin! Du kannst es, denn du bist Mutter, du Mutter-Gottes, hilf mir!

Bei Maria löst sich der innerste Kampf der Seele, die Verkrampfung durch den Selbst-Betrug, bei ihr keimt wieder das Vertrauen und der Mut, der Wahrheit ins Auges zu sehen! Danke, du Mutter der Barmherzigkeit. Bei dir hat die echte Hoffnung wieder begonnen.
Preis den Herrn!
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  • Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »diaconus« (21. März 2011, 18:53)

diaconus

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2

Montag, 21. März 2011, 19:10

Aus einer Predigt von Kardinal Meisner

Gratzen (SK) 2009

Maria gehört von Anfang an unverzichtbar zur Kirche. Die Urgemeinde von Jerusalem ist normativ für jede christliche Gemeinde. Ohne Maria keine Kirche. Das Gebot der Stunde für den einzelnen Christen ist daher die apostolische Praxis, die uns im Johannesevangelium berichtet wird. Er, Johannes, nahm Maria in sein Haus auf (vgl. Joh 19,27). Wenn ein Bischof wüsste, dass jede Gemeinde in seinem Bistum und jede Familie darin Maria in das Haus ihres Daseins aufnähme, dann könnte ein Bischof ruhig schlafen. Und wenn er wüsste, dass jeder Christ Maria in das Haus seines Daseins aufnähme, dann wäre es um die Sache Gottes in einem Land gut bestellt.
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3

Freitag, 25. März 2011, 18:59

Papst Benedikt XVI.
Im Antlitz Marias können wir die Schönheit Gottes, seine Güte und Barmherzigkeit mehr erkennen als auf andere Art und Weise. Auf ihrem Antlitz können wir das göttliche Licht wirklich wahrnehmen.
Preis den Herrn!

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4

Montag, 4. April 2011, 19:10

Gebet zu Maria aus Äthiopien

Gruß dir, Mariam, Krone der Sterne, Thron der Sonne weit über der Erde; die Erde trägt ein Blütenkleid, die Erde trägt ein Früchtekleid; Mariam, Wonne aller Zeiten!
Gruß dir Duftende, von Spezereien und Salböl voll, granatapfelgleich; goldene Schelle, buntbestickte Tunika, Mariam!
Gruß dir, du leuchtende, die mein Angesicht entzückt! Einer schönen Blumen gleichst du, du Perle unter den Blüten; Mariam!
Wie der Dürstende nach Wasser sich sehnt, eilt mein Mund dich zu preisen - deine Güte und Pracht, du Weinstockblüte, Mariam!
Preis den Herrn!

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5

Freitag, 8. April 2011, 19:35

Maria in der Mozarabischen Liturgie

(8. Jahrhundert)

Mit Recht ist Maria, die glorreiche Jungfrau, mitten in den Himmel aufgenommen worden, weil sie allein von allen Himmlischen und Irdischen in ihrem heiligen Schoß den Herrn und Gott getragen hat. Unaussprechliche Reinheit und unbefleckte Jungfräulichkeit, die auf eine neue und wunderbare Weise in den Himmel aufgenommen zu werden würdig war! Nun schaut sie mit den Engeln auf ewig Gott, dessen Wort sie auf Erden zu seinem Heiligtum gemacht hat. Im Himmel wird ihr der Ehrenplatz nicht verweigert, weil ihr auf Erden niemand die wunderbare Geburt streitig machen kann. Darum hat Gott Maria die Aufnahme in den Himmel gewährt, weil sie durch die unvergleichliche und wunderbare Geburt des Herrn alles überragt. Was ist denn leichter zu verstehen, als dass Christus jene im Himmel haben will, die er zu seiner Mutter erwählt hat? Mit vollem Recht durfte sie herrlicher im Himmel sein als alle anderen Geschöpfe, weil der über alle Würde erhabenen Erlöser aus ihr Fleisch angenommen hat.
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6

Freitag, 10. Juni 2011, 17:39

Privatoffenbarungen – Botschaften

Aus gegebenen Anlass dazu einige Klarstellungen

Dazu lehrt die Kirche im Katechismus der Katholischen Kirche (KKK)
Nr. 66
Daher wird die christliche Heilsordnung, nämlich der neue und nun endgültige Bund, niemals vorübergehen, und es ist keine neue öffentliche Offenbarung mehr zu erwarten vor der glorreichen Erscheinung unseres Herrn Jesus Christus“ (Dei Verbum Nr. 4). Obwohl die Offenbarung abgeschlossen ist, ist ihr Inhalt nicht vollständig ausgeschöpft; es bleibt Sache des christlichen Glaubens, im Lauf der Jahrhunderte nach und nach ihre ganze Tragweite zu erfassen.

Nr. 67
Im Laufe der Jahrhunderte gab es sogenannte „Privatoffenbarungen“, von denen einige durch die kirchliche Autorität anerkannt wurden. Sie gehören jedoch nicht zum Glaubensgut. Sie sind nicht dazu da, die endgültige Offenbarung Christi zu „vervollkommnen“ oder zu „vervollständigen“, sondern sollen helfen, in einem bestimmten Zeitalter tiefer aus ihr zu leben. Unter der Leitung des Lehramtes der Kirche weiß der Glaubenssinn der Gläubigen zu unterscheiden und wahrzunehmen, was in solchen Offenbarungen ein echter Ruf Christi oder seiner Heiligen an die Kirche ist.
Der christliche Glaube kann keine „Offenbarungen“ annehmen, die vorgeben, die Offenbarung, die in Christus vollendet ist, zu übertreffen oder zu berichtigen, wie das bei gewissen nichtchristlichen Religionen und oft auch bei gewissen neueren Sekten der Fall ist, die auf solchen „Offenbarungen“ gründen.

Außerdem verdeutlichen die Nummern 963 bis 975 des KKK, welche Stellung Maria im Heilswerk Christi ausübt und wie ihre Verehrung ist.

In Nr. 971 wird dies besonders deutlich und erfolgt auch durch einen Hinweis auf „Lumen Gentium“ Nr. 66 des 2. Vaticanums aus dem zitiert wird:
„Maria wird mit Recht von der Kirche mit einem Kult eigener Art geehrt. Dieser Kult ist zwar durchaus einzigartig, unterscheidet sich aber wesentlich vom Kult der Anbetung, der dem menschgewordenen Gott gleich wie dem Vater und dem Heiligen Geist dargebracht wird, und er fördert diesen gar sehr.“

Dazu muss festgestellt werden, dass keine Botschaft Mariens oder von anderen Heiligen, im Widerspruch zur Lehre der Kirche stehen kann. Dasselbe gilt für Ergänzungen, die als Berichtigungen dieser Lehre anzusehen sind.

Aufgrund eigener Erfahrungen ist dabei zu beachten, dass viele Gläubigen, die die Botschaften als das „Non-plus-ultra“ vertreten und nur diese verbreiten, sich der Gefahr im Glauben aussetzen, dass sie Maria über Christus stellen und damit sowohl gegen die Offenbarung als auch gegen die Lehre der Kirche verstoßen.
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7

Freitag, 10. Juni 2011, 19:07

Danke, lieber Diaconus, für diesen Beitrag! Das mußte einmal in dieser Deutlichkeit gesagt werden! Hier können wir sehen, daß die Kirche eine ganz klare und eindeutige Stellung zu Maria und zu Privatoffenbarungen einnimmt. Und das ist gut so! :c013:
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8

Freitag, 9. Dezember 2011, 11:41

"Die Warnung"

Da unter katholischen Christen immer wieder diverse Botschaften kursieren und über diese häufig engagiert diskutiert wird, hier ein Beitrag, der sich kritisch mit der zurzeit kursierenden "Warnung" auseinander setzt: https://docs.google.com/viewer?a=v&pid=e…JmZjg1&hl=en_US

Es empfiehlt sich, diesen Aufsatz, obwohl er mit einem Umfang von 17 Seiten sehr lang ist, gründlich zu lesen, da er äußerst fundiert ist!

Ich denke, wir sind uns einig, dass es verschiedene Privatoffenbarungen gibt, die nicht alle gleichermaßen gültig sind. Stützen sollten wir uns auf die von der Kirche anerkannten. Aber auch in Medjugorje passiert Wunderbares, dort haben unzählige Menschen zum Glauben gefunden oder zu ihm zurück gefunden, ihre Berufung erfahren. Über Medjugorje hat jedoch die Kirche noch nicht entschieden, sodass wir da in Ruhe abwarten.

Einig sind wir uns sicher auch darin, dass es verschiedene Arten bzw. Wege zu glauben gibt. So brauchen Menschen als Stütze für ihren Glauben die Aussagen, die ihnen Privatoffenbarungen vermitteln, und andere nicht. Der unterschiedliche Umgang mit Privatoffenbarungen schließt die Verehrung der Gottesmutter Maria nicht aus. Ich denke, dass alle Katholiken, die einen mehr, die anderen weniger, die Heilige Jungfrau Maria lieben und verehren!
Obl.OSB

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9

Freitag, 9. Dezember 2011, 19:13

RE: "Die Warnung"

Da unter katholischen Christen immer wieder diverse Botschaften kursieren und über diese häufig engagiert diskutiert wird, hier ein Beitrag, der sich kritisch mit der zurzeit kursierenden "Warnung" auseinander setzt: https://docs.google.com/viewer?a=v&pid=e…JmZjg1&hl=en_US

Es empfiehlt sich, diesen Aufsatz, obwohl er mit einem Umfang von 17 Seiten sehr lang ist, gründlich zu lesen, da er äußerst fundiert ist!

Ich denke, wir sind uns einig, dass es verschiedene Privatoffenbarungen gibt, die nicht alle gleichermaßen gültig sind. Stützen sollten wir uns auf die von der Kirche anerkannten. Aber auch in Medjugorje passiert Wunderbares, dort haben unzählige Menschen zum Glauben gefunden oder zu ihm zurück gefunden, ihre Berufung erfahren. Über Medjugorje hat jedoch die Kirche noch nicht entschieden, sodass wir da in Ruhe abwarten.

Einig sind wir uns sicher auch darin, dass es verschiedene Arten bzw. Wege zu glauben gibt. So brauchen Menschen als Stütze für ihren Glauben die Aussagen, die ihnen Privatoffenbarungen vermitteln, und andere nicht. Der unterschiedliche Umgang mit Privatoffenbarungen schließt die Verehrung der Gottesmutter Maria nicht aus. Ich denke, dass alle Katholiken, die einen mehr, die anderen weniger, die Heilige Jungfrau Maria lieben und verehren!

Danke,@ Teresa, für den Link und Deine klaren Worte, die ich nur unterstreichen kann. Der Link weist auf mehrere Ungereimtheiten hin, die auch mir beim Lesen der Warnungen aufgefallen waren. Vor allem die Wortwahl in den Botschaften entspricht nicht jener, die uns in der Heiligen Schrift von Jesus überliefert sind. Wenn eine Botschaft mit den Worten endet „Euer geliebter Erlöser Jesus Christus“ so ist das ein Widerspruch zur Heiligen Schrift wo es Jesus peinlichst vermieden hat von sich als Messias oder Erlöser zu sprechen sondern sich als Menschensohn des Vaters offenbarte. Jetzt bezeichnet ER sich selbst, der die Demut par excellence ist, mit dem menschlichen Ausdruck „geliebter Erlöser“, der nur von Menschen für IHN verwendet werden kann und wird. Und es ist ständige Lehre der Kirche, dass in einer Privatoffenbarung nichts in irgendeiner Form im Gegensatz zur Offenbarung oder Lehre der Kirche stehen kann/darf.

Und zu den verschiedenen Arten von Wegen, gibt es einen Ausspruch: „Es gibt so viele Wege zu Gott wie es Menschen gibt“ was bedeutet, jeder Mensch hat seinen eigenen Weg zu Gott wie es seinem Leben entspricht. Nur dann wenn er zu Gott und Jesus gefunden hat, ab da gibt es keine große Wegunterschiede mehr denn da gibt es die Offenbarung und verbindliche Lehre der Kirche, die den richtigen Weg weist.
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10

Montag, 12. Dezember 2011, 21:31

Gedächtnis der Erscheinung Unserer Lieben Frau von Guadeloupe - 12. Dezember

Am 9. Dezember 1531 erschien dem Juan Diego – ein Ureinwohner Lateinamerikas, der die Taufe empfing – die Jungfrau Maria und beauftragte ihn, an dieser Stelle eine Kirche ihr zu Ehren zu errichten. Durch das Rosenwunder am 12. Dezember wurde der Bischof von der Echtheit des Auftrags überzeugt und ließ zur Verehrung des Gnadenbildes Unserer Lieben Frau von Guadalupe noch 1531 eine Kapelle erbauen. 1695 wurde die große Basilika errichtet. Es ist heute der mit rund 14 Millionen Pilger jährlich der meistbesuchteste römisch-katholische Wallfahrtsort der Welt.
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11

Montag, 19. Dezember 2011, 11:48

Ergänzung zur „Warnung“

Vorige Woche war ein befreundeter Ordensmann bei mir zu Besuch und da kam auch das Gespräch auf die „Warnung.“ Er berichtete mir, dass in seinem Orden viele Priester, die anfangs die „Warnung“ vertreten und auch verbreitet haben, skeptisch geworden sind und jetzt diese bedenklich finden, da die Wortwahl und auch eine „Unterschrift“ .wie „Eurer geliebter Erlöser, Jesus Christus“ nie so von Jesus gebraucht worden wäre. Also dieselben Argumente, die ich auch vorgebracht habe.
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12

Samstag, 5. Mai 2012, 15:22

Mai - Marienmonat

Wie sieht es in Euren Gemeinden aus? Gibt es noch die Marienandachten, die aus Anlass des Marienmonats Mai stattfinden?

Und wie haltet Ihr es persönlich? Wie sieht es mit dem Rosenkranz aus?

Wenn ich ehrlich bin, dann denke ich, dass wir eigentlich immer Maria nahe zu sein versuchen sollten, nicht nur in eigens dazu bestimmten Zeiten im Kirchenjahr. Allerdings gebe ich auch ehrlich zu, dass ich als ehemalige Protestantin mich der Mutter Gottes, der Heiligen Jungfrau Maria, erst allmählich nähere. Ich finde das Wort, besonders wenn es mir nicht gut geht, tröstlich, das Christus zu seinem Lieblingsjünger gesagt hat: "Siehe, Deine Mutter". Und zu Maria sprach er auf seinen Lieblingsjünger weisend: "Siehe Dein Sohn." - Macht es doch einmal mehr deutlich, dass wir Menschen wirklich Gottes Kinder sind - und die Heilige Maria uns mit mütterlicher Fürsorge beisteht!
Danke, lieber Vater im Himmel, dass Du so für uns sorgst! blume-gelb
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13

Samstag, 5. Mai 2012, 15:56

RE: Mai - Marienmonat

Wie sieht es in Euren Gemeinden aus? Gibt es noch die Marienandachten, die aus Anlass des Marienmonats Mai stattfinden?

Und wie haltet Ihr es persönlich? Wie sieht es mit dem Rosenkranz aus?

Wenn ich ehrlich bin, dann denke ich, dass wir eigentlich immer Maria nahe zu sein versuchen sollten, nicht nur in eigens dazu bestimmten Zeiten im Kirchenjahr. Allerdings gebe ich auch ehrlich zu, dass ich als ehemalige Protestantin mich der Mutter Gottes, der Heiligen Jungfrau Maria, erst allmählich nähere. Ich finde das Wort, besonders wenn es mir nicht gut geht, tröstlich, das Christus zu seinem Lieblingsjünger gesagt hat: "Siehe, Deine Mutter". Und zu Maria sprach er auf seinen Lieblingsjünger weisend: "Siehe Dein Sohn." - Macht es doch einmal mehr deutlich, dass wir Menschen wirklich Gottes Kinder sind - und die Heilige Maria uns mit mütterlicher Fürsorge beisteht!
Danke, lieber Vater im Himmel, dass Du so für uns sorgst! blume-gelb

Also für mich ist das „Ave Maria“ neben dem „Vater unser“ und anderen Gebeten selbstverständlich. Ebenso bete ich jeden Tag ein Gesätzchen aus dem Barmherzigkeits-Rosenkranz nach dem Brevier.

Das was ich in den letzten Jahren als Maiandachten kennengelernt habe, waren keine wirklichen, denn ihre Dauer waren entweder vor oder nach der Messe maximal 10 Minuten. Dies waren meist nur ein Gebet und evt. ein Marienlied.

Maiandachten wie ich es noch in meiner Jugend erlebt hatte, dauerten mindestens eine halbe Stunde, begannen mit dem Aussetzen des Allerheiligsten und endeten mit dem Eucharistischen Segen. Dazwischen wurde entweder der Rosenkranz oder eine der Marienandachten aus dem Gotteslob oder einem Marienandachten-Heftchen gebetet. Umrahmt waren die Gesätzchen mit den einzelnen Strophen eines Marienliedes.
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14

Sonntag, 6. Mai 2012, 14:08

Auch in unserer Gemeinde hat der Marienmonat begonnen. Natürlich werden leider keine Marienandachten angeboten, aber am Schluß der Messe, also nach dem Segen, wird wieder ein Marienlied gesungen.
Wenn das Orgelspiel nicht so grottenschlecht wäre, würde ich mit Freuden mitsingen, denn ich liebe diese Marienlieder! :c013:
Ich werde es wohl in diesem Leben nicht mehr begreifen, wie man die so bekannten Marienlieder so schlecht begleiten kann - diese "Orgelbegleitung" ist schon nicht mehr als Begleitung zu bezeichnen, sondern nur noch ein Störfaktor! :a108:
Langsam aber sicher stellt sich mir die Frage, wie die Gemeindeleitung so etwas noch verantworten kann! :a065:

Und nun höre ich schon auf ;) über das grottenschlechte Orgelspiel zu schimpfen... und wünsche allen, die diesen Beitrag lesen noch einen gesegneten Maisonntag!
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15

Sonntag, 6. Mai 2012, 15:42

@ Teresa

Zitat

Wenn das Orgelspiel nicht so grottenschlecht wäre, würde ich mit Freuden mitsingen, denn ich liebe diese Marienlieder!
Ich werde es wohl in diesem Leben nicht mehr begreifen, wie man die so bekannten Marienlieder so schlecht begleiten kann - diese "Orgelbegleitung" ist schon nicht mehr als Begleitung zu bezeichnen, sondern nur noch ein Störfaktor!
Langsam aber sicher stellt sich mir die Frage, wie die Gemeindeleitung so etwas noch verantworten kann!

Also wenn das Orgelspiel so schlecht ist, verstehe ich es auch nicht, dass so „einer“ spielen darf. Für Dich als ehemalige Konzertorganistin muss dies ja für Deine Ohren grauenhaft klingen. Bei uns gab es auch einen Spieler, der sich manchmal „vergriffen“ hatte, aber dies war vcrzeihbar denn er war schon über 80, aber ansonsten war sein Spiel o.k. :c012:
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16

Montag, 2. Juli 2012, 17:43

2. Juli - Maria Heimsuchung

Das Fest geht auf den Franziskanerorden zurück, wo es der Hl. Bonaventura im Jahr 1263 einführte. Erst 1389 wurde es für die ganz abendländische Kirche übernommen. Der 2. Juli ist der Tag nach der Oktav der Geburt Johannes des Täufers. Die nachkonziliare Liturgiereform hat das Fest auf den 31. Mai verlegt; im deutschsprachigen Raum wurde der alte Termin beibehalten. Es wird auch in der anglikanischen und tlw. auch in evangelischen Kirchen gehalten.
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17

Montag, 2. Juli 2012, 18:17

2. Juli - Maria Heimsuchung

Das Fest geht auf den Franziskanerorden zurück, wo es der Hl. Bonaventura im Jahr 1263 einführte. Erst 1389 wurde es für die ganz abendländische Kirche übernommen. Der 2. Juli ist der Tag nach der Oktav der Geburt Johannes des Täufers. Die nachkonziliare Liturgiereform hat das Fest auf den 31. Mai verlegt; im deutschsprachigen Raum wurde der alte Termin beibehalten. Es wird auch in der anglikanischen und tlw. auch in evangelischen Kirchen gehalten.


Danke für den Hinweis auf diesen Feiertag, lieber Diaconus!
Es mag sein, dass in evangelikalen Kirchen dieses Fest auch begangen wird, in den ev.-luth. findet es jedoch nicht statt. Voraussetzung wäre ja auch, dass zumindest eine gewisse Marienverehrung gepflegt wird. Die Lutheraner haben zwar Maria in den letzten Jahren so weit wieder entdeckt, dass man vor ihrem Bildnis oder einer Statue auch Kerzen anzünden kann, weiter geht die Verehrung aber nach meiner Information zurzeit nicht. Da die reformierten Kirchen noch viel asketischer sind, werden diese diesen Feiertag ebenfalls nicht begehen. Bei den Freikirchen kenne ich mich nicht aus und kann daher darüber nichts sagen.
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18

Montag, 16. Juli 2012, 11:53

16. Juli - Unsere Liebe Frau auf dem Berge Karmel

Auf dem Berge Karmel hatte der Prophet Elija seine Wohnstätte, und hier hat er den Glauben Israels gegen die Propheten des Baal machtvoll verteidigt. Schon in der ersten nachchristlichen Jahrhunderten sind auf dem Berg Karmel Niederlassungen von Einsiedlern bezeugt. Zur Zeit der Kreuzzüge erfuhr hier der Zustrom von Eremiten eine neue Blüte und sie schlossen sich zu einem beschaulichen Orden unter dem besonderen Schutz der Gottesmutter zusammen. Um 1210 bestätigte Papst Honorius III. die Ordensregel der Karmeliter. Der heutige Gedenktag wurde als Titelfest der Karmeliter 1376 eingeführt und 1726 in römischen Kalender aufgenommen.
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19

Mittwoch, 15. August 2012, 11:55

15. August - Maria Aufnahme in den Himmel

Das Fest der Aufnahme Mariens in den Himmel öffnet uns den Blick in neue Lebensmöglichkeiten – in Gottes neue Welt. Das Evangelium ist weit weniger spektakulär; der Sohn Gottes wird von einer Jungfrau empfangen, einem Mädchen aus bescheidenen Verhältnissen, noch dazu in einer Gegend, die für das Zentrum des römischen Reichen (Imperiums) von sehr nebensächlicher Bedeutung war. Und doch ist es dieser Weg der Erniedrigung, der zum Recht führen wird, dazu, dass Reiche und Mächtige fallen. Dass ist im Magnifikat Marias Antwort auf das, was ihr von Gott geschehen ist.

Das Fest am 15. August findet sich bereit im 5. Jhdt. in einem Jerusalemer Lektionar als Tag der Gottesmutter Maria: Kaiser Mauritius (582 - 602) erhob den 15. August zum Staatsfeiertag. Das Fest wurde in der Ostkirche bald nach dem Konzil von Ephesus (431) gefeiert. Die römische Westkirche begeht den Tag seit dem 7. Jhdt. Gefeiert wurde der Heimgang Mariens, also ihr Sterbetag, als Geburtstag für das vollendete Leben bei Gott.
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20

Mittwoch, 15. August 2012, 16:34

Pius XII. (+ 1958 )
Aus der Konstitution „Munificentissimus Deus“

Wenn die heiligen Väter und Lehrer die Aufnahme der Gottesmutter in den Himmel mit einem Festtag begingen, richteten sie Homilien und Reden an das Volk und sprachen von ihrer Aufnahme wie von einer bekannten und anerkannten Tatsache. Sie erklärten sie ausführlicher, legten ihren Sinn und ihre Wirklichkeit vertieft vor. Vor allem rückten sie ins rechte Licht, dass dieses Fest nicht nur daran erinnert, ass es bei Maria keine Verwesung des entseelten Leibes gab, sondern dass sie im Triumph dem Tod entrissen wurde und wie ihr Sohn in die Herrlichkeit des Himmels einging.

Der heilige Johannes von Damaskus war mehr als alle ein Herold dieser überlieferten Wahrheit. Er verglich die Aufnahme in den Himmel mit den sonstigen Gnadengaben der erhabenen Gottesmutter und sagte mit großer Beredsamkeit: „In der Geburt des Herrn blieb ihre Jungfräulichkeit unverletzt. So musste ihr Leib auch nach dem Tod unversehrt bleiben. Sie hat den Schöpfer als ihr Kind an ihrer Brust getragen, darum musste sie auch mit ihm im Himmelszelt weilen. Die Braut, die der Vater sich verlobt hatte, musste das Brautgemach im Himmel bewohnen. Sie hatte ihren Sohn am Kreuz gesehen. Das Schwert der Schmerzes, dem sie bei der Geburt des Kindes entgangen war durchbohrte ihre Brust. Nun musste sie ihn auf dem Thron des Vaters schauen. Die Mutter Gottes musste besitzen, was ihrem Sohn gehört, und sie musste von allen Geschöpfen als Mutter und Magd Gottes verehrt werden.“

Der heilige Germanus von Konstantinopel hielt es nicht nur wegen ihrer Gottesmutterschaft für angemessen, dass der Leib der jungfräulichen Gottesmutter Maria unversehrt blieb. Er begründet es auch mit der einzigartigen Heiligkeit ihres jungfräulichen Leibes: „Du erscheinst in Heiligkeit wie die Schrift sagt; dein jungfräulicher Leib ist ganz und gar heilig, ganz keusch, ganz Gottes Wohnstatt. Daher ist er fortan der Auflösung in Staub entzogen. Verwandelt in seiner Menschlichkeit; geht er in das unvergängliche Leben des Himmels ein. Er lebt verherrlicht, unversehrt und teilhaft des vollkommenen Lebens.“

Ein anderer alter Kirchenschriftsteller (Anm. Pseudo-Modestus von Jerusalem) versichert: „Als ruhmreiche Mutter Christi, des Erlösers und Spenders von Leben und Unsterblichkeit, wird sie von ihm lebendig gemacht und hat auf ewig in Unvergänglichkeit einen Leib mit ihm, der sie aus dem Grab erweckt und zu sich aufgenommen hat, wie er allein weiß.“

All diese Äußerungen und Überlegungen der Väter gründen in der Heiligen Schrift als ihrem letzten Fundament. Diese stellt uns die erhabene Gottesmutter in ihrer innigen Verbindung mit dem göttlichen Sohn vor Augen, an dessen Geschick sie immer teilhat.

Die erhabene Gottesmutter ist mit Jesus Christus von Ewigkeit her „in einem und denselben Ratschluss“ vorherbestimmt und geheimnisvoll verbunden. Unbefleckt in der Empfängnis, unversehrte Jungfrau, freigebige Gefährtin des Erlösers, der über die Sünde und ihre Folgen den Sieg davongetragen hat. Schließlich ist es sozusagen die Krönung ihres Lebens, dass sie vor der Verwesung im Grab bewahrt blieb und wie ihr Sohn nach Überwindung des Todes mit Leib und Seele zur hohen Herrlichkeit des Himmels emporgehoben wurde, wo sie als Königin glänzt an der Rechten ihres Sohnes, des unsterblichen König der Ewigkeit (vgl. 1 Tim 1,17).
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