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Christliches Leben

Antworten im Thema: 369 » Der letzte Beitrag (19. September 2016, 16:54) ist von diaconus.

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Teresa

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Dienstag, 13. Dezember 2011, 20:06

Danke für Deinen Beitrag und den Kommentar. Ich finde diesen "Weihnachtsmann-Hype" nur noch ätzend. Das ist ein weiterer sinnloser Ausfluss unserer heutigen so dekadenten Zeit. Die Leute sollen kaufen, kaufen, kaufen. Und wehe sie machen das nicht mit, dann werden sie als herzlos verurteilt, die nicht gerne geben (schenken).
Ich denke, Freude machen mit sinnvollen kleineren Geschenken ist schon in Ordnung, aber wenn ich sehe, was heutzutage in Kinderzimmern zu finden ist....

Ebenso schlimm wie die Weihnachtsmänner finde ich das "pseudo-weihnachtliche" Gedudel in den Supermärkten und Kaufhäusern. :thumbdown:

Unser Pfarrer hat das Pfarrhaus übrigens zur weihnachtsmannfreien Zone erklärt und macht das auch mit einem Aufkleber an der Eingangstür deutlich. Das finde ich gut. :thumbsup:
Und meine Wohnung ist ebenfalls "Weihnachtsmann-Sperrgebiet". :D

Auch bei mir ist die Wohnung „Weihnachtsmann-Sperrgebiet“ wie alles was dem „American-way-of-life“ entspricht, mit einer Ausnahme „Cola“, da ich kein Kaffeetrinker bin und mich das Cola „aufmöbelt:“. :a096: Super finde ich die Idee von Deinem Pfarrer mit den Aufkleber. Genauso pervers des Handels finde ich, dass der Abverkauf von Weihnachtsartikeln bereits anfangs Dezember begann wie die Werbung es postuliert. Übrigens ein Zeichen, dass man zu viel geordert hatte und es jetzt mit geringerer Spanne losbringen will, denn mit Verlust wird es sicher nicht verkauft, d. h. es hat ursprünglich überhöhte Preise bzw. Spannen gegeben. Dieser Trend hat sich bereits anfangs der 1990-er Jahre abgezeichnet. :c028:


Die anfangs überhöhten Preise habe ich auch schon seit Jahren beobachtet. Bereits vor Mitte Dezember setzt dann schon so eine Art Winterschlußverkauf ein. Ob die Geschäfte zuviel geordert haben oder zu optimistisch waren? Wer weiß? :c024: Ich wage darüber kein Urteil, freue mich jedoch, wenn das eine oder andere Teil, das ich eventuell brauche, dann besonders günstig zu haben ist. ;)

Der Trubel in der Stadt ist so schlimm (ein Arzt, den ich leider regelmäßig besuchen muß, und der Optiker befinden sich leider im Stadtzentrum), dass ich jedes Mal über die Ruhe zuhause froh bin, wenn ich wieder zur Haustür herein komme.
Auch der Verkehr hat ja leider überdimensional zugenommen. Da hat man den Eindruck, als ob die Menschen nur noch in der gegend herumflitzen... :c024:

Ach und das auch noch: Unser Supermarkt "famila" schmückt sich wieder mit einem Riesenweihnachtsmann der besonders kitschigen Art über dem Eingangsbereich. Das ist das gleiche Exemplar, das dort im letzten Jahr auch schon die Welt verunstaltet hat... :c038:
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Sonntag, 18. Dezember 2011, 18:15

Herr, Dein Jünger will ich sein - 2

Aus Dr. Madinger „Gott, Dich suche ich“

Jesus, so bitte ich Dich:
Gieße Deinen Heiligen Geist aus über mich,
so wie Du es getan hast am Anfang der Kirche.
Taufe mich mit Deinem Heiligen Geist,
so wie Du es versprochen hast.
Gieß Deinen Geist über mich aus wie Wasser,
das die Wüste zum Blühen bringt,
wie Feuer, das die Herzen entzündet,
und wie Öl, das die Wunden der Seele heilt.
Jesus, gib mir die Kraft des Heiligen Geistes,
damit ich Dir ganz ähnlich werde
und Dein Zeuge sein kann überall,
wie Du mich brauchst.

So bitte ich Dich, Du Heiliger Geist,
komm auf mich herab
und erfülle mich ganz mit Dir!
Denn Dir will ich gehören,
Dein Werkzeug will ich sein,
Deine Taten will vollbringen,
Sprich zu meinem Herzen,
verfüge Du über mein Leben und meine Zukunft,
verwende mich, erfülle mich, erleuchte mich,
stärke mich und mach mich ganz neu,
Amen.
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Montag, 19. Dezember 2011, 17:57

Herr, Dein Jünger will ich sein - 3

Aus Dr. Madinger „Gott, Dich suche ich“

Maria, du Mutter der Barmherzigkeit,
erlange uns von Gott den Frieden im Herzen
und den Frieden untereinander.
Erbitte uns von Gott jene Gnaden,
die in einem Augenblick
die Menschenherzen umzuwandeln vermögen.
Amen.
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64

Montag, 2. Januar 2012, 16:06

Dietrich Bonhoeffer
Wir haben in der Kirche nur einen Altar und das ist der Altar des Allerhöchsten, vor dem alle Kreatur auf die Knie muss. Wer etwas anderes will als dies, der bleibe fern, der kann nicht mit uns im Hause Gottes sein. Wir haben in der Kirche auch nur eine Kanzel von dieser Kanzel aus wird vom Glauben an Gott geredet und sonst von keinem Glauben, und keinem noch so guten Willen.

Kommentar
Diese Worte Bonhoeffers haben auch heute wieder ihre Berechtigung erhalten wenn in Predigten mehr Politik als das unverfälschte und unverkürzte Wort Gottes verkündet und das Wort Gottes dem Zeitgeist angepasst wird.
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65

Samstag, 7. Januar 2012, 16:24

Studie: Was Mütter in Europa wünschen

Am 5. Jänner berichtete die Nachrichtenagentur idea über eine europäische Mütter-Studie, die überraschende Ergebnisse gebracht hatte, denn nach diese3r wünschen sich nur elf (11 !!!) Prozent der Frauen mit Kinder eine Vollzeiterwerbstätigkeit, 63 Prozent möchten Teilzeitarbeit mit der Erziehungsarbeit kombinieren und sogar jede vierte Mutter, d. h. 25 Prozent, bevorzugt es, sich vollzeitlich um die Familie zu kümmern.

Die Studie wurde im Auftrag der Europäischen Kommission erstellt und basiert auf der Befragung von fast 12.000 Müttern durch den europäischen Zweig von „Mouvement Mondial des Mères“ (Weltbewegung der Mütter), wobei interessant ist, dass die Studie bereits im Mai 2011 veröffentlicht worden ist, aber bisher in Deutschland weder von den Medien noch von der Politik zur Kenntnis genommen wurde bzw. zur Diskussion gestellt wurde.

Die Vorsitzende der Vereinigung „Frau 2000plus“, Birgit Kelle (Tönisvorst/Niederrhein) sagte dazu: „Das könnte an den Ergebnissen liegen. Diese passen ganz und gar nicht in das Bild von der modernen Frau, das uns hierzulande propagiert wird.“ Vor allem fordern die Mütter über die Landesgrenzen und Nationalitäten hinweg drei Dinge: 1. mehr Zeit für die Familie, 2. eine freiere Wahl zwischen Familie und Beruf und 3. mehr Wertschätzung für die Tätigkeit der Mutter.

Außerdem ergab die Befragung, dass sich 78 Prozent im ersten Lebensjahr des Kindes vollzeitlich um das Kind kümmern wollen, 61 Prozent wollen sich in den ersten drei Lebensjahren dem Kind widmen und ab dem vierten Lebensjahr des Kindes sinkt dieser Anteil auf 37 Prozent.

Kommentar
Die Studie ist eigentlich keine Überraschung für denjenigen, der mit offenen Augen und Ohren durch die Welt geht und entsprechende Gespräche führt sondern eine Bestätigung der eigenen Erfahrungen. Denn das frühmöglichste „Abschieben“ der Kleinkinder in Kinderkrippen und Kindergärten ist ja ideologisch bedingt, denn es wurde erstmals in der Sowjetunion forciert, hat also einen marxistischen Hintergrund, der den Zweck hatte die Kinder bereits zum frühesten möglichen Zeitpunkt mit der ideologischen Indoktrinierung zu beginnen. Und auch heute wird dieser Trend von den links-rot-grünen Ideologen, also den marxistisch angehauchten, forciert. Wenn angeblich christliche Parteien ebenfalls auf diesen Trend aufgesprungen sind, so kann festgestellt werden, dass diese Parteien sich nicht nur in diesem Bereich sondern auch in vielem anderen von der christlichen
Politik verabschiedet haben und aus Wählergründen „falsch firmieren.“
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Montag, 9. Januar 2012, 11:57

Christa Meves - Eine Horrormeldung

Das darf doch nicht wahr sein! Das Jahr 2011 endet in den 20 Uhr-Nachrichten im ARD am 30.Dezember mit der folgenden Empfehlung von maßgeblichen Wirtschaftsfachleuten: Man möge den Plan stoppen, an Mütter ein Betreuungsgeld auszuzahlen, die ihre Kinder hauptamtlich zu Hause betreuen wollen; denn das würde zur Folge haben, dass immer mehr Mütter von Kleinkindern zu Hause blieben, statt unverzüglich wieder in den Arbeitsprozess einzusteigen. Damit würden sie ihre Kinder aber benachteiligen; denn in der Krippe würde den Kleinkindern eine bessere Betreuung durch Profis zuteil als in der Familie.

Eine solche Einschätzung und ihre elektronische Verbreitung ist mehr als eine Unverschämtheit. Sie ist eine unverantwortliche Irreführung:

Bibliothekenlang sind die wissenschaftlichen Nachweise darüber, dass die beste Bildung, die man Babys angedeihen lassen kann, eine durchgängige Versorgung durch ihre leiblichen Mütter ist.

Ebenso unumstößlich ist der folgende traurige Tatbestand: Je länger, je früher, je häufiger Babys und Kleinkinder von ihren Müttern über Stunden getrennt werden, umso mehr sind im Erwachsenenalter oft lebenslängliche seelische Beeinträchtigungen die Folge - was jetzt bereits bei jungen Menschen ein gesell¬schaftlicher Minusfaktor in jenen Gesellschaften ist, die mehrheitlich Kollektiv¬erziehung vom Babyalter ab seit Jahrzehnten praktizieren.

Aber darüber hinaus ist diese Meldung eine Diffamierung der wertvollsten, der wichtigsten Person, die es in der Menschheit gibt: DER MUTTER! Eine natürliche, gesunde Mutter bewirkt, wenn sie ihr Baby nahe bei sich hat, dass sie mit ihrer Liebe das Kind so tränkt, dass es liebessatt wird. Darüber hinaus wird durch ihren liebe¬vollen Sprechkontakt mit ihm die optimale Voraussetzung zur Bildungsfähigkeit vermittelt. Einmal mehr hat das gerade eine Studie der pädagogischen Hochschule in Heidelberg (Ursula Horsch) bestätigt. Das ist Wissenschaft! Heime und Krippen sollten deshalb nicht mehr sein als Notbehelf für traurige Fälle – nicht etwa ein verpflichtendes Programm für alle! Die das Kind optimal fördernde Umgangsweise obliegt der Person, aus deren Leib es hervorging – der Mutter! Durch die Bindung des Kindes an sie in der Konstituierungsphase des Gehirns entsteht Bindungs- und Bildungsfähigkeit!

Die Falschinformation ist infolgedessen eine schwere Beleidigung für alle bemühten Mütter, eine Geringschätzung, die sogar allgemein negative Folgen hat.

Wie lange müssen sich Mütter, die diese so wertvolle Arbeit ohne Lohn für die Gesellschaft vollziehen, sich noch kränken, ja durch eine solche Falschinformation sogar verunsichern lassen!
DIE MÜTTER MÜSSEN SICH WEHREN! WER BADET DENN SPÄTER FÜR SIE DIE DURCH FREMDBETREUUNG ENTSTANDENEN SCHÄDEN AUS? Das JUGENDAMT? Die FALSCHPROGRAMMIERER? NEIN, AN DEN MÜTTERN BLEIBT DAS GANZE UNGLÜCK SPÄTER HÄNGEN!!!

Der fehlende Schulabschluss, das Herumhängen ohne Arbeit, das Komasaufen, die Wutattacken, das Drehangel-Schicksal in Psychiatrie oder gar Gefängnis? Dazu noch die Vielzahl der Depressionen und der Süchte... Sucht ist der Ersatz für die veruntreute Mutter, wusste vor Jahrzehnten bereits der große ungarische Psychiater Szondi! Wie sehr hat sich das heute bereits bewahrheitet!

Wir dürfen uns das nicht länger gefallen lassen ! Parolen dieser Art tun den Müttern schweres Unrecht an, ja, sie bringen sie in die Gefahr, sich verführen zu lassen.

Und wer wertet ihren Einsatz durch die lange Kindheit ihrer Sprösslinge hindurch entsprechend hoch?

Solche Parolen sind verantwortungslos gegenüber jedem einzelnen Kind, das Kollektiv-Schicksal erleiden muss! Denn nicht nur Erziehungserfolg wird dann gemindert.. Solche Schalmeien stellen nicht etwa nur ein Risiko für den Einzelnen dar – nein, sie sind für die Allgemeinheit eine schädliche Falschaussage, weil dadurch Niveauminderung im Arbeitsverhalten der jungen Generation heraufbeschworen wird, und weil dann die Liebe in der Welt erkaltet.
MÜTTER, FORDERT EUER RECHT - ZUM WOHL ALLER!


Siehe Link
www.christa-meves.eu/aktuell

Kommentar
Diesem Kommentar von Frau Christa Meves ist nichts hinzuzufügen, außer dass jene „Wirtschaftsfachleute“ nur die „billigere“ Arbeitskraft der Frauen im Auge haben und ihr einziges Ziel die „Profitmaximierung“ für ihr Unternehmen. Gesellschaftspolitisch sind diese neoliberalen „Wirtschaftsfachleute“ genauso Atheisten wie die Linkskräfte, die ja die Zerstörung der Familie und die ideologische Indoktrinierung der Kinder vom Säugling an auf ihre Fahnen geheftet haben. Diesbezüglich war die ehemalige kommunistische Sowjetunion mit ihren Säuglings-/Kinderkrippen der beste „Lehrmeister.“
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Montag, 9. Januar 2012, 16:44

Schon heute haben wir zu viele Kinderkrippen! Die ersten Jahre, bis ein Kind in den Kindergarten gehen kann, sollte es auf keinen Fall ganztätgig von der Mutter getrennt werden. Gerade in den ersten Lebensjahren wird den Kindern Grundlegendes mitgegeben, das reicht vom Urvertrauen über das Selbstbewußtsein bis zur Beziehungsfähigkeit. Diese Zeit sollte nicht auf dem "Altar des Mammons" geopfert werden.
Diese idiologischen Verirrungen der Politiker werden die Menschen eines Tages teuer bezahlen müssen!!

Der Aufsatz von Frau Christa Meves ist außerordentlich wichtig, weil hier jemand wagt gegen den Zeitgeist, der von Utilitarismus bestimmt ist, zu sprechen. Daher danke, lieber Diaconus, und volle Zustimmung zu Deinem Kommentar!
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Samstag, 14. Januar 2012, 19:10

Familienbischof warnt vor Relativierung der Ehe

Wie die gestrige Tagespost meldet, hat der katholische Familienbischof Franz-Peter Tebartz-van Elst hat vor „Relativierungen des christlichen Ehe- und Familienbildes“ gewarnt und zur Solidarität mit den Familien aufgerufen und wörtli9ch gesagt: „Die Zukunftsfähigkeit unserer Gesellschaft entscheidet sich besonders an der Frage der Familie.“ Anlass für diese Erklärung ist Anlass ist der Familiensonntag der katholischen Kirche an diesem Wochenende, der unter dem Motto steht: „Ehe und Familie – Liebe miteinander leben. Vollkommen richtig bezeichnete der Bischof die Familie als Keimzelle der Gesellschaft, denn „In ihr können Kinder lernen, wie sich Menschen treu, verlässlich, geduldig und rücksichtsvoll begegnen“ und die Familie sei zugleich Lebens- und Glaubensgemeinschaft.

Kommentar
Dieser Aussage des deutschen Familienbischofs ist nichts hinzuzufügen, denn sie entspricht genau dem Naturrecht, damit dem göttlichen Recht und somit auch der Lehre der Kirche und der Offenbarung/Bibel. „Als Mann und Frau hat er sie geschaffen“ (vgl. Gen 1,27c). Wenn man die Geschichte betrachtet so kann festgestellt werden, dass ab dem Zeitpunkt wo das Sexualverhalten der Menschen nicht mehr dem göttlichen Recht entsprach, also Homosexualität für gleichwertig erklärt wurde, bei diesen Kulturen der Abstieg durch Dekadenz begann, siehe Griechen und auch Römer. Und genau auf diesem Weg befindet sich schon die westliche/europäische Kultur. Diese Dekadenz hat ihre Ursache im Atheismus/Marxismus, denn genau damit begannen um 1880 die ersten Anzeichen der Dekadenz, die sich im 20. Jahrhundert immer mehr verstärkten. Und so wie damals das Christentum aus der Asche dieser Kulturen aufgestiegen ist so wird in absehbarer Zeit leider der Islam das Erbe antreten, denn der hält sich an den Qu-ran, der dieses göttliche Recht für das Sexualverhalten des Menschen entsprechend hat und Abweichungen entsprechend ahndet.

Es ist eine Minute vor Zwölf um diesen Irrweg der abendländischen Kultur noch ändern zu können. Von der Politik und jenen Kräfte, die gesellschaftspolitisch noch eine Änderung herbeiführen könnten, ist diesbezüglich nichts zu erwarten, da diese dem falschen Menschenbild des Atheismus, also jenem der Schlange, anhängen und das göttliche Menschenbild verneinen.
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Sonntag, 15. Januar 2012, 16:49

Beckstein: Die Zehn Gebote sagen mehr als zehn Millionen Gesetze

So titelt eine heutige Meldung der Nachrichtenagentur idea, die sich dabei auf ein Interview des Vizepräses der EKD-Synode, Ministerpräsident a.D. Günther Beckstein (CSU), am 14. Januar veröffentlichten Interviews mit der Nürnberger Zeitung, bezieht. Wörtlich sagte er: „Die Zehn Gebote sagen mehr in der Substanz aus als zehn Millionen Gesetze, die wir heute haben.“ Und „Wenn man die Zehn Gebote besser kennen und besser befolgen würde, könnten wir uns die allermeisten Gesetze sparen“, so der Autor des Buches „Die Zehn Gebote“ (SCM Hänssler) sowie „Sie seien „eine von Gott geschenkte wunderbare Ordnung, die uns auch für die Politik bestimmte Grundlagen gibt“.

Kommentar
Beckstein hat hier vollkommen Recht. Dazu ist noch zu ergänzen, dass jene, die Gesetze gegen die göttliche Ordnung propagieren bzw. beschließen, nicht wirklich die Humanisten sind, die angeblich „menschliche“ Gesetze zur Geltung bringen sondern in Wirklichkeit „teuflische“, die vom Widersacher Gottes inspiriert sind. Denn der größte Humanist und Menschenliebende ist und bleibt Gott und ER hat die Regeln für das wirklich gelingende menschliche Leben gegeben. Und ich wiederhole nochmals Cicero, der in seinem Buch über die Gesetze sinngemäß geschrieben hat, dass alle jene Gesetze, die der göttlichen Ordnung widersprechen, auch wenn sie von einer Mehrheit beschlossen wurden, in Wahrheit „tyrannische“ Gesetze sind,

Fortsetzung zum Beckstein-Interview im „Lebensschutz“-Thread, weil es diesen Bereich betrifft
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Mittwoch, 25. Januar 2012, 16:19

Franz von Sales

Aus der Einführung in das religiöse Leben („Philothea“)

Über die Frömmigkeit

Bei der Erschaffung gebot Gott, der Schöpfer, den Pflanzen Frucht zu bringen je nach ihrer Art. So befiehlt er auch den Christen, den lebendigen Pflanzen seiner Kirche, Frucht der Frömmigkeit zu bringen je nach persönlicher Eigenart, nach Stand und Beruf.

Anders, so möchte ich sagen, muss ein Edelmann fromm sein als ein Handwerker, anders ein Diener als ein Fürst, anders eine Witwe als ein unverheiratetes Mädchen oder eine in der Ehe lebende Frau. Doch nicht genug damit, auch die Ausübung der Frömmigkeit selbst muss der Kraft, der Tätigkeit und der Aufgabe eines jeden in besonderer Weise angepasst sein.

Sag mir bitte, liebe Philothea, ob es angebracht wäre, wenn ein Bischof wie ein Kartäuser die Einöde aufsuchte! Wenn Verheiratete sich nicht stärker um die Mehrung ihres Vermögens bemühen würden als ein Kapuziner; wenn ein Handwerker nach Art der Ordensleute den ganzen Tag in der Kirche verbrächte, die Ordensleute aber wie die Bischöfe dauernd den Anforderungen ausgesetzt wären, die sich im Zusammenhang mit der Not der Mitmenschen ergeben! Wäre ein solches Ordensleben nicht vielmehr lächerlich, ungeordnet und unerträglich?

Und doch begegnet dieser Fehler häufig. Wenn die Frömmigkeit nur war und aufrichtig ist, zerstört sie nichts, sondern vervollkommnet und vollendet alles. Wen sie jedoch der Berufung und dem Stand eines Menschen widerspricht, ist sie ohne Zweifel falsch.

Die Biene sammelt ihren Honig aus den Blüten, ohne sie im geringsten zu schädigen oder zu zerstören; sie hinterlässt sie vielmehr heil und frisch, wie sie sie vorfand. Die wahre Frömmigkeit tut dies noch besser: sie zerstört nicht nur keine Form von Beruf oder Tätigkeit, sondern macht sie sogar gefälliger und schöner.
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Donnerstag, 26. Januar 2012, 17:51

Ministerpräsident: Kirche ist „Sauerteig“ der Gesellschaft

Die Nachrichtenagentur idea berichtet vom „Abend der Begegnung“ der braunschweigischen Landeskirche am 25. Januar in Braunschweig, bei dem der Ministerpräsident von Sachsen-Anhalt, Reiner Haseloff: feststellte, dass die Kooperation von Staat und Kirche trotz Kritik weitergeführt werden sollte, denn die Kirchen haben als „Sauerteig“ in der Gesellschaft eine sinngebende Funktion.

Außerdem vertrat der Ministerpräsident von Sachsen-Anhalt, Reiner Haseloff (Magdeburg), CDU-Politiker und Katholik, die Ansicht, dass ohne das christlich-jüdische Menschenbild seien weder das Grundgesetz noch die Länderverfassungen im Letzten zu erklären sei, denn dort seien das Gemeinwesen und das politische Handeln in der Verantwortung vor Gott und den Menschen verankert. Haseloff sprach sich auch für eine Fortführung der Kooperation zwischen Staat und Kirche auch angesichts von Kritik an den Staatskirchenverträgen und den finanziellen Staatsleistungen der Bundesländer an die Kirchen aus. Und es werde dadurch ein wichtiger „Dienst an der Gesellschaft und am Nächsten“ ermöglicht.

Zu diesem „Abend der Begegnung“ waren rund 500 geladene Gäste aus Politik und Wirtschaft, Kirche und Gesellschaft, Wissenschaft und Kultur in die Klosterkirche von Riddagshausen gekommen, darunter der hannoversche Landesbischof Ralf Meister und der katholische Bischof des Bistums Hildesheim, Norbert Trelle.
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72

Freitag, 23. März 2012, 16:36

Heilungen wie zu biblischen Zeiten auch heute möglich

Die Nachrichtenagentur idea heute vom 3. Christlichen Gesundheitskongress in Kassel. So vertrat der Theologieprofessor Jürgen Moltmann (Tübingen) die Ansicht, dass auch heute Heilungen wie zu biblischen Zeiten möglich sind, denn die Heilungsberichte in den Evangelien sind „nicht einfach Geschichten von vor 2.000 Jahren, sondern gegenwärtige Möglichkeiten“. Und er sagte auch: Weil Jesus Christus „kraft seiner Auferstehung lebt“, könnten solche beim Heilungen auch heute geschehen. Die Kirchen in Afrika oder auch die Hauskirchen in China hätten das verstanden, aber in der westlichen Welt gebe es diesbezüglich Nachholbedarf. Moltmann meinte weiter, dass es auch unter Christen eine bedenkliche Entwicklung gäbe, in der die Gesundheit eine immer größere Rolle spiele und Krankheitszeiten als Störung wahrgenommen würden. „Doch unser Leben wird oberflächlich und ärmer, wenn wir nur die gesunden Zeiten schätzen“, sagte Moltmann und ermutigte dazu, Altern und Sterben als Teil des Lebens zu akzeptieren: „Wie das Geborenwerden zum Leben gehört, gehört auch das Sterben dazu. Wer das annehmen kann, hat eine große Freiheit.“

Auch der Leiter der Geistlichen Gemeinde-Erneuerung im Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden (Baptisten- und Brüdergemeinden), Pastor Heinrich-Christian Rust (Braunschweig), hob die Bedeutung des Glaubens im Heilungsgeschehen hervor und ermutigte die Kongressteilnehmer dazu, mit Kranken zu bete, denn Christen hätten in Jesus Christus ein Gegenüber, nach dem sie sich ausstrecken und von dem sie alles erwarten dürften. Außerdem rief er die Bedeutung der Beichte in Erinnerung, denn diese sei für die seelische Gesundheit eines Menschen nicht zu unterschätzen und sollte deshalb auch in der Begleitung Kranker praktiziert werden.

Kommentar
Ale ehemaliger langjähriger KH-Seelsorger und spirituell der Charismatik zugehörig, kann ich diesen Meinungen nur zustimmen. Besonders freut es mich, dass der Baptisten- und Brüdergemeinde-Pastor die Beichte so hervorgehoben hat.
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Freitag, 30. März 2012, 11:30

Die dritte Versuchung Jesu

Eine Betrachtung aus dem Buch „Gott, dich suche ich“ von Dr. Herbert Madinger


Ich habe es lange nicht verstanden, dass die Gottlosigkeit die Grundlage von allem Chaos ist. Diese Versuchung zum Abfall von Gott ist heute weltweit. Die großen Revolutionen unserer Zeit sind ihrem Kern nach Revolten gegen Gott. Der militante Atheismus will heute die Welt erobern und von Gott „befreien.“ Der Versucher ruft dem Menschen zu: „Steig herunter von den heiligen Höhen deines Lebens und nimm die Erde in Besitz! Verlass deine Kirche! Spring ab vom Glauben!“ Der Mensch steht auch heute so wie Jesus damals „auf den Zinnen des Tempels“, und das heißt: Der Mensch kann nur leben aus dem Glauben an Gott, an das Heilige. Ohne Religion kann der Mensch sein eigenes Wesen nicht mehr begreifen, dann sieht er weder Sinn noch Würde, weder Gewissen noch Moral, weder Gut noch Böse. Der Mensch kann nur leben „auf den Höhen des Heiligtums.“ Aber gerade da redet der Versucher heute dem Menschen ein: „Mach dich frei von Gott; verlass die Religion, dann bist du endgültig frei!“ Der Teufel gibt heute dem Menschen den Rat, den Himmel zu verlassen und nur noch die Erde zu kennen: „Stürz dich hinab!“

Wie viele sind schon dieser Versuchung erlegen! Sie haben Gott verlasen und das Heilige verworfen. Aber die Erde ist seither kälter geworden. Die Angst geht über die Welt. Das Absurde feiert Triumphe. „Nichts ist wahr, alles ist erlaubt!“ Das Chaos rüstet sich zum großen Fest der Perversen und Gesetz-losen, der geistig Entwurzelten und Wahn Sinnigen.
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74

Samstag, 31. März 2012, 17:01

Die erste Versuchung Jesu

Eine weitere Betrachtung aus dem Buch „Gott, dich suche ich“ von Dr. Herbert Madinger


Die erste Versuchung ist leicht zu verstehen: „Iss und trink, und lass es dir gut gehen!“ Freund, wie stehen mitten drinnen. Ringsherum ein Überangebot an Schätzen und Genüssen, Vergnügen und Lustbarkeiten. Man sagt Dir: „Das ist das reale Glück, greif zu!“ Die meisten greifen zu. Aber sie verlieren dabei sich selber. Was bleibt Dir von all dem, was Du das konsumierst. Die Menschen sind heute arme Verführte. Man hat ihnen eingeredet, das Wohlstand glücklich macht. Jeder sucht das Glück: im Essen und Trinken, Haben und Genießen, im Kaufen und Saufen, in Sex und Sinnlichkeit. Aber wo bleit die Freude? Die Liebe und Gemeinschaft? Das Gewissen und Gott? Reichtum macht die Herzen fett. Der Reiche wird vergesslich. Er vergisst den Bruder und Gott. Der Reiche braucht immer noch mehr. Dabei wird das Geld sein neuer „Gott“. Wo es um Geld geht, gibt es für ihn keine Rücksicht. Die Habgier der reichen Völker hinterlässt heute eine dunkle Spur in der Geschichte. Ungerechtigkeit und Zerstörung der Erde, Egoismus und Erkalten der Liebe, kranke Seelen und Zweifel am Sinn.

Kannst Du widerstehen? Du kannst es nur, wenn Du Dich festhältst sam Herrn. „Der Mensch lebt nicht vom Brot allein!“ Such das, was bleibt! Such Gott mehr als das Geld. Pflege Dein Gewissen mehr als Dein Konto: Gönn Dir die Zeit für Gott, für Deine Kinder, für das Gebet und Gespräch, für Gemeinschaft und Wahrheitssuche. So wirst Du frei vom Verführer, der zuerst täuscht und dann enttäuscht.
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Donnerstag, 5. April 2012, 16:16

Die zweite Versuchung Jesu

Eine weitere Betrachtung aus dem Buch „Gott, dich suche ich“ von Dr. Herbert Madinger

Die zweie Versuchung ist mehr geistiger Art. Es ist die Versuchung zur Macht und Größe, zum Herrschen und Beherrschen. Es ist der Stolz, an den hier der Versucher appelliert: „All diese Macht und Herrlichkeit will ich dir geben!“ Noch nie war der Mensch so mächtig wie heute. Jeder verfügt über dutzende Pferdestärken in seinem Auto, seinen Maschinen, seinen Motoren. Wir sind heute großmächtige Herren geworden durch Wissen und Technik, Waffen, Geld, Bildung und „Rechte“. Aber diese neuen „Herren-Menschen“ bringen den endlosen Krieg in die Welt. Jeder ist wie ein „Gott“, jeder fordert, keiner duldet den anderen über sich. Deswegen erleben wir heute den Kampf der Jungen gegen die Alten wie kaum je zuvor, den Kampf der Armen gegen die Reichen, den Kampf jeder gegen jeden. Das ist das Chaos der Selbst.-Herrlichkeit. Sie bauten einen babylonischen Turm. Aber dann konnten sie einander nicht mehr verstehen, denn jeder war wie sein eigener „Gott“. Macht. Gier macht das Leben mörderisch und den Frieden unmöglich.

Hast Du dem Versucher widerstanden? Oder peitscht er auch Dich zu ständigen Rivalität, zur Empörung und Feindschaft? Jesus führt Dich zum Frieden des Herzen, zum Frieden mit Gott und den Brüdern, wenn Du Ihm folgst. Er führt Dich zur Demut. Das ist heute ein unbekanntes Wort, weil die Demut selber wie ausgestorben ist. Erkenn, dass Du arm bist vor Gott und arm bist vor den Menschen! Denn Dir fehlt so viel von dem, was Du sein solltest und sin könntest. Wer Demut lernt, wird mehr helfen als herrschen. Ein erlösender und befreiender Mensch!
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Donnerstag, 12. April 2012, 18:40

Suizid – : Das Ende der Moral

So der Leitartikel in der heutigen Tagespost. Autor Stefan Rehder
Der Link dazu
http://www.die-tagespost.de/Leitartikel-…l;art456,133285
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Sonntag, 29. April 2012, 19:18

Katharina von Siena (+ 1380)

Aus dem Dialog „Über die göttliche Vorsehung“

O ewige Gottheit, o ewige Dreieinigkeit! Du hast bewirkt, dass das But deines einzigen Sohnes durch die Vereinigung mit der göttlichen Natur ein so wertvoller Preis ist! Du, ewige Dreifaltigkeit, bist ein tiefes Meer, in dem ich immer Neus entdecke, je länger ich suche. Und je mehr ich finde, desto mehr suche ich dich. Gleichsam auf unersättliche Weise sättigst du die Seele; denn in deinem Abgrund sättigst du die Seele so, dass sie doch immer so hungrig bleibt, nach dir, ewige Dreifaltigkeit, verlangt und sich danach sehnt, dich das Licht in deinem Licht zu schauen. (vgl. Ps. 36,12)

Ich, kostete und schaute mit dem Licht der Vernunft in deinem Licht deinen Abgrund, ewige Dreifaltigkeit, und die Schönheit deiner Schöpfung. Darum hüllte ich mich ein in dich wie in ein Gewand und sah, dass ich dein Bild sein werde. Denn, ewiger Vater, du schenktest mir von deiner Macht und von deiner Wahrheit, von der Weisheit, die deinem Eingeborenen eigen ist, und der Heilige Geist, der von dir, dem Vater, und von deinem Sohn ausgeht, hat mir die Willenskraft verliehen, durch die er mich fähig macht zu lieben. Du, ewige Dreifaltigkeit, bist der Schöpfer, ich bin das Geschöpf. Durch das Blut deines eingeborenen Sohnes hast du mich neu geschaffen; daran erkenne ich, von dir erleuchtet, dass du von der Schönheit deines Geschöpfes ergriffen bist.

O Abgrund, ewige Dreifaltigkeit, o Gottheit, o tiefes Meer! Was konntest du mir Größeres geben als dich selbst! Du bist das ewig brennende Feuer, das sich nie aufzehrt, doch mit seiner Glut alle Eigenliebe der Seele verzehrt. Du bist das Feuer, das alle Kälte wegnimmt und mit seinem Licht die Geister erleuchtet, mit dem Licht, mit dem du mir deine Wahrheit zu erkennen gabst.

Im Spiegel dieses Lichtes erkenne ich dich, das höchste Gut, das Gute über allem Guten, das selige Gute, das unermessliche Gute, das unschätzbare Gute: die Schönheit über aller Schönheit, die Weisheit, größer als jegliche Weisheit. Du Speise der Engel, du, der sich den Menschen schenkt im Feuer der Liebe.

Du bist das Gewand, das meine Nacktheit bedeckt: da wir hungern, gibst du uns die Speise deiner Süße; denn süß bist du ohne alle Bitterkeit. O ewige Dreifaltigkeit!
Preis den Herrn!

diaconus

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Montag, 30. April 2012, 16:37

Betreuungsgeld

Diesbezüglich bringt heute die Nachrichtenagentur idea eine längere Meldung aus der ich nur einen Teil herausnehme.

Für das Betreuungsgeld macht sich die CSU stark, während SPD, Bündnis90/Die Grünen, „Die Linken“ und auch Teile der CDU dagegen sind.

Auch der EKD-Ratsvorsitzende, Präses Nikolaus Schneider (Düsseldorf), hat sich wiederholt gegen das Betreuungsgeld ausgesprochen und sagte gegenüber den „Ruhr Nachrichten“ am 26. April Geld dürfe „nicht an Einzelne ausgezahlt werden“, sondern müsse in den Ausbau von Krippen und Kindertagesstätten fließen. Und „Damit kämen wir auf dem Weg zur Bildungsgerechtigkeit und verbesserten Lebenschancen für benachteiligte Kinder einen guten Schritt weiter“. Außerdem kritisierte Schneider in der ZDF Sendung „Berlin direkt“ am 29. April, dass eine Sachfrage – Wie hilft man Kindern am besten? – zu einer reinen Machtfrage werde: „Und das hilft den Kindern gar nicht.“

Kommentar
Es gibt genug wissenschaftliche Studien, dass die „Abgabe“ von Kleinstkindern unter 3 Jahren in Krippen psychische Entwicklungsstörungen nach sich ziehen. Daher ist das Betreuungsgeld nur eine geringe Anerkennung für die Leistung der Mütter denen das Wohl ihres Kindes wirklich ein Anliegen ist. Um einen Vergleich zu ziehen: Der Tierschutz verlangt das Jungtiere beim Muttertier solange bleiben sollen bis die natürliche Trennungsphase einsetzt. Außerdem ist es auch hier bewiesen, dass frühzeitig abgenommene Jungtiere Verhaltensstörungen aufweisen. Und beim Menschenkind soll es anderes sein? Der Schrei der Linken, wie SPD, Bündnis90/Die Grünen, „Die Linke“ sowie jener Teile der CDU, die mehr links als christlich sind, dass dies konservativ ideologisch ist, fällt auf diese zurück, denn genau der Kommunismus, also die linke Ideologie, war es, die die Kinderkrippen eingeführt hat um von „kleinstauf“ die Kinder politisch indoktrinieren zu können. Dass der EKD Präses Schneider so unchristlich mit den Wölfen mit heult, hängt wohl damit zusammen, dass sich die EKD von den wirklichen christlichen Grundsätzen längst verabschiedet hat sonst würde sie nicht Homo-Partnerschaften in Pfarrhäusern dulden und wie „Altbischofin“ Jepsen erklärte von "schwulen Pastoren könnten Jugendliche etwas lernen". Was wohl können die Jugendlichen da lernen? Vulgär ausgedrückt wohl "braunstechen". Außerdem ist die EKD längst von der linken Ideologie unterwandert wenn man das politische Spektrum eines Teiles der Synodalen bzw. sogar der Ordinierten betrachtet.
Preis den Herrn!

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Montag, 30. April 2012, 18:52

In der Sache gebe ich Dir Recht, @ Diaconus. Und in Bezug auf Herrn Schneider sind wir uns auch einig. Keine Frage auch, dass viele Meinungen, die von Offiziellen der EKD verkündet werden, eigentlich mit dem Christentum nicht mehr viel zu tun haben. Da möchte man in Abwandlung des berühmten Spruches vom "Schuster, der bei seinem Leisten bleiben soll" laut rufen: Leute, liebe evangelische Christen, egal ob Bischöfe, Pastoren oder andere, bleibt lieber bei dem, was Eure eigentliche Aufgabe ist; nämlich bei der Verkündigung und Verbreitung der Lehre Christi, und haltet Euch um Himmels willen aus der Politik 'raus!

Nicht in Ordnung finde ich, lieber Diaconus, auch wenn ich weiß, dass da der sicher nicht ganz unberechtigte Zorn mit Dir durchgegangen ist, die Vulgärsprache. Und wenn die EKD noch so schlimme Meinungen vertritt, so kommt sachliche Kritik allemal besser an. Leider reagiert der Mensch (gemeint sind in diesem Beispiel offizielle Vertreter der EKD) auf Kritik oftmals nicht mit Einsicht sondern mit erbitterter Gegenwehr. Trotzdem ist mir geduldig erzielte eventuelle Einsicht dann doch lieber, weil diese weiter führt.
Obl.OSB

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Montag, 30. April 2012, 19:23

@ Teresa

Zitat

Nicht in Ordnung finde ich, lieber Diaconus, auch wenn ich weiß, dass da der sicher nicht ganz unberechtigte Zorn mit Dir durchgegangen ist, die Vulgärsprache.

Dass Du damit nicht einverstanden bist, war mir von vornherein klar. Aber manchmal ist die Vulgärsprache des Volkes wahrer und deutlicher als die „fein“-tuende Schrift- und Gesellschaftssprache. Mir ist als echter geborener Wiener in so einem Fall ein vulgärer Wahrheitssprecher lieber als ein feintuender Perversling. Es gäbe sogar noch einen wesentlich stärkeren und klareren Begriff dafür. Denn wer offen für diese dekadente Richtung wirbt, will nichts anderes als die christlich-abendländische Kultur und Gesellschaft in Europa zerstören. Und wenn ihnen dies gelungen ist und in diesen Leerraum der Islam eindringt, der schon in den Startlöchern scharrt, dann werden diese auf Grund der Scharia ihren „Lohn“ bekommen. Aber um dies zu begreifen, braucht man halt Intelligenz. Niemand hat etwas dagegen wenn sie in ihren engen Kreisen bleiben und nicht in der Öffentlichkeit auftreten.
Preis den Herrn!