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Christliches Leben

Antworten im Thema: 369 » Der letzte Beitrag (19. September 2016, 16:54) ist von diaconus.

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41

Mittwoch, 10. August 2011, 18:14

Nur Glück oder doch Schutzengel?

In den Nachrichten habe ich soeben folgendes gehört. Zwei Freunde machten eine Klettertour und stellten mitten in der Wand fest, dass die Tour zu schwierig sei und sie umkehren wollen. Der eine, ein 21-Jähriger, seilte sich ab, eine Sicherung brach und er stürzte rd. 200 m in die Tiefe an den Beginn des Einstiegs. Als die vom Freund alarmierten Hubschrauber-Retter sich abseilten und mit der Rettung begannen, trauten sie ihren Augen nicht. Der angenommen Schwerstverletzte oder Tote hatte lediglich einen Oberschenkelbruch, Hautabschürfungen und Prellungen. Der Abgestürzte hatte also den 200 m-Sturz relativ leicht verletzt überlebt.
M. M. hat hier sowohl eine Legion Schutzengel und als auch Gott bei diesem Sturz seine Hand dazwischen gehalten, dass nicht mehr passiert ist.
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42

Dienstag, 16. August 2011, 12:07

Stephan von Ungarn (+ 1038 )

Aus einem Mahnschreiben an seinen Sohn

Mein Sohn, wenn du der Königskrone Ehre machen willst, befehle und rate ich dir, den katholischen und apostolischen Glauben gewissenhaft und sorgsam zu wahren, damit du allen, die Gott dir als Untertanen anvertraut hat, ein gutes Beispiel gibst und dich alle Männer der Kirche mir Recht einen wirklichen Mann des christlichen Bekenntnisses nennen können. Denn ohne dieses Bekenntnis, dessen bin ich sicher, bist du kein Christ und kein Sohn der Kirche.

Im Königsplast hat die Kirche nach dem Glauben den zweiten Rang; denn sie wurde von Christus, unserem Haupt gegründet, dann durch seine Apostel und die heiligen Väter weiterverbreitet, gefestigt und über den ganzen Erdkreis ausgedehnt. Obgleich sie immer neue Nachkommen hervorbringt, ist sie doch an manchen Orten schon eine alter Kirche.

Doch in unserem Reich, lieber Sohn, gilt sie immer noch als ganz jung und neu. Sie braucht darum eine besondere kluge und umsichtige Betreuung. Das Gute, das Gott uns in seiner Barmherzigkeit ohne unser Verdienst gewährt hat, darfst du nicht durch Trägheit, Unlust und Nachlässigkeit zerstören.

Geliebter Sohn, Freude meines Herzens, du Hoffnung derer, die nach uns kommen, ich bitte dich und gebiete dir: sie nicht nur gütig gegen Verwandte und Angehörige, gegen Fürsten, Führer und reiche Leute, sondern auch gegen Fremde und alle, die zu dir kommen. Taten der Güte führen dich zur höchsten Glückseligkeit. Sei gnädig gegen alle, die Gewalt erleiden, und erwäge dabei immer das Beispiel des Herrn in deinem Herzen: „Liebe will ich, nicht Schlachtopfer.“ (Hos 6,6) Habe Geduld nicht allein mit den Mächtigen, sondern auch mit den Machtlosen.

Sei stark, damit das Glück dich nicht übermütig und das Unglück nicht niedergeschlagen macht. Sei demütig, damit Gott dich erhöht, jetzt und in Zukunft. Sei maßvoll, strafe und verurteile nicht maßlos. Sei milde, damit du niemals der Gerechtigkeit widerstreitest. Sei edel und kränke keinen unbedacht. Sei schamhaft und meide üble Begierden wie den Stachel des Todes.

Aus alldem, was ich gesagt habe, setzt sich die Königskrone zusammen. Ohne all das kann niemand hier auf Erden herrschen, niemand zum ewigen Reich gelangen.

Kommentar
Ich finde diese Worte des Hl. Stephan von Ungarn gelten auch heute genauso – für Politiker und allen die Verantwortung für Menschen tragen.
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43

Sonntag, 4. September 2011, 16:25

Was Katholiken von Evangelikalen lernen können

Die Nachrichtenagentur idea veröffentlichte Aussagen des Religionspolitologen Alexander Stummvoll, 28 Jahre, Doktorand am Europäischen Hochschulinstitut in Florenz, die es wert sind, sie zu bedenken.

Er weist darauf hin, dass „engagierte Katholiken von evangelikalen Christen viel lernen können“, denn diese sind Experten für die Mission unter den Nichtchristen und diese hätten „wenig bis gar keine Berührungsängste.“

Außerdem hat Stummvoll in einem Leser-Kommentar auf dem Online-Portal derstandard.at geschrieben: „Die jüngere Kirchengeneration, vor allem außerhalb Europas, wird evangelikaler“ und verweist darauf, dass diese Kirchengeneration es eher vorzieht, den Liberalismus der Kirchenkritiker zu hinterfragen als den Katholizismus zu hinterfragen. Zwar sind dieser Kirchengeneration die Errungenschaften des liberalen Katholizismus wie die Betonung der individuellen Freiheit, die Solidarität mit der Dritten Welt und der Dialog mit den Andersgläubigen sehr wichtig, aber „sie eignen sich nur in geringem Maße, um junge Menschen für die Sache Jesu und die Gemeinschaft der Kirche zu begeistern.“ Beim Weltjugendtag im August dieses Jahres in Madrid hätten sich eine Million Jugendliche versammelt, „um mit dem Heiligen Vater Jesus nachzufolgen und die weltweite Gemeinschaft der Kirche hautnah zu erleben“.

Weiters weist Stummvoll darauf hin, dass sich in der römisch-katholischen Kirche etwas Neues vollzieht, nämlich dass „Religion nicht nur aus der Tradition heraus befolgt werden, sondern eine tiefe persönliche Entscheidung für Christus darstellen“ soll, sowie dass die Neuevangelisation für den Vatikan eine hohe Priorität darstellt. Daher soll auch der Glaube nicht nur im kirchlichen Raum praktiziert und bekannt werden sondern auch in der Schule oder Arbeitsplatz.

Außerdem weist der Wissenschaftler auch darauf hin, dass es auch auf ethischem Gebiet gewisse Übereinstimmungen wie bei Abtreibung, Homosexualität usw. gibt.

Kommentar dazu
Der Wissenschaftler hat mit seinen Aussagen „ins Schwarze getroffen:“ Auch EB Christoph Kardinal Schönborn hat schon vor einiger Zeit darauf hingewiesen, dass das Christentum der Zukunft ein „Entscheidungschristentum“ sein wird. D. h. meiner Meinung nach, dass dies also genauso sein wird, wie es in der Urkirche war. Und dann wird, derjenige/diejenige, der/die sich für römisch-katholisch entschieden hat, voll vom Glauben überzeugt sein und die Offenbarung und die Lehre der Kirche ohne Wenn und Aber akzeptieren. Es werden also die „Taufscheinkatholiken“ zwar wesentlich weniger werden und die Forderungen von Pfarrer- oder Laieninitiative, Wir sind Kirche usw. sich totlaufen. Diese Forderungen, die der Kirche in Wirklichkeit schaden, haben ja nicht das Wohl des Glaubens und der Kirche im Auge sondern rein persönliche Anliegen, sei es materieller Art oder vom Glauben abweichende Lebensentwürfe.

Auch zur Neuevangelisation ist Stummvoll recht zu geben, denn hätten die Apostel und die Urchristen Berührungsängste gehabt über ihren Glauben zu sprechen, hätte sich der Glaube, trotz Todesgefahr (Martyrium), nicht ausbreiten können.
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44

Freitag, 9. September 2011, 18:10

Gottes Gericht ist gerecht

In der Tagespost von heute ist ein sehr guter Artikel von Weihbischof Andreas Laun mit dem Titel „Gottes Gericht ist gerecht“.

In diesem Artikel räumt der Weihbischof in knappen Worten mit der Irrlehre der modernistischen Theologen auf, dass ein „guter Gott“ nicht auch „richten“ kann/darf. Er verweist auf viele unzählige Bibelstellen, die darüber Klarheit geben. Vollkommen klar weist er auf den Dissens hin, dass einerseits die Katholiken im Glaubensbekenntnis beten, dass Jesus kommen wird „zu richten die Lebenden und Toten“ und andererseits viele Katholiken die Meinung vertreten, dass es das Gericht Gottes nicht geben kann, weil dieser ja barmherzig ist und damit kein „schrecklicher, strafender Gott“ sein kann. Es sind genau dieselben Katholiken, die gerne jene Worte Jesu wo er vom Verderben spricht sowie vom engen Tor zum Ewigen Leben und vom breiten Weg, der ins Verdereben führt, dann sofort die „Frohbotschaft“ in eine „Drohbotschaft“ ummünzen.

Hier der Link zu dem wirklich sehr lesenswerten Artikel von Weihbischof Andreas Laun, der klar die Lehre der Kirche dokumentiert und mit den Missdeutungen aufräumt:
www.die-tagespost.de/Gottes-Gericht-ist-…t;art456,127645
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45

Sonntag, 11. September 2011, 16:03

Krankensalbung gewinnt an Bedeutung

Unter diesem Titel veröffentlicht die Nachrichtenagentur idea einen Artikel des Theologieprofessors Basilius J. Groen, Vorstand des Instituts für Liturgiewissenschaft, Christliche Kunst und Hymnologie in Graz, den dieser in der christlichen Zeitschrift „ChrisCare“ veröffentlicht hat.

In diesem Artikel schreibt der Theologe, dass sowohl in der katholischen als auch in der evangelischen Kirche man diese Form der Liturgie neu entdeckt habe und vermutet, dass die „große Aufmerksamkeit für Körperlichkeit, leibliches Wohlsein, Wellness und menschliche Selbstentfaltung“ in der westlichen Welt zum Interesse für die Krankensalbung beiträgt.

Er verweist auf Entwicklungen in der römisch-katholischen Kirche, wo die Krankensalbung ein Sakrament ist und oft als „Letzte Ölung“ für Sterbende verstanden wird. Aber in Krankenhäusern und Pflegeheimen gebe es vielerorts auch kollektive Salbungen. Auch in manchen Gemeinden gehe die Entwicklung hin zu einer gemeinschaftlichen Feier. Seine Meinung sei, indem sie gemeinsam gesalbt werden, fühlen sie sich als Schicksalgefährten.

Über die Krankensalbung im evangelischen Bereich siehe im Thread „evangelisch-lutherisch“.

Kommentar
Mit seiner in dem Artikel veröffentlichten Meinung ist der Theologieprofessor nicht up-to-date wenn er meint, dass die gemeinschaftlichen Feier der Krankensalbung etwas Neues ist. Mir selbst sind derartige Gottesdienste seit rd. 20 Jahren in mehreren Pfarrgemeinden bekannt, wo einmal jährlich, meist in der Fasten- bzw. Osterzeit, eine heilige Messe für Alte und Kranke gefeiert wird in der auch dann das Sakrament der Krankensalbung gespendet wird.

Und mit der irrigen Meinung, dass die Krankensalbung nur als „Letzte Ölung“ zu verstehen sei, wurde seit dem 2. Vaticanum „aufgeräumt“, denn das Sakrament, das den Sterbenden gespendet werden sollte, ist die Wegzehrung (Eucharistie). Die Krankensalbung, die wiederholt empfangen werden kann, wurde immer als Stärkung für die Kranken aufgefasst, und in dieser Richtung lauten auch die liturgischen Texte. Die Spendeformel lautet bei der Salbung der Stirn: „Durch diese heilige Salbung helfe dir der Herr in seinem reichen Erbarmen, er stehe dir bei mit der Kraft des Heiligen Geistes. Und bei der Salbung der Hände: „Der Herr, der dich von Sünden befreit, rette dich, in seiner Gnade richte er dich auf.“

Die Worte „helfen, beistehen, aufrichten“ weisen eher auf eine Stärkung des Kranken hin als auf eine „Verabschiedung.“
Dass der Priester sehr oft verspätet gerufen wird, ist ein Problem der Angehörigen, die diesen Schritt zu spät veranlassen.
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Teresa

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46

Sonntag, 11. September 2011, 16:39

Bei uns findet die Krankensalbung für ältere und kranke Menschen einmal jährlich am 1. November im Rahmen der Messe zu Allerheiligen statt. Die Senioren sind dann zu einem sogenannten Triduum eingeladen, dessen "Höhepunkt" die Heilige Messe und die Krankensalbung darstellen.

Ich habe die Heilige Messe zu Allerheiligen in unserer Gemeinde nur einmal besucht und mochte in den Folgejahren nicht mehr daran teilnehmen, weil diese Messe speziell auf die Senioren zugeschnitten war und die restlichen Gemeindemitglieder nicht einmal in der Predigt mit angesprochen worden waren. Das ging so weit, daß der Pfarrer sich auf einen Inhalt des Nachmittags für die Senioren im Gemeindehaus bezogen hat. Nur als Statistin mag ich an einer Messe nicht teilnehmen. Vielleicht ist diese Einstellung falsch, aber ich sehe nicht ein, daß an einem Feiertag nur eine bestimmte Gruppe angesprochen wird. Das hatte ich damals auch unserem Pfarrer einige Tage später gesagt. Ob er etwas geändert hat, weiß ich nicht.

Zur Krankensalbung selbst: Mir hat der Pfarrer gesagt, dass man diese nicht zu oft empfangen soll, sondern nur bei schwerer Krankheit oder im Seniorenalter, wenn man das Älterwerden spürt. Trotzdem habe ich gesehen, dass auch Leute zur Krankensalbung nach vorne gegangen sind, denen nichts fehlte und die bestenfalls mittleren Alters waren. Von der einen Frau weiß ich aus persönlichen Gesprächen, dass sie damals jedenfalls gesund war. ?(
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47

Sonntag, 11. September 2011, 17:13

@ Teresa

Zitat

Bei uns findet die Krankensalbung für ältere und kranke Menschen einmal jährlich am 1. November im Rahmen der Messe zu Allerheiligen statt.

Diese Kranken-Messen mit der Krankensalbung sollen nicht innerhalb der „normalen“ Sonntags- oder Feiertagsmesse gefeiert werden, sondern werden zusätzlich meist am Nachmittag gefeiert. Es ist also eine sogenannte „Votivmesse“, die speziell mit Lesungen und Evangelium inkl. Predigt auf den Anlass „zugeschnitten“ ist.

Zitat

Zur Krankensalbung selbst: Mir hat der Pfarrer gesagt, dass man diese nicht zu oft empfangen soll, sondern nur bei schwerer Krankheit oder im Seniorenalter, wenn man das Älterwerden spürt. Trotzdem habe ich gesehen, dass auch Leute zur Krankensalbung nach vorne gegangen sind, denen nichts fehlte und die bestenfalls mittleren Alters waren.


Ich selbst habe die Krankensalbung schon einige Male empfangen, dass erste Mal vor der Krebsoperation. Leute, denen nichts fehlte? Möglich, aber Krankheit ist nicht immer sofort sichtbar. Aber auch bei psychischen Probleme wie Depressionen, Manien usw., das sind auch schwere Krankheiten, ist die Krankensalbung denkbar. Und vor schweren Operationen sollte sie auch empfangen werden. Auch ein längerer Spitalaufenthalt kann durchaus ein Grund dazu sein, selbst bei sehr jungen Menschen, sogar Kindern. Persönlich finde ich, dass der Empfang dieses Sakrament nicht zu „eng“ ausgelegt werden soll. Bei zu enger Auslegung kommt wieder die Richtung „Letzte Ölung“ in die Praxis, genau das was die Krankensalbung nicht sein sollte. Du weißt, ich bin in der Regel sehr „ konservativ genau denkend“, aber hier ist zu enge Denkungsweise fehl am Platz.
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48

Montag, 3. Oktober 2011, 17:17

Petrus Canisius (+ 1597), Kirchenlehrer

Aus der Abhandlung „Über die neuen Verderbnisse des Wortes Gottes“

Leider geschieht es, ich weiß nicht wie, dass die höchsten Wohltaten göttlicher Güte den Menschen oftmals die äußerste Vernichtung bringen. Was zum ewigen Heil gereichen kann und soll, das gereicht dem Menschen zum Anstoß und zum Untergang, weil es schmählich missbraucht wird. Die Undankbarkeit der Menschen, ihre Sprunghaftigkeit, Torheit, Verkehrtheit sind so groß, dass sie nicht zwischen den Grenzen der Ehrsamkeit und der Gerechtigkeit bleiben wollen. Sie brechen die Regeln der Weisheit und der Pietät und stürzen sich in ihr eigenes Verdereben. Obwohl sie die Gaben Gottes vor Augen sehen, folgen sie dem Bösen, Christus hat über sie geklagt: Sie lieben die Finsternis mehr als das Licht.

Wie kommt es nun, dass das Wort, in seinem verschiedenen Sinn voll Widerspruch und ohne Wahrheitsgehalt verbogen wird? Wie kommt es, dass es stolz weggeworfen und gewaltsam gequält wird, dass es frevelhaft verdorben und zum Schaden des christlichen Reiches in Stücke zerrissen wird? Warum so viele Irrlehren, so viele Spaltungen? Warum so vielfältiges Schisma? Wann waren einmal so viele Kämpfer gegen die Sache der Kirche , gegen das Haus und die Bundeslade Gottes, außer der es kein Heil gibt? Wann war einmal solche Unordnung der kirchlichen Disziplin?

Jeder glaubt, ihm sei alles gestattet, was man über Religion denken und vortragen kann. Alles wird verachtet und verlacht und mit Füßen getreten. Sie lieben die Finsternis mehr als das Licht. Das Licht aber leuchtet in der Finsternis.

Kommentar
Diese Worte hat Petrus Canisius insbesondere im Hinblick auf die Reformation geschrieben. Vor allem beim zweiten und dritten Absatz könnte direkt geglaubt werden, dass diese Worte für die Gegenwart und der Kirche im deutschsprachigen Raum bzw. in Westeuropa geschrieben worden sind. Ein weiterer Beweis dafür, dass jene, die gegen die Lehre der Kirche auftreten und Forderungen auf Anpassungen erheben, faktisch der Reformation anhängen und das Katholische längst verlassen haben.
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49

Montag, 10. Oktober 2011, 18:07

Ein Plädoyer für den Zölibat aus Sicht der Psychologie

So titelt die heutige Tagespost über einen Artikel, den der Dr. Raphael Bonelli, Psychiater, Psychotherapeut und Neurologe sowie Leiter des „Institut für Religiosität in Psychiatrie und Psychotherapie“ (RPP) in Wien, verfasst hat.

Der Artikel ist hochinteressant, da er nicht nur auf das Zölibat eingeht sondern auch auf Alleinlebende und Verheiratete. Bonelli weißt daraufhin in diesem Artikel, dass die zölibatäre Lebensform wie die Ehe dem Menschen alle Möglichkeiten gibt, an Leib und Seele gesund und glücklich zu leben – weil diese Entwürfe auf Verbindlichkeit angelegt sind.

Link
http://www.die-tagespost.de/Ein-Plaedoye…e;art456,128381
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50

Samstag, 15. Oktober 2011, 12:10

Diskriminierung von Christen

auch in den westlichen Ländern, die die Religionsfreiheit vertreten, wobei diese Diskriminierung oft skurrile Formen annehmen. So eine gestrige Meldung der Nachrichtenagentur idea.

Aus den USA wird berichtet, dass es Lehrern und Angestellten einer Schule in Westmoreland (US-Bundesstaat Tennessee) verboten wurde, ihre Häupter zu neigen, als sie am Schulgebetstag „See You At the Pole“ (Wir treffen uns am Fahnenmast) am 28. September teilnahmen. Der Rektor der Schule Danny Kay Robinson hatte zuvor schon Anstoß daran genommen, dass Fußballtrainer nach einem Spiel den Kopf zum Gebet gesenkt hatten und argumentierte damit, dass diese Haltung gegen die Trennung von Staat und Religion verstoße.

Das Ehepaar Stephanie und Chuck Fromm aus San Juan Capistrano (Kalifornien) musste eine Ordnungsstrafe von 200 Dollar (144 Euro) zahlen, weil es Bibelstunden in seinem Privathaus abgehalten hatte, denn die Stadt hatte eine Verordnung erlassen, dass organisierte religiöse Versammlungen von mehr als drei Personen in Wohngebieten einer Sondergenehmigung bedürfen.

Im westaustralischen Perth darf an einer Grundschule seit September nicht mehr das Vaterunser bei der Morgenversammlung gesprochen werden, da einige Eltern unter Verweis auf das Schulgesetz darauf bestanden hatten, die seit 25 Jahren bestehende Praxis zu beenden. Die Rektorin der Schule Julie Tombs, hatte jedoch zuvor alle Eltern in einem Brief dazu um ihre Meinung gebeten, aber nur 36 Prozent hatten geantwortet.

Dass es Christen in Großbritannien besonders schwer haben, ist ja bekannt, so auch wenn sie Bibelworte in der Öffentlichkeit verbreiten. So drohte in Blackpool, Nordengland, die Polizei einem Restaurantbesitzer mit der vorläufigen Festnahme, weil er auf Bildschirmen in seinem Restaurant eine DVD mit Bibelzitaten laufen ließ. Ein Gast hatte sich beschwert, dass Homosexuelle durch Stellen aus dem Römerbrief beleidigt würden, in denen es unter anderem heißt: „Männer haben mit Männern Schande getrieben und den Lohn ihrer Verirrung, wie es ja sein musste, an sich selbst empfangen“ (Römer 1,27). Die zwei Polizisten haben dem Restaurantbesitzer vorgeworfen, den öffentlichen Frieden gestört zu haben, und ihn einem „aggressiven Verhör“ unterzogen, berichtete der Wirt Jamie Murray. Er habe den Fernseher abgestellt, wolle aber juristisch gegen das Verbot vorgehen. Dies war am 19. September.

Im vorigen Jahr wurde ein baptistischer Straßenprediger in der Stadt Workington (Nordwestengland) festgenommen, weil er Homosexualität als Sünde bezeichnet hatte.

Und dass Christen im öffentlichen Dienst in Großbritannien immer wieder Schwierigkeiten haben wenn sie sich zu ihrem Glauben bekennen, ist ja allgemein bekannt. Der staatliche Gesundheitsdienst NHS aber auch die Fluglinie British Airways verbieten, dass die Angestellten Schmuckketten mit Kreuzanhänger tragen dürfen und hat bereits auch schon diese Mitarbeiterinnen entlassen. Auch bei den Arbeitsgerichten bekamen die Mitarbeiterinnen nicht Recht.

Kommentar
Interessant ist vor allem, dass auch jene Staaten, die geschichtlich angeblich so viel auf Meinungsfreiheit halten (USA, Großbritannien) fast diktatorisch die Christen diskriminieren und damit beweisen, dass die wirkliche und wahre Meinungsfreiheit auch bei ihnen nur am Papier steht. Dass aber in diesen Ländern gleichzeitig auch alle „Formen“ der Forschung erlaubt sind, wie das Klonen von Menschen und Chimären, sei nur am Rande erwähnt und beweist, dass es nur gegen das Christliche geht.
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51

Samstag, 15. Oktober 2011, 13:11

Wahrscheinlich sind diese von Dir geschilderten Schikanen von Christen nur ein Bruchteil dessen, was wirklich passiert!
Und leider wird sich die Art der Schikanen noch steigern bis schließlich die Ausübung von Religion generell verboten wird, wenn nicht vorher andere Leute die Oberhand gewinnen und diese Entwicklung ausbremsen. Zerstörerische Kräfte, seien es Linke, die mit Hilfe von Zerstörung der gesellschaftlichen Strukturen das Ruder an sich reißen wollen (daher eben die Förderung all der dekadenten Formen des menschlichen Zusammenlebens), oder seien es die sattsam bekannten sogenannten Atheisten, die ebenfalls gerne den Lauf der Geschichte in ihrem Sinne lenken möchten, sollte man nicht einfach hinnehmen! Vielleicht wäre es nun wirklich an der Zeit, dass sich Christen ernsthaft in die Politik einmischen bzw. versuchen mit der Zeit stetig mehr an Einfluß zu gewinnen, um diesem faulen Zauber ein Ende zu bereiten.

Interessieren würde mich auch, ob man mit gläubigen Muslimen in Amerika ebenso rigoros umgeht wie mit den Christen. Da man sich aber generell gegen Religion wendet, ist das fast anzunehmen. An dieser Stelle sind mir gläubige Muslime, die treu nach ihrem Glauben leben (nicht die politisch nach Macht strebenden...) näher als jeder Atheist. Von den Muslimen trennt uns leider die unterschiedliche Auffassung von Religionsfreiheit. Und das wird sich wahrscheinlich von muslimischer Seite aus auch nicht ändern. Wissen wir doch, wie schlecht es den Christen in islamischen Ländern geht!
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52

Samstag, 15. Oktober 2011, 16:59

@ Teresa

Zitat

Und leider wird sich die Art der Schikanen noch steigern bis schließlich die Ausübung von Religion generell verboten wird, wenn nicht vorher andere Leute die Oberhand gewinnen und diese Entwicklung ausbremsen. Zerstörerische Kräfte, seien es Linke, die mit Hilfe von Zerstörung der gesellschaftlichen Strukturen das Ruder an sich reißen wollen (daher eben die Förderung all der dekadenten Formen des menschlichen Zusammenlebens), oder seien es die sattsam bekannten sogenannten Atheisten, die ebenfalls gerne den Lauf der Geschichte in ihrem Sinne lenken möchten, sollte man nicht einfach hinnehmen! Vielleicht wäre es nun wirklich an der Zeit, dass sich Christen ernsthaft in die Politik einmischen bzw. versuchen mit der Zeit stetig mehr an Einfluß zu gewinnen, um diesem faulen Zauber ein Ende zu bereiten.

Aufgrund meines Alters, was ich nicht mehr erleben werde, sehe ich die Zukunft in den nächsten zwei bis fünf Jahrzehnten der Christen so.

Sowohl Linke und Grüne sowie Atheisten, die sich ja großteils in der gleichen Person manifestieren, werden das römisch-katholische aus der Gesellschaft und jene, die treu bleiben, wie in der Urkirche, bildlich in die Katakomben drängen. Es wird ein „Christentum“ übrigbleiben, das von der Lehre Christi weit entfernt und in die Beliebigkeit ausgeartet ist. Ein typisches Beispiel dafür ist ein Großteil der evangelischen Gemeinschaft, nämlich die EKD, die ja auch von den Grünen unterwandert ist und mit ihren Aussagen sich längst vom wahren Christentum und auch von Luther weit entfernt hat. Davon ausgenommen sind nur die Pietisten und Bekennende Kirche bei den Protestanten, sowie auch die Evangelikalen und Freikirchen, aber die werden ja auch in das fundamentale Eck gestellt und bekämpft. Von der Politik der C-Parteien ist hier nichts zu erwarten, das zeigen die Aussagen der meisten maßgeblichen Politiker. Die Links-Rot-Grün-Atheisten glauben den Islam gegen das Christentum instrumentalisieren zu können und meinen diesen dann „beherrschen“ zu können, wie mir vor einiger Zeit ein Grüner mitteilte, was beweißt, dass diese „Personengattung“ mit ihrem Wissen geistig sehr daneben steht. Denn in dem dadurch entstandenen Vakuum wird sich der Islam breitmachen und die „lieben“ Links-Rot-Grün-Atheisten werden dann weniger zählen als die Christen, die dann immerhin Dhimmi (Schutzbefohlene) sein werden während die Atheisten von vornherein als Ungläubige nach dem Qu-ran überhaupt nichts gelten. Aber diese Links-Rot-Grünen-Wendehälse werden sicher dann gleich fanatische Moslem werden, wie ich deren Charakter einschätze.

Zitat


Interessieren würde mich auch, ob man mit gläubigen Muslimen in Amerika ebenso rigoros umgeht wie mit den Christen. Da man sich aber generell gegen Religion wendet, ist das fast anzunehmen. An dieser Stelle sind mir gläubige Muslime, die treu nach ihrem Glauben leben (nicht die politisch nach Macht strebenden...) näher als jeder Atheist. Von den Muslimen trennt uns leider die unterschiedliche Auffassung von Religionsfreiheit. Und das wird sich wahrscheinlich von muslimischer Seite aus auch nicht ändern. Wissen wir doch, wie schlecht es den Christen in islamischen Ländern geht!

Dazu siehe meine Stellungnahme im obigen Absatz. .Eine Trennung von Staat und Religion ist im Islam dem Qu-ran entsprechend nicht möglich.

Obwohl ich voll zum 2.Vaticanum stehe, muss ich sagen, dass ich immer mehr die Pibru (Piusbrüder, heute als neue Abkürzung entdeckt) hinsichtlich deren Kritik an den Dokumenten bezüglich Religionsfreiheit und Ökumene immer mehr verstehe wenn man die Auswirkungen auf die Hl. Mutter Kirche sieht.
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53

Sonntag, 16. Oktober 2011, 18:33

Christen: Zunehmend an den Rand gedrängt

meldet heute die Nachrichtenagentur idea und gibt damit die Beobachtungen der Leiterin der „Dokumentationsstelle für Intoleranz und Diskriminierung gegen Christen“, Gudrun Kugler, Juristin und Theologin (Wien), wieder. Diese stellte fest, dass die Christen in Europa immer mehr an den Rand gedrängt werden und sich aufgrund ihrer Positionen immer öfter vor Gericht verantworten müssen. Insbesondere hätten Christen unter Einschränkungen bei der Religions-, Rede- und Gewissensfreiheit zu leiden. Diese Aussagen machte Kugler in einem Interview mit der Zeitschrift „academia“ des Österreichischen Cartellverbandes, einem Zusammenschluss katholischer Studentenverbindungen.

Weiters betont Kugler, dass aufgrund der EU-Gesetzgebung zur Antidiskriminierung werden Christen nicht besonders geschützt und immer mehr als Täter gesehen. Außerdem werden die Fronten härter mit denen Christen abgelehnt werden. Als Beispiele nennt sie u. a., dass „In manchen EU-Ländern kann man rechtliche Probleme bekommen, wenn man die Meinung äußert: Homosexualität auszuleben ist Sünde“ oder so komme es in Deutschland vermehrt zu Übergriffen auf Kirchengebäude und solche Taten würden in vielen Ländern von der Polizeistatistik gar nicht als „religionsfeindlicher Akt“ erfasst. Aber „Wenn ein jüdisches Grab geschändet wird oder Hakenkreuze an die Wand geschmiert werden, warnt man hingegen vor einem zunehmenden Antisemitismus“, so die Feststellungen Kuglers.

Weiters stellt die Menschenrechtlerin fest, dass viele Medienleute und politische Entscheidungsträger oft antichristlicher eingestellt sind als die Bevölkerung. So stimmten nach einer kürzlich veröffentlichten Umfrage 80 Prozent der Österreicher der Aussage zu, dass Österreich ein christliches Land sei und bleiben solle. Dennoch würden Christen in den Medien oft als homophob, frauenfeindlich und intolerant gebrandmarkt.

Kommentar

Dass die Medien und auch andere wichtige gesellschaftliche Bereiche links unterwandert sind und entsprechend die Meldungen manipulieren ist ja nichts Neues und entspricht den Wünschen der Links-Roten-Parteien, wie ich aus eigener Erfahrung als ehemaliger Jugendgruppenobmann und Hauptamtlicher in einer Parteizentrale aus meiner damaligen Tätigkeit weiß. Denn wir wurden damals, je nach Ausbildung, mehr oder weniger direkt aufgefordert entsprechende Berufe (Medien, Bildung, Rechtswesen etc.) zu ergreifen. Aus meiner Gruppe waren in der Folge zwei bei den Medien beschäftigt, wobei einer davon auch heute noch in Deutschland als ein sehr bekannter Medienmacher tätig ist. „Wer die Medien beherrscht kann die Menschen in unsere Richtung bringen“ so lautete damals sinngemäß der „Auftrag“, wobei u.. a. die Wiederbelebung eines „neutralen“ Zeitung in den 1950er-Jahren der erste Schritt dazu war, nachdem die „Arbeiterzeitung“ keine entsprechende Reichweite hatte und immer mehr schrumpfte.
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Sonntag, 23. Oktober 2011, 16:26

Meinungseinschränkung

Die Tagespost vom 21. Oktober berichtet von einer Gedenkveranstaltung zum Mauerbau in Berlin, bei der der katholische Philosoph Robert Spaemann beklagte, dass es in Europa eine Tendenz gebe, abweichende Meinungen zu verbieten und sagte dazu im O-Ton: „Die Freiheit, persönliche Überzeugungen zu äußern, wird zunehmend durch einen Zwang zu politischer Korrektheit eingeschränkt.“ Weiters wies Spaemann darauf hin, dass Überzeugungen nicht verboten werden dürften, denn durch Verbote werde eine Diskussion mit Argumenten verhindert und daher müsse es beispielsweise erlaubt sein, zu sagen, dass Homosexualität nicht der Normalfall sei, ohne dadurch in den Verdacht zu geraten, einer Kriminalisierung der Homosexualität das Wort zu reden.

Auch der evangelische Theologe Richard Schröder betonte bei derselben Veranstaltung, dass das Verbieten von Meinungen eine „Bankrotterklärung an die eigene Argumentation“ sei.

Kommentar
Dass der linken Seite die Diskussionen über Themen stört, die ihnen nicht passen, ist vollkommen klar, denn sie verwenden die Methoden, die seinerzeit in der kommunistischen Zeit von „Agioprop“ angewandt wurden. Und nachdem die Medien seit einigen Jahrzehnten mehrheitlich links-rot-grün-atheistisch unterwandert sind wird hier nur mehr manipuliert und nicht mehr korrekt informiert. Bis vor einigen Jahren hat man es noch eher unterschwellig getan, aber jetzt wird es immer mehr offenbar, denn nun sind sie der Meinung, dass sie ohne Einschränkung die Macht dazu haben und die Leser werden es auf alle Fälle glauben.
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diaconus

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55

Dienstag, 25. Oktober 2011, 16:24

Vorwurf: Medien verschweigen antichristliche Verbrechen

Diesen Vorwurf wurde von der Gründerin und Leiterin des Hilfswerks „Helfende Hände für die Armen“, Hatune Dogan (Paderborn), einer aus der Türkei stammenden syrisch-orthodoxen Nonne, beim Kongress „Christenverfolgung heute - Gedenket der Märtyrer“ erhoben. Davon berichtet die Nachrichtenagentur idea. Der Kongress wird von dem Christlichen Gästezentrum Württemberg „Schönblick“ und die Evangelische Nachrichtenagentur idea (Wetzlar) in Kooperation mit 20 Gruppierungen, die sich um verfolgte Christen kümmern, veranstaltet.

Die Nonne, die sich unter anderem um verfolgte Christen in Syrien, Ägypten und dem Irak kümmert, stellte fest, dass islamische Extremisten in Teilen der arabischen Welt „unvorstellbare Gräuel“ an Christen verüben, die von den hiesigen Medien verschwiegen oder verharmlost werden. Dies geschehe durch Anschläge auf Kirchen und christliche Einrichtungen sowie durch Morde, Entführungen und Vergewaltigungen, wobei sich die Täter auf den Koran und andere heilige Schriften des Islam beriefen, denn darin werde unzählige Male zum Kampf gegen „Ungläubige“ und deren Tötung aufgerufen.. Ziel dieser Extremisten ist es ihre Länder von Christen zu „säubern.“ Immer mehr Christen verließen ihre Heimat und so sei die Zahl der Christen im Irak seit 2003 von 1,3 Millionen auf weniger als 300.000 gesunken. Und jetzt beginne eine Fluchtwelle aus Ägypten.

Dogan erklärte im O-Ton: „Leider nehmen die deutschen Medien von diesen Entwicklungen keine Notiz oder verharmlosen die Vorfälle.“

Außerdem weist die Nonne darauf hin, dass in vielen Koranschulen in Deutschland werde gegen das Zusammenleben von Deutschen und muslimischen Zuwanderern gehetzt sowie sogar die Ausbildung von Selbstmordattentätern unterstützt.

Kommentar
In diesem Zusammenhang wird auf den Thread „Altorientalische Kirchen“ in dem von diesem Kongress über die verfolgten Kopten berichtet wurde. Und dass sich die Täter berechtigt auf den Koran, die Hadithen und andere islamische Schriften (zBspl. Ibn Taymiya, Sayid Qutb u.a.) berufen können, ist nachweisbar und jedem bekannt, der sich mit dem Islam beschäftigt. Wenn man sich auf den „friedlichen“ Islam beruft, dann ist feststellbar, dass diese Verse des Qu-ran aus jener Zeit vor der Hedschra (Flucht Mohammeds aus Mekka nach Medina) stammen und diese jedoch als „nasikh“ (überholt) gelten und durch spätere Verse (meist aus der Medinazeit) aufgehoben sind, die genau den Tod der Ungläubigen fordern. Hier wird bewusst von islamischer Seite mit der Unwissenheit der Menschen manipuliert.

Auch in Österreich ist derselbe Trend wie in Deutschland festzustellen. Und ein mir sehr gut bekannter Pfarrer, der seine Kirche in einem stark moslemisch unterwanderten Viertel Wiens hat, hat mir schon vor einigen Jahren erzählt, dass muslimische Jugendliche, die mit dem Fußball gegen die Kirchenfenster schossen, als er sie zur Rede stellten ihm zur Antwort gaben: „Reg Dich nicht auf, in 10 Jahren gehört das alles sowieso uns.“
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diaconus

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56

Dienstag, 29. November 2011, 17:21

Karl Borromäus (+ 1584)

Die Adventzeit

Aus den Pastoralbriefen

Diese Zeit, die wir festglich begehen, ist, wie der Heilige Geist sagt, die rechte Zeit, der Tag des Heils, des Friedens und der Versöhnung (vgl. 2Kor 6,2). Es ist die von den Patriarchen und Propheten der Vorzeit voll Sehnsucht und Verlangen erwartete Zeit; mit übergroßer Freude hat Simeon sie erlebt; immer wieder wird sie von der Kirche feierlich begangen. So müssen wir diese Zeit immer wieder mitfrommen Herzen feiern, mit Lob und Dank gegen den ewigen Vater, voll Freude über die Huld, die er uns in diesem Geheimnis erweist. Denn im Kommen seines Eingeborenen hat er in seiner unendlichen Liebe zu uns Sündern den gesandt, der uns von der Tyrannei Satans befreit; der uns zum Himmel ruft, uns in die himmlischen Wohnungen führt; der uns die Wahrheit selbst schenkt, uns ein Leben lehrt nach der Ordnung Gotte4s; der die Tugenden in unser Herz einpflanzt; der uns reich macht mit den Schätzen seiner Gnade und uns schließlich als seine Söhne und Erben annimmt.

Wenn die Kirche alljährlich dieses Geheimnis feiert, mahnt sie uns immer wieder neu, an die große Liebe Gottes zu denken, die uns zu Teil geworden ist. Zugleich lehrt uns die Feier, dass das Kommen Christi nicht nur seinen Zeitgenossen zum Heil wurde, sondern dass seine Gnadengaben uns allen bis zu den heutigen Tag geschenkt werden, sofern wir bereit sind, durch den heiligen Glauben und Sakramente anzunehmen, was uns Christus verdient hat, und mit dieser Gnade unser Leben im Gehorsam gegen Christus zu ordnen.

Auch sollen wir nach dem Willen der Kirche wissen, dass Christus nicht nur das eine Mal in die Welt gekommen ist; er ist bereit, zu jeder Stunde und in jedem Augenblick zu uns zu kommen und durch seinen Geist mit der Fülle seiner Gnaden in unserem Herzen zu wohnen. Nur müssen wir wegräumen, was in uns seinem Kommen im Weg ist.

Daher belehrt uns die Kirche als die fromme und auf unser Heil bedachte Mutter in dieser Zeit durch geisterfüllte Hymnen und Gesänge, Gebete und Riten, wie wir diese so große Wohltat annehmen sollen, damit sie Frucht bringt in uns. Darum soll sich unser Herz nicht weniger auf dieser Zeit des Kommens Christi vorbereiten, als wenn er jetzt in diese Welt käme. Das und nichts anderes haben die Väter des Alten Bundes uns in Wort und im Beispiel gelehrt.
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57

Montag, 12. Dezember 2011, 15:58

Herr, Dein Jünger will ich sein - 1

Aus Dr. Madinger „Gott, Dich suche ich“


Ja, Herr, Die Jünger will ich sein!
Denn Du bist das Licht in der Finsternis.
Du bist die Wahrheit, die ich immer gesucht habe.
Du bist das Wort, das zu meinem Herzen spricht.
Du bist das Brot, von dem wir leben können.
Du bist das Leben;
das uns gänzlich auszufüllen vermag.-
Jesus, ich liebe Dich!
Denn Du hast Dich mir geoffenbart
und hast Wohnung genommen in meinem Herzen.
Sei Du Herr über mein Leben.
Dein Evangelium soll die Richtschnur
für mein Leben sein.
Ich verspreche Dir, die Bibel mit Eifer zu lesen.
Hilf mir, Dein Wort zu verstehen und zu tun.
Amen.
Preis den Herrn!

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58

Dienstag, 13. Dezember 2011, 17:48

Weihnachtsmann - ja oder nein

Die Nachrichtenagentur idea hat zwei Diskussionsbeiträge zu diesem Thema veröffentlicht.

Die Symbolfigur „Weihnachtsmann“, der pausbäckigen Mann mit dem rot-weißen Mantel, den Rauschebart und der roten-weißen Zipfelmütze, verdrängt zunehmend das Jesuskind in der Krippe und ist in der Adventzeit allgegenwärtig. Dabei gibt es ihn erst seit rund 150 Jahren und der Durchbruch gelang ihm 1932 mit einer Werbekampagne von Coca-Cola.

In der Diskussion von idea kommt zuerst der Lektor der Christlichen Verlagsgesellschaft, Mirko Merten (Dillenburg/Mittelhessen), zu Wort und dieser meint eindeutig: „Wir brauchen keinen Weihnachtsmann“, denn er sei ein neuzeitliches Kunstwesen, das am besten „mit seinen Rentieren im hohen Norden“ bleiben solle und „Da kann er keinen Schaden anrichten.“ Der Weihnachtsmann ist eine Symbolfigur für weihnachtliches Schenken, die zu „Kauforgien“ animiere und „An ihm wird deutlich: Aus dem Fest der Erlösung ist ein Konsumfest geworden. Er ist das Ergebnis der Entchristlichung von Weihnachten.“ Nach Merten verstellt der Weihnachtsmann den Blick auf die Weihnachtsbotschaft: „Die Gnade Gottes ist in Jesus Christus erschienen, um den Menschen das Heil zu bringen. Es geht um Gottes Geschenk an uns – nicht um die Pakete des Weihnachtsmanns.“

Anderer Ansicht ist Diplom-Sozialpädagogin Doreen Paul (Weißenberg bei Bautzen/Sachsen), die meint, dass viele Menschen Sympathie für den Weihnachtsmann hegen, auch jene, die den Hintergrund des Weihnachtsfestes nicht kennen. Sie wolle zwar eindeutig Position beziehen wie in der Kindererziehung und im Gespräch mit Nachbarn, dass „Jesus die Quelle unserer Weihnachtsfreude ist, nicht der Weihnachtsmann“ aber als Christin habe sie die protestantische Freiheit, mit anderen Menschen Dinge zu teilen, die ihnen vertraut sind, und die ihr nicht schadeten.

Kommentar
Zuerst möchte ich feststellen, dass die „Weihnachtsmannmanie“ erst in den letzten Jahrzehnten begonnen hat und vorher überhaupt nicht zur Debatte stand. Gefördert wird das Ganze einerseits von der Wirtschaft, die immer früher – schon oft ab September – beginnt die Weihnachtsware in die Regale zu geben um Umsatz zu machen und andererseits die Unterstützung von jenen atheistischen Kreisen denen die abendländische-christliche Kultur ein Dorn im Auge ist und das Weihnachtsfest des eigentlichen religiösen Inhalts „berauben“ wollen. Eine ähnliche Vorgangsweise hat es ja bereits in der Nazizeit gegeben wo das „Julfest“ statt Weihnachten propagiert worden ist. Ein weiterer Grund ist sicher auch, dass viele dem „American way of life“ – einem „wichtigen Exportartikel“ der USA - nacheifern wollen, der eigentlich nur eines kennt „geldmachen, geldmachen“ und der kulturell eher unten anzusiedeln ist. Diese Erfahrung kenne ich aus meinem früheren Zivilberuf. Dass gewisse protestantische Kreise lieber dem Zeitgeist huldigen statt Zeugnis zu geben wie es Jesus wünscht sie nur am Rande erwähnt und auch durch deren Handlungen nachweisbar.
Preis den Herrn!

Teresa

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59

Dienstag, 13. Dezember 2011, 18:33

Danke für Deinen Beitrag und den Kommentar. Ich finde diesen "Weihnachtsmann-Hype" nur noch ätzend. Das ist ein weiterer sinnloser Ausfluss unserer heutigen so dekadenten Zeit. Die Leute sollen kaufen, kaufen, kaufen. Und wehe sie machen das nicht mit, dann werden sie als herzlos verurteilt, die nicht gerne geben (schenken).
Ich denke, Freude machen mit sinnvollen kleineren Geschenken ist schon in Ordnung, aber wenn ich sehe, was heutzutage in Kinderzimmern zu finden ist....

Ebenso schlimm wie die Weihnachtsmänner finde ich das "pseudo-weihnachtliche" Gedudel in den Supermärkten und Kaufhäusern. :thumbdown:

Unser Pfarrer hat das Pfarrhaus übrigens zur weihnachtsmannfreien Zone erklärt und macht das auch mit einem Aufkleber an der Eingangstür deutlich. Das finde ich gut. :thumbsup:
Und meine Wohnung ist ebenfalls "Weihnachtsmann-Sperrgebiet". :D
Obl.OSB

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Dienstag, 13. Dezember 2011, 19:12

Danke für Deinen Beitrag und den Kommentar. Ich finde diesen "Weihnachtsmann-Hype" nur noch ätzend. Das ist ein weiterer sinnloser Ausfluss unserer heutigen so dekadenten Zeit. Die Leute sollen kaufen, kaufen, kaufen. Und wehe sie machen das nicht mit, dann werden sie als herzlos verurteilt, die nicht gerne geben (schenken).
Ich denke, Freude machen mit sinnvollen kleineren Geschenken ist schon in Ordnung, aber wenn ich sehe, was heutzutage in Kinderzimmern zu finden ist....

Ebenso schlimm wie die Weihnachtsmänner finde ich das "pseudo-weihnachtliche" Gedudel in den Supermärkten und Kaufhäusern. :thumbdown:

Unser Pfarrer hat das Pfarrhaus übrigens zur weihnachtsmannfreien Zone erklärt und macht das auch mit einem Aufkleber an der Eingangstür deutlich. Das finde ich gut. :thumbsup:
Und meine Wohnung ist ebenfalls "Weihnachtsmann-Sperrgebiet". :D

Auch bei mir ist die Wohnung „Weihnachtsmann-Sperrgebiet“ wie alles was dem „American-way-of-life“ entspricht, mit einer Ausnahme „Cola“, da ich kein Kaffeetrinker bin und mich das Cola „aufmöbelt:“. :a096: Super finde ich die Idee von Deinem Pfarrer mit den Aufkleber. Genauso pervers des Handels finde ich, dass der Abverkauf von Weihnachtsartikeln bereits anfangs Dezember begann wie die Werbung es postuliert. Übrigens ein Zeichen, dass man zu viel geordert hatte und es jetzt mit geringerer Spanne losbringen will, denn mit Verlust wird es sicher nicht verkauft, d. h. es hat ursprünglich überhöhte Preise bzw. Spannen gegeben. Dieser Trend hat sich bereits anfangs der 1990-er Jahre abgezeichnet. :c028:
Preis den Herrn!