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Papst, unser Heiliger Vater

Antworten im Thema: 252 » Der letzte Beitrag (13. Februar 2017, 10:41) ist von diaconus.

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21

Samstag, 21. Mai 2011, 11:38

Offenbarung – Parteiprogramm?

Wie in den Medien zu lesen war, verlangt der Berliner Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit anlässlich des Papstbesuches, dass die Katholiken mit „bestimmten antiquierten Moralvorstellungen“, insbesondere mit dem Verbot der Empfängnisverhütung und der Einstellung zur Homosexualität, aufräumen sollten.

Herr Wowereit scheint die Lehre der Kirche, die auf der Offenbarung Gottes beruht, für ein jederzeit veränderbares Parteiprogramm zu halten, das jederzeit nach Mode und Zeitgeist anpassbar wäre. Vielleicht sollte er einmal nachdenken, dann im Detail die Bibel lesen und damit begreifen lernen, dass die Offenbarung Gottes kein veränderbares Parteiprogramm ist. Oder reicht sein Denken nur bis zum Tellerrand eines Parteiprogramms? :a065:

Aber nachdem Herr Wowereit, als offen bekennender HS, in Unzucht gegen Gottes Gebote lebt (Lev. 18,20) muss sich ja nach seiner Meinung eher Gott mit seinem an die Menschen ergangenen Wort ändern als er in seinem gottwidersprechenden Lebensentwurf. :c019:
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22

Samstag, 21. Mai 2011, 12:52

RE: Offenbarung – Parteiprogramm?

Wie in den Medien zu lesen war, verlangt der Berliner Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit anlässlich des Papstbesuches, dass die Katholiken mit „bestimmten antiquierten Moralvorstellungen“, insbesondere mit dem Verbot der Empfängnisverhütung und der Einstellung zur Homosexualität, aufräumen sollten.

Herr Wowereit scheint die Lehre der Kirche, die auf der Offenbarung Gottes beruht, für ein jederzeit veränderbares Parteiprogramm zu halten, das jederzeit nach Mode und Zeitgeist anpassbar wäre. Vielleicht sollte er einmal nachdenken, dann im Detail die Bibel lesen und damit begreifen lernen, dass die Offenbarung Gottes kein veränderbares Parteiprogramm ist. Oder reicht sein Denken nur bis zum Tellerrand eines Parteiprogramms? :a065:

Aber nachdem Herr Wowereit, als offen bekennender HS, in Unzucht gegen Gottes Gebote lebt (Lev. 18,20) muss sich ja nach seiner Meinung eher Gott mit seinem an die Menschen ergangenen Wort ändern als er in seinem gottwidersprechenden Lebensentwurf. :c019:


Ist Klaus Wowereit eigentlich katholisch? Sollte er es nicht sein, geht ihn die Kirche überhaupt nichts an, es sei denn er würde umkehren und sich zum Christentum bekennen. Das scheint er jedoch leider nicht vorzuhaben.

Aber wir wissen, Gottes Wege sind unergründlich. Wer weiß, was er mit dem Menschen Klaus Wowereit noch vorhat?
Wir können nichts anderes tun, als ihn in unsere Fürbitten einzuschließen und ansonsten unwissendes Gerede einfach zu überhören.

Ich verstehe sowieso nicht, wie ein Mensch mit dieser Einstellung und diesem Lebenswandel regierender Bürgermeister einer Hauptstadt sein kann. Auch das ist wieder eines der vielen Zeichen von Dekadenz unserer Zeit.
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23

Freitag, 10. Juni 2011, 19:41

"Angriffsvorbereitungen" gegen den Papst von Lesben-Schwulen-Atheisten

http://www.die-tagespost.de/Unter-Papsthassern;art456,125216

Natürlich wird diese Initiative auch von SPD, Grünen und Linkspartei unterstützt, die damit klar zeigen wo sie stehen, dass sie Feinde des Christentums sind und sie zeigen damit, dass sie für wirkliche Christen nicht wählbar sind.

Jene zeitgeistigen Christen, die damit gegen die Offenbarung Gottes handeln und damit sündigen, d. h. sich von Gott trennen, werden einmal diese Konsequenzen zu tragen haben, wenn sie sich nicht schleunigst bekehren und nach den Geboten Gottes leben, denn das Tor zum Leben ist eng, das Tor ins Verderben ist breit (vgl. Mt 7,13), so sagte Jesus.
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24

Dienstag, 14. Juni 2011, 19:25

Zum Deutschlandbesuch unseres Papstes

Wie ich gerade gelesen habe, hat man sich in Berlin nun doch entschieden, die Messe mit dem Papst im Olympiastadion zu feiern und nicht, wie ursprünglich vorgesehen, in Berlin-Charlottenburg. Das finde ich sehr erfreulich, können so doch mehr Menschen die Heilige Messe besuchen und sind nicht darauf angewiesen, das Geschehen auf Großleinwänden in den Straßen abseits vom Geschehen zu verfolgen.
Das ist nun wirklich ein Schritt in die richtige Richtung! :c011:
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25

Freitag, 17. Juni 2011, 17:16

Bischöfe müssen „konfliktbereit“ sein

Bei einem Kurs für 140 im Jahr 2000 ernannte Bischöfe betonte er 2001 als Joseph Kardinal Ratzinger:
Wo es um den Schutz des Glaubens geht, muss der Bischof konfliktbereit sein. Die Oberhirten müssen dafür Sorge tragen, dass Theologie „keine private Spekulation, sondern Auslegung des Glauben der Kirche“ sei.

Der innere Friede in der kirchlichen Gemeinschaft sei zwar ein hohes Gut, es gebe aber auch einen „falschen Frieden“. Wenn man alle Dinge immer laufen lasse, entstehe leicht ein Eindruck von Beliebigkeit. Freilich müsse der Bischof, bevor er in Lehrfragen eingreift, stets überlegen, ob ein bestimmter Text oder eine Gruppierung so wichtig sei, den entstehenden Wirbel in Kauf zu nehmen, oder ob es vielleicht doch besser sei, die Sache still „versickern“ zu lassen. Doch von jeder Verfälschung des Glaubens „bleibt auch ein Element der inneren Vergiftung im Organismus der Kirche zurück“. Sie scheine zwar zunächst nicht zu schaden, fresse im Stillen aber auch weiter und stumpfe das Empfinden für den Glauben ab.

Die Annahme des Glaubens geschehe freiwillig; wer aber „in der freien Entscheidung des Glaubens steht, hat auch die Bindung seiner gemeinsamen Form angenommen und kann die Freiheit nicht zum Vorwand nehmen, drinnen zu bleiben, um von innen zerstören zu können“. Es gebe allerdings verschiedene Bindungen. „Wer es freiwillig übernommen hat, im Namen der Kirche zu lehren, steht in einer anderen Bindung als ein christlicher Laie, der allein im eigenen Namen seine Ideen zu entwickeln versucht. Man kann nicht im Namen der Kirche gegen die Kirche lehren“, das sei allein schon eine Sache der Redlichkeit.
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harryfrank37

unregistriert

26

Freitag, 17. Juni 2011, 18:10

Zitat

Wo es um den Schutz des Glaubens geht, muss der Bischof konfliktbereit sein. Die Oberhirten müssen dafür Sorge tragen, dass Theologie „keine private Spekulation, sondern Auslegung des Glauben der Kirche“ sei.

Diesen Satz müssten sich so manche Bischöfe zu Herzen nehmen und entsprechend handeln.

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27

Freitag, 17. Juni 2011, 18:24

Zitat

Wo es um den Schutz des Glaubens geht, muss der Bischof konfliktbereit sein. Die Oberhirten müssen dafür Sorge tragen, dass Theologie „keine private Spekulation, sondern Auslegung des Glauben der Kirche“ sei.

Diesen Satz müssten sich so manche Bischöfe zu Herzen nehmen und entsprechend handeln.


Ja, da kann ich mich Euch zu 100% anschließen! :c013:
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28

Freitag, 24. Juni 2011, 19:14

Müde Abendlandkultur

Benedikt XVI., Ansprache im Aostatal, am 5. Juli 2005
Das Abendland ist eine seiner eigenen Kultur müde Welt, eine Welt, die zu einer Zeit gelangt ist, in der es keine Evidenz mehr der Notwendigkeit Gottes, geschweige denn Christi, gibt. Eine Welt in der es also scheint, dass der Mensch sich von selbst her konstruieren könne. In diesem Klima eines in sich selbst verschlossenen Rationalismus, der das Modell der Wissenschaften als das einzige Modell für Erkenntnis ansieht, ist alles andere subjektiv.
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29

Dienstag, 28. Juni 2011, 18:44

Boykott-Aufruf der Papstrede im Bundestag

Bei idea war zu lesen, dass der SPD-Bundestagsabgeordnete Rolf Schwanitz die Kollegen im Bundestag aufgerufen hat, die Rede des Papstes am 22. September zu boykottieren. Er ist zugleich einer der Mitbegründer der Gruppe der „Laizisten in der SPD.“

Insgesamt stößt er mit seinem Boykottaufruf eher auf Kritik, selbst bei seinen eigenen Fraktionskollegen, aber auch bei jenen der anderen Fraktionen.

Volker Kauder, der Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Kauder, bezeichnete den Aufruf als „Ausdruck von religiöser Intoleranz und politischer Unvernunft“.

Ebenso gab es scharfe Kritik vom parlamentarischen Staatssekretär Thomas Rachel, der auch der Bundesvorsitzende des Evangelischen Arbeitskreises (EAK) der CDU/CSU, und der meinte, diese Aufruf belege, „in welch erschreckendem Maße kirchen- und christentumsfeindliche Tendenzen in der SPD an Raum gewinnen“. Weiters rügte Rachel die Unterstellung Schwanitz, dass der Papst die „Mehrheit der Deutschen als verdammungswürdig" halte und den Vorwurf, dass der Papst an der „Unterdrückung, Ausbeutung und Stigmatisierung von Millionen Menschen“ mitschuldig ist. Diese Aussagen seien "ehrenrührig und niederträchtig“. Laut Rachel freuen sich auch die evangelische Christen der Unionsparteien mit den katholischen Geschwistern auf den Deutschlandsbesuch des Papstes, denn davon könnten starke Impulse für die Ökumene sowie ein sichtbares Zeichen für die segensvolle Gegenwart der Kirchen in Deutschland ausgehen. Eher reserviert reagiert der Präses Nikolaus Schneider, EKD-Ratsvorsitzender, der gegenüber Medienvertretern meinte, dass er den Papst als Oberhaupt des Vatikan-Staates betrachtet und daher keine Einwände gegen die Rede im Bundestag hätte.

Zu dieser Meldung ist nur festzustellen, dass es in der SPD, genauso wie in der SPÖ, starke linke Kräfte gibt, die dem Freidenkertum und den atheistischen Einstellungen immer mehr Raum geben und dem realen Marxismus sich immer mehr annähern. Damit wird die SPD bzw. SPÖ für wirkliche Christen immer mehr nicht mehr wählbar. Und dass sich Präses Schneider ähnlich verhält ist auch nichts Neues, denn wenn man seine Aussagen so verfolgt, ist festzustellen, dass er mit anderen Amtsträger der EKD die evangelische Gemeinschaft eher zu eine Dependance der Linken macht als dass sie weiter eine wahre christliche Gemeinschaft, die auf der Basis der Offenbarung steht, bleibt.
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30

Samstag, 2. Juli 2011, 17:10

Evangelische Gratulationen zum 60-jährigen Priesterjubiläum des Papstes

Gemäß der idea-Nachrichtenagentur haben führende Repräsentanten dieser Gemeinschaften dem Hl. Vater zum 60-jährigen Priesterjubiläums gratuliert.

Vor allem EKD-Ratvorsitzender, Präses Nikolaus Schneider, der in seinem Schreiben auch die Vorfreude darüber ausdrückt, dass der Papst am 23. September in Erfurt mit evangelischen Kirchenvertretern zusammentreffen wird.

Interessant sind die Glück- und Segenswünsche des Leitende Bischof der Vereinigten Evangelisch-Lutherischen Kirche Deutschlands (VELKD), Landesbischof Johannes Friedrich, der in seinem Text den Titel „Eure Heiligkeit“ verwendete und folgendes schrieb (O-Ton) „Ich hoffe, dass Sie die von Gott geschenkte Liebe, Weisheit, Geduld und Kühnheit des Glaubens immer wieder in Ihrem priesterlichen Amt zum Wohle Ihrer Kirche erfahren durften und bitte Gott, dass er Ihnen, Eure Heiligkeit, auch weiterhin diese Gaben schenken möge.“
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31

Dienstag, 9. August 2011, 18:50

Ausgerechnet Petrus

In der Tagespost ist eine Glosse von Bernhard Huber unter diesem Titel. Gerne würde ich diesen Text 1:1 ins Forum stellen, aber ich will keine Copyright-Verletzung begehen, also versuche ich das wesentlichste herauszufiltern.

Der Heilige Vater, Papst Benedikt, besucht sein Heimatland und, wie üblich, regen sich die bekannten antikirchlichen Meinungen, egal ob es die Kosten betrifft, dass er im Deutschen Bundestag spricht und auch die Meinung, dass er es überhaupt wagt seinen Fuß in das Stammland der Reformation zu setzen. Dass die Gegner der Kirche nur Balken in den Augen des Papstes sehen, gehört wohl zur Kirche, denn sie fordert heraus. Und dass sie, die Kirche, nicht in diese Welt passt, da haben viele nicht Unrecht.

Jesus hat Petrus zum Felsen Seiner Kirche erklärt. Warum? Hier gebe ich kurz den Text des Autors wieder, der wunderbar ist.
„Die Bibel zeichnet das Bild von einem eifrigen, bisweilen übereifrigen Mann, der aber in entscheidenden Momenten durchaus verzagt sein konnte. Ein Held war er wohl nicht, und schon gar nicht lässt er sich einer Elite zuordnen. Seine Qualifikation bestand darin, dass er das Herz auf dem rechten Fleck hatte. Auch sonst holte Jesus Menschen in sein Boot, die nicht auffielen, es sei denn dadurch, dass sie ihr Leben in bescheidener Demut, einer Tugend, die nicht scheinen, sondern sein will, ihren alltäglichen Verpflichtungen nachgingen.“

Abschließend meint der Autor richtigerweise, auch wenn der Kirche der Wind der Zeit scharf ins Gesicht weht, jene, die die Herzen am rechten Fleck haben werden sich von der Botschaft, die der Papst mitbringt, anrühren lassen und die antikirchlichen Reflexe werden längst verschwunden sein, während die Botschaft des Papstes auch dann noch nachklingen wird.
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32

Donnerstag, 18. August 2011, 12:34

Beschämendes aus Spanien

Der Atheismus greift offensichtlich immer mehr um sich. So liest man heute auf T-Online, daß in Spanien am Rande des Weltjugendtags gegen den Papstbesuch demonstriert wird: http://nachrichten.t-online.de/tausende-…_48989550/index

Tja, in welchem europäischen Land sind die Zustände am schlimmsten? Offenbar sind sie jedenfalls nicht nur im deutschsprachigen Raum katastrophal. :c020:
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33

Donnerstag, 18. August 2011, 15:01

RE: Beschämendes aus Spanien

@ Teresa

Zitat

Der Atheismus greift offensichtlich immer mehr um sich. So liest man heute auf T-Online, daß in Spanien am Rande des Weltjugendtags gegen den Papstbesuch demonstriert wird:
Tja, in welchem europäischen Land sind die Zustände am schlimmsten? Offenbar sind sie jedenfalls nicht nur im deutschsprachigen Raum katastrophal.:c020:

Dass in Spanien, das ja von Roten regiert wird, gegen den Papst demonstriert wird, war zu erwarten und wie üblich werden falsche Gründe angegeben. Außerdem waren und sind in Spanien die Roten schon immer gewalttätig gegen die Kirche und ihre Repräsentanten gewesen. Siehe auch meinen Post im „Literatur“-Thread vom Sonntag, 3. Juli 2011, 17:11 über den geschichtlichen Hintergrund über den Beginn des spanischen Bürgerkrieges (RE. Ernest Hemingway)I Als ein wichtiger Grund werden die angeblichen Subventionen des Papstbesuchs durch den Staat angegeben. Selbst die roten Regierung Zapatero hat zugegeben müssen und darauf hingewiesen, dass durch die Umwegrentabilität der Betrag mehrfach hereinkommt. Aber die Atheisten und da vor allem die Roten sehen ja meistens nicht einmal bis zum Tellerrand des eigenen Suppentellers sondern gerade bis zu ihrer eigenen Nasenspitze. Und diese ganze Ideologie agiert ja nur mit Neid, Hass, Gewalt und niedrigsten Menschen-Instinkten, wobei sogar auch die meister Akademiker dieser Seite denselben Kriterien huldigen wie ich aus eigenem Erleben weiß..
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34

Samstag, 20. August 2011, 11:03

Weltjugendtag - Millionen, die radikal anders sind

Unter diesem Titel ist in der gestrigen Tagespost ein kurzer, aber guter Kommentar von Guido Horst.

Er spricht darin auch an, dass es zu erwarten gewesen war, dass es am Rande des Weltjugendtages zu Ausschreitungen kommen würde, da Spanien ein Land sei, in dem es einen historisch tiefen Riss zwischen Katholiken und Laizisten gibt. Aber was sind schon einige hundert Protestierer gegen jene Million, die sich um den Papst in Madrid versammelt hat? Selbst in England waren weitaus mehr Kirchenfeinde aktiv.

Denn Benedikt XVI., die Kardinäle und Bischöfe schlagen den Jugendlichen einen radikal anderen Lebensentwurf vor, als es die postchristlichen Gesellschaften des Westens durch ihre Medien und Meinungsführer gutheißen. Und somit ist der Widerspruch vorprogrammiert. Daher sind die Weltjugendtage ein geniales Zeichen, das einer skeptischen und relativistischen Welt unübersehbar macht, dass der katholische glaube kein Restbestand überkommener Ideen für Ewiggestrige oder für ein paar alte Mütterchen ist. Damit bestätigt sich die Aussage von Papst Benedikt bei seiner Amtseinführung: „Die Kirche lebt und sie ist jung.“ Auch davon zeigen die Weltjugendtage.

Kommentar:
Eines muss auch berücksichtigt werden, jeder der Teilnehmer am Weltjugendtag ist vollkommen freiwillig und auf eigene Kosten zu diesem „Event“ gekommen. Nicht wie es bei den Massenveranstaltungen der Linken immer gewesen war, wo die Teilnehmer, durch indirekten Druck, hinbefohlen wurden und die Teilnahme überwiegend auch auf Staatskosten erfolgt ist.
Dass die links unterwanderten Mainstreammedien inklusive der öffentlich-rechtlichen Radio- und TV-Anstalten nicht müde werden die 5.000 Protestierer immer wieder zu erwähnen und nur sporadisch vom eigentlichen Anlass zu berichten, ist typisch. Am liebsten würden diese Medien den Anlass wohl ganz verschweigen, aber ein geringer Anschein von „Neutralität“ muss doch gewahrt werden.
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35

Sonntag, 21. August 2011, 15:10

In den Nachrichten auf NDR 3 wurde heute über die sehr beeindruckende Abschlußmesse des Weltjugendtages berichtet, die Papst Benedikt XVI. gehalten hat. Auch das spanische Königspaar hat an der Messe teilgenommen.
Für viele jugendliche Teilnehmer wird dieser Weltjugendtag in Madrid sicher bleibende Erinnerungen hinterlassen. Mögen sie diese Glaubensfreude in ihre Heimatgemeinden und ihren Alltag hinein tragen! :) :)
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36

Sonntag, 21. August 2011, 15:22

In den TV-ORF-Nachrichten um 13 Uhr sowie in den Radionachrichten um 15 Uhr wurde keine einzige Silbe über den WJT erwähnt, weder von der Messe, vom Abschluss oder sonst irgendetwas. Eine Papst-Messeübertragung, auch nicht in Ausschnitten, keine Spur.
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37

Mittwoch, 24. August 2011, 10:54

Streit um Papstbesuch in Freiburg

so titelt eine Meldung der Nachrichtenagentur idea. Der Papst kommt am 24. und 25. September in die Stadt im Breisgau. Gegen diesen Besuch wendet sich das Bündnis „Freiburg ohne Papst“ hinter dem Atheisten, Linke, Grüne und Homosexuellen-Verbände stehen. Es wendet sich u. a. auch dagegen, dass sich der Papst ins Goldene Buch der Stadt eintragen darf. Lt. Angaben dieses Bündnisses haben rd. 2.100 Personen ihren Aufruf unterschrieben, so heißt es auf der Internetseite des Bündnisses. Natürlich wenden sie sich gegen das Kondomverbot, eine Diskriminierung von Frauen und die Ablehnung der Homosexualität. Prominente Unterstützer sind die Theologieprofessorin Uta Ranke-Heinemann, der Cartoonist Ralf König, der Theologe und Publizist David Berger sowie die Bundestagsabgeordneten Till Seiler (Bündnis 90/Die Grünen) und Karin Binder (Die Linke).
Andererseits teilen die Organisatoren des Papstbesuches mit, dass sich bereits mehr als 90.000 Menschen für die Gebetsvigil mit den Jugendlichen am Abend sowie zur Eucharistiefeier am Flughafen angemeldet.

Kommentar:
Wer sich in diesem Bündnis zusammengetan hat sind genau jene Gruppierungen, die, wie immer, gegen die christliche und bürgerliche Kultur auftreten, für die Zerstörung der Familie sind und ideologisch marxistisch sind und die sich für den Nabel der Welt halten. Nur: Einbildung ist auch eine Bildung, so lautet ein Volksspruch, den sie beherzigen sollten Wenn auch gerne bestimmte Atheisten behaupten, dass sie nicht kommunistisch sondern liberal sind, so ist festzustellen, dass eigentlich die liberale atheistische Aufklärung zu den „Blutopern“ der Französischen Revolution geführt hat und somit der Marxismus faktisch nur eine Fortsetzung dieser atheistischen Aufklärung ist. Also sind die liberalen Atheisten von der Ideologie des Marxismus gar nicht so weit entfernt.. Und die prominenten Unterstützer sind ja alle sattsam bekannt, dass sie überall dort auftreten wo es gegen die Kirche geht.
Aber was sind 2.100 Unterstützer dieses Bündnisses gegen 90.000 angemeldete Teilnehmer? Nur die linken Mainstreammedien werden, wie üblich, den paar protestierenden Männekken mehr Beachtung schenken als den tausenden Teilnehmer der Feiern.
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38

Samstag, 27. August 2011, 18:37

Falsch verstandene Ökumene der Protestanten

Wie die Nachrichtenagentur idea und unter Berufung auf „Welt-Online“ berichtet soll am 21. September um 19 Uhr eine „Eucharistiefeier“ durch zwei suspendierte katholische Priester in der evangelischen Kirchengemeinde Sankt Thomas, Berlin-Kreuzberg, stattfinden, die auch ein Protest gegen den Papstbesuch sein soll und laden dazu alle getauften Christen ein. Die beiden seit dem Ende der 90er-Jahre nicht mehr amtierenden ehemaligen katholischen Priester Christoph Schmidt und Norbert Reicherts leben in einer homosexuellen Partnerschaft und betreiben in Köln ein nicht anerkanntes Seelsorgezentrum.

Nach katholischem Kirchenrecht ist die Messe nicht nur illegal sondern auch ungültig, da die Gültigkeit nur gegeben ist, wenn sie, vereinfacht ausgedrückt, in der richtigen Einstellung innerhalb der Lehre der Kirche gefeiert wird, und eine derartige „Eucharistiefeier“ entspricht daher sicher nicht der dazu notwendigen richtigen Einstellung.

Auch die Aussage des Superintendenten des Evangelischen Kirchenkreises Berlin-Mitte, Bertold Höcker, ist, wie so oft bei den Protestanten, der Ökumene nicht förderlich, wenn er meint: „Wir als Protestanten gewähren einer katholischen Gruppe Gastrecht in einer unserer Kirchen, damit sie hier eine nach ihrem Verständnis gültige Eucharistiefeier begehen kann“

Kommentar:
Also die Protestanten gewähren nicht einer katholischen Gruppe Gastrecht für eine gültige Eucharistiefeier, sondern einer schismatischen, vielleicht sogar einer häretischen, Gruppe, die eine ungültige Messe feiert. Es steht sicher nicht einem evangelischen ordinierten Prediger zu, zu entscheiden, ob etwas katholisch gültig ist oder nicht. Aber viele der evangelischen ordinierten Laienprediger maßen sich Rechte an, die ihnen nicht zustehen.
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39

Sonntag, 28. August 2011, 12:26

Ergänzung

Für Priester, die nicht mehr amtieren, also nicht mehr dem Klerikerstand angehören, gilt Can. 292 CIC, diese haben daher keine Rechte mehr eine Messe zu feiern.
Can. 292 „Ein Kleriker, der nach Maßgabe des Rechts den klerikalen Stand verliert, verliert mit ihm auch die dem klerikalen Stand eigenen Rechte und ist durch keine Pflichten des klerikalen Standes mehr gebunden, unbeschadet der Vorschrift des Can. 291 (= Zölibatverpflichtung) .... ohne weiteres sind ihm alle Ämter, Aufgaben und jegliche delegierte Vollmacht entzogen.“
Ansonsten gilt für die Entlassung aus dem Klerikerstand und den damit verbundenen Folgen Cann-290 – 294 CIC.
Wenn also Protestanten nicht mehr berechtigten Priestern „Unterschlupf“ für eine illegale Messe geben, machen sie sich als Christen mitschuldig, dass der Leib Christi neuerlich durch die Sünde leidet. Aber dies geschieht ja bei den meisten Landeskirchen, die laufend dem Leib Christi Schmerzen zufügen indem sie Homo-Ehen schließen, was entgegen der Hl. Schrift ist (Lev. 18,22, .Lev 20,13, Röm 1, 1 Kor 6). Und da soll Ökumene gelingen? Die Mehrheit der Protestanten beweisen immer wieder, dass für sie Ökumene nur dann gegeben ist, wenn die katholische Kirche, die Hl. Mutter Kirche, die von Jesus und Gott gegründet ist, protestantische Positionen annimmt.
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40

Dienstag, 6. September 2011, 16:37

Neuerlicher Angriff auf den Papst

In verschiedenen heutigen Medien, wie Online-Zeitungen (u. a. Hamburger Abendblatt), Internetnachrichtenportalen wird auf ein polemisches Essay des Chefredakteurs des evangelischen Monatsmagazins „Chrismon“, Arnd Brummer, hingewiesen, in dem dieser die katholische Kirche und den Papst angreift. Er meint, dass aufgeklärte Katholiken an den dogmatischen Verlautbarungen aus Rom verzweifeln und das evangelische Modell, sich der Moderne zu stellen, habe die katholischen Gemeinden „in der Tiefe erfasst.“ Gleichzeitig lobt Brummer, der vor 20 Jahren von der katholischen in die evangelische Kirche übertrat, die Streitkultur seiner konfessionellen Heimat, „denn Streit sei besser als wie ein Schaf hinter einem Oberhirten her zu traben, der beansprucht zu wissen, wo es hingehen soll.“ Natürlich kritisiert er auch die Unfehlbarkeit des Papstes. Und er verweist darauf, dass seine Konvertierung sich daraus ergeben hat, dass der damalige Kardinal Ratzinger in einem Debattenbeitrag die„dem Zeitgeist hinterher hastenden“ Modernisten der fest im Glauben und in der Nachfolge Jesu verwurzelte katholische Kirche gegenüberstellte.

Kommentar.
Herrn Brummer, ist zu seiner richtigen Entscheidung zu gratulieren, denn wer sich an dieser Aussage stößt und dies zum Anlass der Konvertierung nimmt, beweist, dass er nie voll in der Lehre der katholischen Kirche gestanden ist. Und Herr Brummer, nehmen Sie gleich auch alle die anderen mit, inkl. jener Hirten, die die Hl. Mutter Kirche als Debattierklub und jedes Gremium als Lehrentscheidungsverein betrachten. Wo die Protestanten gelandet sind, zeigt ja sich immer wieder in ihren „modernen Taten und synodalen Entscheidungen“, die der Offenbarung Gottes widersprechen, wie zBspl. die Pille, die .tlw. nicht die Zeugung verhindert sondern vor allem die Nidation, die Homo-Ehe usw. Göttliche Lehren können nicht debattiert und angepasst werden, selbst Jesus hat zu den Aposteln gesagt: „Wollt auch ihr gehen?“ als ER eine Lehre verkündete, die den Menschen nicht passte.

Selbst Karl Rahner hat kurz vor seinem Tod (1984) in einem Interview festgestellt, „wer nicht mit alldem einverstanden ist was zur kath. Kirche gehört, soll den redlichen Charakter haben die Kirche, die nicht mehr die seine ist, zu verlassen und diese nicht unterwandern.“

Und genau dieser Gremienkatholizismus und der protestantischen Geisteshaltung bei den „Berufskatholiken“ und ihren Anhängern hat zum Verdunsten des Glaubens und zu den Problemen in der Hl.. Mutter Kirche geführt. Ein Priester-Theologe hat schon vor ein paar Jahrzehnten sinngemäß festgestellt, dass sich in 100 Jahren die evangelische Kirche selbst wegdiskutiert haben wird. Wenn man die Diskussionen über Homo-Partnerschaften im Pfarrhaus, Bischöfinnen usw. in deren evangelischen bzw. anglikanischen Landes- und Weltkonferenzen usw. betrachtet und die daraus erfolgten Abspaltungen, kommt immer mehr heraus, jede Gemeinde macht in diesen Gemeinschaften was sie will. Daher haben aus diesem Grund im letzten Jahr einige anglikanische Gemeinden geschlossen den Übertritt in die HRKK vollzogen. Genauso wie jene Protestanten, die konvertiert sind, weil sie die Fülle und wahrhaftige unveränderliche Lehre aufgrund der Offenbarung in der katholischen Kirche erkannt haben.
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