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Christliche Spiritualität

Antworten im Thema: 168 » Der letzte Beitrag (15. Juni 2016, 11:06) ist von diaconus.

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diaconus

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21

Freitag, 17. Februar 2012, 18:00

Aus der Überlieferung von dem Ursprung des Servitenordens - ein zeitgenössisches Zeugnis

Sieben Männer, der Ehrfurcht und Ehre wert, vereinigte unsere Herrin wie ein Siebengetirn. Sie schloss sie mit Leib und Seele zusammen und legte so den Grund für ihren Orden, den Orden ihrer sieben Knechte.

Als ich in unsern Orden eintrat, war keiner von ihnen mehr am Leben außer einem, der Bruder Alexius hieß. Das Leben des Bruders Alexiius war, wie mich Erfahrung und Augenschein lehrten, so beispielhaft, dass es nicht nur die Anwesenden bewegte, sondern auch den Zustand der Vollkommenheit und die oben erwähnte Frömmigkeit des Alexius und seiner Brüder bestätigte.

Bevor sie sich zusammentaten, waren ihre Stellung in vierfacher Weise bestimmt.,

Das erste betraf ihr Verhältnis zur Kirche. Einige waren nicht verheiratet, weil sie sich vorgenommen hatten, immerwährende Jungfräulichkeit und Keuschheit zu bewahren, andere waren schon verheiratet, wieder anderen durch den Tod der Gattin bereits vom Eheband gelöst.

Das zweite bezog sich auf ihren bürgerlichen Erwerb. Ihr Beruf war Handel und Tausch mit irdischen Gütern nach kaufmännischen Regeln. Als sie jedoch die kostbare Perle fanden, unseren Orden, gaben sie alles, was sie hatten den Armen und weihten darüber hinaus sich selbst Gott und dem Herrn mit frohem Willen, um ihm in ungeteilter Freude zu dienen.

Das dritte betraf die Ehrfurcht, mit der sie unserer Herrin dienten. In Florenz gab es schon seit langem eine Genossenschaft zu Ehren der Jungfrau Maria. Wegen ihres hohen Alters und der großen Zahl und Heiligkeit ihrer Mitglieder, der männlichen und der weiblichen, hatte die Vereinigung den Titel der „großen“ erhalten, so dass sie in besonderen Sinn „die Große Genossenschaft unserer Herrin“ hieß. Zu dieser gehörten die genannten sieben Männer mit ihrer Liebe zu unserer Herrin, ehe sie zu einer förmlichen Vereinigung zusammentraten.

Das vierte war ihre seelische Vollkommenheit. Sie liebten Gott über alles, und richteten alles was sie taten, auf ihn hin aus, indem sie ihn in all ihren Gedanken, Worten und Werken ehrten.

Sie verfügten über ihre Häuser und ihren Hausstand, hinterließen ihren Familien den nötigen Unterhalt und gaben den Rest den Armen.

Dann stiegen sie auf den Montesenario, errichten oben ein kleines passendes Haus und bezogen es.
Preis den Herrn!

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22

Dienstag, 27. März 2012, 16:20

Sel. Charles de Foucauld
In dem Augenblick, da man anfängt, nur sich selber zu suchen, hört man auf zu lieben.
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23

Dienstag, 10. April 2012, 16:01

Alphanus von Salerno (+ 1085)


Christus, göttlicher Herr,
Dich liebt, wer nur Kraft hat zu lieben:
Unbewusst, wer Dich nicht kennt,
sehnsuchtsvoll, wer um Dich weiß.

Christus, Du bist meine Hoffnung,
mein Friede, mein Glück, all mein Leben:
Christus, Dir neigt sich mein Geist;
Christus, Dich bete ich an.

Christus, an Dir halt ich fest
Mit der ganzen Kraft meiner Seele:
Dich, Herr, liebe ich –
Suche Dich, folge Dir nach.
Preis den Herrn!

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24

Samstag, 12. Mai 2012, 18:43

Sel. Papst Johannes Paul II.
Über die Liebe

Bei manchen Menschen fällt es uns leicht zu lieben, bei anderen ist es schwieriger; sie sind uns nicht sympathisch, sie haben uns verletzt und etwas zuleide getan; nur wenn ich Gott ehrlich leibe, wird es mir gelingen, sie zu lieben, weil sie Kinder Gottes sind und er mich darum bittet. Jesus hat uns auch deutlich gemacht, wie wir den Nächsten lieben sollen. Nicht nur mit Gefühlen, sondern mit unseren Taten.
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25

Samstag, 12. Mai 2012, 18:47

Sel. Papst Johannes Paul II.
Wenn die Christen ihren Glauben nicht mehr durch das Beispiel ihres Lebens und durch das Wort bezeugen, dann wird das Licht von ihnen genommen (vgl. Offb 2,5). Andere werden kommen und den Platz in Anspruch nehmen, den die Christen nicht mehr ausfüllen.
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26

Dienstag, 15. Mai 2012, 17:54

Carlo Carretto
Jeder Schritt, den ein Mensch unternimmt, um wegzukommen von Lüge, Gewalt, Egoismus und Stolz, ist ein Schritt hin zur Schau Gottes.
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27

Mittwoch, 16. Mai 2012, 18:10

Aus Dr.Madinger, „Gott, Dich suche ich“

Herr, halt mich fest!
Lass mich nicht untergehen in den wilden Wassern der Gottlosigkeit!
Der Zweifel greift so oft nach mir, denn die Welt ist zum Spielplatz der Gottlosen geworden.
Herr, lehre mich beten1
Herr, gib mir Kraft, mich festzuhalten an Dir.
Denn nur bei Dir ist Frieden und Sinn, herzliche Liebe und Vergebung.
Danke, Herr, dass du bei mir bist!
Preis den Herrn!

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28

Mittwoch, 23. Mai 2012, 17:17

Benedikt XVI.
Wir danken dir für deine Güte, aber wir bitten dich auch: Zeige deine Macht.
Preis den Herrn!

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29

Donnerstag, 24. Mai 2012, 18:32

Dietrich Bonhoeffer
schrieb 1943 das folgende Gebet für Weihnachten im Gefängnis Tegel über Wunsch des Gefängnispfarrers Harald Poelchau.

Gott, zu Dir rufe ich am frühen Morgen
hilf mir beten und meine Gedanken sammeln,
ich kann es nicht allein.
In mir ist es finster, aber bei Dir ist Licht
ich bin einsam, aber Du verlässt mich nicht
ich bin kleinmütig, aber bei Dir ist die Hilfe
ich bin unruhig, aber bei dir ist Frieden
in mir ist Bitterkeit, aber bei Dir ist die Geduld
ich verstehe Deine Wege nicht, aber Du weißt den rechten Weg
für mich
Preis den Herrn!

Teresa

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30

Donnerstag, 24. Mai 2012, 19:10

Dietrich Bonhoeffer
schrieb 1943 das folgende Gebet für Weihnachten im Gefängnis Tegel über Wunsch des Gefängnispfarrers Harald Poelchau.

Gott, zu Dir rufe ich am frühen Morgen
hilf mir beten und meine Gedanken sammeln,
ich kann es nicht allein.
In mir ist es finster, aber bei Dir ist Licht
ich bin einsam, aber Du verlässt mich nicht
ich bin kleinmütig, aber bei Dir ist die Hilfe
ich bin unruhig, aber bei dir ist Frieden
in mir ist Bitterkeit, aber bei Dir ist die Geduld
ich verstehe Deine Wege nicht, aber Du weißt den rechten Weg
für mich


Danke, lieber Diaconus, für dieses Gebet von Bonhoeffer.
Möge dieses Gebet jedem von uns helfen, wenn uns der Mut und die Zuversicht doch so manches Mal verlassen. Bonhoeffer bringt mit diesem Gebet, das absolut nichts von seiner Aktualität verloren hat und in vielen Situationen gebetet werden kann, übermenschliche Kräfte zum Ausdruck. Er ist im Gefängnis und durch die schreckliche Hinrichtung schon im Leben durch die Hölle gegangen - und konnte doch solche Zeilen schreiben...
Obl.OSB

Gelobt sei Jesus Christus!

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31

Mittwoch, 13. Juni 2012, 15:41

Sel. Johannes Paul II.

Wer die Freude am Beten kennt, weiß auch, dass es in diesem Erlebnis etwas Unsagbaren gibt. Die einzige Möglichkeit, den inneren Reichtum des Gebetes zu erfassen, ist die Erfahrung. Was das Gebet ist, erfährt man beim Beten.
Preis den Herrn!

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32

Mittwoch, 20. Juni 2012, 18:03

Papst Benedikt XVI.
Mit der Eucharistie kommt der Himmel auf die Erde, das Morgen Gottes senkt sich in die Gegenwart ein, und es ist, als liege die Zeit in der Umarmung der göttlichen Ewigkeit.
Preis den Herrn!

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33

Freitag, 13. Juli 2012, 17:56

Gertrud von Le Fort
Die Wahrheit, die unsere Zeit auf der ganzen Linie zuallermeist angeht, ist die, dass man ohne die ewigen Bindungen nicht nur die Ewigkeit, sondern auch die Zeitlichkeit verliert.
Preis den Herrn!

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34

Mittwoch, 18. Juli 2012, 16:57

Sel. John Henry Newman
Hören

Ich brauche dich, Herr, als meinen Lehrer, tagtäglich brauche ich dich.
Gib mir die Klarheit des Gewissens, die allein deinen Geist spüren kann.
Meine Ohren sind taub, ich kann deine Zeichen nicht sehen.
Du allein kannst mein Ohr schärfen und meinen Blick klären und mein Herz reinigen.
Lehre mich zu deinen Füßen liegen und auf dein Wort hören.
Preis den Herrn!

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35

Sonntag, 22. Juli 2012, 17:29

Teresa von Avila
Nichts soll dich ängstigen, nichts dich erschrecken!
Alles geht vorüber:
Gott, er bleibt derselbe, Geduld erreicht alles.
Wer Gott hat, dem fehlt nichts.
Gott allein genügt.
Preis den Herrn!

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36

Donnerstag, 26. Juli 2012, 17:07

Klemens Maria Hofbauer (1751 – 1820)
Stadtpatron von Wien
Die Ehre Gottes, das Wohl der Kirche, das Heil der Seelen, das jetzt überall so sehr gefährdet ist, liegen mir am Herzen.
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37

Freitag, 27. Juli 2012, 16:55

Benedikt XVI
Boten Gottes

Wie der Prophet Jesaja fühlen auch wir uns manchmal zu schwach, um in dieser Welt mutig als Boten Gottes aufzutreten.
Doch auf Jesu Wort hin wollen wir voll Vertrauen auf den See hinausfahren und die Netze des Evangeliums, der Frohen Botschaft vom Heil, auswerfen.
Gott stärke euch in eurem Zeugnis für unseren auferstandenen Herrn und begleite euch mit seinem Segen!
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38

Montag, 30. Juli 2012, 11:46

Petrus Chrysologus
Fünf Bitten aus dem Gebet des Herrn

Vater unser
Niemand braucht sich zu wundern, dass auch der noch nicht Wiedergeborene den Namen Vater sagen darf. Denn vor Gott ist das, was erst noch geboren wird, bereits geboren

Der du bist im Himmel
Gott ist auch auf der Erde. Du aber sollst dich als Kind des Himmels erkennen. Und wenn du bekennst, Kind Gottes zu sein, dann lebe auch so!

Geheiligt werde dein Name
Weil du von Christus her den Namen "Christ" trägst, bittest du, dass dieser Name, der dich auszeichnet, auch an dir geheiligt werde.

Zu uns komme dein Reich
Es ist schon da: im Glauben, in Hoffnung, in Erwartung. Wir bitten darum, dass es auch in voller Wirklichkeit komme ...

Dein Wille geschehe wie im Himmel so auf Erden
Im Himmel geschieht alles nach dem Willen Gottes, wir bitten, dass die Tyrannei der Sünde vernichtet wird und dass letztlich der eine und unveränderliche Wille Gottes im Himmel und auf Erden bei Gott und den Menschen walte ...
Preis den Herrn!

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39

Dienstag, 31. Juli 2012, 11:38

Ignatius von Loyola
Der Mensch ist geschaffen, Gott zu loben

Der Mensch ist geschaffen dazu hin, Gott unseren Herrn zu loben, ihm Ehrfurcht zu erweisen und zu dienen.
Die anderen Dinge auf der Oberfläche der Erde sind zum Menschen hin geschaffen, und zwar, damit sie ihm bei der Verfolgung dieses Zieles helfen, zu dem hin er geschaffen ist.
Hieraus folgt, dass der Mensch dieselben so weit zu gebrauchen hat, als sie ihm auf sein Ziel hin helfen, und sie soweit lassen muss, als sie ihn daran hindern.
Darum ist es notwendig, uns allen geschaffenen Dingen gegenüber demütig zu verhalten in allem, was der Freiheit unseres freien Willens überlassen und nicht verboten ist.
Einzig das sollen wir ersehen und erwählen, was uns mehr zum Ziele hinführt, auf das hin wir geschaffen sind,
Preis den Herrn!

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40

Donnerstag, 2. August 2012, 18:01

Petrus Julianus (Pierre-Julien) Eymard
Der hl. Messe beiwohnen, uns mit Jesus Christus vereinigen, ist das für uns Heilsamste, was wir für unser Seelenheil tun können.
Preis den Herrn!