Samstag, 16. Dezember 2017, 02:43 UTC+1

Sie sind nicht angemeldet.

  • Anmelden

Orden, Oblatentreffpunkt

Antworten im Thema: 19 » Der letzte Beitrag (28. Januar 2015, 11:20) ist von Teresa.

Lieber Besucher, herzlich willkommen bei: KathVita. Falls dies Ihr erster Besuch auf dieser Seite ist, lesen Sie sich bitte die Hilfe durch. Dort wird Ihnen die Bedienung dieser Seite näher erläutert. Darüber hinaus sollten Sie sich registrieren, um alle Funktionen dieser Seite nutzen zu können. Benutzen Sie das Registrierungsformular, um sich zu registrieren oder informieren Sie sich ausführlich über den Registrierungsvorgang. Falls Sie sich bereits zu einem früheren Zeitpunkt registriert haben, können Sie sich hier anmelden.

Teresa

Meister

Beiträge: 1 912

Aktivitätspunkte: 10 145

Level: 45 

Erfahrungspunkte: 4.743.921

Nächstes Level: 5.107.448

1

Montag, 7. März 2011, 18:11

Orden, Oblatentreffpunkt

Neben den Ordensleuten gibt es auch Leute, die sich einem Orden angeschlossen haben, aber in der Welt leben, Familie haben (oder ledig sind) und einem Beruf nachgehen. Die Oblaten sind ihrem jeweiligen Benediktinerkloster in einer Gebetsgemeinschaft verbunden, das heißt, sie versuchen nach Möglichkeit wie es die Anforderungen zulassen, die das Leben an sie stellt, die Stundengebete mitzubeten.

Ich gehöre seit einigen Jahren als Oblatin dem Benediktinerkloster in Nütschau bei Bad Oldesloe an und würde mich freuen, hier mit anderen Oblaten ins Gespräch zu kommen. :)

Berichte, Erfahrungen aber auch Fragen zum Thema Oblation und Oblaten sind hier willkommen!
Obl.OSB

Gelobt sei Jesus Christus!

diaconus

Großmeister

Beiträge: 5 168

Aktivitätspunkte: 26 470

Level: 51 

Erfahrungspunkte: 12.824.376

Nächstes Level: 13.849.320

2

Mittwoch, 9. März 2011, 15:03

Outing

Auch Ich bin ein Benediktineroblate seit 1999 und mit dem Stift Göttweig in der schönen Wachau verbunden. Wie bin ich dazugekommen?

Bei Priesterexerzitien im Jahr 1998 an denen ich als Diakon teilnahm, begann ich mit dem damaligen Prior, der gleichzeitig Oblatenrektor war, ein theologisches Gespräch. Zur Gesprächsfortsetzung brachte er ein kleines Buch mit und am Ende des Gesprächs übergab er mir das Büchlein, es war "Leben aus dem Glaubrn", das Oblatenbüchlein und meinte, ich würde in diese Gemeinschaft passen. Anschließend wurde ich ins Probejahr aufgenommen und legte die Oblation in der Fastenzeit 1999 ab. Bei der Oblation wurde mir auch die Regel des Hl. Benedikt übergeben, deren Tagesabschnitt ich auch heute noch lese.
Preis den Herrn!
  • Zum Seitenanfang
  • Zitieren
  • Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »diaconus« (9. März 2011, 15:04)

diaconus

Großmeister

Beiträge: 5 168

Aktivitätspunkte: 26 470

Level: 51 

Erfahrungspunkte: 12.824.376

Nächstes Level: 13.849.320

3

Donnerstag, 24. März 2011, 20:17

Aus dem Prolog der Regel des Hl. Benedikt

Höre, mein Sohn, auf die Weisung des Meisters,
neige das Ohr deines Herzens,
nimm den Zuspruch des gütigen Vaters willig an
und erfülle ihn durch die Tat!
So kehrst du durch die Mühe des Gehorsams
zu dem zurück,
den du durch die Trägheit des Ungehorsams
verlassen hast.

An dich also richte ich jetzt mein Wort,
wer immer du bist,
wenn du nur dem Eigenwillen widersagst,
für Christus, den Herrn und wahren König,
kämpfen willst
und den starken und glänzenden Schild
des Gehorsams ergreifst.

Vor allem: wenn du etwas Gutes beginnst,
bestürme ihn beharrlich im Gebet,
er möge es vollenden.
Dann muss er, der uns jetzt zu seinen Söhnen zählt,
einst nicht über unser böses Tun traurig sein.
Preis den Herrn!

diaconus

Großmeister

Beiträge: 5 168

Aktivitätspunkte: 26 470

Level: 51 

Erfahrungspunkte: 12.824.376

Nächstes Level: 13.849.320

4

Montag, 4. April 2011, 16:01

Aus der Regel des Hl. Benedikt

Die Werkzeuge der geistlichen Kunst

1. Teil (RB 4,1-21)


Vor allem: Gott, den Herrn lieben mit ganzem Herzen, mit ganzer Seele und mit ganzer Kraft.
Ebenso: Den Nächsten lieben wie sich selbst.
Dann: Nicht töten.
Nicht die Ehe brechen.
Nicht stehlen.
Nicht begehren.
Nicht falsch aussagen.
Alle Menschen ehren.
Und keinem anderen antun, was man selber nicht erleiden möchte.

Sich selbst verleugnen, um Christus zu folgen.
Den Leib in Zucht nehmen.
Sich Genüssen nicht hingeben.
Das Fasten lieben.

Arme bewirten.
Nackte bekleiden.
Kranke besuchen.
Tote begraben.
Bedrängten zu Hilfe kommen.
Trauernde trösten.
Sich dem Treiben der Welt entziehen.
Der Liebe zu Christus nichts vorziehen.
Preis den Herrn!

diaconus

Großmeister

Beiträge: 5 168

Aktivitätspunkte: 26 470

Level: 51 

Erfahrungspunkte: 12.824.376

Nächstes Level: 13.849.320

5

Dienstag, 5. April 2011, 16:06

Aus der Regel des Hl. Benedikt

Die Werkzeuge der geistlichen Kunst

2. Teil (RB 4,22-43)

Den Zorn nicht zur Tat werden lassen.
Der Rachsucht nicht einen Augenblick nachgeben.
Keine Arglist im Herzen tragen.
Nicht unaufrichtig Frieden schließen.
Von der Liebe nicht lassen.
Nicht schwören, um nicht falsch zu schwören.
Die Wahrheit mit Herz und Mund bekennen.
Nicht Böses mit Bösem vergelten.
Nicht Unrecht tun, vielmehr erlittenes geduldig ertragen.
Die Feinde lieben.
Die uns verfluchten, nicht auch verfluchen, sondern –mehr noch - sie segnen.
Verfolgung leiden um der Gerechtigkeit willen.

Nicht stolz sein,
nicht trunksüchtig,
nicht gefräßig,
nicht schlafsüchtig,
nicht faul sein,
Nicht murren.
Nicht verleumden.

Seine Hoffnung Gott anvertrauen.
Sieht man etwas Gutes bei sich,
es Gott zuzuschreiben, nicht sich selbst.
Das Böse aber immer als eigenes Werk erkennen,
sich selbst zuschreiben.
Preis den Herrn!

diaconus

Großmeister

Beiträge: 5 168

Aktivitätspunkte: 26 470

Level: 51 

Erfahrungspunkte: 12.824.376

Nächstes Level: 13.849.320

6

Mittwoch, 6. April 2011, 17:48

Aus der Regel des Hl. Benedikt

Die Werkzeuge der geistlichen Kunst

3. Teil (RB 4,44-63)

Den Tag des Gerichtes fürchten.
Vor der Hölle erschrecken.
Das ewige Leben mit allem geistlichen Verlangen ersehnen.
Den unberechenbaren Tod täglich vor Augen haben.
Das eigene Tun und Lassen jederzeit überwachen.
Fest überzeugt sein, dass Gott überall auf uns schaut.
Böse Gedanken, die sich in unser Herz einschleichen, sofort an Christus zerschmettern und dem geistlichen Vater eröffnen.

Seinen Mund vor bösem und verkehrtem Reden hüten.
Das viele Reden nicht lieben.
Leere und zum Gelächter reizende Worte meiden.
Häufiges und ungezügeltes Gelächter nicht lieben.
Heilige Lesungen gern hören.
Sich oft zum Beten niederwerfen.
Seine früheren Sünden unter Tränen und Seufzen täglich im Gebet Gott bekennen,
und sich von allem Bösen künftig bessern.

Die Begierden des Fleisches nicht befriedigen.
Den Eigenwillen hassen.
Den Weisungen des Abtes in allem gehorchen,
auch wenn er selbst, was ferne sei, anders handelt;
man denke an die Weisung des Herrn:
„Was sie sagen, das tut;
was sie aber tun, tut nicht.“
Nicht heilig genannt werden wollen, bevor man es ist,
sondern es erst sein,
um mit Recht so genannt zu werden.
Preis den Herrn!

diaconus

Großmeister

Beiträge: 5 168

Aktivitätspunkte: 26 470

Level: 51 

Erfahrungspunkte: 12.824.376

Nächstes Level: 13.849.320

7

Donnerstag, 7. April 2011, 19:24

Aus der Regel des Hl. Benedikt

Die Werkzeuge der geistlichen Kunst

4. Teil (RB 4,64-78 )

Gottes Weisungen täglich durch die Tat erfüllen.
Die Keuschheit lieben.
Niemanden hassen.
Nicht eifersüchtig sein.
Nicht aus Neid handeln.
Streit nicht lieben.
Überheblichkeit fliehen.

Die Älteren ehren,
die Jüngeren lieben.
In der Liebe Christi für die Feinde beten.
Nach einem Streit noch vor Sonnenuntergang zum Frieden zurückkehren.
Und an Gottes Barmherzigkeit niemals verzweifeln.

Das sind also die Werkzeuge der geistlichen Kunst,
Wenn wir sie Tag und Nacht unaufhörlich gebrauchen
Und sie am Tag des Gerichts zurückgeben
werden wir vom Herrn jenen Lohn empfangen,
den er selbst versprochen hat.
„Was kein Age gesehen und kein Ohr gehört hat,
hat Gott denen bereitet, die ihn lieben:“

Die Werkstatt aber,
in der wir das alles sorgfältig verwirklichen sollen,
ist der Bereich des Klosters
und die Beständigkeit in der Gemeinschaft.

Kommentar:
Wenn auch die Regel des Hl. Benedikt für die Mönche gilt, so sind die in diesem Kapitel enthaltenen Anweisungen für jeden Christen bindend, sofern er Jesus nachfolgen will, denn sie entsprechen den Geboten Gottes.

Für die Oblaten des Hl. Benedikts, die ja mit einem Kloster durch ihr schriftliches Versprechen verbunden sind, ist es ein besonderer Auftrag für ihr Leben auch wenn sie in der Welt leben.
Preis den Herrn!

Teresa

Meister

Beiträge: 1 912

Aktivitätspunkte: 10 145

Level: 45 

Erfahrungspunkte: 4.743.921

Nächstes Level: 5.107.448

8

Mittwoch, 3. Oktober 2012, 13:17

Nun ist es bald so weit: Am 1. November - an Allerheiligen - jährt sich meine Oblation zum 5. Mal. An dem Tag werde ich nachmittags in Nütschau sein. Nach einem Gespräch mit unserem Oblatenrektor werde ich die Heilige Messe zu Allerheiligen mitfeiern.
Auf den (halben) Tag in Nütschau freue ich mich schon heute. :)
Obl.OSB

Gelobt sei Jesus Christus!

Teresa

Meister

Beiträge: 1 912

Aktivitätspunkte: 10 145

Level: 45 

Erfahrungspunkte: 4.743.921

Nächstes Level: 5.107.448

9

Dienstag, 6. November 2012, 17:45

Inzwischen haben wir schon wieder den 6. November, Allerheiligen liegt bereits wieder in der Vergangenheit.
Also ich war in Nütschau und hatte ein sehr gutes Gespräch mit unserem Oblatenrektor. Auch die Heilige Messe zu Allerheiligen wurde in Nütschau würdig gefeiert. Für diesen halben Tag, den ich in Nütschau verbringen durfte, bin ich sehr dankbar. :)

Als ich zum Abschied zu Pater Willibrord sagte, daß das Gespräch mit ihm und auch die Heilige Messe für mich wie im Flug, also eigentlich viel zu schnell, vergangen seien, meinte er, das sei ein gutes Zeichen. Da hätte ich mich Zuhause gefühlt. Ja, so war es dann wohl. DANKE! :)
Obl.OSB

Gelobt sei Jesus Christus!

diaconus

Großmeister

Beiträge: 5 168

Aktivitätspunkte: 26 470

Level: 51 

Erfahrungspunkte: 12.824.376

Nächstes Level: 13.849.320

10

Montag, 25. März 2013, 16:58

Dach des Stiftes Göttweig sanierungsreif

Als Benediktineroblate des Stiftes Göttweig und damit Angehöriger der Stiftsgemeinschaft bin ich selbst betroffen.

Heute wurde in den Nachrichten wiederholt gemeldet, dass das Dach des Stiftes Göttweig dringend saniert werden muss. Das Dach ist etwa 300 Jahre alt. Besonders schwer waren die Schäden, die der Sturm Kyrill im Jahr 2007 verursachte. Teilweise dringt Wasser in die Mauern ein.

Der barocke Neubau aus dem Jahr 1718 am Eingang zur Wachau ist ein imposanter Anblick. Denn er steht auf dem Göttweiger Berg und ist weit in das Land hinein sichtbar. Die Dachziegel stammen aus dem Barock und sind einfach, wie es Abt Columban Luser sagt, „am Ende ihrer Lebenszeit angekommen“.

Wasserschäden im Konvent und im Musikarchiv zeigen deutlich, dass das Dach saniert werden muss. 16.000 Quadratmeter Dachhaut und Dachziegel gilt es zu erneuern, die Kosten betragen sechs Millionen Euro. Eine gewaltige Summe, von der das Stift die Hälfte übernimmt, vom Bund erhofft man sich ebenfalls Unterstützung, vom Land gibt es bereits die feste Zusage 25 Prozent der Kosten zu übernehmen.

Der Verein der Freunde des Benediktinerstiftes Göttweig hat sich das ehrgeizige Ziel gesteckt eine Million Euro an Spenden zu lukrieren. Mit den Instandsetzungsarbeiten wird noch heuer begonnen, in sechs Jahren soll das gesamte Dach renoviert sein.

Spenden unter Kennwort: "Dachsanierung Stift Göttweig", Raiffeisenbank Krems, Kontonummer: 806.000/ Bankleitzahl 32397
Preis den Herrn!

Teresa

Meister

Beiträge: 1 912

Aktivitätspunkte: 10 145

Level: 45 

Erfahrungspunkte: 4.743.921

Nächstes Level: 5.107.448

11

Montag, 25. März 2013, 23:07

Das ist ja wirklich eine gewaltige Herausforderung, vor der das Stift Göttweig steht. Da kann man den Mönchen nur fleißige Spender wünschen!

Das zum Kloster Nütschau gehörende Ansgarhaus ist im letzten oder vorletzten Jahr neu gedeckt worden. Natürlich waren das längst nicht so hohe Kosten wie im Stift Göttweig, aber für den kleinen Konvent in Nütschau noch genug. Der Freundeskreis des Klosters und weitere Spender haben kräftig geholfen. - Aber was sehe ich heute, als ich auf dem Flur zum Amtszimmer Pater Willibrords gehe? Mitten auf dem Flur ein Papierkorb. Darauf lag ein Zettel, daß man den Papierkorb bitte stehen lassen möge, da das Dach lecke. Haben die Dachdecker nicht sorgfältig gearbeitet? Ich hoffe, daß das noch als Garantieschaden gilt, denn sonst könnte das eine teure Angelegenheit werden...
Obl.OSB

Gelobt sei Jesus Christus!

diaconus

Großmeister

Beiträge: 5 168

Aktivitätspunkte: 26 470

Level: 51 

Erfahrungspunkte: 12.824.376

Nächstes Level: 13.849.320

12

Mittwoch, 16. Juli 2014, 15:49

Ein Apostat als Exerzitienleiter
Seit zwei Tagen (14. 7.) steht auf einer zuverlässigen katholischen Nachrichtenseite die Meldung, dass die diesjährigen Exerzitien für die Benediktiner-Mönche des Stiftes Melk (NÖ, Wachau) Ende Juni von Eugen Drewermann gehalten wurden. Drewermann wurde 1991 von Bischof Degenhardt die Lehrerlaubnis entzogen, 1992 vom Priesteramt suspendiert und trat 2005 aus der Katholischen Kirche aus, ist also ein Apostat. Die Einladung an Drewermann erfolgte von Abt Georg Wilfinger, der schon mehrmals mit bedenklichen Äußerungen zur Lehre der Kirche aufgefallen war, und von P. Jeremia Eisenbauer, der Mitglied der „Pfarrerinitiative“ von Helmut Schüller ist, Nach einer nicht verifizierbaren Ergänzung soll Drewermann auch für die Mönche die Messe gefeiert haben, was ihm als suspendierter Priester und dazu noch Apostat klarerweise verboten ist – die Messfeiern waren sicher nicht gültig. Ein suspendierter Priester darf Beichte, Kommunion sowie die Krankensalbung dann spenden wenn sich jemand in Todesnot, also sich unmittelbar vor dem Heimgang befindet. Wein Apostat, der durch seinen Austritt aus der Hl. Mutter Kirche gezeigt hat, dass er nicht mehr katholisch sei will, darf sicher auch in Todesnot nicht Sakramente spenden. Denn Can 751 CIC stellt fest, das Apostasie die Leugnung des christlichen Glaubens ist, was sich durch den Austritt ergibt. Die Melker Mönche mit ihrem Abt an der Spitze befanden sich sicher nicht in körperlicher Todesnot, den geistigen Tod haben sie sicher schon vollzogen sonst hätten sie nicht einen Apostaten als Exerzitienleiter eingeladen.
Preis den Herrn!

Teresa

Meister

Beiträge: 1 912

Aktivitätspunkte: 10 145

Level: 45 

Erfahrungspunkte: 4.743.921

Nächstes Level: 5.107.448

13

Mittwoch, 16. Juli 2014, 22:08

Ein Apostat als Exerzitienleiter
Seit zwei Tagen (14. 7.) steht auf einer zuverlässigen katholischen Nachrichtenseite die Meldung, dass die diesjährigen Exerzitien für die Benediktiner-Mönche des Stiftes Melk (NÖ, Wachau) Ende Juni von Eugen Drewermann gehalten wurden. Drewermann wurde 1991 von Bischof Degenhardt die Lehrerlaubnis entzogen, 1992 vom Priesteramt suspendiert und trat 2005 aus der Katholischen Kirche aus, ist also ein Apostat. Die Einladung an Drewermann erfolgte von Abt Georg Wilfinger, der schon mehrmals mit bedenklichen Äußerungen zur Lehre der Kirche aufgefallen war, und von P. Jeremia Eisenbauer, der Mitglied der „Pfarrerinitiative“ von Helmut Schüller ist, Nach einer nicht verifizierbaren Ergänzung soll Drewermann auch für die Mönche die Messe gefeiert haben, was ihm als suspendierter Priester und dazu noch Apostat klarerweise verboten ist – die Messfeiern waren sicher nicht gültig. Ein suspendierter Priester darf Beichte, Kommunion sowie die Krankensalbung dann spenden wenn sich jemand in Todesnot, also sich unmittelbar vor dem Heimgang befindet. Wein Apostat, der durch seinen Austritt aus der Hl. Mutter Kirche gezeigt hat, dass er nicht mehr katholisch sei will, darf sicher auch in Todesnot nicht Sakramente spenden. Denn Can 751 CIC stellt fest, das Apostasie die Leugnung des christlichen Glaubens ist, was sich durch den Austritt ergibt. Die Melker Mönche mit ihrem Abt an der Spitze befanden sich sicher nicht in körperlicher Todesnot, den geistigen Tod haben sie sicher schon vollzogen sonst hätten sie nicht einen Apostaten als Exerzitienleiter eingeladen.


Das Handeln der Verantwortlichen dieses Klosters kann auch ich, nur ein katholischer Laie, nicht nachvollziehen. Liest man dann jedoch, daß ein Mitglied der sogenannten "Pfarrerinitiative" einer der Verantwortlichen ist, wird schon einiges klarer.
Insgesamt fällt mir nur ein Satz ein: Das ist ein Trauerspiel!

Überhaupt nicht verständlich ist das Handeln Drewermanns: Wenn er aus der Kirche ausgetreten ist, müßte er doch den Charakter haben, die Konsequenzen zu tragen! Wieso simuliert er eine Messe, wenn er nicht mehr daran glaubt??? Allerdings ist die Info, daß Drewermann das tatsächlich getan hat, nicht verifizierbar, wie Du, @ Diaconus, geschrieben hast. Vielleicht hat er es ja doch nicht getan...
Obl.OSB

Gelobt sei Jesus Christus!

diaconus

Großmeister

Beiträge: 5 168

Aktivitätspunkte: 26 470

Level: 51 

Erfahrungspunkte: 12.824.376

Nächstes Level: 13.849.320

14

Donnerstag, 17. Juli 2014, 15:11

Orden in der Krise
Der nahfolgende Artikel wurde vom Forum Deutscher Katholiken veröffentlicht. Mit Genehmigung vom 2. 9. 2013 durch Herrn Prof. Hubert Gindert stelle ich diesen in den Blog.

Zitat

Dass manche der traditionsreichen katholischen Orden und Klöster mit großer Vergangenheit nicht nur in der Krise sind, sondern gar sich meilenweit von der Kirche und christlichen Grundpositionen – von katholisch gar nicht mehr zu reden – entfernt haben, hat sich schon seit vielen Jahren herumgesprochen.

Nun haben die Benediktiner des Stiftes Melk in Österreich dem allen die Krone aufgesetzt. Sie luden den im Jahre 2005 auf der Kirche ausgetretenen Expriester und supendierten Paderborner Theologen Eugen Drewermann für das Monatssalär eines Ministers zu den Jahresexerzitien vom 29.Juni bis 2.Juli 2014 in die Benediktinerabtei St. Lambrecht ein. http://www.kath.net/news/46691

Wir erinnern uns noch gut, dass Drewermann durch die Lande zog und die Katholiken zum Austreten aus der Kirche animierte. In seinem Buch über die Priester schrieb er, dass, wenn eine erfahrene, verheiratete Frau einen Priester an die Hand nähme und ihn in die praktische Sexualität einführte dieses “wie der Duft einer erblühenden Rose in einem Frühlingsgarten” sei.

Dass es sich hierbei um die Aufforderung eines Priesters und Theologielehrers an seine Mitbrüder zum Ehebruch und zum Zölibatsbruch handelte und somit keineswegs um Rosenduft sondern um den Gestank von faulen Fischen, fiel einem großen Teil des Klerus und der Theologen nicht auf. Den Evangelisten Matthäus nannte Drewerman einen Lügner. Lediglich seinem Erzbischof, Joachim Kardinal Degenhardt, reichte es und er ging entschieden gegen Drewermann vor, der sich später zum Buddhismus bekannte. Der Kardinal stand alleine an dieser Front und KEINER seiner Mitbrüder sprang ihm öffentlich bei. Im Gegenteil! Damals sagte Bischof Lehmann, der Vorsitzende der Deutschen Bichofskonferenz im Fernsehen: Hier rasten zwei D-Züge aufeinander zu, und keiner riefe “Stopp”. Das muss man sich noch einmal sehr genau überlegen. Ein Bischof supendiert einen geistlich völlig aus den Fugen geratenen Priester und Theologen und der Vorsitzende der Bischofskonferenz, von dem man hätte erwarten müssen, dass er mit allen seinen Mitbrüdern sich hinter den Paderborner Erzbischof gestellt hätte, vergleicht den Häretiker und Abtrünnigen sowie dessen Bischof mit zwei sozusagen “gleichberechtigten” D-Zügen, die aufeinander zurasen.

Schon damals wurde die Krise der deutschen Teilkirche für jedermann sichtbar. Dass ausgerechntet die Benediktiner des Stiftes Melk diesen Mann nun zu den Jahresexerzitien einladen, macht uns deutlich, wie weit die geistliche Krise in der deutschsprachigen Kirche und in manchen ihrer Orden inzwischen gediehen ist.

So bleibt uns nur noch festzustellen, dass in diesem “Benediktiner-Stift” kein junger katholischer Mann mehr etwas verloren hat!
Michael Schneider-Flagmeyer
Preis den Herrn!

Teresa

Meister

Beiträge: 1 912

Aktivitätspunkte: 10 145

Level: 45 

Erfahrungspunkte: 4.743.921

Nächstes Level: 5.107.448

15

Donnerstag, 17. Juli 2014, 18:44

Orden in der Krise
Der nahfolgende Artikel wurde vom Forum Deutscher Katholiken veröffentlicht. Mit Genehmigung vom 2. 9. 2013 durch Herrn Prof. Hubert Gindert stelle ich diesen in den Blog.

Zitat

Dass manche der traditionsreichen katholischen Orden und Klöster mit großer Vergangenheit nicht nur in der Krise sind, sondern gar sich meilenweit von der Kirche und christlichen Grundpositionen – von katholisch gar nicht mehr zu reden – entfernt haben, hat sich schon seit vielen Jahren herumgesprochen.

Nun haben die Benediktiner des Stiftes Melk in Österreich dem allen die Krone aufgesetzt. Sie luden den im Jahre 2005 auf der Kirche ausgetretenen Expriester und supendierten Paderborner Theologen Eugen Drewermann für das Monatssalär eines Ministers zu den Jahresexerzitien vom 29.Juni bis 2.Juli 2014 in die Benediktinerabtei St. Lambrecht ein. http://www.kath.net/news/46691

Wir erinnern uns noch gut, dass Drewermann durch die Lande zog und die Katholiken zum Austreten aus der Kirche animierte. In seinem Buch über die Priester schrieb er, dass, wenn eine erfahrene, verheiratete Frau einen Priester an die Hand nähme und ihn in die praktische Sexualität einführte dieses “wie der Duft einer erblühenden Rose in einem Frühlingsgarten” sei.

Dass es sich hierbei um die Aufforderung eines Priesters und Theologielehrers an seine Mitbrüder zum Ehebruch und zum Zölibatsbruch handelte und somit keineswegs um Rosenduft sondern um den Gestank von faulen Fischen, fiel einem großen Teil des Klerus und der Theologen nicht auf. Den Evangelisten Matthäus nannte Drewerman einen Lügner. Lediglich seinem Erzbischof, Joachim Kardinal Degenhardt, reichte es und er ging entschieden gegen Drewermann vor, der sich später zum Buddhismus bekannte. Der Kardinal stand alleine an dieser Front und KEINER seiner Mitbrüder sprang ihm öffentlich bei. Im Gegenteil! Damals sagte Bischof Lehmann, der Vorsitzende der Deutschen Bichofskonferenz im Fernsehen: Hier rasten zwei D-Züge aufeinander zu, und keiner riefe “Stopp”. Das muss man sich noch einmal sehr genau überlegen. Ein Bischof supendiert einen geistlich völlig aus den Fugen geratenen Priester und Theologen und der Vorsitzende der Bischofskonferenz, von dem man hätte erwarten müssen, dass er mit allen seinen Mitbrüdern sich hinter den Paderborner Erzbischof gestellt hätte, vergleicht den Häretiker und Abtrünnigen sowie dessen Bischof mit zwei sozusagen “gleichberechtigten” D-Zügen, die aufeinander zurasen.

Schon damals wurde die Krise der deutschen Teilkirche für jedermann sichtbar. Dass ausgerechntet die Benediktiner des Stiftes Melk diesen Mann nun zu den Jahresexerzitien einladen, macht uns deutlich, wie weit die geistliche Krise in der deutschsprachigen Kirche und in manchen ihrer Orden inzwischen gediehen ist.

So bleibt uns nur noch festzustellen, dass in diesem “Benediktiner-Stift” kein junger katholischer Mann mehr etwas verloren hat!
Michael Schneider-Flagmeyer


Da kann man sich nur noch die Haare raufen! :( ;( :(

Das Kloster Melk muß ja ganz schön vermögend sein, wenn die sich erlauben können, für vier Tage einem Referenten mehrere tausend Euro zu zahlen. Auch das sollte man vielleicht einmal hinterfragen, denn schließlich gibt es in der Regel des Benedikt auch ein Armutsgelübde. Auch wenn das Vermögen der Ordensgemeinschaft gehört, kommt mir das irgendwie seltsam vor. Ein Kloster ist doch kein auf Rendite angelegter Wirtschaftsbetrieb! - Und komme mir bitte niemand mit dem "Neid-Argument"! Ich gönne jedem alles, aber wenn es Widersprüchlichkeiten bzw. Gegensätze zur hauseigenen Regel gibt, muß man darüber diskutieren dürfen!
Und was mag dieser aus der Kirche ausgetretene, anscheinend dem Buddhismus nahe stehende ehemalige Priester den Mönchen in diesen vier Tagen wohl geboten haben? Weiß jemand etwas darüber?

Ja, diesem Satz kann man nur zustimmen: "In diesem Benediktiner-Stift hat kein junger katholischer Mann mehr etwas verloren."
Obl.OSB

Gelobt sei Jesus Christus!

diaconus

Großmeister

Beiträge: 5 168

Aktivitätspunkte: 26 470

Level: 51 

Erfahrungspunkte: 12.824.376

Nächstes Level: 13.849.320

16

Montag, 21. Juli 2014, 17:03

Ein Apostat als Exerzitienleiter: Die Reaktion
Nachdem ich am 16. 7 aufgrund einer Meldung einer zuverlässigen katholischen Nachrichtenseite berichtet hatte, das Drewermann für die Melker Mönche die Jahresexerzitien geleitet hatte, ist heute auf dieser Seite die Reaktion von P. Jeremia Eisenbauer veröffentlicht worden. Eisenbauer schreibt darin, „dass Drewermanns Exerzitienleitung für uns in St. Lambrecht dem Diözesanbischof und dem Vatikan denunziert wurde, beschäftigt uns kaum und macht uns auch keine Angst. Wir sind ja kein Kindergarten und wir lassen uns von niemand vorschreiben, wen wir als Exerzitienleiter einladen dürfen oder wen nicht.“ Und Kritikern unterstellt Eisenbauer, die sich auch via Leserkommentaren zu Wort gemeldet haben, "viel Infantilität und Dummheit".

Antwort an P. Eisenbauer.
P. Jeremia, als Oblate eines anderen österreichischen Benediktinerstiftes sowie als Kleriker muss ich mir die übliche Anrede „Mitbruder“ ersparen, denn ansonsten würde ich Dich ja so wie Du mich mit „Infantilität und Dummheit“ bezeichnen, was Du zwar mir als Kritiker unterstellst, aber ich nicht von Dir annehme. Scheinbar wird in Melk der tägliche Abschnitt der „Regula sancta“ unseres Vater Benedikt nicht mehr vorgelesen, sodass die dreimalige jährliche Lesung der kompletten Regel wohl entfällt. Dadurch ist wohl RB Nr. 4 insbesondere dessen Verse 28-30, 34, 40, 50 und 69 wohl nicht mehr den Mönchen bekannt, denn ansonsten wäre die Antwort wohl anders ausgefallen. Solange es noch gesundheitlich ging, war ich viele Jahre mehrmals im Jahr für jeweils eine Woche im Konvent und habe mit den Brüdern in der Klausur gelebt und es wurden mir auch adäquate Tätigkeiten zugeteilt - kenne damit also das „Innenleben“ doch etwas aus eigener Erfahrung.
Preis den Herrn!

Teresa

Meister

Beiträge: 1 912

Aktivitätspunkte: 10 145

Level: 45 

Erfahrungspunkte: 4.743.921

Nächstes Level: 5.107.448

17

Montag, 21. Juli 2014, 18:49

Ein Apostat als Exerzitienleiter: Die Reaktion
Nachdem ich am 16. 7 aufgrund einer Meldung einer zuverlässigen katholischen Nachrichtenseite berichtet hatte, das Drewermann für die Melker Mönche die Jahresexerzitien geleitet hatte, ist heute auf dieser Seite die Reaktion von P. Jeremia Eisenbauer veröffentlicht worden. Eisenbauer schreibt darin, „dass Drewermanns Exerzitienleitung für uns in St. Lambrecht dem Diözesanbischof und dem Vatikan denunziert wurde, beschäftigt uns kaum und macht uns auch keine Angst. Wir sind ja kein Kindergarten und wir lassen uns von niemand vorschreiben, wen wir als Exerzitienleiter einladen dürfen oder wen nicht.“ Und Kritikern unterstellt Eisenbauer, die sich auch via Leserkommentaren zu Wort gemeldet haben, "viel Infantilität und Dummheit".

Antwort an P. Eisenbauer.
P. Jeremia, als Oblate eines anderen österreichischen Benediktinerstiftes sowie als Kleriker muss ich mir die übliche Anrede „Mitbruder“ ersparen, denn ansonsten würde ich Dich ja so wie Du mich mit „Infantilität und Dummheit“ bezeichnen, was Du zwar mir als Kritiker unterstellst, aber ich nicht von Dir annehme. Scheinbar wird in Melk der tägliche Abschnitt der „Regula sancta“ unseres Vater Benedikt nicht mehr vorgelesen, sodass die dreimalige jährliche Lesung der kompletten Regel wohl entfällt. Dadurch ist wohl RB Nr. 4 insbesondere dessen Verse 28-30, 34, 40, 50 und 69 wohl nicht mehr den Mönchen bekannt, denn ansonsten wäre die Antwort wohl anders ausgefallen. Solange es noch gesundheitlich ging, war ich viele Jahre mehrmals im Jahr für jeweils eine Woche im Konvent und habe mit den Brüdern in der Klausur gelebt und es wurden mir auch adäquate Tätigkeiten zugeteilt - kenne damit also das „Innenleben“ doch etwas aus eigener Erfahrung.


Ehrlich gesagt, finde ich diese Art von P. Jeremia mit Kritik umzugehen, schlicht und einfach unmöglich!
Wie wäre es mit einem Dialog auf Augenhöhe? Er hätte doch Argumente bringen können, weshalb der Konvent eine solche Entscheidung getroffen hat. Aber einfach nur die Kritiker zu beschimpfen gehört in die unterste Schublade und ist eines Geistlichen nicht würdig! :thumbdown: :pinch: :thumbdown:

Das heißt jetzt nicht, daß ich die Einladung Drewermanns gut finde. Im Gegenteil! Der ist doch gar nicht mehr katholisch! Was sollte denn mit diesen Exerzitien bewirkt werden? Sollte der ganze Konvent dem "Vorbild" Drewermanns folgen und sich von der Kirche trennen? Das kann der Konvent doch nicht wirklich wollen! Also, ich wäre interessiert an einer Antwort auf meine Frage nach dem Sinn solcher Exerzitientage.
Obl.OSB

Gelobt sei Jesus Christus!

diaconus

Großmeister

Beiträge: 5 168

Aktivitätspunkte: 26 470

Level: 51 

Erfahrungspunkte: 12.824.376

Nächstes Level: 13.849.320

18

Dienstag, 22. Juli 2014, 16:40

Melker P. Jeremia schwieg
in der Antwort zu dem Vorwurf, dass Drewermann die Hl. Messe für die Mönche gefeiert hätte, so stelle ich in Ergänzung meines gestrigen Beitrags fest. Außer der Beschimpfung der Kritiker mit „Infantilität und Dummheit“ kam auch bezüglich der Hl. Messe kein Gegenargument von P. Jeremia. Nach der üblichen Sachlage gilt wohl auch in diesem Fall, „wer schweigt, stimmt zu“ und dies bedeutet daher mit ziemlicher Sicherheit, dass ein suspendierter und aus der Kirche ausgetretener Priester die Hl. Messer gefeiert hat. Wenn hier keine päpstliche Reaktion erfolgt, sagt dies viel aus – nämlich dass die Zerstörer der Kirche Narrenfreiheit genießen, während die Franziskaner der Immaculata, die „bösen, bösen Tradis“ wegen der ständigen Feier der Messe im a. o. Ritus, der kirchenrechtlich gültig ist, sofort durch einen päpstlichen Kommissar mehr oder weniger zerschlagen worden sind. Aber eine Krähe der Befreiungstheologie hackt wohl der Krähe der Kirchenzerstörer kein Auge aus, das geschieht wohl nur bei der Krähe der Tradition, die aber nicht der Feind Seiner Kirche ist. So die Meinung eines „infantilen und dummen Tradis“, der sich mit anderen Diskussionsteilnehmern auf Internetportalen sinnesgleich weiß.

@ Teresa
„Also, ich wäre interessiert an einer Antwort auf meine Frage nach dem Sinn solcher Exerzitientage.“ so Dein Zitat. Auf Deine Frage wird seine „päpstlichen Gnaden“ P. Jeremia doch keine Antwort geben, er ist doch nicht verpflichtet jemand eine Antwort zu geben die er als infantil und dumm in seiner ursprünglichen Antwort bezeichnete. Dies ist wohl die zutreffende Antwort an den Fragesteller :a043:
Preis den Herrn!

Teresa

Meister

Beiträge: 1 912

Aktivitätspunkte: 10 145

Level: 45 

Erfahrungspunkte: 4.743.921

Nächstes Level: 5.107.448

19

Montag, 12. Januar 2015, 22:24

Bald ein neuer Prior in Nütschau

Am 28. Dezember ist der bisherige Prior Pater Leo in den verdienten "Ruhestand" gegangen, wird zum Glück aber im Nütschauer Kloster bleiben.
Aus diesem Anlass hat Pater Willibrord eine Rede gehalten, die das Wirken Pater Leos beleuchtet hat. Diese ehrliche und einfühlsame Rede, die ich leider nicht selbst gehört aber gelesen habe (wir Oblaten haben sie dankenswerterweise per Mail bekommen), ist mir sehr zu Herzen gegangen.

Bis zur Wahl des neuen Priors wird Pater Willibrord die Leitung übernehmen. Dafür wünsche ich ihm viel Kraft! Möge GOTT weiterhin immer an seiner Seite sein! Möge GOTTES Segen weiterhin die Ordensgemeinschaft in Nütschau begleiten! Und beten wir für die Wahl des Priors!
Obl.OSB

Gelobt sei Jesus Christus!

Teresa

Meister

Beiträge: 1 912

Aktivitätspunkte: 10 145

Level: 45 

Erfahrungspunkte: 4.743.921

Nächstes Level: 5.107.448

20

Mittwoch, 28. Januar 2015, 11:20

Nütschau hat einen neuen Prior!

Seit gestern weiß ich, daß Nütschau einen neuen Prior hat: Es ist Pater Johannes Tebbe!
Herzlichen Glückwunsch dem Konvent! Ich glaube, daß der Heilige Geist hier dafür gesorgt hat, daß genau der Richtige gewählt worden ist!
Pater Johannes wünsche ich GOTTES reichen Segen für die neuen Aufgaben, die nun auf ihn zu kommen!

Im Gebet verbunden
Teresa
Obl.OSB

Gelobt sei Jesus Christus!