Samstag, 16. Dezember 2017, 02:35 UTC+1

Sie sind nicht angemeldet.

  • Anmelden

Katholische Lehre

Antworten im Thema: 144 » Der letzte Beitrag (17. Januar 2017, 17:36) ist von diaconus.

diaconus

Großmeister

Beiträge: 5 168

Aktivitätspunkte: 26 470

Level: 51 

Erfahrungspunkte: 12.824.348

Nächstes Level: 13.849.320

141

Freitag, 13. Mai 2016, 18:20

Diakonat der Frau
Ich habe heute in meinem Archiv nachgesehen und festgestellt, dass der Papst bereits im Juli 2013, also bereits 4 Monate nach seiner Wahl, gefragt wurde ob er für das Diakonat der Frau ist und dazu geschwiegen hat. Keine Antwort ist auch eine Antwort. Aufgrund der bisherigen Lehre der Kirche wäre schon damals eine klare Ablehnung, die der bisherigen Lehre entsprochen hätte, fällig gewesen. Also war das Schweigen eigentlich eine indirekte Zustimmung, denn das Schweigen gilt immer als Zustimmung zu einer Frage. . Und zu meiner gestrigen Feststellung, dass der Papst als Jesuiten-Provinzial Schwierigkeiten mit seinen Handlungen und Reden gehabt hätte, fand ich diesbezüglich in meinem Archiv vom Juli 2013 einen Beitrag für den Blog, der diese Aussage veröffentlichte. Interessant ist auch auf einer Diskussionsplattform, dass dort mehrere User, die seit Jahren als fest in der Lehre der Kirche bekannt sind, feststellten, dass der Nachfolger von Franziskus viel zu tun haben wird, das hinterlassene Chaos in der Kirche wieder in Ordnung zu bringen. Es wird immer klarer, dass die „Reformwütigen“ und „Modernisten“, also jene, die die Verprotestantierung der Kirche betreiben, es sind, die in diesem Papst ihre Unterstützung sehen und ihn daher als ihr Werkzeug benutzen wobei seine Einstellung zur Befreiungstheologie, wie ich im Archiv auch feststellte, vom Vorteil ist.
Preis den Herrn!

diaconus

Großmeister

Beiträge: 5 168

Aktivitätspunkte: 26 470

Level: 51 

Erfahrungspunkte: 12.824.348

Nächstes Level: 13.849.320

142

Mittwoch, 22. Juni 2016, 16:29

Spaemann: Kirche durch Amoris-Laetitita-Konflikt schwer belastet
Ein weiterer Artikel des Philosophen Robert Spaemann zu diesem Dokument, der auch in der „Tagespost“ erschienen ist. Der Link dazu:
http://www.kath.net/news/55667

Ergänzend dazu: Amoris Laetitia Nr. 305
Aufgrund der Bedingtheiten oder mildernder Faktoren ist es möglich, dass man mitten in einer objektiven Situation der Sünde – die nicht subjektiv schuldhaft ist oder es zumindest nicht völlig ist – in der Gnade Gottes leben kann, dass man lieben kann, wenn man dazu die Hilfe der Kirche bekommt.“ – dazu Fußnote 351: „in gewissen Fällen könnte es auch die Hilfe der Sakramente sein.“
Kommentar
Mit diesem Satz kann jeder wiederverheiratete Geschiedener die Sakramente verlangen und dies widerspricht eindeutig der Doktrin der katholischen absoluten Moral wie sie von Pius XII. in mehreren Dokumenten und Johannes >Paul II. in Veritatis splendor verurteilt wird. Ja, sogar der außereheliche Geschlechtsakt kann damit als ein Akt der Liebe erlaubt und akzeptiert werden. Damit wird die gesamte bisherige Lehre über den Geschlechtsakt, dass dieser nur ein einer aufrechten kirchlichen Ehe erlaubt ist, total verändert und ausgehebelt. Somit ist jeder Hurerei Tür und Tor geöffnet. Und da behauptet dieser Papst, dass das Dokument voll in der Lehre der Kirche steht. Außerdem muss man sich fragen, ob dieses Dokument noch auf der Basis der Offenbarung steht, da es Mt. 5, 27-32 (Antithesen zur Bergpredigt – direkte Worte Jesu) widerspricht.
Preis den Herrn!

diaconus

Großmeister

Beiträge: 5 168

Aktivitätspunkte: 26 470

Level: 51 

Erfahrungspunkte: 12.824.348

Nächstes Level: 13.849.320

143

Freitag, 23. September 2016, 16:57

Neue Bibel-Einheitsübersetzung
Wie auf einer katholischen Nachrichtenplattform seit 2 Taggen zu lesen ist, erscheint 2017 eine neue Einheitsübersetzung der Bibel, die textlich „angepasst“ wurde. So ist von Jesus-Wunder keine Rede mehr sondern von „Machttaten“. Auch soll die Anrede in den Paulus-Briefen immer „Schwestern und Brüder“ lauten. Im Römer 16,7 wird der Name Junias in Junia geändert, den es sei eine Frau gewesen. Wahrscheinlich wird auch die Jungfrau Maria in eine junge Frau Maria geändert werden. Angeblich soll der Text der neuen Einheitsübersetzung näher dem Original sein Nur dies glaube ich nicht, denn die Anrede in den Paulusbriefen hat immer „Brüder“ in den Originalen gelautet. Für die Namenänderung auf „Junia“ ist sicher die feministische Theologie zuständig, denn eine nachweisbare historische Begründung wird nicht gegeben und die Femenistinnen haben dies immer gefordert. Und sollte der Begriff Jungfrau für Maria in „junge Frau“ geändert werden, so ist das eindeutig eine Fälschung, da im Original es zwei Wörter für Jungfrau und „junge Frau“ gibt. Nachdem bereits die derzeitige Einheitsübersetzung nicht mehr Originalgetreu ist wie zBspl. in Lev. wo bei den Strafen im AT geschönt bzw. diese nicht erwähnt sind, ist somit die neue Ausgabe noch weniger originalgetreu. Diese Änderungen sind nichts anderes als eine weitere Protestantierung der Hl. Mutter Kirche in Deutschland und schön langsam schafft sich die Kirche, so wie die Evangelischen, selbst ab.
Preis den Herrn!

diaconus

Großmeister

Beiträge: 5 168

Aktivitätspunkte: 26 470

Level: 51 

Erfahrungspunkte: 12.824.348

Nächstes Level: 13.849.320

144

Donnerstag, 27. Oktober 2016, 17:05

Papst ruft Johannes-Paul-Familieninstitut zu Neuorientierung auf
Bereits im August hatte der Papst den vormaligen Präsidenten des Päpstlichen Rates für die Familie, Erzbischof Vincenzo Paglia zum neuen Großkanzler des Instituts ernannt. Beobachter deuteten diese Personalie bereits als von Franziskus verordneten Richtungswechsel.
Der Link zum Artikel
http://www.kath.net/news/57021
Kommentar
Damit wird mit Sicherheit das von Johannes Paul II, gegründete Institut genauso hinuntergeführt wie es dem Orden der Franziskaner der Immaculata passiert ist. Denn der neue Großkanzler ist genauso ein Vasall des Papstes wie jener, der die Franziskaner dere Immaculata an den Abgrund gebracht hat. Wann endlich wird dieser jesuitische Häretiker mit den Wurzeln in der Befreiungstheologie endgültig hinausgeschmissen bevor er die Kirche komplett in den Abgrund führt???? In der Urkirche wäre ziemlich sicher bereits ein Gegenpapst installiert.
Preis den Herrn!

diaconus

Großmeister

Beiträge: 5 168

Aktivitätspunkte: 26 470

Level: 51 

Erfahrungspunkte: 12.824.348

Nächstes Level: 13.849.320

145

Dienstag, 17. Januar 2017, 17:36

Schisma Bischöfe von Malta
Wie die heutige Tagespost berichtet haben die Bischöfe von Malta de Zulassung von wiederverheirateten Geschiedenen ohne Wenn und Aber zur Kommunion erlaubt. Siehe Link http://www.kath.net/news/58183
Diese Handlung ist eindeutig schismatisch und im Widerspruch zur ständigen Lehre der Kirche. Bereits vor rd. 20 Jahren hat ein Kurienkardinal festgestellt, dass die Entwicklung der Kirche in Richtung einer zweiten Reformation gehen wird. Nun ist es wohl so weit. Eine Disziplinierung der Bischöfe durch diesen Papst ist nicht zu erwarten, da diese Meldung auch vom offiziellen Rom verlautbart worden ist. Und dies entspricht sicher der Intention des Papstes, da dieser ja keine Klarstellung zu AL trotz mehrmaliger Aufforderung gegeben hat.
Preis den Herrn!