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Fragen zur Heiligen Messe

Antworten im Thema: 48 » Der letzte Beitrag (20. März 2016, 16:52) ist von diaconus.

diaconus

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Samstag, 12. Oktober 2013, 16:32

@ Teresa

Zitat

Soweit ich mich erinnere, gehört Roberto de Mattei zu den Piusbrüdern - oder steht ihnen zumindestens nahe. Daher ist er in meinen Augen kein wirklich neutraler Berichterstatter. Damit meine ich, daß er zwar auch historisch richtige Fakten schreibt, aber subjektive Meinungen mit einfkließen lässt, so wie es jeder andere ja auch machen würde. Und er vertritt eben eine bestimmte Richtung...
In Bezug auf die Person Schüller hoffe ich, daß seine sogenannten Vorträge auf Ablehnung treffen. Mich wundert nur, daß er in der Kirche noch als Priester tätig sein darf, so wie er gegen die Kirche auftritt! Jeder Arbeitnehmer, der gegen seinen Arbeitgeber in dieser Weise agieren würde, wäre längst wieder "dem freien Arbeitsmarkt zur Verfügung gestellt worden".
Wie die Beziehung Vorgrimmlers zu den Freimaurern zu bewerten ist, wage ich nicht zu beurteilen, da ich darüber nichts weiß. Bekanntlich gibt es ja über die Freimaurer mehr als genug Verschwörungstheorien in dem Sinne, daß sie die katholische Kirche zerstören wollen. Wie das Wort "Verschwörungstheorie" schon sagt: es ist nichts als ein Produkt der Fantasie. Ich diskutiere darüber nur, wenn ich wirklich belastbare Fakten sehe - und nicht weil irgendjemand seine Meinung und seine Vermutungen zum besten gibt. Sorry, aber so denke ich nunmal. - Außerdem hat Christus uns versprochen, daß Seine Kirche nicht untergehen wird! (Da ich keine Konkordanz besitze und nicht so gut im Zitieren bin, möge man mir verzeihen, daß ich kein wörtliches Zitat aus der Bibel gebracht habe.)


Ja, Jesus hat gesagt, dass die Kirche nicht untergehen wird, ER hat aber auch gesagt: „Wird jedoch der Menschensohn, wenn er auf kommt, auf der Erde noch Glauben vorfinden?“ Also wird die Kirche zwar bestehen, aber die Menschen werden in der Mehrheit ungläubig sein. Nur ein Rest des Volkes wird noch vorhanden sein (vgl. Jes 28,5; Jer 6,9, 23,3) Und so scheint es zu sein, wenn man die Entwicklung der letzten 40 Jahre betrachtet. Denn alle jene, die die Lehre dere Kirche ablehnen, wie Kvu, WisiKi usw., gehören sicher nicht zu diesem Rest. Und schon Paul VI. hat einige Zeit vor seinem Tod 1978 zu seinem Freund, den frz. Philosophen, Jean Guitton, festgestellt. „Mir macht der Protestantismus im Katholizismus Sorge, aber eine kleine Herde wird immer der Lehre treu bleiben.“

Bezüglich Roberto de Mattei negierst Du alles was schon vorher bekannt war, wie ich geschrieben habe und von ihm nur die zusätzliche Bestätigung gekommen ist; allein aus dem Grund weil sein Buch in einem den Pius-Brüdern nahesehenden Verlag erschienen ist. Nur ein anderer Verlag hätte dieses Buch nicht verlegt, da alle von den modernistischen „Kirchenfreunden“ belegt sind, egal sei es Weltbild, Herder, usw. Daher ist dieses Argument von Dir nicht redlich. Und zur „Verschwörungstheorie“ über die Freimaurer. Dieser Begriff wird überall dort verwendet, vor allem wenn es gegen die Kirche geht, um Fakten ins Lächerliche zu ziehen. Dass die Französische Revolution von den freimaurerischen „Aufklärern“ zumindest indirekt angezettelt worden ist, beweist ja auch das, dass eine Hure (Madame Maillard) nackt auf den Altar von Notre Dame als „Göttin der Vernunft“ platziert worden ist und hunderte treue Priester und Nonen hingerichtet worden ist. Und diese Revolution wird bis heute von den Linken bejubelt und damit die Morde verherrlicht. Freimaurer- sowie Kommunisten-Mitglieder waren früher exkommuniziert was leider heute nicht mehr der Fall ist, wenn auch im KKK 2124ff sehr verklausuliert darüber geschrieben wird.. Wenn Du in diesem Spiel mitmachen willst, Deine Sache. Aber vielleicht hängt es auch mit Deiner erst vor acht Jahren erfolgten Konvertierung zusammen, dass Du diese Details aus der vorherigen Zeit nicht wirklich weißt.

Auch den Teufel freut es besonders wenn gesagt wird, es gibt ihn nicht, obwohl es ihn gibt. Wer dessen Existenz behauptet, der ist für gewisse Kreise auch ein „Verschwörungstheoretiker.“ Lieber bin ich ein „Verschwörungstheoretiker“ als ein „Schlafender“, der für die Schlange offen ist.
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Sonntag, 13. Oktober 2013, 13:58

@ Teresa

Zitat

Soweit ich mich erinnere, gehört Roberto de Mattei zu den Piusbrüdern - oder steht ihnen zumindestens nahe. Daher ist er in meinen Augen kein wirklich neutraler Berichterstatter. Damit meine ich, daß er zwar auch historisch richtige Fakten schreibt, aber subjektive Meinungen mit einfkließen lässt, so wie es jeder andere ja auch machen würde. Und er vertritt eben eine bestimmte Richtung...
In Bezug auf die Person Schüller hoffe ich, daß seine sogenannten Vorträge auf Ablehnung treffen. Mich wundert nur, daß er in der Kirche noch als Priester tätig sein darf, so wie er gegen die Kirche auftritt! Jeder Arbeitnehmer, der gegen seinen Arbeitgeber in dieser Weise agieren würde, wäre längst wieder "dem freien Arbeitsmarkt zur Verfügung gestellt worden".
Wie die Beziehung Vorgrimmlers zu den Freimaurern zu bewerten ist, wage ich nicht zu beurteilen, da ich darüber nichts weiß. Bekanntlich gibt es ja über die Freimaurer mehr als genug Verschwörungstheorien in dem Sinne, daß sie die katholische Kirche zerstören wollen. Wie das Wort "Verschwörungstheorie" schon sagt: es ist nichts als ein Produkt der Fantasie. Ich diskutiere darüber nur, wenn ich wirklich belastbare Fakten sehe - und nicht weil irgendjemand seine Meinung und seine Vermutungen zum besten gibt. Sorry, aber so denke ich nunmal. - Außerdem hat Christus uns versprochen, daß Seine Kirche nicht untergehen wird! (Da ich keine Konkordanz besitze und nicht so gut im Zitieren bin, möge man mir verzeihen, daß ich kein wörtliches Zitat aus der Bibel gebracht habe.)


Ja, Jesus hat gesagt, dass die Kirche nicht untergehen wird, ER hat aber auch gesagt: „Wird jedoch der Menschensohn, wenn er auf kommt, auf der Erde noch Glauben vorfinden?“ Also wird die Kirche zwar bestehen, aber die Menschen werden in der Mehrheit ungläubig sein. Nur ein Rest des Volkes wird noch vorhanden sein (vgl. Jes 28,5; Jer 6,9, 23,3) Und so scheint es zu sein, wenn man die Entwicklung der letzten 40 Jahre betrachtet. Denn alle jene, die die Lehre dere Kirche ablehnen, wie Kvu, WisiKi usw., gehören sicher nicht zu diesem Rest. Und schon Paul VI. hat einige Zeit vor seinem Tod 1978 zu seinem Freund, den frz. Philosophen, Jean Guitton, festgestellt. „Mir macht der Protestantismus im Katholizismus Sorge, aber eine kleine Herde wird immer der Lehre treu bleiben.“

Bezüglich Roberto de Mattei negierst Du alles was schon vorher bekannt war, wie ich geschrieben habe und von ihm nur die zusätzliche Bestätigung gekommen ist; allein aus dem Grund weil sein Buch in einem den Pius-Brüdern nahesehenden Verlag erschienen ist. Nur ein anderer Verlag hätte dieses Buch nicht verlegt, da alle von den modernistischen „Kirchenfreunden“ belegt sind, egal sei es Weltbild, Herder, usw. Daher ist dieses Argument von Dir nicht redlich. Und zur „Verschwörungstheorie“ über die Freimaurer. Dieser Begriff wird überall dort verwendet, vor allem wenn es gegen die Kirche geht, um Fakten ins Lächerliche zu ziehen. Dass die Französische Revolution von den freimaurerischen „Aufklärern“ zumindest indirekt angezettelt worden ist, beweist ja auch das, dass eine Hure (Madame Maillard) nackt auf den Altar von Notre Dame als „Göttin der Vernunft“ platziert worden ist und hunderte treue Priester und Nonen hingerichtet worden ist. Und diese Revolution wird bis heute von den Linken bejubelt und damit die Morde verherrlicht. Freimaurer- sowie Kommunisten-Mitglieder waren früher exkommuniziert was leider heute nicht mehr der Fall ist, wenn auch im KKK 2124ff sehr verklausuliert darüber geschrieben wird.. Wenn Du in diesem Spiel mitmachen willst, Deine Sache. Aber vielleicht hängt es auch mit Deiner erst vor acht Jahren erfolgten Konvertierung zusammen, dass Du diese Details aus der vorherigen Zeit nicht wirklich weißt.

Auch den Teufel freut es besonders wenn gesagt wird, es gibt ihn nicht, obwohl es ihn gibt. Wer dessen Existenz behauptet, der ist für gewisse Kreise auch ein „Verschwörungstheoretiker.“ Lieber bin ich ein „Verschwörungstheoretiker“ als ein „Schlafender“, der für die Schlange offen ist.


Ja, wenn einem keine wirklichen Argumente mehr einfallen, dann wirft man dem Gesprächspartner Unwissenheit vor. :thumbdown:
Über meine Konversion, wann und weshalb, habe ich keine Lust in aller Öffentlichkeit zu reden. Ich bringe Deine persönlichen Angelegenheiten auch nicht in die Öffentlichkeit. Daher bitte ich Dich, diese Indiskretionen zu unterlassen!

Die Leute, die der Piusbruderschaft nahe stehen oder sich sogar direkt zu ihnen bekennen, stellen sich genauso ins Abseits, wie es WisiKi usw. tun. Da es sich bei der Kirche um keine Zusammensetzung aus Parteien handelt, habe ich so langsam die Nase voll davon, daß in der Kirche im Stil von Parteistreitereien "gekämpft" wird :!:
WICHTIGER als diese Streitereien ist das täglich neue Bemühen um die Christusnachfolge.

Ich lasse mich jedenfalls nicht in die Streitereien von Modernisten und Fundamentalisten hinein ziehen :!:
Wie mich allein schon die Vokabeln "Modernisten", "Fundamentalisten", "Progressisten", auf Deutsch gesagt, ankotzen, kann ich gar nicht beschreiben. Was hat das mit dem Leib Christi (das ist die Kirche!) zu tun :?: Diese Streithähne haben immer noch nicht begriffen, daß ALLE Menschen Gottes Kinder sind, egal wie sie aussehen, wo sie herkommen, was sie denken, wie schlau oder dumm sie sind!
Schauen wir auf Christus, lernen wir in Demut Ihm nachzufolgen in all unseren Gedanken und Taten. Da wir Menschen nunmal unvollkommen sind, ist das eine schwere Aufgabe. Aber GOTT hilft uns dabei, indem er uns immer wieder einen neuen Anfang schenkt, wenn wir unsere Fehler ehrlich bereuen. DAS ist Barmherzigkeit! Warum sollten wir so reich beschenkten Menschen nicht andere daran teilhaben lassen, indem wir diese Barmherzigkeit auch ihnen zuteil werden lassen? - Dabei geht es wahrlich nicht um Friede, Freude Eierkuchen, damit wird auch der Teufel nicht negiert, der gerade solche Menschen mit Versuchungen in die Irre führen möchte, die sich treu an Christus orientieren. Aber in der Bibel steht doch, daß der Teufel sogar Christus in Versuchung führen wollte. Warum sollte es uns dann besser gehen als Christus? Nein, der Teufel ist immer noch aktiv, zu aktiv... :(
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Sonntag, 6. April 2014, 11:39

Gültige Messe?

Heute Vormittag wurde im ORF-Regionalradio die Hl. Messe aus Hippach im Zillertal übertragen. So ziemlich jede Bestimmung der AEM (Allgemeine Einführung ins Messbuch – für die Durchführung einer Hl. Messe) wurde nicht eingehalten und in irgendeiner Form durch einen eigengestrickter Text ersetzt, sogar das Hochgebet. Auch die vorgesehenen Orationen in der Messe wurden durch Gebete aus dem neuen Gotteslob ersetzt. Nachdem auch die Wandlungsworte zwar sinngemäß waren aber der Text nicht 100%-ig dem Evangelium bzw. der Messe entsprachen, stellt sich bei mir der Zweifel ein ob die Messe überhaupt gültig war. Außer der alttestamentlichen Lesung und dem Evangelium, das aber mit verteilten Rollen gelesen von Laien vorgetragen wurde, was streng verboten in der Messe ist, stimmte überhaupt nichts. Die Messe war nicht ein Lobopfer für Gott wie sie sein sollte sondern ein reines Kreisen um das Ego der Menschen. Das Ganze war mehr oder weniger ein Klamauk aber keine wirkliche Messe.
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44

Sonntag, 6. April 2014, 22:43

RE: Gültige Messe?

Heute Vormittag wurde im ORF-Regionalradio die Hl. Messe aus Hippach im Zillertal übertragen. So ziemlich jede Bestimmung der AEM (Allgemeine Einführung ins Messbuch – für die Durchführung einer Hl. Messe) wurde nicht eingehalten und in irgendeiner Form durch einen eigengestrickter Text ersetzt, sogar das Hochgebet. Auch die vorgesehenen Orationen in der Messe wurden durch Gebete aus dem neuen Gotteslob ersetzt. Nachdem auch die Wandlungsworte zwar sinngemäß waren aber der Text nicht 100%-ig dem Evangelium bzw. der Messe entsprachen, stellt sich bei mir der Zweifel ein ob die Messe überhaupt gültig war. Außer der alttestamentlichen Lesung und dem Evangelium, das aber mit verteilten Rollen gelesen von Laien vorgetragen wurde, was streng verboten in der Messe ist, stimmte überhaupt nichts. Die Messe war nicht ein Lobopfer für Gott wie sie sein sollte sondern ein reines Kreisen um das Ego der Menschen. Das Ganze war mehr oder weniger ein Klamauk aber keine wirkliche Messe.


Ob die Messe gültig war, kann ich nicht beurteilen, aber ich glaube nicht, daß ich bis zum Ende der Messe in der Kirche geblieben wäre. Auch die Radio-Übertragung hätte ich nicht geduldig ertragen sondern recht schnell den Knopf zum Ausschalten gefunden. Aber Du, @ Diaconus, hast wahrscheinlich gehofft, daß doch noch etwas Gutes kommt - und bist dann leider enttäuscht worden. :(

Aber auch wenn die Messe nicht "ganz so schlimm" abläuft, so habe ich doch schon häufig erlebt, statt daß GOTT im Mittelpunkt der Messe steht und die Gemeinde sich zusammen mit dem Pfarrer auf IHN ausrichtet, IHN preist und anbetet, sich der Mensch mit seinem Wohlbefinden im Zentrum der Aufmerksamkeit befindet. Auch wenn das Hochgebet (meistens das kürzeste...), die Lesungen und natürlich die Einsetzungsworte stimmen. Vielleicht ist das einer der wichtigen Gründe, daß die Messe oftmals nicht mehr heilig gefeiert wird: Das Kreisen der Menschen um ihre eigene Befindlichkeit.
Ich glaube, wenn die Aufmerksamkeit wieder mehr auf GOTT zentriert werden würde, würden sich fast automatisch die Andächtigkeit und die Ehrfurcht einstellen. Wenn dann noch die Pfarrer etwas "liturgische Musikalität" hätten (damit meine ich nicht nur die richtigen Texte sondern auch die Gestik) wäre schon viel gewonnen. Die Gestik könnte sich aber schon aus der richtigen Grundeinstellung zu dem ergeben, was in der Heiligen Messe gefeiert wird.

Gut, ich bin nur ein Laie, habe nur meine Gedanken zu dem Thema geschrieben... Jedenfalls kann ich gut nachfühlen, @ Diaconus, daß diese Messe Dich nicht froh sondern unglücklich gemacht hat.

Du bezeichnest diese Rundfunkmesse als "Klamauk": vielleicht haben die Verantwortlichen gedacht, daß sie die Heilige Messe auf diese Weise "medientauglich" machen? ?(
Umso schlimmer... :( ;( :(
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Sonntag, 31. August 2014, 17:32

Liturgiemissbrauch
Heute wurde die Hl. Messe aus der Benediktiner-Erzabtei St. Peter in Salzburg übertragen. Zelebriert hat der Prior der Abtei nach der ORF-Ansage.

Es kam nicht das Schuldbekenntnis, also kein Bußakt, aber nach der Begrüßung sagte der Zelebrant „den auferstandenen Herrn grüßen wir nun im Kyrie“. Und die Schlussformel vom Tagesgebet (Oration) wich auch ab: "Durch unseren Heiland und Bruder“ – mehr nicht.

Seit wann ist das Kyrie eine Begrüßung? :?: :?: :thumbdown: :thumbdown:

Es ist der Abschluss des Bußaktes und eine Bitte an Gott bzw. Jesus, dass sich der Herr uns Sündern erbarme aufgrund der Sünden, die im Bußakt zumindest gedanklich bereut worden sind. Aber vielleicht hat unser Ausbilder vor weit über 20 Jahren uns im Seminar „Ars celebrandi“ es falsch erklärt, wobei dieser Ausbilder ein Liturgiker war und jetzt seit über 10 Jahren Diözesanbischof einer österreichischen Diözese ist. :thumbsup: :c014:
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Sonntag, 31. August 2014, 18:49

Liturgiemissbrauch
Heute wurde die Hl. Messe aus der Benediktiner-Erzabtei St. Peter in Salzburg übertragen. Zelebriert hat der Prior der Abtei nach der ORF-Ansage.

Es kam nicht das Schuldbekenntnis, also kein Bußakt, aber nach der Begrüßung sagte der Zelebrant „den auferstandenen Herrn grüßen wir nun im Kyrie“. Und die Schlussformel vom Tagesgebet (Oration) wich auch ab: "Durch unseren Heiland und Bruder“ – mehr nicht.

Seit wann ist das Kyrie eine Begrüßung? :?: :?: :thumbdown: :thumbdown:

Es ist der Abschluss des Bußaktes und eine Bitte an Gott bzw. Jesus, dass sich der Herr uns Sündern erbarme aufgrund der Sünden, die im Bußakt zumindest gedanklich bereut worden sind. Aber vielleicht hat unser Ausbilder vor weit über 20 Jahren uns im Seminar „Ars celebrandi“ es falsch erklärt, wobei dieser Ausbilder ein Liturgiker war und jetzt seit über 10 Jahren Diözesanbischof einer österreichischen Diözese ist. :thumbsup: :c014:


Da hat der Abt an der falschen Stelle gekürzt. Lieber eine kurze (prägnante) Predigt statt langatmiges Gerede, dafür aber die vollständige Liturgie. Nicht ohne Grund gibt es doch das Messbuch...
Und die veränderte Schlußformel des Tagesgebets zeigt einmal mehr, daß die Ehrfurcht nicht nur von Laien sondern auch von vielen Amtsinhabern in der Kirche verdunstet ist. Leider!!! :(

Das Bestreben nach "Niederschwelligkeit" in der Kirche, um womöglich mehr Leute in die Kirche zu holen (das Gegenteil ist inzwischen eingetreten, die Leute werden weniger...), hat das Bewußtsein um die Größe und Unfassbarkeit GOTTES zerstört, hat Christus zum "Kumpel" gemacht, was ich als eine Anmaßung empfinde, für die mir die Worte fehlen.
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Samstag, 6. September 2014, 16:51

Was ist uns die heilige Messe wert?
Aus dem Forum Deutscher Katholiken übernommen, lt. Berechtigung vom 2. 9. 2013

Zitat

Immer wieder erreichen uns Klagen darüber, dass zu viele Messen ausfallen. Viele Gläubige berichten, dass sie einen rüstigen priesterlichen Pensionär fragen: “Können Sie uns nicht eine heilige Messe halten?” Und immer häufiger müssen Sie die Antwort hören: “Ich würde ja gerne, aber ich darf nicht.”
Was veranlasst eigentlich Pfarrer dazu, pensionierten Mitbrüdern zu verweigern, in ihrem Pfarrverband die Messe zu lesen?
Vor einigen Jahren erzählte mir ein Pfarrer, dass seine Ärzte ihm dringend rieten, seine Veranwortung als leitender Pfarrer eines Pfarrverbandes abzugeben und in den Ruhestand zu gehen, um sein Herz zu schonen. Aber der Pfarrer sagte, dass er sich dazu noch nicht entschließen könne; denn wenn er pensioniert sei, haben er keinen Altar mehr, an dem er die heilige Messe feiern könnte. Noch einmal stelle ich die Frage: Was bewegt amtierende Pfarer dazu, ihren pensionierten Mitbrüdern die Erlaubnis zur Zelebration zu verweigern?
Sind die Priester nicht dazu verpflichtet, täglich die heilige Messe zu feiern? Arbeitsüberlastung erscheint mir manchmal ( nicht immer) nur vorgeschoben, um die Messe nicht lesen zu müssen. Steckt nicht oftmals dahinter die Frage, was manchem Priester, die Messe eigentlich noch bedeutet?
Wir kennen Pfarrer, die einen großen Pfarrverband leiten und wahrlich überreichlich mit Arbeit und Bürokratie belastet sind und trotzdem jeden Tag eine heilige Messe halten, weil sie sie als die Mitte der Kirche begreifen und ihr Amt aus der Kraft der Eucharistie täglich führen. Ein junger Pfarrer erzählte mir, er werde häufiger vom Ordinariat angemahnt, dass er die Akten nicht bearbeite. Er erkläre regelmäßig, so sagte er, dass für ihn die Spendung der Sakramente, die Feier der Eucharistie, die Pastoral und die Nöte seiner Gemeinde vor allen Verwaltungsakten ginge. Dieser Pfarrer kann sein Amt nur durch die tägliche Begegnung mit Christus am Altare ausüben und er sieht darin die ganze Kraft und den ganzen Segen für seine Arbeit.
Immer wieder sagen wir den Gläubigen, die uns die genannten Zustände in ihrer Pfarrei schildern, dass sie nicht müde werden sollen, ihren Pfarrer um die heilige Messe auch durch einen Pensionär zu bitten und ihm zu erklären, dass der Wegfall so vieler Messen für sie ein Ärgernis und einen Skandal darstellt.
Auch sollten sie den zuständigen Bischof über die Verhältnisse in Kenntnis setzen.
Manches von dem oben Gesagten gilt natürlich nur für den Fall, dass ein Pensionär zur Verfügung steht. Aber vor nicht langer Zeit wurde mir von einem Fall berichtet, dass in einem Pfarrverband 5 rüstige Pensionäre leben und der Pfarrer in seinem Urlaub die Gemeindereferentin Wortgottesdienste halten läßt.
Die Gläubigen haben das Recht und die Pflicht, sich dagegen zu wehren.
Die Bischöfe aber bitten wir herzlich, sich dieses Mißstandes, wenn er in ihren Bistümern gemeldet wird, anzunehmen und die Pfarrer anzuweisen, den Pensionären die Möglichkeit zur Zelebration und Verkündigung zu geben, wie das ja Gott sei Dank viele ihrer Mitbrüder tun.
Michael Schneider-Flagmeyer


Kommentar
Also für mich ist der Grund, warum viele Pensionäre nicht als Vertretung die Messe feiern dürfen, vollkommen klar. Diese pensionierten Priester sind lehramtstreu und feiern den Ordo genau nach den Vorgaben des Messbuchs. Und jene Pfarrer, die diese Verbote aussprechen, sind wohl Modernisten, bei denen liturgische Missbräuche normal sind und wenn sie nun einen liturgietreuen Zelebranten die Erlaubnis erteilen würden die Gläubigen auf die Missbräuche direkt aufmerksam gemacht und die „Wellness“-Gottesdienstfeier des Pfarrers wären so demaskiert und lehramtstreue Gläubige würden womöglich Beschwerden vornehmen. Um dies zu vermeiden, werden lieber keine Vertretungen zugelassen und von Laien Wortgottesdienste „zelebriert“, womöglich mit Stola über der Albe wie es mir von einigen PastoralassistentInnen in der Vergangenheit bekannt geworden ist. Diese waren natürlich auch PAss, die gegen das Lehramt gepredigt und gehandelt haben. Eine von Ihnen, eine Tübinger Absolventin, erklärte mir als ich sie darauf ansprach: „Ich lehre und mache das, was ich glaube. Die Vorgaben und Lehre der Kirche sind mir egal“ worauf ich ihr zur Antwort gab: „Aber den Gehalt der Kirche nehmen Sie schon um dagegen zu arbeiten.“
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48

Sonntag, 7. September 2014, 12:57

Was ist uns die heilige Messe wert?
Aus dem Forum Deutscher Katholiken übernommen, lt. Berechtigung vom 2. 9. 2013

Zitat

Immer wieder erreichen uns Klagen darüber, dass zu viele Messen ausfallen. Viele Gläubige berichten, dass sie einen rüstigen priesterlichen Pensionär fragen: “Können Sie uns nicht eine heilige Messe halten?” Und immer häufiger müssen Sie die Antwort hören: “Ich würde ja gerne, aber ich darf nicht.”
Was veranlasst eigentlich Pfarrer dazu, pensionierten Mitbrüdern zu verweigern, in ihrem Pfarrverband die Messe zu lesen?
Vor einigen Jahren erzählte mir ein Pfarrer, dass seine Ärzte ihm dringend rieten, seine Veranwortung als leitender Pfarrer eines Pfarrverbandes abzugeben und in den Ruhestand zu gehen, um sein Herz zu schonen. Aber der Pfarrer sagte, dass er sich dazu noch nicht entschließen könne; denn wenn er pensioniert sei, haben er keinen Altar mehr, an dem er die heilige Messe feiern könnte. Noch einmal stelle ich die Frage: Was bewegt amtierende Pfarer dazu, ihren pensionierten Mitbrüdern die Erlaubnis zur Zelebration zu verweigern?
Sind die Priester nicht dazu verpflichtet, täglich die heilige Messe zu feiern? Arbeitsüberlastung erscheint mir manchmal ( nicht immer) nur vorgeschoben, um die Messe nicht lesen zu müssen. Steckt nicht oftmals dahinter die Frage, was manchem Priester, die Messe eigentlich noch bedeutet?
Wir kennen Pfarrer, die einen großen Pfarrverband leiten und wahrlich überreichlich mit Arbeit und Bürokratie belastet sind und trotzdem jeden Tag eine heilige Messe halten, weil sie sie als die Mitte der Kirche begreifen und ihr Amt aus der Kraft der Eucharistie täglich führen. Ein junger Pfarrer erzählte mir, er werde häufiger vom Ordinariat angemahnt, dass er die Akten nicht bearbeite. Er erkläre regelmäßig, so sagte er, dass für ihn die Spendung der Sakramente, die Feier der Eucharistie, die Pastoral und die Nöte seiner Gemeinde vor allen Verwaltungsakten ginge. Dieser Pfarrer kann sein Amt nur durch die tägliche Begegnung mit Christus am Altare ausüben und er sieht darin die ganze Kraft und den ganzen Segen für seine Arbeit.
Immer wieder sagen wir den Gläubigen, die uns die genannten Zustände in ihrer Pfarrei schildern, dass sie nicht müde werden sollen, ihren Pfarrer um die heilige Messe auch durch einen Pensionär zu bitten und ihm zu erklären, dass der Wegfall so vieler Messen für sie ein Ärgernis und einen Skandal darstellt.
Auch sollten sie den zuständigen Bischof über die Verhältnisse in Kenntnis setzen.
Manches von dem oben Gesagten gilt natürlich nur für den Fall, dass ein Pensionär zur Verfügung steht. Aber vor nicht langer Zeit wurde mir von einem Fall berichtet, dass in einem Pfarrverband 5 rüstige Pensionäre leben und der Pfarrer in seinem Urlaub die Gemeindereferentin Wortgottesdienste halten läßt.
Die Gläubigen haben das Recht und die Pflicht, sich dagegen zu wehren.
Die Bischöfe aber bitten wir herzlich, sich dieses Mißstandes, wenn er in ihren Bistümern gemeldet wird, anzunehmen und die Pfarrer anzuweisen, den Pensionären die Möglichkeit zur Zelebration und Verkündigung zu geben, wie das ja Gott sei Dank viele ihrer Mitbrüder tun.
Michael Schneider-Flagmeyer


Kommentar
Also für mich ist der Grund, warum viele Pensionäre nicht als Vertretung die Messe feiern dürfen, vollkommen klar. Diese pensionierten Priester sind lehramtstreu und feiern den Ordo genau nach den Vorgaben des Messbuchs. Und jene Pfarrer, die diese Verbote aussprechen, sind wohl Modernisten, bei denen liturgische Missbräuche normal sind und wenn sie nun einen liturgietreuen Zelebranten die Erlaubnis erteilen würden die Gläubigen auf die Missbräuche direkt aufmerksam gemacht und die „Wellness“-Gottesdienstfeier des Pfarrers wären so demaskiert und lehramtstreue Gläubige würden womöglich Beschwerden vornehmen. Um dies zu vermeiden, werden lieber keine Vertretungen zugelassen und von Laien Wortgottesdienste „zelebriert“, womöglich mit Stola über der Albe wie es mir von einigen PastoralassistentInnen in der Vergangenheit bekannt geworden ist. Diese waren natürlich auch PAss, die gegen das Lehramt gepredigt und gehandelt haben. Eine von Ihnen, eine Tübinger Absolventin, erklärte mir als ich sie darauf ansprach: „Ich lehre und mache das, was ich glaube. Die Vorgaben und Lehre der Kirche sind mir egal“ worauf ich ihr zur Antwort gab: „Aber den Gehalt der Kirche nehmen Sie schon um dagegen zu arbeiten.“


Obwohl es sicher auch bei uns Mißstände gibt, sieht es zum Glück hier in der Diaspora anders aus. Unser Pfarrer hat sich immer um Vertretung durch einen Kollegen bemüht. Unter diesen Vertretungen gab es auch Pensionäre.
Zurzeit ist unsere Gemeinde ohne Pfarrer. Ganz offensichtlich hat sich der Pfarrgemeinderat sehr bemüht dafür zu sorgen, daß wir nicht ohne Priester und damit ohne Heilige Messe sein müssen. Ich freue mich sehr über dieses Engagement, denn, ehrlich gesagt, hätte ich unserer Gemeinde auch anderes zugetraut... Nun habe ich gestern per Mail erfahren, daß wir im September als Vertetung einen Priester aus Rom bekommen und ab Oktober wieder einen eigenen Pfarrer haben werden. Ich freue mich, daß die Vorurteile, die es in einigen Gemeinden gegen Pfarrer aus anderen Ländern zu geben scheint, bei uns keine Rolle spielen. Wir bekommen einen Pfarrer aus Nigeria, der allerdings schon einige Jahre in unserem Erzbistum tätig ist. - Neugierig bin ich allerdings, wie er mit einigen "Gepflogenheiten" unserer Gemeinde in der Heiligen Messe umgehen wird? Ob er sich einfach anpassen wird oder "mit sanfter Hand" allmählich die bei uns vorherrschenden Eigenwilligkeiten (die offenbar schon der Vorgänger unseres Pfarrers eingeführt hatte) ändern wird?
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Sonntag, 20. März 2016, 16:52

Die heutigen Märchenerzähler
Heute wurde die Liturgie aus Graz-St. Leonhard im Radio übertragen. Ich war insofern neugierig wie in der Übertragungszeit von einer Stunde Palmweihe, Leidensgeschichte und Messfeier untergebracht werden kann, denn die „Normalzeit“ für die Palmsomntagsliturgie ist an die eineinhalb Stunden erforderlich – also waren Kürzungen zu erwarten. Nur was dann tatsächlich als Palmsonntagsliturige „Verkauft“ wurde, waren nicht Kürzungen sondern eine reine Märchenerzählung. In der Leidensgeschichte traten insgesamt 4 Personen auf und erzählten etwas von einer Person. So trat einer als Simon von Zyrene auf und sagte: „Ich bin Simon von Zyrene und wurde vom Feld geholt um Jesus das Kreuz zu tragen.“ Eine sagte: „Ich bin Maria und habe Jesus mit dem Kreuz begleitet.“ Also Fabelgeschichten, die nicht in der Leidensgeschichte vorhanden sind. Denn zBspl. Simon von Zyrene wurde nicht vom Feld geholt, von einem Feld ist in der ganzen Leidensgeschichte kein einziges Wort vorhanden, sondern er kam des Wegs und wurde gezwungen Jesus das Kreuz zu tragen. Und so ging es die ganze Messfeier weiter. Alles selbstgestrickte Texte, genauso Präfation und Hochgebet, lediglich die Einsetzungsworte waren annähernd gleich aber auch nicht komplett, die Schlussdoxologie des Hochgebetes wurde vom Diakon laut mitgebetet obwohl dieses wie das Hochgebet nur den Priestern zusteht. Der Aufruf zum Friedensgruß sowie der Entlassungsruf des Diakons war auch Marke „Eigenbau“ und entsprach ebenfalls nicht dem Missale. Was ist nur aus unserer Hl. Mutter Kirche geworden? Für mich als Liturgiker en „Sauhaufen“ mit derartigem „Personal“, das die göttliche Messfeier verhunzt.
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