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Das neue "Gotteslob"

Antworten im Thema: 8 » Der letzte Beitrag (6. Oktober 2013, 23:51) ist von Teresa.

Teresa

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Donnerstag, 17. März 2011, 17:50

Das neue "Gotteslob"

Eventuell werden wir Ende 2013 das neue Gesangbuch bekommen, das laut Bischof Hofmann aus Würzburg auch einen Schwerpunkt auf verschiedene Andachtsformen legen wird, so daß man zum Beispiel auch zuhause mit einigen Leuten (Hauskreis, Gebetskreis) Andachten feiern kann. Diese sollen natürlich nicht die Messe ersetzen, sondern das geistliche Leben der Gemeinde fördern. Außerdem wird es auch Lieder enthalten, die im gegenwärtigen Gotteslob keinen Platz gefunden haben, weil man bei der Erstellung fand, daß sie nicht mehr in unsere Zeit passen würden. Natürlich hat auch das neue Liedgut seinen Raum im neuen Gesangbuch. Ich denke, wir können uns auf das Erscheinen des neuen Gotteslobes freuen! :c014:

Die erste Versuchs- bzw. Erprobungsphase hat das neue Gotteslob übrigens schon hinter sich. Anregungen und Kritik daraus werden nun noch verarbeitet. Aber eines ist jetzt schon klar: das neue Gotteslob ist in "Reichweite gerückt". :c011:
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  • Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Teresa« (17. März 2011, 17:51)

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2

Donnerstag, 28. April 2011, 18:45

Wer sich ein bißchen mehr mit Kirchenliedern befassen oder sogar tiefer einsteigen möchte (--> Wissenschaft von den Kirchenliedern = Hymnologie) könnte hier fündig werden:
www.uni-mainz.de/Organisationen/Hymnolog…bliographie.htm.
Das ist die Homepage des Interdisziplinären Arbeitskreises Gesangbuchforschung der Universität Mainz.

Einen interessanten Artikel zu diesem Thema gab es in der "Tagespost" vom 27.04.2011 unter dem Titel "Verzaubert vom Klang der Hymnen" mit dem Untertitel "Kirchenlieder sind Kunstwerke und Glaubenszeugnisse - Ein Blick in den Wandel des Liedguts". Verfasst wurde der Artikel von Andreas Scheidgen. Eine lesenswerte Einführung in diese Thematik!
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Donnerstag, 28. April 2011, 18:55

Zitat

Einen interessanten Artikel zu diesem Thema gab es in der "Tagespost" vom 27.04.2011 unter dem Titel "Verzaubert vom Klang der Hymnen" mit dem Untertitel "Kirchenlieder sind Kunstwerke und Glaubenszeugnisse - Ein Blick in den Wandel des Liedguts".


Dazu möchte ich hinzufügen, was auch der Interdisziplinären Arbeitskreis Gesangbuchforschung festgestellt hat, nämlich dass in den Liedern und der Kirchenmusik auch die ganze Geschichte des Glaubens der Menschen und der Kirche dargestellt ist. Darauf verweist auch der Artikel der Tagespost.
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Mittwoch, 7. März 2012, 15:52

Wie man der Pressemitteilung der Frühjahrskonferenz der DBK entnehmen kann, wird das neue "Gotteslob" höchstwahrscheinlich zum Advent 2013 erscheinen. :)
Dieses "Gotteslob" ist dann für den gesamten deutschsprachigen Raum gedacht, so wie es bei seinem Vorgänger, dem heutigen "Gotteslob", ja schon der Fall ist. Und wie bisher auch, wird es regional gültige Anhänge geben, die ergänzend das Liedgut enthalten, das in einzelnen Regionen zusätzlich gewünscht wird.

Nach wie vor bin ich gespannt auf das neue "Gotteslob" - und hoffe natürlich, dass es echte Verbesserungen bringt. :)
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5

Mittwoch, 7. März 2012, 17:11

Wie man der Pressemitteilung der Frühjahrskonferenz der DBK entnehmen kann, wird das neue "Gotteslob" höchstwahrscheinlich zum Advent 2013 erscheinen. :)
Dieses "Gotteslob" ist dann für den gesamten deutschsprachigen Raum gedacht, so wie es bei seinem Vorgänger, dem heutigen "Gotteslob", ja schon der Fall ist. Und wie bisher auch, wird es regional gültige Anhänge geben, die ergänzend das Liedgut enthalten, das in einzelnen Regionen zusätzlich gewünscht wird.

Nach wie vor bin ich gespannt auf das neue "Gotteslob" - und hoffe natürlich, dass es echte Verbesserungen bringt. :)

Ich hoffe nur, dass es wirklich Verbesserungen bringt und keine „Modernisierungen“, die in Wirklichkeit Verschlechterungen sind. Denn das derzeitige Gotteslob war wirklich nicht schlecht, insbesondere bei den Texten, nur bei den Liedern könnte es besser sein.
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6

Mittwoch, 7. März 2012, 21:30

Wie man der Pressemitteilung der Frühjahrskonferenz der DBK entnehmen kann, wird das neue "Gotteslob" höchstwahrscheinlich zum Advent 2013 erscheinen. :)
Dieses "Gotteslob" ist dann für den gesamten deutschsprachigen Raum gedacht, so wie es bei seinem Vorgänger, dem heutigen "Gotteslob", ja schon der Fall ist. Und wie bisher auch, wird es regional gültige Anhänge geben, die ergänzend das Liedgut enthalten, das in einzelnen Regionen zusätzlich gewünscht wird.

Nach wie vor bin ich gespannt auf das neue "Gotteslob" - und hoffe natürlich, dass es echte Verbesserungen bringt. :)

Ich hoffe nur, dass es wirklich Verbesserungen bringt und keine „Modernisierungen“, die in Wirklichkeit Verschlechterungen sind. Denn das derzeitige Gotteslob war wirklich nicht schlecht, insbesondere bei den Texten, nur bei den Liedern könnte es besser sein.


Da stimme ich Dir zu, @ Diaconus. Allerdings hoffe ich, dass auch einige Liedtexte korrigiert werden, da besonders bei den holländischen Melodien der Text oftmals nicht zur Melodie passt. Betonte Silben müssen auf betonte Taktteile der Melodie gesungen werden, sonst geht einem das doch sehr gegen den Strich. Und der Text von "Nun komm der Heiden Heiland" ist auch verbesserungsbedürftig...
Naja, wir werden ja in der Adventszeit 2013 sehen, was die Experten erarbeitet haben. So lange müssen wir uns noch gedulden. ;)
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Samstag, 28. April 2012, 22:01

Nun gibt es von offizieller Seite neue Nachrichten zum "neuen" Gotteslob.
Radio Vatikan teilt mit:

Neues Gebet- und Gesangbuch nimmt Gestalt an
Ende 2013 werden die Gemeinden im deutschen Sprachraum das lange erwartete neue "Gotteslob" in den Händen halten können. Dies kündigte der Bischof von Würzburg, seines Zeichens Verantwortlicher der deutschen Bischofskonferenz für das neue "Gotteslob", gegenüber dem Kölner Domradio an. Die deutschen und österreichischen Bischöfe sowie der Bischof von Bozen-Brixen hätten die Lieder des "Gotteslobes" bereits approbiert. Jetzt würden die Texte in Rom "noch einmal durchgesehen": "Wenn alles rekognosziert ist, werden wir die endgültigen Texte und Lieder vorliegen haben und können damit in den Druck gehen", so der Bischof.

Aufgelesen im Gemeindebrief vom Mai 2012 auf der Seite 43.

Mir stellt sich nach wie vor die Frage, ob man auch kompetente musikalische Fachkräfte hinzu gezogen hat, was das Liedgut betrifft. Bei dem zurzeit im Gebrauch befindlichen "Gotteslob" habe ich da so meine großen Zweifel!
So wie man in den Gemeinden - ausgenommen davon sind die großen repräsentativen Domgemeinden - die jahrzehntelange Vernachlässigung der Kirchenmusik leider mehr als deutlich spürt. Darüber tröstet auch nicht die Begeisterung hinweg, mit der man landauf, landab in katholischen Gemeinden falsch singt. Das betrifft sowohl das alte als auch das neue Liedgut! :thumbdown:

Man sollte endlich auch in den katholischen Gemeinden beginnen, die Kirchenmusik zum Lobe GOTTES ernster zu nehmen: dazu gehört eine Schwerpunktverlagerung hin zu einer besseren Kirchenmusikerausbildung und zu einem Ausbau hauptberuflicher Kirchenmusikerstellen!
Die Kirchenmusik in der kath. Kirche liegt sogar in großen Städten am Boden. Als ein Beispiel sei hier die Landeshauptstadt von Schleswig-Holstein Kiel genannt. Die Tatsache, dass der Nordosten Deutschlands in der Diaspora lebt, entschuldigt die grottenschlechte, kaum noch Musik zu nennende "Kirchenmusik" nicht! Man hält hier soviel von Ökumene, da stellt sich die Frage, weshalb man dann, was die Qualität der Musik betrifft, nicht in der Lage ist, einmal über die eigene Kirchenmauer hinweg zu schauen und sich an der Qualität der evangelischen Kirchenmusik ein Beispiel zu nehmen? - Damit meine ich nicht, dass ich die katholische Kirchenmusik protestantisieren möchte! Es geht mir hier um das Handwerk, um die Qualität der Ausführung! Diese ist bekanntlich nicht an eine Konfession gebunden!
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8

Sonntag, 3. März 2013, 17:34

Das neue "Gotteslob" steht in den Startlöchern

Wie man in den Berichten über die Frühjahrskonfernz der DBK in Trier lesen kann, ist das neue Gesangbuch bereits im Druck. Der verantwortliche Bischof Friedhelm Hofmann stellte den Stammteil nun in Trier vor. Die Spanne reicht vom gregorianischen Choral bis zum Neuen Geistlichen Lied. Auch im neuen "Gotteslob" wird es ökumenisches Liedgut geben, die entsprechenden Lieder sind, wie bisher auch, mit einem "ö" gekennzeichnet. Im Stammteil gibt es 136 neue Lieder, 146 sind aus dem alten "Gotteslob" übernommen worden, 56 gehören zum neuen geistlichen Liedgut. Dabei wurde beachtet, daß "eingesungene" Lieder erhalten bleiben sollten. Zitat: "Neben der Aufnahme neuer Kompositionen wie "Selig seid ihr" oder "Stern über Bethlehem" finden sich auch Klassiker wieder, die in der alten Ausgabenicht im Stammteil, sondern nur in einigen diözesanen Eigenteilen zu finden waren: "Stille Nacht" oder "Ein Danklied sei dem Herrn". "

Regina Einig schreibt in der "Tagespost" vom 23. Februar 2013 weiter: " Erstmals findet sich die Wort-Gottes-Feier im Gotteslob. Der Würzburger Bischof unterstrich, dass diese nicht als Konkurrenzangebot zur Eucharistie zu sehen sei: "Wir tun alles, um die Eucharistie zu fördern, aber wir wollen diejenigen nicht im Regen stehen lassen, die keine andere Möglichkeit haben." Im Messteil ist das Zweite Hochgebet zweisprachig - Latein und in der neuen, approbierten deutschen Übersetzung - wiedergegeben. Den Wandlungsworten "pro multis" entspricht im Deutschen "für viele". Auf vielfachen Wunsch seien auch Vorlagen für Feiern in der Familie und kleineren Gemeinschaften aufgenommen. Eine weitere Neuerung stellt das Stichwortverzeichnis "Was bedeutet?" dar. Im Herbst soll die Auslieferung an die Bistümer und Gemeinden beginnen. Ein Novum ist das Gotteslob in digitaler Form. Aus urheberrechtlichen Gründen scheidet eine E-Book-Version vorerst aber aus."
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Sonntag, 6. Oktober 2013, 23:51

Inzwischen steht es fest, das neue Gotteslob kommt zum Dezember. In unserer Innenstadtkirche liegt schon eine Bestell-Liste aus.
Allerdings hat es wohl beim Druck eine Panne gegeben. Ich habe gelesen, daß die von der Druckerei ausgewählte Papierart so schlecht (das Papier soll zu dünn gewesen sein) war, daß die Kirche die Abnahme abgelehnt hat. Trotzdem scheint es mit dem Erscheinen noch in diesem Jahr zu klappen. Ich bin schon langsam neugierig...

Wie üblich, gibt es auch dieses Gesangbuch in verschiedenen Ausführungen. Die einfache (sprich: normale) Ausführung soll 19,95 EUR kosten, die Preise für die edleren Ausführungen (Goldschnitt, Ledereinband usw.) sind mir noch nicht bekannt.
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